Bibelanalyse

Index der ausführlichen Vers-für-Vers-Analysen der Bibel. Die Suche berücksichtigt Bibelbuch, Kapitel, Vers, Verswortlaut, hebräische und griechische Wörter, Transliteration, Grammatik, Syntax, literarischen Kontext, historische Einordnung, altorientalische und antike Parallelen, Subtext, jüdische und christliche Rezeption sowie theologische Begriffe. Groß- und Kleinschreibung werden nicht unterschieden; diakritische Zeichen und hebräische Vokalzeichen werden bei der Suche weitgehend normalisiert.

Genesis / 1. Mose

↑ nach oben

Kapitel 1

  • Genesis 1,1 – Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde; Analyse des Schöpfungsanfangs.
  • Genesis 1,2 – Die Erde war wüst und leer; Analyse von Tohu wa-Bohu, Tehom und dem Geist beziehungsweise Wind Gottes über den Wassern.
  • Genesis 1,3 – Gott spricht „Es werde Licht“; Analyse des ersten ausdrücklichen Schöpfungswortes, seiner Grammatik und der Entstehung des Lichts.
  • Genesis 1,4 – Gott sieht das Licht als gut an und scheidet es von der Finsternis; Analyse von Güte, Bewertung und Schöpfungsordnung durch Unterscheidung.
  • Genesis 1,5 – Gott benennt Licht als Tag und Finsternis als Nacht; Analyse von Abend und Morgen, Zeitordnung und יוֹם אֶחָד („ein Tag“/„Tag eins“).
  • Genesis 1,6 – Gott befiehlt den Raqia zwischen den Wassern; Analyse von Feste, Firmament, Scheidung der oberen und unteren Wasser und antiker Kosmologie.
  • Genesis 1,7 – Gott macht den Raqia und scheidet die Wasser unterhalb und oberhalb der Feste; Analyse von Schöpfungsordnung, antiker Kosmologie und der Formel „und es geschah so“.
  • Genesis 1,8 – Gott nennt den Raqia Himmel und schließt den zweiten Schöpfungstag ab; Analyse von שָׁמַיִם, Benennung, Abend und Morgen sowie der abweichenden Gutheißungsformel der Septuaginta.
  • Genesis 1,9 – Gott sammelt die Wasser unter dem Himmel an einen Ort, sodass das Trockene sichtbar wird; Analyse von Wasserbegrenzung, Landentstehung und räumlicher Schöpfungsordnung.
  • Genesis 1,10 – Gott nennt das Trockene Erde und die Wasseransammlung Meere und sieht, dass die entstandene Land-Meer-Ordnung gut ist.
  • Genesis 1,11 – Gott befiehlt der Erde, Vegetation, samenbildende Pflanzen und Fruchtbäume nach ihrer Art hervorzubringen; Analyse von Fruchtbarkeit, Samen und geschöpflicher Eigenwirksamkeit.
  • Genesis 1,12 – Die Erde bringt samenbildende Pflanzen und fruchttragende Bäume nach ihren Arten hervor; Analyse von Artenordnung, Fortpflanzung, geschöpflicher Eigenwirksamkeit und der Gutheißung „dass es gut war“.
  • Genesis 1,13 – Abend und Morgen beschließen den dritten Schöpfungstag; Analyse der Tagesformel, der Zeitordnung, des Doppelwerks und der doppelten Gutheißung dieses Tages.
  • Genesis 1,14 – Gott setzt Lichtträger am Himmelsfirmament ein, damit sie Tag und Nacht scheiden und als Zeichen für festgesetzte Zeiten, Tage und Jahre dienen.
  • Genesis 1,15 – Die Himmelslichter sollen in der Feste des Himmels als Lichtträger dienen und auf die Erde leuchten; Analyse ihrer kosmischen Funktion und der Erfüllungsformel „Und es geschah so“.
  • Genesis 1,16 – Gott macht die zwei großen Lichtträger: das große Licht zur Herrschaft über den Tag, das kleine zur Herrschaft über die Nacht und die Sterne; Analyse von Sonne, Mond, Herrschaft und Mondverkleinerung.
  • Genesis 1,17 – Gott setzt die Himmelslichter in die Feste des Himmels, damit sie auf die Erde leuchten; Analyse von Platzierung, Firmament, Lichtfunktion und kosmischer Ordnung.
  • Genesis 1,18 – Die Himmelslichter herrschen über Tag und Nacht und scheiden Licht von Finsternis; Gott bestätigt die geordnete kosmische Funktion als gut.
  • Genesis 1,19 – Abend und Morgen beschließen den vierten Schöpfungstag; Analyse der Tagesformel nach der Einsetzung von Sonne, Mond und Sternen als Licht- und Zeitträger.
  • Genesis 1,20 – Gott befiehlt den Wassern, von lebenden Wesen zu wimmeln, und den Flugtieren, über der Erde am Himmelsfirmament zu fliegen; Beginn des fünften Schöpfungstages.
  • Genesis 1,21 – Gott erschafft die großen Meerestiere, die bewegte Fülle der Wasserlebewesen und die geflügelten Tiere nach ihren Arten und bewertet die Tierwelt als gut.
  • Genesis 1,22 – Gott segnet erstmals ausdrücklich lebende Geschöpfe: Wasserlebewesen und Vögel sollen fruchtbar sein, sich vermehren und ihre Lebensräume mit Leben erfüllen.
  • Genesis 1,23 – Abend und Morgen beschließen den fünften Schöpfungstag nach der Erschaffung, Gutheißung und ersten ausdrücklichen Segnung der Wasserlebewesen und Vögel.
  • Genesis 1,24 – Gott befiehlt der Erde, lebende Landtiere hervorzubringen: Vieh, bodennah bewegtes Getier und Wildtiere nach ihren Arten; Beginn des sechsten Schöpfungstages.
  • Genesis 1,25 – Gott macht Wildtiere, Vieh und alles bodennahe Getier nach ihren Arten und beurteilt die Landtierwelt bereits vor der Erschaffung des Menschen als gut.
  • Genesis 1,26 – Gottes feierlicher Beschluss zur Erschaffung der Menschheit in seinem Bild und seiner Ähnlichkeit verbindet menschliche Würde mit der Herrschaft über Tierwelt und Erde.
  • Genesis 1,27 – Gott schafft die Menschheit in seinem Bild; der poetisch verdichtete Vers führt vom singularischen Menschen zum Plural „sie“ und konkretisiert die gemeinsame Gottesbildlichkeit als männlich und weiblich.
  • Genesis 1,28 – Gott segnet die im göttlichen Bild geschaffene Menschheit mit Fruchtbarkeit und beauftragt sie, die Erde zu füllen, zu unterwerfen und über die Tierwelt zu herrschen.
  • Genesis 1,29 – Gott weist der Menschheit samentragende Pflanzen und samenhaltige Baumfrüchte als Nahrung zu; der Vers begründet die pflanzliche Ernährungsordnung der ursprünglichen Schöpfung.
  • Genesis 1,30 – Gott weist der gesamten Tierwelt grüne Pflanzen zur Nahrung zu; נֶפֶשׁ חַיָּה beschreibt Tiere als lebende Wesen, und die Erfüllungsformel „Und es geschah so“ schließt die ursprüngliche Nahrungsordnung ab.
  • Genesis 1,31 – Gott betrachtet das vollendete Schöpfungswerk als Ganzes und erklärt es für „sehr gut“; Abend und Morgen schließen den sechsten Tag und führen zum Sabbat der vollendeten Schöpfung.

Kapitel 2

  • Genesis 2,1 – Himmel, Erde und ihre gesamte geordnete Fülle sind vollendet; der Vers schließt die sechs Schöpfungstage zusammen und eröffnet den Übergang zur Sabbatruhe.
  • Genesis 2,2 – Gott vollendet sein Schöpfungswerk und hört am siebten Tag davon auf; Analyse von Sabbatruhe, מְלָאכָה und der Textvariante „siebter“ beziehungsweise „sechster Tag“.
  • Genesis 2,3 – Gott segnet und heiligt den siebten Tag, weil er an ihm von seinem Schöpfungswerk aufgehört hat; Analyse von Sabbat, heiliger Zeit und „אֲשֶׁר־בָּרָא אֱלֹהִים לַעֲשׂוֹת“.
  • Genesis 2,5 – Noch fehlen Feldvegetation, Regen und der Mensch als Bearbeiter des Bodens; Analyse von אדם–אדמה, Landwirtschaft und dem Verhältnis der beiden Schöpfungserzählungen.