Antonio Jacques de Almeida

Auch Antonio de Almeida, Antonio Jacques de Almeida Santos, Antonio De Almeida und Tony de Almeida; * 20. Januar 1928 in Neuilly-sur-Seine bei Paris, † 18. Februar 1997 in Pittsburgh, Pennsylvania; französischer Dirigent, Musikwissenschaftler, Operndirigent, Offenbach-Forscher und Spezialist für französisches Repertoire.

Überblick

Antonio Jacques de Almeida war ein französischer Dirigent und Musikwissenschaftler portugiesisch-amerikanischer Herkunft. Seine Laufbahn verbindet internationale Opern- und Konzertpraxis mit einer ungewöhnlich intensiven Quellen-, Editions- und Repertoirearbeit. Er war nicht nur ein Dirigent mit breitem Orchester- und Opernrepertoire, sondern auch ein Forscher, der besonders für Jacques Offenbach, französische Oper, vergessene Orchesterwerke und Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entscheidende Wiederentdeckungsarbeit leistete.

Almeida wurde in Frankreich geboren, wuchs in einem transnationalen Milieu auf, erhielt musikalische und naturwissenschaftliche Ausbildung in Europa, Südamerika und den USA und entschied sich nach einem naturwissenschaftlichen Studium endgültig für die Musik. Sein Ausbildungsweg führte ihn unter anderem an das Massachusetts Institute of Technology, an die Yale University, nach Tanglewood und zu Dirigenten wie Sergei Koussevitzky, Leonard Bernstein und George Szell. Diese Verbindung von analytischer Disziplin, praktischer Orchestererfahrung, sprachlicher Bildung und internationalem Horizont prägte sein späteres Profil.

Als Dirigent wirkte Almeida unter anderem beim Portugiesischen Rundfunk, beim Orquestra Sinfónica do Porto beziehungsweise Oporto Symphony Orchestra, bei den Stuttgarter Philharmonikern, an der Pariser Oper, beim Houston Symphony Orchestra, beim Orchestre Philharmonique de Nice und zuletzt beim Moscow Symphony Orchestra. Seine Diskographie zeigt ein entschiedenes Interesse an Repertoire jenseits des engen Kanons: Ambroise Thomas, Fromental Halévy, Joseph Canteloube, Charles Tournemire, Henri Sauguet, Gian Francesco Malipiero, Alexandre Tansman, Ricardo Castillo, Fikret Amirov und Paul Dukas erscheinen neben Haydn, Mozart, Beethoven, Mahler, Franck, Fauré, Lalo und Rodrigo.

Kulturgeschichtlich ist Almeida vor allem als Vermittler zwischen Aufführung und Forschung bedeutsam. Er sammelte Quellen, bereitete Editionen vor, erschloss Offenbachs Werkbestand, arbeitete an Haydn und Boccherini, dirigierte vergessene französische Opern und nahm Werke auf, die ohne solche Interpretations- und Editionsarbeit schwer zugänglich geblieben wären. Damit gehört er zu den Dirigenten des 20. Jahrhunderts, deren Bedeutung nicht nur in einzelnen Interpretationen liegt, sondern in einer aktiven Veränderung des Repertoires.

Kurzdaten

Name Antonio Jacques de Almeida.
Vollständiger Name Antonio Jacques de Almeida Santos; in der musikalischen Öffentlichkeit meist Antonio de Almeida.
Weitere Namensformen Antonio De Almeida, Tony de Almeida, Almeida, Antonio de.
Geburt 20. Januar 1928 in Neuilly-sur-Seine bei Paris.
Tod 18. Februar 1997 in Pittsburgh, Pennsylvania.
Beruf Dirigent, Musikwissenschaftler, Operndirigent, Orchesterleiter, Offenbach-Forscher, Herausgeber, Editor, Repertoireforscher und Spezialist für französische Musik des 19. und 20. Jahrhunderts.
Herkunft Französischer Staatsbürger portugiesisch-amerikanischer Herkunft; sein Vater stammte aus Portugal, seine Mutter aus den USA.
Ausbildung Studien in Buenos Aires, am Massachusetts Institute of Technology, an der Yale University und in Tanglewood; Theorieunterricht unter anderem bei Alberto Ginastera und Paul Hindemith, Dirigierimpulse durch Koussevitzky, Bernstein und George Szell.
Wichtige Positionen Dirigent beim Portugiesischen Rundfunk, Oporto Symphony Orchestra, Stuttgarter Philharmoniker, Pariser Oper, Houston Symphony, Orchestre Philharmonique de Nice und Moscow Symphony Orchestra.
Forschungsschwerpunkt Jacques Offenbach, französische Oper, thematische Katalogisierung, Quellenforschung, Haydn, Boccherini und vernachlässigte französische sowie italienische Orchester- und Bühnenmusik.
Hauptpublikation Thematic Catalogue of the Works of Jacques Offenbach, London: Oxford University Press, 1997.
Auszeichnungen Chevalier und später Commandeur der französischen Légion d’honneur; Commandeur des Arts et Lettres.
Kulturelle Bedeutung Almeida prägte die Wiederentdeckung französischer Opern und Orchesterwerke, die Offenbach-Forschung, die Tonträgergeschichte vergessener Repertoires und die Verbindung von Dirigieren, Editionsarbeit und Musikwissenschaft.

Name, Herkunft und editorische Einordnung

Die sichtbare Lemmaform Antonio Jacques de Almeida folgt der vom Nutzer vorgegebenen Namensform und der kulturlexikalischen Regel, Personennamen im Fließtext in natürlicher Reihenfolge zu führen. Bibliographisch und diskographisch begegnet jedoch am häufigsten die Kurzform Antonio de Almeida. Daneben ist der vollständige Name Antonio Jacques de Almeida Santos wichtig, weil er in biographischen und normdatenbezogenen Kontexten erscheint. Die Dateibezeichnung lautet folgerichtig almeida-antonio-jacques-de.shtml.

Almeidas Herkunft war transnational. Er wurde in Frankreich geboren, hatte einen portugiesischen Vater und eine amerikanische Mutter, erklärte sich selbst aber als französischer Staatsbürger und blieb mit Frankreich besonders eng verbunden. Diese Mehrfachprägung ist für seine spätere Repertoirepolitik wesentlich. Er bewegte sich mit großer Selbstverständlichkeit zwischen französischer Musik, portugiesischen Anfängen, amerikanischer Ausbildung, deutscher Orchestertradition, italienischem und französischem Opernrepertoire sowie russischer Spätphase in Moskau.

Die Schreibweise Antonio De Almeida findet sich häufig auf Tonträgern und in internationalen Datenbanken. Für den deutschen Artikel wird sie nur als Alternativname geführt. Die Ansetzung unter Almeida entspricht der Personenregel; der Namensbestandteil de bleibt im sichtbaren Namen erhalten, wird aber bei der alphabetischen Einordnung nicht als eigenständiger Sortieranfang behandelt.

Ausbildung, naturwissenschaftlicher Beginn und musikalische Prägung

Almeidas Bildungsweg war ungewöhnlich breit. Er zeigte früh musikalische Begabung, lernte mehrere Instrumente kennen und bewegte sich in einem Umfeld, in dem Musik, Sprachen, Wissenschaft und internationale Kultur selbstverständlich ineinandergingen. In Buenos Aires kam er mit der argentinischen Musikszene in Berührung und studierte bei Alberto Ginastera. Die Emigrationskultur der 1930er und 1940er Jahre, der Einfluss europäischer Musiker am Teatro Colón und die südamerikanische Perspektive erweiterten seinen Horizont über den engeren französischen Rahmen hinaus.

Zunächst begann Almeida ein naturwissenschaftliches Studium am Massachusetts Institute of Technology. Dort leitete er ein Studentenorchester und erkannte, dass ihn die Musik stärker als die Naturwissenschaft anzog. Sein Pate, der Pianist Arthur Rubinstein, bestärkte ihn in dieser Entscheidung. Anschließend studierte Almeida an der Yale University, wo er unter anderem mit Paul Hindemith arbeitete und 1949 den Bachelor of Music erhielt.

Die Dirigierausbildung wurde durch Tanglewood und durch Kontakte zu Sergei Koussevitzky, Leonard Bernstein und George Szell geprägt. Almeida lernte also nicht aus einer einzigen nationalen Schule, sondern aus einem Netz verschiedener Traditionen: französische Klangkultur, amerikanische Hochschulbildung, mitteleuropäische Theorie, russisch-amerikanische Dirigierschule und praktische Orchesterarbeit. Diese Mischung erklärt sein späteres Interesse an Repertoire, Quellen und Klanggestalt zugleich.

Dirigentenlaufbahn: Portugal, Deutschland, Frankreich, USA und Russland

Almeida begann seine professionelle Laufbahn 1949 beim Portugiesischen Rundfunk in Lissabon und wurde bald mit dem Oporto Symphony Orchestra verbunden. Diese portugiesische Frühphase war wichtig, weil sie ihm früh praktische Orchesterverantwortung gab. Sie brachte ihn zudem in Kontakt mit internationalen Gastdirigenten und mit der organisatorischen Realität eines Orchesters, das nicht im Zentrum des europäischen Musikbetriebs stand, aber durch kluge Repertoirearbeit Profil gewinnen konnte.

Von 1957 bis 1960 war Almeida Dirigent beim Portugiesischen Rundfunk, von 1962 bis 1964 leitete er die Stuttgarter Philharmoniker, und von 1965 bis 1967 wirkte er an der Pariser Oper. Damit verband seine Laufbahn Rundfunk, deutsches Stadtorchester, französische Oper und internationale Gasttätigkeit. Er arbeitete mit großen europäischen und amerikanischen Orchestern und wurde 1969 Principal Guest Conductor des Houston Symphony Orchestra.

Besonders prägend war seine Zeit als Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Nice von 1971 bis 1978. In Nizza konnte Almeida französisches und mediterranes Repertoire, Operntradition, sinfonische Programme und Aufnahmen miteinander verbinden. Später gewann die Zusammenarbeit mit dem Moscow Symphony Orchestra große Bedeutung. 1993 wurde er dessen Musikdirektor; in den letzten Jahren seines Lebens entstanden dort zahlreiche Aufnahmen vergessener oder vernachlässigter sinfonischer Werke, besonders von Tournemire, Sauguet, Malipiero und anderen Komponisten.

Almeida starb 1997 in Pittsburgh. Sein Tod unterbrach mehrere fortgeschrittene Projekte, darunter weitere Aufnahmen und die kurz vor der Veröffentlichung stehende Offenbach-Arbeit. Gerade diese Spätphase zeigt, dass er bis zuletzt nicht auf Repertoireverwaltung, sondern auf aktive Erschließung unbekannter oder unterschätzter Musik zielte.

Französisches Repertoire und Opernarchäologie

Antonio Jacques de Almeida wurde besonders als Interpret französischer Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bekannt. Seine Aufnahmen von Ambroise Thomas, Fromental Halévy, Jules Massenet, Joseph Canteloube, Paul Dukas, Édouard Lalo, Charles Tournemire und Henri Sauguet zeigen ein Interesse an Klangfarben, theatralischer Rhetorik, orchestraler Transparenz und gattungsgeschichtlicher Wiedergewinnung.

Seine Arbeit an Mignon und Hamlet von Ambroise Thomas sowie an La Juive von Halévy gehört zu einer größeren Bewegung der Wiederentdeckung französischer Opern, die lange durch eine enge Kanonbildung zugunsten italienischer und deutscher Repertoirewerke überdeckt waren. Almeida behandelte solche Werke nicht als Kuriositäten, sondern als substanzielle Bestandteile einer europäischen Opernkultur, in der Grand opéra, opéra comique, lyrisches Drama und historisches Spektakel ineinandergriffen.

Auch seine Beschäftigung mit Ballettmusiken aus Opern von Rossini, Donizetti, Verdi, Ponchielli und Wagner zeigt diese Perspektive. Almeida interessierte sich für Oper nicht nur als dramatischen Haupttext, sondern auch für Nebenformen, Einlagen, Ballette, Ouvertüren, Konzertfassungen und die Repertoiregeschichte von Auszügen. Diese Haltung entspricht dem Musikwissenschaftler im Dirigenten: Das vermeintlich periphere Material wird als Teil der historischen Werkrealität ernst genommen.

Offenbach-Forschung und thematischer Katalog

Almeidas zentrale musikwissenschaftliche Leistung war die Erforschung des Werkes von Jacques Offenbach. Sein Interesse begann bereits früh und entwickelte sich über Jahrzehnte zu einer umfassenden Quellen- und Katalogarbeit. Er sammelte Materialien, sichtete Handschriften, bereitete Editionen vor, arbeitete an Aufführungsfassungen und wurde zu einem der wichtigsten Offenbach-Kenner seiner Zeit.

Der postum erschienene Thematic Catalogue of the Works of Jacques Offenbach ist als Hauptwerk seiner Musikwissenschaft zu betrachten. Er verzeichnet Offenbachs Bühnenwerke, Vokalwerke, Instrumentalwerke und zahlreiche Varianten beziehungsweise Quellenbefunde. Ein solcher Katalog ist nicht nur ein bibliographisches Hilfsmittel, sondern eine Grundlage für jede ernsthafte Offenbach-Forschung: Erst durch systematische Werkidentifikation, Incipits, Fassungen, Datierungen und Quellenzusammenhänge wird sichtbar, wie groß und vielfältig Offenbachs Produktion tatsächlich war.

Almeida war außerdem an der Wiedererschließung von Materialien zu Les contes d’Hoffmann beteiligt. Die Oper ist ein besonders komplexer Fall, weil sie unvollendet blieb, nach Offenbachs Tod bearbeitet wurde und in vielen Aufführungsfassungen zirkulierte. Almeidas Quellenfunde und seine Beschäftigung mit der ursprünglichen Werkgestalt gehören zu den Voraussetzungen moderner Hoffmann-Diskussionen. Damit wurde er zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Dirigierpraxis, Quellenphilologie und französischer Operngeschichte.

Haydn Foundation, Boccherini und Editionsarbeit

1968 wurde Almeida gemeinsam mit H. C. Robbins Landon künstlerischer Direktor der Haydn Foundation. In diesem Umfeld verbanden sich Aufführung, Aufnahme und Musikwissenschaft. Haydn war für Almeida nicht nur ein Repertoirekomponist, sondern ein Feld quellenbewusster Erschließung. Unter dem Dach der Haydn Foundation entstanden Aufnahmen, die den Sinfonien und Bühnenwerken Haydns neue Aufmerksamkeit verschaffen sollten.

Auch Luigi Boccherini gehörte zu Almeidas editorischem Interessenfeld. Er arbeitete an einer Ausgabe der Boccherini-Sinfonien für Doblinger in Wien. Damit erweiterte sich sein Profil über französische Musik hinaus auf die Instrumentalmusik des späten 18. Jahrhunderts. Haydn und Boccherini zeigen eine andere Seite Almeidas: nicht die Opernarchäologie, sondern die Rehabilitierung und genaue Erschließung klassischer Instrumentaltraditionen.

Diese editorische Tätigkeit erklärt, weshalb Almeida nicht einfach als „Dirigent mit musikwissenschaftlichem Interesse“ beschrieben werden sollte. Seine Forschung und seine Dirigierpraxis waren strukturell verbunden. Er suchte Repertoire, stellte Quellenfragen, bereitete Material vor, brachte Werke zur Aufführung und fixierte Ergebnisse auf Tonträgern. Dadurch wurde die Grenze zwischen Archiv, Verlag, Partitur und Konzertsaal durchlässig.

Aufnahmen, Repertoirepolitik und Wiederentdeckung

Almeidas Diskographie ist ein wichtiges Dokument seiner künstlerischen Haltung. Neben bekannten Komponisten stehen zahlreiche Namen, die in den 1970er bis 1990er Jahren nur am Rand des regulären Konzertbetriebs präsent waren. Mit dem Moscow Symphony Orchestra nahm er Werke von Charles Tournemire, Henri Sauguet, Gian Francesco Malipiero, Alexandre Tansman, Ricardo Castillo, Fikret Amirov und Alemdar Karamanov auf. Diese Aufnahmen hatten häufig Pioniercharakter, weil sie Repertoire verfügbar machten, das zuvor kaum eingespielt war.

Im französischen Bereich sind besonders die Einspielungen von Halévys La Juive, Thomas’ Mignon und Hamlet, Massenets La Navarraise, Canteloubes Chants d’Auvergne mit Frederica von Stade und Dukas’ La Péri, Polyeucte und L’Apprenti sorcier hervorzuheben. Sie zeigen Almeidas Fähigkeit, vokale Eleganz, orchestrale Farbe und dramaturgische Übersicht miteinander zu verbinden.

Seine Aufnahmen sind nicht durch eine einzige Labelidentität geprägt. Er arbeitete für Philips, RCA, Columbia, EMI, Erato, Naxos, Supraphon und weitere Labels. Dadurch wurde sein Repertoire in unterschiedlichen Märkten verbreitet. Gerade die Naxos- und Marco-Polo-Zusammenhänge der 1990er Jahre machten viele seiner späten Wiederentdeckungen langfristig verfügbar.

Werk-, Editions- und Diskographieverzeichnis

Da Antonio Jacques de Almeida vor allem Dirigent, Editor und Musikwissenschaftler war, ist das Werkverzeichnis nicht als Kompositionsverzeichnis, sondern als Verzeichnis seiner wissenschaftlichen, editorischen, dirigentischen und diskographischen Arbeiten anzulegen. Es unterscheidet eigene Publikationen, Editionsprojekte, institutionelle Forschungsarbeit, wichtige Opernaufnahmen, Orchesteraufnahmen und nachträgliche beziehungsweise postume Veröffentlichungen.

Musikwissenschaftliche Hauptarbeit

  • Thematic Catalogue of the Works of Jacques Offenbach. London: Oxford University Press, 1997. Postum erschienenes Hauptwerk Almeidas; umfassender thematischer Katalog der Werke Offenbachs mit Bühnenwerken, Vokalwerken, Instrumentalwerken, Quellenangaben und Werkidentifikationen.
  • „Hoffmann: the original(?) version“. Aufsatz in Opera, Dezember 1980. Beitrag zur Diskussion um die ursprüngliche Werkgestalt von Offenbachs Les contes d’Hoffmann.
  • Offenbach-Forschungs- und Editionsmaterialien. Langjährige Sammlung, Sichtung und Ordnung von Offenbach-Quellen, darunter unbekannte Arien, Finale, Werkvarianten und Materialien zu Bühnenwerken.

Editorische Arbeiten und Editionsprojekte

  • Jacques Offenbach: Opern- und Operetteneditionen beziehungsweise Aufführungsmaterialien, vorbereitet im Zusammenhang einer Offenbach-Publikationsreihe bei Belwin Mills.
  • Jacques Offenbach: Quellenarbeiten zu La Grande-Duchesse de Gérolstein, darunter Entdeckungen unbekannter beziehungsweise verschollener Musikbestandteile.
  • Jacques Offenbach: Quellenarbeiten zu Les contes d’Hoffmann, besonders im Zusammenhang der Diskussion um Aktordnung, nachgelassene Materialien und spätere Aufführungsfassungen.
  • Pierre-Alexandre Monsigny: Editionen beziehungsweise Bearbeitungen im Umfeld französischer Oper und opéra comique.
  • André-Ernest-Modeste Grétry: Editionen beziehungsweise Bearbeitungen im Kontext französischer Operngeschichte.
  • Léo Delibes: Editionen beziehungsweise Bearbeitungen im Bereich französischer Bühnenmusik.
  • Luigi Boccherini: Ausgabe der Sinfonien für Doblinger, Wien. Dieses Projekt gehört zu Almeidas editorischer Beschäftigung mit klassischer Instrumentalmusik.
  • Haydn Foundation: künstlerische und editorische Arbeit im Zusammenhang der Aufnahme und Wiedererschließung von Haydn-Repertoire, gemeinsam mit H. C. Robbins Landon.

Institutionelle Dirigentenstationen

  • Portugiesischer Rundfunk, Lissabon, 1949 und später 1957 bis 1960. Frühe professionelle Dirigiertätigkeit und Rundfunkarbeit.
  • Oporto Symphony Orchestra. Erste wichtige Orchesterposition und portugiesische Aufbauphase.
  • Stuttgarter Philharmoniker, 1962 bis 1964. Deutsche Orchesterstation mit sinfonischem und konzertantem Repertoire.
  • Opéra-Comique und Paris, 1964. Pariser Premiere von Puccinis Il trittico in der Opéra-Comique-Überlieferung.
  • Opéra National de Paris, 1965 bis 1967. Opernpraktische Arbeit im französischen Hauptstadtkontext.
  • Houston Symphony Orchestra, Principal Guest Conductor, 1969 bis 1971. Amerikanische Orchesterstation und internationale Profilierung.
  • Orchestre Philharmonique de Nice, 1971 bis 1978. Zentrale Musikdirektorentätigkeit in Frankreich.
  • English Bach Festival, 1990. Dirigat von Mozarts Idomeneo in Großbritannien.
  • Moscow Symphony Orchestra, Musikdirektor ab 1993 bis zu seinem Tod 1997. Spätphase mit zahlreichen Wiederentdeckungsaufnahmen.

Opern- und Vokalaufnahmen

  • Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice, konzertante Aufführung mit Symphony of the Air, New York, 1960. Wichtig als amerikanisches Debüt Almeidas.
  • Fromental Halévy: La Juive, Highlights, 1974, mit New Philharmonia Orchestra und Ambrosian Opera Chorus.
  • Jules Massenet: La Navarraise, 1975, mit London Symphony Orchestra, Ambrosian Opera Chorus, Lucia Popp, Alain Vanzo, Gérard Souzay und weiteren Solisten.
  • Joseph Canteloube: Chants d’Auvergne, 1982, mit Frederica von Stade und Royal Philharmonic Orchestra.
  • Joseph Canteloube: Chants d’Auvergne, Volume 2 beziehungsweise Songs of the Auvergne, 1986, mit Frederica von Stade und Royal Philharmonic Orchestra.
  • Fromental Halévy: La Juive, vollständige beziehungsweise groß angelegte Aufnahme, 1989, mit Philharmonia Orchestra, Ambrosian Singers, Júlia Várady, June Anderson, José Carreras, Dalmacio González und Ferruccio Furlanetto.
  • Ambroise Thomas: Hamlet, 1993, mit Thomas Hampson, June Anderson, Samuel Ramey, Denyce Graves, Gregory Kunde, Ambrosian Singers und London Philharmonic Orchestra.
  • Ambroise Thomas: Mignon, Aufnahme mit Marilyn Horne, Ruth Welting, Alain Vanzo, Nicola Zaccaria, Frederica von Stade, Ambrosian Opera Chorus und Philharmonia Orchestra.
  • Jacques Offenbach: Arias and Overtures, postume beziehungsweise spätere Veröffentlichung, mit Frederica von Stade, Scottish Chamber Orchestra und Antonio de Almeida.

Französisches und frankophones Orchesterrepertoire

  • Édouard Lalo: Symphony in G minor, Rapsodie und Ouvertüre Le Roi d’Ys, 1991, mit Orchestre National de l’Opéra de Monte-Carlo.
  • César Franck, Vincent d’Indy und Gabriel Fauré: Symphonic Variations, Symphony on a French Mountain Air und Ballade, 1994, mit National Symphony Orchestra of Ireland und François-Joël Thiollier.
  • Charles Tournemire: Symphonies no. 1, 2, 4 und 5, 1994, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Charles Tournemire: Symphonie no. 3 “Moscow 1913” und Symphonie no. 8 “Le Triomphe de la Mort”, 1995 beziehungsweise 1996, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Charles Tournemire: Symphonie no. 7 “Les Danses de la vie”, 1995, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Henri Sauguet: Symphony no. 1 “Expiatoire”, 1996, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Henri Sauguet: Symphony no. 2 “Allégorique”, 1997, mit Moscow Symphony Orchestra, Moscow Capella und Geneviève Ruscica.
  • Henri Sauguet: Symphony no. 3 “I. N. R.” und Symphony no. 4 “Du troisième âge”, 1997, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Paul Dukas: La Péri, Polyeucte und L’Apprenti sorcier, Veröffentlichung 2000, mit Czech Philharmonic Orchestra.
  • Camille Saint-Saëns und César Franck: Symphony no. 3 “Organ” und Symphony in D minor, 1995, mit Moscow Symphony Orchestra.

Offenbach-Aufnahmen und Offenbach-Repertoire

  • Jacques Offenbach: Gaîté parisienne, Orpheus in the Underworld und Voyage to the Moon, 1994, mit Pittsburgh Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, André Previn und Antonio de Almeida.
  • Jacques Offenbach: Le Voyage dans la lune, Ballet des flocons de neige, mit Philharmonia Orchestra.
  • Jacques Offenbach und Édouard Lalo: Concerto militaire, Andante und Concerto in D minor, 1996, mit Ofra Harnoy, Bournemouth Symphony Orchestra und Antonio de Almeida.
  • Jacques Offenbach: Arias and Overtures, 2016, mit Frederica von Stade, Scottish Chamber Orchestra und Antonio de Almeida.

Italienisches, osteuropäisches und internationales Orchesterrepertoire

  • Gian Francesco Malipiero: Symphonies nos. 1 and 2 und Sinfonie del silenzio e della morte, 1993, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Gian Francesco Malipiero: Symphonies nos. 3 and 4 und Sinfonia del mare, 1993, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Gian Francesco Malipiero: Symphony no. 7 “delle canzoni”, Sinfonia in un tempo und Sinfonia per Antigenida, 1993, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Gian Francesco Malipiero: Symphonies nos. 5, 6, 8 and 11, 1994, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Gian Francesco Malipiero: Symphonies nos. 9 and 10 sowie Sinfonia dello Zodiaco, 1994, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Alexandre Tansman: Concerto for Orchestra, Six Études for Orchestra und Capriccio for Orchestra, 1996, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Ricardo Castillo: La doncella Ixquic, Paál Kabá und Quiché Achi, 1996, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Manuel Martínez-Sobral und Ricardo Castillo: Guatemala, Volume 1, 1994, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Fikret Amirov: Shur, Kürd Ovshari Mugams, Azerbaijan Capriccio und Symphonic Dances, 1998, mit Moscow Symphony Orchestra.
  • Alemdar Karamanov: Symphony no. 3 und Piano Concerto no. 3, 1998, mit Vladimir Viardo und Moscow Symphony Orchestra.
  • Alexander Glasunow: Orchestral Works, Vol. 2 und Vol. 3, spätere Veröffentlichungen mit Hong Kong Philharmonic Orchestra und Antonio de Almeida.

Konzert- und Instrumentalrepertoire

  • Joaquín Rodrigo: Concierto de Aranjuez, Fantasía para un gentilhombre und Concierto serenata, mit Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Alexandre Lagoya, Catherine Michel und Antonio de Almeida.
  • Heitor Villa-Lobos, François-Adrien Boieldieu und Joaquín Rodrigo: Harp Concertos, mit Catherine Michel, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo und Antonio de Almeida.
  • Franck, Respighi und Ravel: Piano Concertos, Veröffentlichung 2000, mit François-Joël Thiollier, Konstantin Scherbakov, verschiedenen Orchestern und Antonio de Almeida.
  • Gustav Mahler: Symphony no. 5 und Kindertotenlieder, mit Orchester der Staatsoper Monte-Carlo und Antonio de Almeida.

Ballett- und Opernauszug-Aufnahmen

  • Rossini und Donizetti: Ballet Music, 1994, mit Orchestre National de l’Opéra de Monte-Carlo, Philharmonia Orchestra und Antonio de Almeida.
  • Verdi, Ponchielli und Wagner: Ballet Music, 1994, mit Orchestre National de l’Opéra de Monte-Carlo, Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra und verschiedenen Dirigenten, darunter Antonio de Almeida.
  • Jacques Offenbach: Ballett- und Ouvertürenrepertoire aus Orphée aux enfers, Le Voyage dans la lune und weiteren Bühnenwerken.

Nicht als Eigenkompositionen zu führen

  • Keine gesicherten Eigenkompositionen im Sinne eines Komponisten-Œuvres. Almeida ist als Dirigent, Editor, Forscher und Repertoiregestalter zu behandeln.
  • Keine vollständige Kompositionsliste. Veröffentlichte Werke unter seinem Namen sind vor allem Kataloge, Editionen, Aufnahmen, Begleittexte und aufführungspraktische Rekonstruktionen.
  • Keine Gleichsetzung von Dirigieraufnahme und Werkurheberschaft. Die Tonträger sind als Interpretations- und Repertoirezeugnisse zu führen, nicht als komponierte Werke Almeidas.

Rezeption und editorische Hinweise

Antonio Jacques de Almeida wurde von Nachrufen und Fachkommentaren als ungewöhnlich vollständiger Musiker beschrieben: Dirigent, Opernpraktiker, Quellenforscher, Sammler, Herausgeber und Sprachmensch. Seine Nachwirkung beruht weniger auf einer einzigen kanonischen Aufnahme als auf einem Repertoireprofil. Er brachte Werke in Umlauf, die sonst am Rand geblieben wären, und verband dabei philologische Neugier mit aufführungspraktischer Energie.

Besonders seine Offenbach-Arbeit ist langfristig bedeutsam. Der Thematic Catalogue of the Works of Jacques Offenbach ist ein Werkzeug der Forschung, aber auch ein kulturgeschichtlicher Eingriff. Offenbach erscheint dadurch nicht nur als Operettenkomponist einiger populärer Titel, sondern als außerordentlich produktiver, facettenreicher Bühnen-, Vokal- und Instrumentalkomponist. Almeida half, diese Breite sichtbar zu machen.

In der Diskographie ist die Spätphase mit dem Moscow Symphony Orchestra auffällig. Dort nahm Almeida ein Repertoire auf, das für den kommerziellen Mainstream nicht selbstverständlich war. Tournemire, Sauguet, Malipiero, Tansman, Castillo, Amirov und Karamanov stehen für eine Repertoirepolitik, die das 20. Jahrhundert nicht auf wenige zentrale Nationalkanons reduziert. Diese Aufnahmen sind daher nicht nur künstlerische Dokumente, sondern auch Quellen der Repertoiregeschichte.

Editorisch sollte das Lemma nicht nur „Dirigent“ lauten. Treffend ist die erweiterte Berufsbezeichnung: Dirigent und Musikwissenschaftler, Offenbach-Forscher, Editor und Repertoireforscher. Gerade diese Mehrfachrolle unterscheidet Almeida von vielen Dirigenten seiner Generation und macht ihn für ein Kulturlexikon besonders geeignet.

Sekundärliteratur

  • Almeida, Antonio de: Thematic Catalogue of the Works of Jacques Offenbach. London: Oxford University Press, 1997.
  • Almeida, Antonio de: „Hoffmann: the original(?) version“. In: Opera, Dezember 1980, S. 1169–1172.
  • Baker’s Biographical Dictionary of Musicians. Eintrag zu Antonio de Almeida, 2001.
  • Goodwin, Noël, und Christiane Spieth-Weissenbacher: „Almeida, Antonio (Jacques) de“. In: The New Grove Dictionary of Opera. London und New York: Macmillan, 1992.
  • Kozinn, Allan: „Antonio de Almeida, Conductor and Offenbach’s Champion, 69“. In: The New York Times, 21. Februar 1997.
  • Pomfret, Virgil: „Obituary: Antonio de Almeida“. In: The Independent, 24. Februar 1997.
  • Porter, Andrew: „Genius of a Kind“. In: The New Yorker, 14. Juni 1982. Besprechung beziehungsweise Hinweis auf Almeidas Offenbach-Katalogprojekt.
  • Senelick, Laurence: Jacques Offenbach and the Making of Modern Culture. Cambridge: Cambridge University Press, 2017. Bibliographisch relevant durch Bezug auf Almeidas Offenbach-Katalog.
  • Wimbush, Roger: „Here and There – Antonio de Almeida“. In: Gramophone, September 1969.
  • Opera Magazine: Nachruf Antonio de Almeida. In: Opera, August 1997, Bd. 48, Nr. 8.

Ausgewählte Onlinequellen

Weiterführende Einträge

  • Antonio Jacques de Almeida Dieser Artikel über den französischen Dirigenten, Offenbach-Forscher und Musikwissenschaftler.
  • Ambroise Thomas Französischer Opernkomponist, dessen Mignon und Hamlet durch Almeida auf Tonträgern wieder stärker präsent wurden.
  • Ordre des Arts et des Lettres Französischer Orden, dessen Commandeur-Rang Almeida für seine kulturellen Verdienste erhielt.
  • Hector Berlioz Französischer Komponist, dessen Repertoire in Almeidas breiter französischer Orchesterarbeit anschlussfähig ist.
  • Leonard Bernstein Dirigent und Komponist, mit dem Almeida in Tanglewood in Berührung kam.
  • Luigi Boccherini Komponist, dessen Sinfonien Almeida editorisch für eine Ausgabe vorbereitete.
  • Joseph Canteloube Komponist der Chants d’Auvergne, die Almeida mit Frederica von Stade einspielte.
  • Dirigent Berufsrolle, die bei Almeida mit Forschung, Edition und Repertoirepolitik verbunden war.
  • Doblinger Wiener Musikverlag, in dessen Umfeld Almeidas Boccherini-Editionsarbeit zu nennen ist.
  • Paul Dukas Französischer Komponist, dessen Orchesterwerke Almeida mit der Tschechischen Philharmonie aufnahm.
  • Französische Oper Zentrales Repertoire- und Forschungsfeld Almeidas.
  • Alberto Ginastera Argentinischer Komponist, bei dem Almeida in Buenos Aires musikalische Studien erhielt.
  • Grand opéra Französische Opernform, zu deren Wiedererschließung Almeidas Halévy-Aufnahmen beitragen.
  • André-Ernest-Modeste Grétry Komponist der opéra comique, dessen Werke Almeida editorisch berührte.
  • Fromental Halévy Komponist von La Juive, einer wichtigen Opernaufnahme Almeidas.
  • Haydn Foundation Institution, deren künstlerischer Direktor Almeida gemeinsam mit H. C. Robbins Landon wurde.
  • Joseph Haydn Komponist, dessen Werke Almeida im Umfeld der Haydn Foundation dirigierte und erschloss.
  • Paul Hindemith Komponist und Theoretiker, bei dem Almeida an der Yale University studierte.
  • Houston Symphony Amerikanisches Orchester, bei dem Almeida Principal Guest Conductor war.
  • Sergei Koussevitzky Dirigent und Tanglewood-Schlüsselfigur, dessen Dirigiertradition Almeida prägte.
  • Édouard Lalo Französischer Komponist, dessen Werke Almeida im französischen Repertoirekontext dirigierte und aufnahm.
  • Légion d’honneur Französischer Orden, in dem Almeida vom Chevalier zum Commandeur aufstieg.
  • Gian Francesco Malipiero Italienischer Komponist, dessen Sinfonien Almeida mit dem Moscow Symphony Orchestra aufnahm.
  • Jules Massenet Französischer Opernkomponist, dessen La Navarraise Almeida einspielte.
  • Moscow Symphony Orchestra Orchester der späten Almeida-Jahre und Träger zahlreicher Wiederentdeckungsaufnahmen.
  • Musikphilologie Methodisches Feld, das Almeidas Offenbach-, Haydn- und Boccherini-Arbeit bestimmt.
  • Musikwissenschaft Fachgebiet, in dem Almeida als Quellenforscher, Katalogautor und Editor wirkte.
  • Jacques Offenbach Komponist, dessen Werk Almeida katalogisierte, erforschte und aufführungspraktisch erschloss.
  • Opéra comique Französische Bühnenform, für die Almeidas Offenbach-, Grétry-, Monsigny- und Delibes-Arbeiten relevant sind.
  • Orchestre Philharmonique de Nice Orchester, dessen Musikdirektor Almeida von 1971 bis 1978 war.
  • Philips Records Label, auf dem wichtige Almeida-Aufnahmen erschienen.
  • Presto Music Katalog- und Handelsplattform, die Almeidas Diskographie heute bibliographisch sichtbar macht.
  • H. C. Robbins Landon Haydn-Forscher und Almeidas Mitdirektor der Haydn Foundation.
  • Arthur Rubinstein Pianist und Pate Almeidas, der seine Entscheidung für die Musik unterstützte.
  • Henri Sauguet Französischer Komponist, dessen Sinfonien Almeida spät mit dem Moscow Symphony Orchestra aufnahm.
  • Schallplatte Tonträgermedium, durch das Almeidas Wiederentdeckungsrepertoire international verbreitet wurde.
  • George Szell Dirigent, bei dem Almeida wichtige Impulse erhielt.
  • Tanglewood Music Center Ausbildungsort, an dem Almeida Dirigierkurse bei Koussevitzky und Bernstein besuchte.
  • Thematischer Katalog Musikbibliographische Gattung, in der Almeidas Offenbach-Katalog sein Hauptwerk bildet.
  • Charles Tournemire Französischer Komponist, dessen Sinfonien Almeida in der Moskauer Spätphase wesentlich erschloss.
  • Yale University Studienort Almeidas und Ort seiner musikwissenschaftlich-theoretischen Ausbildung bei Hindemith.