John Alcock der Jüngere (John Alcock Jr., John Alcock junior, John Alcock the Younger, John Alcock d. J., auch Allcock)
Überblick
John Alcock der Jüngere war ein englischer Organist und Komponist der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er wurde am 28. Januar 1740 in Plymouth getauft und am 27. März 1791 in Walsall, Staffordshire, beerdigt. In älteren Nachschlagewerken wird gelegentlich der 30. März 1791 als Todestag genannt; für die kulturlexikalische Ansetzung ist die Bestattungsdatierung besonders wichtig, da sie die vom Artikelwunsch vorgegebene Überlieferung erklärt.
Alcock d. J. war der Sohn John Alcocks des Älteren, eines bedeutenden englischen Organisten, Komponisten, Vicar Choral und Doctor of Music. Diese familiäre Herkunft bestimmte seine Ausbildung und Laufbahn. Er wuchs in einer musikalischen Berufsfamilie auf, lernte Orgelspiel und Kirchenmusik im unmittelbaren Umfeld seines Vaters und wurde bereits als Kind oder Jugendlicher in praktische Organistendienste eingeführt. Die Quellen berichten, dass er schon um das zwölfte Lebensjahr gelegentlich für den Vater an der Orgel einsprang.
Seine erste gesicherte berufliche Stellung hatte Alcock d. J. an St Mary Magdalen in Newark-on-Trent, wo er von 1758 bis 1768 als Organist und Master of the Song School wirkte. Später wurde er Organist der Parish Church von Walsall, meist mit St Matthew’s Church identifiziert, und blieb dort bis zu seinem Tod. Seine Karriere ist damit weniger kathedralisch als die seines Vaters, aber gerade deshalb kulturgeschichtlich aufschlussreich: Sie zeigt die Musikpraxis einer englischen Parish Church, die Ausbildung von Sängern, den Gebrauch kleinerer Orgeln, den Bedarf nach leicht spielbaren Voluntaries und die praktische Kirchenmusik für lokale Chöre.
Das erhaltene Werk ist überschaubar, aber charakteristisch. Alcock d. J. veröffentlichte Orgelmusik, darunter die Eight Easy Voluntarys for the Organ, außerdem Six Easy Solos, eine Cantata and Six Songs, Six Canzonets or Glees in Three Parts, A Favourite Duet und einzelne vokale Werke wie Music Does All Our Joys Refine. Hinzu kommt die kirchenmusikalische Sammlung Parochial Harmony, or a Collection of Divine-Music in Score, die ausdrücklich für Country Choirs bestimmt war und Alcock als Bachelor of Music und Organisten von Walsall ausweist.
Alcock d. J. ist kein kanonischer Komponist im engeren Sinn. Seine Bedeutung liegt vielmehr in der Dokumentation einer mittleren englischen Musikschicht: Familienberuf, Parish-Church-Organist, provincial gentleman musician, Sing-Schule, Orgelvoluntary, dreistimmiges Glee, leichte Solostücke, religiöse Gebrauchsmusik und lokale Musikpublikation. Sein Werk ist ein kleines, aber genaues Zeugnis der englischen Kirchen- und Gesellschaftsmusik zwischen 1760 und 1790.
Kurzdaten
| Name | John Alcock der Jüngere. |
|---|---|
| Weitere Namensformen | John Alcock Jr., John Alcock junior, John Alcock the Younger, John Alcock d. J., John Alcock (ii), John Allcock und Alcock Jr. |
| Taufe | 28. Januar 1740 in Plymouth, Devon. |
| Tod und Begräbnis | Beerdigt am 27. März 1791 in Walsall, Staffordshire; ältere Nachschlagewerke nennen abweichend den 30. März 1791 als Todestag. |
| Beruf | Organist, Komponist, Kirchenmusiker, Bachelor of Music, Master of the Song School, Parish-Church-Organist, Komponist von Orgel-Voluntaries, Songs, Canzonets, Glees, Solos, Duetten und geistlicher Gebrauchsmusik. |
| Eltern | Sohn des Organisten und Komponisten John Alcock des Älteren und seiner Frau Margaret Alcock, geborene Beaumont. |
| Ausbildung | Musikalische Ausbildung im Umfeld des Vaters; frühe praktische Schulung als Chor- und Orgelmusiker im Lichfield-Kontext. |
| Frühe Praxis | Bereits als Knabe beziehungsweise junger Musiker soll er gelegentlich für seinen Vater an der Orgel deputiert haben. |
| Erste Anstellung | Organist und Master of the Song School an St Mary Magdalen in Newark-on-Trent von 1758 bis 1768. |
| Walsall | Organist der Parish Church von Walsall, meist mit St Matthew’s Church identifiziert, von 1773 bis zu seinem Tod. |
| Akademischer Grad | Bachelor of Music in Oxford; die Quellen setzen den Grad teils in den Zusammenhang von 1766, teils mit späterer Datierung in der Nähe von 1773. |
| Zentrale Werkgruppen | Orgel-Voluntaries, Easy Solos, Songs, Cantata, Canzonets, Glees, Duette und Kirchenmusik für Parish-Church- beziehungsweise Country-Choir-Praxis. |
| Wichtige Publikationen | Eight Easy Voluntarys for the Organ, Six Easy Solos, Cantata and Six Songs, Six Canzonets or Glees in Three Parts, A Favourite Duet, Music Does All Our Joys Refine und Parochial Harmony. |
| Kulturelle Bedeutung | Alcock d. J. steht exemplarisch für die englische Provinz- und Parish-Church-Musik des späten 18. Jahrhunderts, in der Orgelunterricht, Sing-Schule, leichte Orgelstücke, dreistimmige Geselligkeitsvokalmusik und praktische Kirchenmusik eng verbunden waren. |
Ausführlicher Kulturüberblick
John Alcock der Jüngere gehört zu jener Generation englischer Musiker, deren Leben nicht vom höfischen Mittelpunkt Londons, sondern von der praktischen Kirchen- und Provinzmusik geprägt wurde. Sein Vater John Alcock der Ältere hatte eine breitere und stärker dokumentierte Laufbahn: St Paul’s Cathedral, John Stanley, Plymouth, Reading, Lichfield Cathedral, Sutton Coldfield, Tamworth, Oxford-Grad, Psalmody, Chants, Anthems und große kirchenmusikalische Sammelprojekte. Der Sohn übernimmt aus dieser Welt die handwerkliche, organistische und liturgische Tradition, tritt aber in einem kleineren, stärker lokalen Rahmen hervor.
Der zentrale kulturgeschichtliche Ort ist die englische Parish Church. Anders als die Kathedrale mit täglichem Chordienst, festen Vicars Choral und alter Handschriftenüberlieferung war die Parish Church stärker von lokaler Ausstattung, lokalen Chören, bürgerlicher Unterstützung und dem praktischen Können des Organisten abhängig. Hier musste Musik funktionieren: verständlich, spielbar, mäßig schwierig, auf vorhandene Stimmen zugeschnitten und mit einer Orgel ausführbar, die nicht immer groß oder technisch komfortabel war. Alcocks Eight Easy Voluntarys und Parochial Harmony sind aus diesem Kontext zu lesen.
Die Bezeichnung Easy ist dabei nicht geringzuschätzen. In der englischen Druckkultur des 18. Jahrhunderts bezeichnete sie häufig Werke, die für gebildete Amateure, Schüler, Parish-Organisten oder häusliche Aufführungen geeignet waren. Leichte Orgelstücke waren nicht banal, sondern funktional. Sie sollten ein brauchbares Repertoire für Gottesdienst und Unterricht bereitstellen. Alcocks acht Voluntaries stehen in einer Tradition, die von John Stanley, William Walond, William Boyce, Capel Bond, Richard Mudge und anderen georgianischen Komponisten geprägt war, aber stärker auf die reale Parish-Church-Praxis zugeschnitten ist.
Gleichzeitig zeigt Alcocks Vokalmusik seine Teilhabe an der englischen Geselligkeitskultur. Canzonets, Glees, Duette, Cantatas und Songs waren Teil eines sozialen Musiklebens, das Hausmusik, Musikclubs, Druckmarkt, Salons, kleinere Konzerte und Liebhabermusik miteinander verband. Die dreistimmigen Glees und Canzonets waren für gebildete Sängerkreise besonders geeignet. Sie verlangten musikalische Bildung, aber keine professionelle Opernbühne. In ihnen verbanden sich Textpointierung, harmonischer Reiz, gesellige Aufführbarkeit und englischer Geschmack.
Die kirchenmusikalische Sammlung Parochial Harmony bildet die geistliche Entsprechung zu dieser praktischen Vokalkultur. Der Titel nennt ausdrücklich Divine-Music in Score und richtet sich an Country Choirs. Damit wird deutlich, dass Alcock für reale, nicht unbedingt hochprofessionelle Chöre schrieb. Er wollte geistliche Musik in Partitur zugänglich machen, die in Landkirchen und kleineren städtischen Gemeinden verwendet werden konnte. Solche Sammlungen sind für die Musikgeschichte der englischen Provinz besonders wertvoll, weil sie zeigen, wie sich Kunstanspruch und Gebrauchspraxis im Alltag verbanden.
Alcock d. J. ist außerdem ein Beispiel für musikalische Familienkontinuität. Der Beruf wurde im Haus gelernt, durch kirchliche Praxis weitergegeben und in einer regionalen Laufbahn fortgeführt. Der Vater war eine starke Figur, deren Name den Sohn überstrahlt. Gerade deshalb muss der jüngere John Alcock als eigener Eintrag behandelt werden. Sein Werk ist kleiner, aber eigenständig. Es gehört nicht zur großen Kathedralreform des Vaters, sondern zur musikalischen Infrastruktur der englischen Midlands und der kleineren Kirchenorte.
Namensformen, Datierung und Abgrenzung vom Vater
Die häufigste englische Katalogform lautet John Alcock Jr. oder John Alcock junior. Im Deutschen ist John Alcock der Jüngere zweckmäßig. Daneben begegnen John Alcock the Younger, John Alcock d. J., John Alcock (ii) und gelegentlich die Schreibvariante Allcock. Für den Dateinamen wird entsprechend der Regel Vorname–Nachname im sichtbaren Namen und Nachname–Vorname in der Datei die Form alcock-john-der-juengere.shtml angesetzt.
Die Abgrenzung vom Vater ist unerlässlich. John Alcock der Ältere lebte von 1715 bis 1806 und war Organist, Vicar Choral, Doctor of Music, Psalmody-Herausgeber und Autor. John Alcock der Jüngere wurde 1740 getauft und starb beziehungsweise wurde 1791 beerdigt. Beide waren Organisten und Komponisten; beide erscheinen in Katalogen mit Kirchenmusik und Orgelwerken; beide können in älteren Nachschlagewerken und digitalen Portalen verwechselt werden. Deshalb müssen Werklisten immer prüfen, ob Alcock Sr. oder Alcock Jr. gemeint ist.
Auch die Todesdatierung ist quellenkritisch zu behandeln. Die vom Artikelwunsch genannte Form nennt eine Beerdigung am 27. März 1791 in Walsall. Andere Nachschlagewerke geben den 30. März 1791 als Todestag an. Diese Seite bewahrt die Bestattungsangabe im Haupttext und erwähnt die abweichende Todestagsdatierung, damit spätere Katalogabgleiche nicht als Widerspruch erscheinen.
Familie, Plymouth und Lichfield-Ausbildung
John Alcock der Jüngere wurde in Plymouth getauft, während sein Vater John Alcock der Ältere dort als Organist an St Andrew’s wirkte. Damit beginnt seine Biographie unmittelbar in einem organistischen Haushalt. Der Vater war kein bloßer Amateur, sondern ein professioneller Kirchenmusiker mit Londoner Ausbildung, späterem Kathedralamt und starkem Interesse an liturgischer Reform. Für den Sohn bedeutete dies eine frühe Einbindung in Orgelspiel, Chorgesang, Probendisziplin und praktisches Kirchenmusikwissen.
Als die Familie in den Lichfield-Umkreis kam, erhielt der junge Alcock Zugang zu einer Kathedralumgebung. Dort lernte er vermutlich nicht nur Orgelspiel, sondern auch die Organisation eines Chors, die Liturgie, den Umgang mit Chorbüchern, Psalmengesang und Anthems. Die Überlieferung, dass er bereits im Alter von etwa zwölf Jahren für den Vater an der Orgel deputierte, zeigt, wie früh musikalische Verantwortung in solchen Familien übertragen werden konnte.
Diese Ausbildung war handwerklich und institutionell. Sie beruhte weniger auf moderner Konservatoriumsstruktur als auf täglicher Praxis: Hören, Singen, Begleiten, Kopieren, Üben, Vertreten, Harmonisieren und Improvisieren. Alcocks spätere Werke, besonders die leichten Orgelstücke und die Country-Choir-Musik, tragen diese praktische Grundierung.
Newark-on-Trent und die erste Organistenstelle
Von 1758 bis 1768 war John Alcock der Jüngere Organist und Master of the Song School an St Mary Magdalen in Newark-on-Trent. Diese Position ist für seinen Rang als praktischer Musiker entscheidend. Newark war keine Kathedrale, aber eine bedeutende Pfarrkirche mit musikalischer Tradition. Der Organist musste Gottesdienstmusik begleiten, Sänger ausbilden, gegebenenfalls Kinder oder Chorknaben unterrichten und ein brauchbares Repertoire bereitstellen.
Der Titel Master of the Song School weist auf eine pädagogische Aufgabe. Alcock war also nicht nur Spieler, sondern auch Ausbilder. Er musste Stimmen formen, Lesen und Singen vermitteln und den musikalischen Dienst stabil halten. Diese Tätigkeit erklärt, warum spätere Publikationen auf Zugänglichkeit und praktische Verwendbarkeit zielen.
Die Newark-Jahre fallen in eine Phase, in der englische Provinzorganisten zunehmend zwischen liturgischer Arbeit, Unterricht, Druckpublikationen und lokaler Reputation standen. Ein Organist konnte durch gedruckte Stücke seinen Namen über die unmittelbare Gemeinde hinaus bekannt machen. Alcocks spätere Werke gehören in genau diesen Zusammenhang.
Walsall, Parish Church und spätere Laufbahn
1773 wurde Alcock Organist der Parish Church von Walsall, meist mit St Matthew’s Church verbunden. Diese Stelle behielt er bis zu seinem Tod beziehungsweise bis zu seiner Bestattung 1791. Walsall war im 18. Jahrhundert ein wachsender Ort in den Midlands, dessen kirchliche Musikpraxis von bürgerlicher Gemeinde, lokaler Frömmigkeit, Orgelmusik und Chorgesang geprägt war.
Auf dem Titel von Parochial Harmony erscheint Alcock als Bachelor of Music und Organist von Walsall. Diese Selbstbezeichnung ist wichtig. Sie verbindet akademischen Status und lokales Amt. Alcock stellt sich nicht nur als praktischer Organist vor, sondern als ausgebildeter Musiker, der seine Sammlung mit Autorität für Country Choirs bereitstellt.
Walsall ist daher nicht bloß Sterbeort, sondern der wichtigste späte Wirkungsraum. Von hier aus veröffentlichte Alcock Musik, die für die englische Parish-Church-Kultur bestimmt war. Seine Werke sind keine Kathedralmonumente, sondern pragmatische Stücke für Gottesdienst, Unterricht und lokale musikalische Geselligkeit.
Orgelwerke, Easy Voluntaries und Parish-Church-Praxis
Die Eight Easy Voluntarys for the Organ sind Alcocks bekannteste instrumentale Werkgruppe. Sie erschienen ungefähr um 1775 und enthalten acht Voluntaries für Orgel. Der Begriff Voluntary bezeichnet in der englischen Kirchenmusik ein freies Orgelstück, das im Gottesdienst als Vorspiel, Zwischenspiel oder Nachspiel verwendet werden konnte. Es stand zwischen improvisierter Praxis und gedruckter Komposition.
Alcocks Voluntaries sind als easy ausgewiesen. Das verweist auf eine Zielgruppe, die nicht aus virtuosen Londoner Konzertorganisten bestand. Parish-Organisten, Schüler, kleinere Kirchen und praktische Spieler brauchten Stücke, die musikalisch solide, aber auf begrenzteren Instrumenten und mit begrenzter Übezeit spielbar waren. Dass moderne Herausgeber sie weiterhin separat publizieren, zeigt ihre Nützlichkeit als georgianisches Orgelrepertoire.
Stilistisch gehören diese Stücke in die englische Orgeltradition nach John Stanley. Sie verwenden klare Periodik, fugierte oder imitatorische Abschnitte, registerhafte Kontraste, Grave-, Allegro- oder Fugato-Charaktere und eine zurückhaltende Virtuosität. Sie sind weniger spektakulär als große Konzertstücke, aber für den liturgischen Gebrauch gut geeignet.
Songs, Canzonets, Glees und weltliche Vokalkultur
Alcock d. J. veröffentlichte auch weltliche Vokalmusik. Cantata and Six Songs, Six Canzonets or Glees in Three Parts, A Favourite Duet und Music Does All Our Joys Refine zeigen ihn als Teil der englischen Gesangs- und Clubkultur des späten 18. Jahrhunderts. Diese Musik war für häusliche Aufführung, kleinere Gesellschaften, Liebhaberkreise oder lokale Konzerte geeignet.
Das Glee war eine besonders englische Form mehrstimmiger weltlicher Vokalmusik. Es war nicht unbedingt komisch, sondern oft ernst, empfindsam oder gesellig. Canzonets knüpften an italienisierende Bezeichnungen an, wurden aber im englischen Druckmarkt für leicht aufführbare mehrstimmige Stücke verwendet. Alcocks dreistimmige Canzonets oder Glees gehören genau in diesen Geschmack.
Die Songs und Duette ergänzen seine Kirchenmusik um einen höflicheren, gesellschaftlichen Ton. Sie zeigen, dass ein Parish-Organist des 18. Jahrhunderts nicht ausschließlich sakrale Musik schrieb. Er konnte ebenso für Hausmusik, Gesangsliebhaber, lokale Aufführungen und Druckkäufer komponieren.
Parochial Harmony und Kirchenmusik für Country Choirs
Parochial Harmony, or a Collection of Divine-Music in Score erschien 1777 und ist eines der wichtigsten Zeugnisse von Alcocks kirchenmusikalischem Profil. Schon der Titel macht den Zweck deutlich: Es geht um geistliche Musik in Partitur für die parochiale, also pfarrkirchliche, Praxis. Die Sammlung wurde ausdrücklich für Country Choirs komponiert beziehungsweise eingerichtet.
Country Choirs waren keine großen Kathedralchöre. Sie bestanden aus lokalen Sängern, manchmal mit begrenzter Ausbildung, aber oft mit starker musikalischer Hingabe. Für solche Chöre brauchte man klare Stimmen, verständliche Harmonien, textnahe Vertonung und eine Partitur, die Proben und Aufführung erleichterte. Alcocks Sammlung ist daher ein Dokument der musikalischen Demokratisierung im kirchlichen Raum.
Die in späterer Literatur genannten Anthems Arise, O Lord, and Lift Up und The Lord is King gehören in diesen Zusammenhang. Sie zeigen, dass Alcock d. J. nicht nur Orgelstücke schrieb, sondern auch geistliche Chorwerke für die praktische Gemeindemusik.
Werkverzeichnis
Das Werkverzeichnis John Alcocks des Jüngeren ist im Vergleich zu dem seines Vaters knapp. Es ist dennoch vollständig nach den derzeit greifbaren Werkgruppen anzusetzen. Grundlage sind die nachweisbaren Drucke, IMSLP-Werkseiten, ältere biographische Artikel, Hinweise auf Parochial Harmony, moderne Orgelnoteneditionen und Katalogeinträge. Bei einzelnen Stücken ist zu beachten, dass Titel orthographisch variieren und dass Vater und Sohn in älteren Katalogen gelegentlich verwechselt werden.
Orgelwerke und Tastenmusik
- Eight Easy Voluntarys for the Organ, ungefähr 1775 erschienen; acht Voluntaries für Orgel solo.
- Voluntary No. 1 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 2 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 3 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 4 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 5 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 6 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 7 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Voluntary No. 8 aus den Eight Easy Voluntarys for the Organ.
- Six Easy Solos, für Cembalo beziehungsweise Tasteninstrument; in modernen Werklisten und IMSLP-Katalogen nachgewiesen.
- Einzelne moderne Ausgaben und Bearbeitungen der Eight Easy Voluntarys, darunter Ausgaben für heutige Orgelpraxis.
- Weitere mögliche Tastenstücke in älteren Katalogen, sofern sie eindeutig John Alcock dem Jüngeren und nicht dem Vater zugeordnet sind.
Weltliche Vokalmusik, Songs und Cantata
- Cantata and Six Songs, Sammlung beziehungsweise Druck mit einer Kantate und sechs Liedern.
- Damon and Pastora, Song, in älteren Werklisten als bei R. Falkener in London veröffentlicht genannt.
- Flutt’ring spread thy purple pinions, Song auf Worte von Dean Swift, in älteren Werklisten mit dem Universal Museum von 1764 und British-Museum-Überlieferung verbunden.
- Weitere Songs aus der Sammlung Cantata and Six Songs, quellenkritisch nach erhaltenen Drucken und Katalogen zu bestimmen.
- Einzelne Lieder für Stimme und Begleitung, soweit sie in modernen Notenportalen und älteren Bibliographien unter John Alcock Jr. nachgewiesen sind.
Canzonets, Glees und gesellige Vokalmusik
- Six Canzonets or Glees in Three Parts, Sammlung dreistimmiger Canzonets beziehungsweise Glees.
- Einzelne Canzonets und Glees aus der genannten Sammlung, nach Stimmbüchern oder modernen Katalogen weiter zu erschließen.
- Music Does All Our Joys Refine, Glee beziehungsweise vokales Gesellschaftsstück, in modernen Werklisten als eigene Komposition geführt.
- Weitere dreistimmige Gesangsstücke, soweit sie in englischen Sammlungen oder modernen Notenportalen eindeutig Alcock d. J. zugeordnet werden können.
Duette und kleinere Kammermusik
- A Favourite Duet, Duett, in modernen Katalogen als eigenständige Werkseite nachgewiesen.
- Duett für zwei Bassoons oder Violoncelli, in älteren Werklisten unter John Alcock Jr. genannt.
- Mögliche weitere Duette und kleine kammermusikalische Stücke, deren Zuordnung zwischen Alcock d. Ä. und Alcock d. J. zu prüfen ist.
Kirchenmusik und parochiale Gebrauchsmusik
- Parochial Harmony, or a Collection of Divine-Music in Score, 1777, bei Francis Roome veröffentlicht, ausdrücklich für Country Choirs bestimmt; auf dem Titel als Werk von John Alcock, Bachelor in Music und Organist von Walsall, ausgewiesen.
- Arise, O Lord, and Lift Up, Anthem beziehungsweise geistliches Stück, in der Forschung zu britisch-irischer Kirchenmusik als veröffentlichter Alcock-Titel genannt.
- The Lord is King, Anthem beziehungsweise geistliches Stück, in der Forschung zu britisch-irischer Kirchenmusik als veröffentlichter Alcock-Titel genannt.
- Anthems, Canticles, Hymns und metrical Psalms innerhalb beziehungsweise im Umfeld von Parochial Harmony.
- Weitere geistliche Stücke für lokale Chöre, soweit sie in Handschriften- oder Bibliothekskatalogen unter John Alcock of Walsall nachgewiesen sind.
Beiträge zu Sammlungen und familiäre Werkzusammenhänge
- Beiträge zur Sammlung Six New Anthems, die 1795 unter dem Namen des Vaters beziehungsweise im Familienzusammenhang erschien; der jüngere Alcock war an diesem Publikationszusammenhang beteiligt, auch wenn der Druck nach seinem Tod erschien.
- Zusammenhang mit The Harmony of Jerusalem beziehungsweise späteren Psalmody-Sammlungen, soweit einzelne Arrangements, Quellen oder Katalogverweise John Alcock Jr. zuordnen.
- Einzelne Stücke in Sammlungen, in denen der Name John Alcock ohne Zusatz erscheint und daher quellenkritisch zwischen Vater und Sohn zu scheiden ist.
Verschollene, unsichere oder nur indirekt bekannte Werke
- Weitere Songs aus der Zeit zwischen 1770 und 1780, die in älteren Quellen allgemein genannt, aber nicht immer vollständig erhalten oder eindeutig katalogisiert sind.
- Weitere Instrumentalstücke für Cembalo, Streicher oder kleinere Besetzungen, sofern ältere Hinweise nicht eindeutig dem Vater oder Sohn zugewiesen sind.
- Unterrichtsmaterialien und Song-School-Kompositionen aus der Newark-Zeit, die aus seiner Amtsfunktion plausibel, aber nicht sicher erhalten sind.
- Parish-Church-Aufführungsmaterial aus Walsall, das in lokalen Archiven oder Handschriftenbeständen liegen kann und noch genauer zu prüfen wäre.
Überlieferung, Drucke und Forschungsstand
Die Überlieferung John Alcocks des Jüngeren ist schmaler als die des Vaters und stärker durch moderne Notenportale, ältere Kurzartikel und verstreute Drucknachweise geprägt. IMSLP bietet heute eine praktikable Werkübersicht, trennt ausdrücklich John Alcock Jr. von John Alcock Sr. und führt sechs Kompositionsgruppen sowie zwei Sammlungskontexte. Diese digitale Trennung ist für die heutige Benutzung besonders hilfreich, weil ältere Quellen den Namen John Alcock nicht immer eindeutig differenzieren.
Die älteste biographische Überlieferung im Dictionary of National Biography behandelt John Alcock den Jüngeren nur knapp im Artikel des Vaters. Dort werden Newark-on-Trent, Oxford, Walsall und das Todesdatum genannt. Neuere zusammenfassende Darstellungen ergänzen die Taufe in Plymouth, die Eltern, die musikalische Ausbildung durch den Vater, die frühe Deputiertätigkeit und den Druck Parochial Harmony. Für eine endgültige Werk- und Lebenschronologie wären jedoch Kirchenregister, lokale Archivbestände in Newark und Walsall sowie die Originaldrucke erneut zu prüfen.
Die Werke selbst sind stärker praxisgebunden als kanonisch. Eight Easy Voluntarys ist durch digitale und moderne Notenausgaben relativ gut zugänglich. Parochial Harmony ist quellenkundlich besonders wichtig, weil es den kirchenmusikalischen Zweck und Alcocks Walsall-Titel dokumentiert. Die weltlichen Vokalwerke sind für die Geschichte des Glee, des Canzonet und des englischen Songs relevant, aber bislang weniger intensiv erforscht.
Rezeption und kulturgeschichtliche Bedeutung
John Alcock der Jüngere stand lange im Schatten seines Vaters. Dies ist verständlich, weil der ältere Alcock eine viel umfangreichere und konfliktreichere Biographie besitzt, mehrere kirchenmusikalische Großsammlungen veröffentlichte, Doctor of Music wurde und als Vicar Choral in Lichfield stärker dokumentiert ist. Der jüngere Alcock erscheint dagegen als praktischer Parish-Organist, dessen Werk klein und zweckbezogen ist.
Gerade diese Zweckbezogenheit macht ihn kulturgeschichtlich interessant. Seine Musik zeigt, was in kleineren englischen Kirchen, lokalen Sing-Schulen und häuslichen Musikkreisen benötigt wurde: spielbare Orgelstücke, dreistimmige Gesangsmusik, einfache Solos, Duette und geistliche Musik für Country Choirs. Alcock d. J. steht damit für die musikalische Infrastruktur des späten 18. Jahrhunderts.
Für heutige Organisten sind die Eight Easy Voluntarys nützlich, weil sie georgianische Orgelpraxis in einer gut zugänglichen Form repräsentieren. Für die Forschung zur englischen Gesellschaftsmusik sind die Canzonets, Glees und Songs wichtig. Für die Kirchenmusikgeschichte ist Parochial Harmony ein Hinweis darauf, dass auch außerhalb der Kathedralen ein Bedarf an gedruckter, geordneter und aufführbarer Kirchenmusik bestand.
Alcocks Bedeutung liegt daher nicht in ästhetischer Revolution, sondern in der dokumentierten Normalität einer musikalischen Berufskultur. Er zeigt, wie sich die englische Musik des 18. Jahrhunderts durch Familienausbildung, lokale Ämter, praktische Drucke und kleinere Gattungen fortpflanzte.
Sekundärliteratur
- William Barclay Squire: Alcock, John (1715–1806). In: Dictionary of National Biography, 1885–1900. Enthält einen knappen Abschnitt zu John Alcock dem Jüngeren mit Newark-, Oxford- und Walsall-Angaben.
- H. Diack Johnstone: Alcock, John (1715–1806), organist and composer. In: Oxford Dictionary of National Biography. Wichtig für die Familien- und Abgrenzungsfrage zwischen Vater und Sohn.
- Robert Evans und Maggie Humphreys: Dictionary of Composers for the Church in Great Britain and Ireland. London, Mansell, 1997. Enthält Angaben zu John Alcock dem Jüngeren und seinen kirchenmusikalischen Veröffentlichungen.
- Watkins Shaw und Peter Marr: Alcock, John (i). In: Grove Music Online. Für den Vaterartikel und die Abgrenzung zum Sohn wichtig.
- Peter Marr: The Life and Works of John Alcock (1715–1806). Dissertation, University of Reading, 1978. Kontext für die musikalische Familie Alcock und die Lichfield-Tradition.
- Philip H. Highfill, Kalman A. Burnim und Edward A. Langhans: Angaben zu Francis Roome und englischer Theater- beziehungsweise Musikdruckkultur im 18. Jahrhundert, einschlägig für Parochial Harmony.
- John E. West: Cathedral Organists Past and Present. London, Novello, 1899. Kontext zur englischen Organistenchronologie.
- Forschung zur englischen Parish-Church-Musik, zur georgianischen Orgelmusik, zu Voluntaries, Glees, Canzonets, Country Choirs und zur Musik der Midlands im 18. Jahrhundert.
- Moderne Notenausgaben der Eight Easy Voluntarys for the Organ, besonders für die heutige Orgelpraxis und Aufführungsgeschichte.
- Kataloge und Digitalisate von IMSLP, Musicaneo, British Library, Bayerischer Staatsbibliothek, National Archives und lokalen Archiven in Newark-on-Trent und Walsall.
Ausgewählte Onlinequellen
- IMSLP: Category: Alcock Jr., John Zentrale Werk- und Notenseite mit Lebensdaten, Namensvarianten, Hinweis auf John Alcock Sr. als Vater, sechs Kompositionsgruppen und Sammlungskontexten.
- IMSLP: 8 Easy Organ Voluntaries Werkseite zu Alcocks acht leichten Orgel-Voluntaries mit Datierung des Erstdrucks ungefähr 1775 und Notenzugang.
- IMSLP: 6 Easy Solos Werkseite zu Alcocks sechs leichten Solostücken für Tasteninstrument beziehungsweise kammermusikalische Praxis.
- IMSLP: 6 Canzonets or Glees in 3 Parts Werkseite zur dreistimmigen vokalen Gesellschaftsmusik Alcocks.
- IMSLP: Cantata and 6 Songs Werkseite zu einer Sammlung von Kantate und sechs Liedern aus Alcocks weltlicher Vokalmusik.
- IMSLP: A Favourite Duet Werkseite zu Alcocks Duett im Bereich der englischen Haus- und Gesellschaftsmusik.
- IMSLP: Music Does All Our Joys Refine Werkseite zu einem einzelnen vokalen Stück beziehungsweise Glee Alcocks.
- Wikisource: Dictionary of National Biography – Alcock, John Älterer biographischer Artikel zum Vater mit knappem Abschnitt über John Alcock den Jüngeren, Newark-on-Trent, Oxford, Walsall und Todesdatierung.
- Wikipedia englisch: John Alcock (organist, born 1740) Zusammenfassender Einstieg mit Taufe in Plymouth, Eltern, Ausbildung durch den Vater, Newark-, Oxford-, Walsall- und Parochial-Harmony-Angaben; fachlich mit Spezialquellen abzugleichen.
- Classical Composers Database: Alcock, John jr. Kurzdatensatz mit Lebensdaten, Plymouth-Walsall-Zuordnung, Organistenstellen Newark-on-Trent und Walsall sowie einzelnen Werktiteln.
- Musopen: John Alcock Jr. Praktische Noten- und Komponistenseite mit Grunddaten und herunterladbarem Material, vor allem für Orgelstücke.
- MusicaNeo: Eight Easy Voluntaries for Organ Notenseite mit bibliographischer Kurzbeschreibung, Originaltitel, Besetzung, Satzanzahl und Verweis auf Alcock Jr.
- Bayerische Staatsbibliothek: Eight easy voluntaries for the organ Bibliothekskatalog mit moderner Ausgabe und GND-bezogener Zuordnung John Alcock 1740–1791.
- Noder.dk: Eight Easy Voluntaries for the Organ Notenhandels- und Katalogseite zur modernen Ausgabe der acht Orgel-Voluntaries mit Inhaltsübersicht.
- Organist’s Corner: John Alcock Jr. Orgelpraktischer Bloghinweis zu Alcock Jr., Eight Easy Voluntarys, Newark-on-Trent und Walsall; als Aufführungskontext, nicht als Hauptquelle zu verwenden.
- The National Archives: Accessions to Repositories 2006 Archivhinweis auf John Alcock, Organist of Walsall, und Parochial Harmony, mit Anthems, Canticles, Hymns und metrical Psalms von 1777.
- IMSLP: The Harmony of Jerusalem Sammlungskontext mit Bezug zu Francis Roome und Alcock-Tradition, wichtig zur Abgrenzung verwandter Psalmody-Überlieferung.
- IMSLP: The Harmony of Sion Psalmody- und Sammlungskontext aus dem Roome-Umfeld, relevant für die Alcock-Familienüberlieferung.
- Wikidata: John Alcock Normdaten- und Identifikatorenumfeld zur Alcock-Familie; für den jüngeren Alcock sorgfältig gegen Einzelkataloge zu prüfen.
- VIAF Internationales Normdatenportal, geeignet zur Recherche und Abgrenzung der verschiedenen John-Alcock-Personen.
- Library of Congress Authorities Normdatenportal der Library of Congress; hilfreich zur Prüfung von Namensansätzen und Werkzuordnungen der Alcock-Familie.
Weiterführende Einträge
- John Alcock der Ältere Vater John Alcocks des Jüngeren, Organist, Komponist, Vicar Choral, Doctor of Music und wichtigste familiäre Bezugsperson.
- William Alcock Weiteres Mitglied der musikalischen Alcock-Familie und Kontextfigur der englischen Organistenüberlieferung.
- Musik der englischen Parish Church Hauptkontext von Alcocks Tätigkeit in Newark-on-Trent und Walsall.
- St Mary Magdalen, Newark-on-Trent Erste professionelle Organistenstelle John Alcocks des Jüngeren von 1758 bis 1768.
- Newark-on-Trent in der Musikgeschichte Provinzstädtischer Musikraum der frühen Laufbahn Alcocks.
- Walsall in der Musikgeschichte Wirkungs- und Begräbnisort John Alcocks des Jüngeren.
- St Matthew’s, Walsall Parish Church, mit der Alcocks Walsall-Organistenamt verbunden wird.
- Organist Berufsrolle, die Alcocks Laufbahn von der Familienausbildung bis zur Walsall-Stelle bestimmte.
- Song School Ausbildungsinstitution, die Alcock in Newark als Master of the Song School leitete.
- Country Choir Zielgruppe von Alcocks Parochial Harmony und Schlüsselbegriff englischer Provinzkirchenmusik.
- Parochial Harmony Kirchenmusiksammlung Alcocks von 1777 für Country Choirs.
- Organ Voluntary Englische Orgelgattung, in der Alcocks Eight Easy Voluntarys stehen.
- Eight Easy Voluntarys for the Organ Bekannteste Orgelwerkgruppe John Alcocks des Jüngeren.
- Georgian Organ Voluntary Stil- und Repertoirekontext von Alcocks leichter Orgelmusik.
- Englische Orgelmusik des 18. Jahrhunderts Instrumentaler Rahmen von Stanley, Boyce, Alcock d. Ä., Alcock d. J. und anderen georgianischen Organisten.
- John Stanley Lehrer des älteren John Alcock und wichtiger Stilkontext der englischen Voluntary-Tradition.
- William Boyce Englischer Komponist und Kathedralmusiker, wichtig für das Alcock-Familienumfeld.
- Capel Bond Englischer Provinzorganist und Komponist, vergleichbar im Kontext georgianischer Kirchen- und Instrumentalmusik.
- Richard Mudge Englischer Geistlicher und Komponist, wichtig für die Provinzmusik des 18. Jahrhunderts.
- William Walond Englischer Organist und Komponist von Voluntaries, Vergleichsfigur zu Alcocks Orgelmusik.
- Georgianische Musik Britischer Kulturzeitraum, in dem Alcocks Orgel-, Kirchen- und Gesellschaftsmusik entstand.
- Glee Englische Vokalgattung, die Alcock in seinen dreistimmigen Sammlungen pflegte.
- Canzonet Mehrstimmige Vokalgattung im englischen Druckmarkt des späten 18. Jahrhunderts.
- Englischer Song des 18. Jahrhunderts Gattungskontext von Alcocks Cantata and Six Songs und einzelnen Liedern.
- Cantata in England Vokalform, die in Alcocks Sammlung Cantata and Six Songs erscheint.
- Duett Kleine Vokal- oder Instrumentalform, in Alcocks A Favourite Duet und weiteren Stücken vertreten.
- Divine Music Englischer Begriff für geistliche Gebrauchsmusik, der im Titel von Parochial Harmony verwendet wird.
- Anthem Anglikanische Kirchenmusikgattung, die in Alcocks parochialer Musikpraxis erscheint.
- Canticle Liturgischer Gesangstyp, der im Umfeld von Parochial Harmony genannt wird.
- Metrischer Psalm Psalmengesang in metrischer Fassung, wichtig für englische Parish-Church- und Country-Choir-Praxis.
- Psalmody Gesangskultur, die Vater und Sohn Alcock in verschiedenen Sammlungs- und Kirchenkontexten berührt.
- Hymn Tune Melodie- und Harmonisierungspraxis englischer Kirchenlieder.
- Francis Roome Verleger beziehungsweise Herausgeber im Umfeld von Parochial Harmony und Psalmody-Sammlungen.
- Bachelor of Music Oxford Akademischer Grad, den John Alcock der Jüngere führte.
- Plymouth in der Musikgeschichte Taufort John Alcocks des Jüngeren und frühe Wirkungsstadt seines Vaters.
- Lichfield Cathedral Musikalisches Familienumfeld der Alcocks und Ausbildungsraum des jüngeren John Alcock.
- St Andrew’s, Plymouth Plymouther Organistenstelle des Vaters zur Zeit der Geburt beziehungsweise Taufe des Sohnes.
- Englische Provinzmusik Übergreifender Kulturrahmen von Alcocks Newark- und Walsall-Laufbahn.
- Englischer Musikdruck des 18. Jahrhunderts Mediengeschichtlicher Rahmen von Alcocks Orgel-, Vokal- und Kirchenmusikdrucken.
- IMSLP Notenportal mit zentralen Digitalisaten und Werkseiten zu John Alcock dem Jüngeren.
- Dictionary of National Biography Ältere biographische Quelle mit Kurzangaben zu John Alcock dem Jüngeren im Artikel des Vaters.
- Grove Music Online Fachlexikalische Quelle zur Alcock-Familie und zur Abgrenzung von Vater und Sohn.
- Oxford Dictionary of National Biography Britisches Fachlexikon mit Alcock-Kontext und moderner biographischer Einordnung.
- Robert Evans Koautor des Dictionary of Composers for the Church in Great Britain and Ireland, wichtig für Alcocks Kirchenmusiknachweise.
- Maggie Humphreys Koautorin des Dictionary of Composers for the Church in Great Britain and Ireland.
- Peter Marr Forscher zur Alcock-Familie, besonders zum Vater und zum Lichfield-Kontext.
- H. Diack Johnstone Forscher zur englischen Musik des 18. Jahrhunderts und zur Alcock-Überlieferung.
- British Library Wichtiger Rechercheort für englische Musikdrucke, Songs und Handschriften des 18. Jahrhunderts.
- The National Archives Archivportal mit Hinweisen auf Materialien zu Alcock of Walsall und Parochial Harmony.
- Bayerische Staatsbibliothek Bibliothek mit modernen Katalognachweisen zu Alcocks Eight Easy Voluntaries.
- Musopen Praktisches Notenportal mit freiem Material zu John Alcock Jr.
- MusicaNeo Notenportal mit Einzelangaben zu Alcocks Eight Easy Voluntaries.