Sprüche zum Begriff „A“

Die Abfrage zeigt alle Datensätze, bei denen das Stichwort A gespeichert ist. Die Ausgabe ist nach Rubrik und Wortlaut geordnet.

Anzahl der gefundenen Einträge: 736

Ergebnisse

Rubrik Wortlaut
Allegorie Eine Gestalt namens Anfang trug ein leuchtendes A vor sich her und führte die Wörter aus dem Schweigen.
Alliteration Das A eröffnet Anfang, Atem, Ahnung und Aufbruch.
Allusion Wer beim A beginnt und nach dem Unendlichen greift, lässt die Gestalt des faustischen Erkenntnissuchers anklingen.
Anadiplose Das A eröffnet den Anfang, der Anfang aber verlangt nach Fortsetzung.
Anakoluth Das A, wenn man erst einmal darüber nachdenkt, seine Geschichte ist erstaunlich lang.
Anakoluthische Selbstkorrektur Das A, weil es doch - nein, eigentlich müsste man zuerst über den Laut sprechen.
Analepse Beim Anblick des A erinnerte sich der Mann daran, wie sein Großvater ihm einst das Schreiben beigebracht hatte.
Anapher Das A beginnt das Alphabet, das A öffnet das Wort, das A setzt den ersten Schritt.
Antanagoge Das A ist zwar nur ein einzelner Buchstabe, doch gerade deshalb kann es unzählige Wörter eröffnen.
Antiklimax Das A eröffnete die Sprache, die Wissenschaft, die Dichtung und schließlich die Einkaufsliste.
Antimetabole Nicht das A dient dem Anfang, sondern der Anfang dient dem A.
Antiphrase »Ein wirklich meisterhaftes A«, sagte die Lehrerin angesichts des kaum erkennbaren Gekritzels.
Antithese Das A ist klein als Zeichen und groß an Möglichkeiten.
Antonomasie Der Erste des Alphabets trat mit sichtbarem Selbstbewusstsein auf.
Aperçu Als Schulnote ist das A begehrt, als Laut wird es oft nur ausgestoßen.
Aperçu Am Anfang war vielleicht das Wort, aber davor musste jemand einen Buchstaben finden.
Aperçu Das A beweist, dass der erste Platz auch durch bloße Konvention entstehen kann.
Aperçu Das A ist der älteste Beweis dafür, dass Reihenfolge mit Rang verwechselt wird.
Aperçu Das A ist der geborene Anfänger unter den Buchstaben.
Aperçu Das A ist ein Zeichen mit bemerkenswertem Selbstbewusstsein und äußerst begrenztem Wortschatz.
Aperçu Das A ist klein genug für ein Zeichen und groß genug für eine Bewertung.
Aperçu Das A steht vorn und hält das bereits für eine Leistung.
Aperçu Das A tritt in zahllosen Wörtern auf und bleibt dennoch stets bei sich.
Aperçu Das Alphabet beginnt demokratisch und endet dennoch in einer festen Rangordnung.
Aperçu Das Alphabet kennt keine Eitelkeit, seine Benutzer hingegen schon.
Aperçu Der Anfangsbuchstabe besitzt mehr Karrierechancen als die meisten Endbuchstaben.
Aperçu Der erste Buchstabe genießt einen Rang, den er keiner eigenen Argumentation verdankt.
Aperçu Der erste Buchstabe ist berühmt, obwohl niemand seinen Verfasser kennt.
Aperçu Ein A im Zeugnis kann mehr Begeisterung auslösen als ein ganzes Gedicht.
Aperçu Ein einzelnes A kann Bewunderung, Angst, Anfang oder Ahnungslosigkeit ausdrücken.
Aperçu Manche beginnen bei A und handeln, als hätten sie Z bereits überholt.
Aperçu Manche Menschen möchten das A sein, ohne je Teil eines sinnvollen Wortes zu werden.
Aperçu Wer das A monopolisiert, hat das Prinzip der Sprache missverstanden.
Aperçu Wer von A bis Z redet, hat häufig schon beim B den Faden verloren.
Aphorismus Das A besitzt keine Wahrheit, doch es kann zahllosen Wahrheiten eine Form geben.
Aphorismus Das A ist der Anfang jeder alphabetischen Ordnung, aber nicht das Ende menschlicher Erkenntnis.
Aphorismus Das A ist ein Zeichen der Offenheit, weil nach ihm fast alles noch geschehen kann.
Aphorismus Das A wird erst im Zusammenhang hörbar als mehr als bloßer Laut.
Aphorismus Das A zeigt, dass selbst das Kleinste zum Eingang einer großen Welt werden kann.
Aphorismus Das Alphabet lehrt, dass Ordnung notwendig und Reihenfolge dennoch willkürlich sein kann.
Aphorismus Das erste Zeichen ist weniger eine Antwort als die Eröffnung einer Frage.
Aphorismus Der erste Buchstabe erinnert daran, dass Größe aus kleinen Zeichen zusammengesetzt ist.
Aphorismus Der Vorrang des A beruht auf seinem Platz, nicht auf seiner Weisheit.
Aphorismus Ein A kann ein Wort eröffnen, aber keinen Sinn erzwingen.
Aphorismus Ein Anfang gewinnt seinen Wert erst durch das, was aus ihm hervorgeht.
Aphorismus Ein Anfang ohne Fortsetzung ist nur eine abgebrochene Möglichkeit.
Aphorismus Ein einzelnes Zeichen kann kaum sprechen, aber sehr viel auslösen.
Aphorismus In jedem Anfang liegt Freiheit, aber ebenso die Verantwortung für das Folgende.
Aphorismus Jeder Buchstabe besitzt Grenzen, doch in Verbindung mit anderen überschreitet er sie.
Aphorismus Sprache beginnt mit Buchstaben, Bedeutung jedoch mit Beziehungen.
Aphorismus Wer beim A stehen bleibt, macht aus dem Anfang eine Grenze.
Aphorismus Wer das A des Denkens kennt, hat die Unwissenheit lediglich geordnet.
Aphorismus Wer nur der Erste sein will, bleibt leicht ein einzelnes Zeichen ohne Zusammenhang.
Aphorismus Wer von A bis Z urteilt, sollte die Zwischentöne nicht überlesen.
Aphoristische Zuspitzung Das A ist der erste Buchstabe und der älteste Beweis dafür, dass Reihenfolge gern mit Bedeutung verwechselt wird.
Apokoinu Das A begann der Schüler schrieb es mit zitternder Hand.
Apophthegma Auf die Frage nach dem Ursprung der Weisheit zeigte der Lehrer auf das A und sagte: »Beginne, aber halte dich nicht für vollendet.«
Aposiopese Wenn dieses A wirklich der Anfang des geheimen Namens ist, dann …
Apostrophe O A, du kleines Tor zu allen kommenden Worten!
Assonanz Das A trug den Atem des Abends durch den Saal.
Asyndeton A, Anfang, Atem, Angst, Aufbruch erfüllten die Seite.
Auktorialer Erzählerkommentar Das Kind hielt das A für einen bloßen Buchstaben, doch später sollte es erkennen, wie viel Erinnerung sich an dieses Zeichen binden konnte.
Bathos Das A eröffnete die Geschichte des Denkens und stand zugleich auf der Einkaufsliste vor »Apfelsaft«.
Bescheidenheitstopos Mit einem einfachen A beginne ich, obwohl der Gegenstand ein weit größeres Zeichen verdient hätte.
Bewusstseinsstrom A Anfang Angst Atem Tafel Kreide Großvaters Hand und plötzlich dieses weiße Blatt.
Bibelspruch Aus dem kleinsten Zeichen kann ein Wort des Trostes werden, wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird.
Bibelspruch Das erste Zeichen einer guten Tat ist ein Herz, das die Not des anderen wahrnimmt.
Bibelspruch Der Anfang der Weisheit ist die Demut dessen, der weiß, wie wenig er bereits gelesen hat.
Bibelspruch Der Anfang sei nicht vom Stolz, sondern von der Bereitschaft zum Dienen bestimmt.
Bibelspruch Der Herr zählt nicht nur die großen Werke, sondern auch die stillen Anfänge des Guten.
Bibelspruch Der Hochmütige rühmt seinen Rang, doch der Weise fragt nach seiner Verantwortung.
Bibelspruch Der Mensch schreibt mit Tinte, doch seine Taten schreiben sich in das Gedächtnis der anderen.
Bibelspruch Der Mensch sieht auf den ersten Rang, doch Gott sieht auf die Lauterkeit des Herzens.
Bibelspruch Ein kleines Zeichen kann eine große Botschaft tragen, wenn es der Wahrheit dient.
Bibelspruch Ein neuer Anfang wird gesegnet, wenn Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe ihn begleiten.
Bibelspruch Ein Wort ohne Liebe ist wie ein Zeichen, das niemand zu deuten vermag.
Bibelspruch Nicht der erste Platz macht den Menschen gerecht, sondern sein Dienst am Nächsten.
Bibelspruch Selig ist, wer neu beginnt und dennoch die Verantwortung für das Vergangene nicht verleugnet.
Bibelspruch Texte sind redaktionelle, biblisch inspirierte Neubildungen und keine wörtlichen Bibelzitate.
Bibelspruch Wer A sagt und Gutes verspricht, soll auch den Weg bis zum Ende gehen.
Bibelspruch Wer am Anfang steht, soll sich nicht über jene erheben, die nach ihm kommen.
Bibelspruch Wer das erste Wort beansprucht, soll auch bereit sein, das letzte Wort dem Frieden zu überlassen.
Bibelspruch Wer dem Schwachen das erste Wort verweigert, hat die Ordnung der Liebe nicht verstanden.
Bibelspruch Wer die Schrift kennt, aber den leidenden Menschen übersieht, hat nur Zeichen und nicht ihren Geist gelesen.
Bibelspruch Wer einen Anfang setzt, soll prüfen, ob sein Weg zum Frieden oder zur Zwietracht führt.
Bibelspruch Wer nach Erkenntnis sucht, soll beim A beginnen und dennoch wissen, dass Gottes Weisheit kein Ende kennt.
Bibelspruch Wie aus wenigen Buchstaben viele Worte entstehen, so können aus kleinen Taten Werke der Barmherzigkeit wachsen.
Bibelspruch Wie das A am Beginn vieler Worte steht, so möge die Barmherzigkeit am Beginn jedes Handelns stehen.
Bibelspruch Wie ein Buchstabe ein Wort eröffnet, so kann ein gerechtes Werk den Anfang des Friedens setzen.
Bibelspruch Wie ein einzelner Buchstabe Teil eines größeren Wortes ist, so ist jeder Mensch Teil einer größeren Gemeinschaft.
Bibelspruch Wie ein Kind den ersten Buchstaben lernt, so soll der Mensch täglich neu lernen, das Gute zu erkennen.
Binnenerzählung Während der Lehrer das A erklärt, erzählt er von seinem Großvater, der denselben Buchstaben auf einer Schiefertafel gelernt hatte.
Binnenreim Beim A war klar, dass der Anfang geschah.
Bonmot Als Buchstabe ist das A bescheiden, als Schulnote ausgesprochen ehrgeizig.
Bonmot Das A beginnt das Alphabet und beendet manche Diskussion mit einem lang gezogenen Laut.
Bonmot Das A besitzt Spitzenrang, ohne jemals eine Wahl gewonnen zu haben.
Bonmot Das A hat die beste Position im Wörterbuch und muss dennoch auf seinen Eintrag warten.
Bonmot Das A ist der einzige Anfänger, dem niemand mangelnde Erfahrung vorwirft.
Bonmot Das A ist der Spitzenreiter eines Wettbewerbs, an dem kein Buchstabe freiwillig teilgenommen hat.
Bonmot Das A ist ein Minimalist: ein Laut, ein Zeichen und unzählige Möglichkeiten.
Bonmot Das A ist ein Zeichen, das zugleich den Anfang und eine ausgezeichnete Bewertung markieren kann.
Bonmot Das A ist vorn, doch ohne das übrige Alphabet wäre es nur ein einsamer Laut.
Bonmot Das A steht an erster Stelle, weil selbst das Alphabet einen Anfang braucht.
Bonmot Das Alphabet hat dem A einen Ehrenplatz gegeben und ihm dennoch keine Redezeit eingeräumt.
Bonmot Der erste Buchstabe genießt eine Stellung, für die alle anderen die Bedeutung liefern.
Bonmot Ein A im Namen macht noch keinen Anfang, aber oft eine alphabetische Bevorzugung.
Bonmot Ein A kann eine hervorragende Note sein, aber noch immer kein vollständiger Gedanke.
Bonmot Ein großes A kann Eindruck machen, bleibt aber inhaltlich ebenso einsilbig wie ein kleines.
Bonmot Manche Laufbahn beginnt mit einem A und endet trotz aller Buchstaben in einer Ausrede.
Bonmot Selbst das A muss sich mit anderen verbinden, bevor jemand seine Aussage versteht.
Bonmot Wer das A für sich beansprucht, sollte wenigstens ein brauchbares Wort daraus machen.
Bonmot Wer ein A schreibt, hat den Anfang gemacht, wer danach nichts schreibt, lediglich die Feder getestet.
Bonmot Wer von A bis Z alles weiß, kennt vermutlich vor allem die Reihenfolge.
Carpe-diem-Motiv Schreibe heute das A, denn kein unbeschriebenes Blatt wartet ewig.
Chiasmus Das A beginnt die Ordnung, und die Ordnung beginnt mit dem A.
Chronotopos Im Klassenzimmer verbindet das A den ersten Schultag mit dem Beginn eines lebenslangen Lernweges.
Correctio Das A ist ein einfacher Buchstabe - nein, es ist der Eingang zu einer ganzen Zeichenwelt.
Dialogizität Der Anspruch des A, der wichtigste Buchstabe zu sein, wird fortwährend von den Einwänden der übrigen Zeichen infrage gestellt.
Diaphora Ein A ist nicht immer dasselbe A, denn als Ton klingt es anders, als Buchstabe wird es gelesen und als Bewertung beurteilt.
Dingsymbol Das eingerahmte A aus dem ersten Schulheft wird zum Zeichen verlorener Kindheit.
Distichon Das A steht am Anfang und weist in die Weite hinaus,
doch nur mit den andern wird Sprache und Sinn daraus.
Dubitatio Soll das A Anfang, Aufbruch oder lediglich einen Laut bedeuten?
Dysphemismus Das hingekritzelte A sah aus wie ein zusammengebrochenes Gerüst.
Ekphrasis Das illuminierte A wird als goldgerahmte Form beschrieben, aus deren Ranken Vögel, Blätter und kleine menschliche Figuren hervortreten.
Ellipse Das A auf dem Blatt, der Gedanke noch fern.
Endreim Das A beginnt den stillen Lauf,
und öffnet alle Wörter auf.
Enjambement Das A beginnt den Satz, der über
den Rand der leeren Seite wächst.
Entmythologisierung Das A wird nicht als geheimnisvolle Urform, sondern als historisch entwickeltes und kulturell vereinbartes Zeichen dargestellt.
Enumeratio Das A erscheint in Anfang, Abend, Atem, Angst, Arbeit, Achtung, Aufbruch und Anerkennung.
Epanalepse Das A, aus dem Schweigen hervorgetreten, bleibt das A.
Epanodos Das A eröffnet das Wort und ordnet den Anfang, den Anfang ordnet es und das Wort eröffnet es.
Epigramm Das A steht vorn und dünkt sich groß,
Allein bleibt es bedeutungslos.
Epipher Der Schüler schreibt das A, der Lehrer verbessert das A, das Heft bewahrt das A.
Epizeuxis A, A, A - endlich gelang dem Kind der erste Buchstabe.
Erlebte Rede Wie groß dieses A wirkte, und sie sollte es wirklich allein schreiben?
Erweiterte Metapher Das A ist ein Tor, der Satz ein Weg, das Buch eine Landschaft und der Leser ein Wanderer zwischen den Zeichen.
Euphemismus Das etwas eigenwillig geformte A besaß eine bemerkenswerte persönliche Note.
Exklamation Welch gewaltige Zukunft liegt in diesem kleinen A!
Exordialtopos Bevor von allen anderen Zeichen gesprochen werden kann, muss das bescheidene A den Anfang machen.
Externe Fokalisierung Die Hand hebt den Stift, zeichnet zwei Linien, setzt den Querstrich und vollendet das A.
Fernost Aus dem leeren Blatt tritt das A hervor wie ein Berg aus dem Nebel.
Fernost Das A ist klein, doch es öffnet die Tür zu unzähligen Namen.
Fernost Das A kennt seinen Platz, aber nicht seinen Wert.
Fernost Das A öffnet den Mund, bevor der Gedanke seine Richtung kennt.
Fernost Das A öffnet die Sprache, doch das Zuhören vollendet sie.
Fernost Das A spricht anders im Mund des Kindes als im Mund des Greises.
Fernost Das A steht am Anfang, weil jemand es dorthin gestellt hat.
Fernost Das A steht zuerst, doch der Weise fragt nicht nach dem Rang, sondern nach dem Weg.
Fernost Das A strebt nach oben und ruht dennoch auf der Erde.
Fernost Das A trägt einen Querstrich, damit sein Aufstieg nicht auseinanderfällt.
Fernost Das A verachtet das **Z** nicht, denn beide gehören demselben Alphabet an.
Fernost Das A wird nicht kleiner, wenn es einem anderen Buchstaben Raum lässt.
Fernost Der erste Buchstabe trägt nicht das ganze Buch.
Fernost Der erste Platz ist nur ein Ort, kein Beweis von Weisheit.
Fernost Der Weise liest das A und hört zugleich das Schweigen darum.
Fernost Ein einzelnes A ist still, neben anderen Zeichen beginnt es zu sprechen.
Fernost Ein Laut vergeht, doch das geschriebene A wartet geduldig auf den nächsten Leser.
Fernost Ein schiefes A kann ein wahres Wort beginnen.
Fernost Im A liegt Möglichkeit, nicht Vollendung.
Fernost Wer beim A neu beginnt, muss sich des früher Geschriebenen nicht schämen.
Fernost Wer beim A verweilt, sieht den Anfang, aber nicht das Ganze.
Fernost Wer das A ausradiert, macht das Blatt nicht wieder unberührt.
Fernost Wer das A besitzt, besitzt noch kein Wort.
Fernost Wer das A vollkommen schreiben will, beginnt vielleicht niemals den Satz.
Fernost Wer nur das A lobt, hat die Harmonie der Buchstaben nicht verstanden.
Figura etymologica Mit dem A begann der Anfänger seinen Anfang.
Geistesblitz Das A besitzt zwei Beine und ein Quermaß, als müsse selbst ein Anfang das Gleichgewicht halten.
Geistesblitz Das A ist die Eingangstür des Alphabets, aber niemand verlangt dort eine Eintrittskarte.
Geistesblitz Das A ist ein kleines Dach über einem offenen Raum.
Geistesblitz Das A ist ein stiller Dirigent, der nur deshalb zuerst erscheint, weil die Reihenfolge ihm gehorcht.
Geistesblitz Das A ist ein Zeichen, das den Mund öffnet und den Gedanken noch offenlässt.
Geistesblitz Das A ist zugleich Laut, Buchstabe, Note, Kategorie und Anfang - ein erstaunliches Pensum für ein einziges Zeichen.
Geistesblitz Das A steht am Anfang von »Anfang« und bestätigt damit seine eigene Stellenbeschreibung.
Geistesblitz Das Alphabet beginnt mit einem Laut, der auch ohne Unterricht fast jedem Menschen gelingt.
Geistesblitz Das große A sieht aus wie ein Berg, den jeder Schreiber mit einem einzigen Strichpaar besteigt.
Geistesblitz Ein A auf einem leeren Blatt ist bereits mehr Zukunft als Vergangenheit.
Geistesblitz Ein A ist ein Laut, der bereits im Erstaunen, im Schmerz und in der Freude wohnt.
Geistesblitz Ein einziges A kann der Beginn eines Romans oder das Ende einer erschrockenen Reaktion sein.
Geistesblitz Ohne das A gäbe es keine Ahnung, aber möglicherweise auch weniger Angst.
Geistesblitz Vielleicht beginnt das Alphabet mit A, weil ein geschlossener Mund nichts lernen kann.
Geistesblitz Vielleicht ist das A nur deshalb so bedeutend, weil alle anderen Buchstaben geduldig hinter ihm warten.
Geistesblitz Vielleicht ist das Alphabet nur eine lange Antwort auf das erste A.
Geistesblitz Vielleicht ist jeder Anfang nur ein A, das noch nicht weiß, welches Wort aus ihm wird.
Geistesblitz Vielleicht steht das A vorn, weil der Mund beim Staunen zuerst offensteht.
Geistesblitz Wer das Alphabet erfand, erfand nebenbei auch die Möglichkeit, Menschen nach Buchstaben zu sortieren.
Geistesblitz Wer ein A schreibt, zieht zwei Linien nach oben und verbindet sie mit einem Maß in der Mitte.
Geminatio Das A, dieses erste, dieses erwartungsvolle A, stand allein auf der Seite.
Gnome Jedes A braucht ein Danach.
Gradatio Das A wurde gesehen, gelesen, verstanden, erinnert und schließlich zum Symbol erhoben.
Groteske Das riesenhafte A erhob sich aus dem Wörterbuch und verschluckte alle Wörter, die nicht mit ihm begannen.
Hendiadyoin Mit Klarheit und Deutlichkeit schrieb sie das A.
Historie A trägt in seiner Form die Erinnerung an Jahrtausende menschlicher Schriftgeschichte.
Historie Aus einem alten Bildzeichen wurde ein Lautzeichen, und aus dem Lautzeichen entstand das vertraute A.
Historie Bevor das A zum ersten Buchstaben des lateinischen Alphabets wurde, hatte seine Gestalt bereits einen langen Weg durch ältere Schriftsysteme zurückgelegt.
Historie Das A besitzt keinen einzelnen Erfinder, sondern eine Geschichte aus Weitergabe, Veränderung und gemeinsamer Übereinkunft.
Historie Das A erinnert daran, dass selbst das scheinbar Selbstverständliche das Ergebnis einer langen kulturellen Überlieferung ist.
Historie Das A stand am Anfang der Fibel, doch der Zugang zur Schrift war lange nicht allen Menschen gleichermaßen eröffnet.
Historie Das A überstand den Wechsel von Feder, Griffel, Druckerpresse, Schreibmaschine und Tastatur.
Historie Das A wanderte von der Inschrift in die Handschrift, von der Handschrift in den Buchdruck und vom Buchdruck auf den Bildschirm.
Historie Das A war Zeichen der Bildung, weil Lesen und Schreiben mit der Beherrschung des Alphabets begannen.
Historie Das A wurde in Schulen auf Tafeln geschrieben, in Urkunden besiegelt und in Büchern millionenfach vervielfältigt.
Historie Das A wurde nicht an einem einzigen Tag erfunden, sondern durch viele Kulturen, Schreibweisen und Umformungen geprägt.
Historie Das verzierte A am Anfang eines Kodex konnte mehr Arbeit verlangen als manche Seite des folgenden Textes.
Historie Der Großvater schrieb sein A mit der Feder, das Enkelkind tippt es auf dem Bildschirm, und beide verwenden dasselbe überlieferte Zeichen.
Historie Die Geschichte des A ist auch eine Geschichte darüber, wie der Mensch Sprache sichtbar und Erinnerung haltbar machte.
Historie Die Gestalt des A veränderte sich, doch sein Platz am Beginn der alphabetischen Ordnung blieb erhalten.
Historie Generationen lernten das A auf Wachstafeln, Schiefertafeln, Papierblättern und leuchtenden Bildschirmen.
Historie In den Lettern der frühen Drucker wurde das A zu einem Baustein der europäischen Wissensverbreitung.
Historie In Frakturschrift, Antiqua, Handschrift und digitaler Type trägt das A unterschiedliche Gewänder und bleibt dennoch erkennbar.
Historie In klösterlichen Schreibstuben wurde das A bewahrt, kopiert, ausgeschmückt und an spätere Generationen weitergegeben.
Historie In mittelalterlichen Initialen wurde das A zum Bildraum, in dem Ranken, Tiere, Heilige und ganze Geschichten Platz fanden.
Historie Jede Epoche gab dem A eine andere Gestalt, doch jede erwartete, dass es wiedererkannt werde.
Historie Mit der Verbreitung des Buchdrucks verlor das A seine Einmaligkeit als handgemaltes Zeichen und gewann zugleich eine bis dahin unbekannte Reichweite.
Historie Schreiber ritzten das A in Stein, zogen es mit Tinte auf Pergament und setzten es später aus beweglichen Lettern zusammen.
Historie Wer früher kein A lesen konnte, blieb von vielen Formen gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen.
Historie Wo früher ein Schreiber jedes A einzeln formte, erzeugt heute ein Tastendruck unzählige identische Zeichen.
Historisierung Das heutige A wird auf seine Veränderungen in antiken Inschriften, mittelalterlichen Handschriften und modernen Druckschriften bezogen.
Homonymie Das A erklang als Ton, erschien als Buchstabe und wurde zugleich als Bewertung vergeben.
Hyperbaton Das erste schrieb das Kind mit zitternder Hand A.
Hyperbel Im A ruhte die ganze ungeheure Zukunft der Sprache.
Hypophora Weshalb steht das A am Anfang? Weil eine überlieferte Ordnung ihm diesen Platz zugewiesen hat.
Hypotaxe Während das Kind, das den Buchstaben seit Tagen geübt hatte, das A langsam auf die Tafel schrieb, begriff es, dass aus wenigen Linien ein lesbares Zeichen entstehen konnte.
Hysteron-Proteron Das Wort war gelesen und das A erst geschrieben.
Imperativ Schreibe das A, und fürchte den folgenden Satz nicht!
Innerer Monolog Nur noch der Querstrich, dachte er, dann ist das A endlich fertig.
Intermedialität Das A erscheint zugleich als gedrucktes Zeichen, gesungener Ton, gemalte Form und bewegte digitale Animation.
Interne Fokalisierung Das A wird ausschließlich durch die unsichere Wahrnehmung des Kindes beschrieben, das seinen ersten Buchstaben schreibt.
Intertextualität Alpha und Omega: Das A erinnert an das Alpha der biblischen Wendung von Anfang und Ende, bleibt im lateinischen Alphabet jedoch nur der erste Schritt eines viel längeren Weges.
Intertextualität Aristoteles und der erste Grund: Das A steht am Anfang der Reihe, ohne damit schon der letzte Grund dessen zu sein, was nach ihm folgt.
Intertextualität Augustinus und der Anfang: Vor dem geschriebenen A liegt die Absicht des Schreibenden, und vor der Absicht liegt eine Tiefe, die kein Buchstabe vollständig erfasst.
Intertextualität Bertolt Brecht und die gesellschaftliche Frage: Wer lehrte das Kind das A, wer druckte das Buch, wer stellte das Papier her, und weshalb nennt die Geschichte nur den berühmten Verfasser?
Intertextualität Biblische Schöpfungssprache: Noch bevor das erste Wort gesprochen wird, steht das A wie eine geöffnete Schwelle zwischen Schweigen und Schöpfung.
Intertextualität Borges und das unendliche Buch: In einer unendlichen Bibliothek gibt es ein Buch, in dem jedes Wort mit A beginnt und dennoch das gesamte Universum beschreibt.
Intertextualität Dantes »Göttliche Komödie«: Wie Dante seinen Weg durch Hölle, Läuterung und Paradies antritt, beginnt auch die Wanderung durch die Schrift mit dem unscheinbaren A.
Intertextualität Das A als Zeichen von Anfang und Vollendung erinnert an die religiöse Formel von Alpha und Omega.
Intertextualität E. T. A. Hoffmann und das Wunderbare: In der Nacht löst sich das A aus dem Alphabetbuch und wandert als kleines schwarzes Tor durch die Träume des Kindes.
Intertextualität Friedrich Nietzsche und die Umwertung: Das A verlangt nicht länger, aufgrund seiner Stellung verehrt zu werden, sondern will nach seiner schöpferischen Kraft beurteilt sein.
Intertextualität Goethes »Faust«: Wer beim A beginnt und sogleich nach dem Ganzen verlangt, gleicht Faust, der die Grenzen des erlernten Wissens nicht hinnehmen will.
Intertextualität Goethes »Wilhelm Meisters Lehrjahre«: Das A wird zum ersten Zeichen eines Bildungsweges, auf dem der Lernende erkennt, dass jede Kenntnis nur eine weitere Tür öffnet.
Intertextualität Günter Grass und die widerspenstige Erinnerung: Das A weigert sich, brav an erster Stelle zu bleiben, und rollt polternd durch die verdrängten Kapitel der Geschichte.
Intertextualität Heinrich Heines Ironie: Das A rühmt sich seiner ersten Stelle, obwohl es für diese Auszeichnung weder gedichtet noch gekämpft hat.
Intertextualität Hölderlins Dichtung: Das A steht wie ein schmaler Giebel zwischen Erde und Himmel und sucht im Wort eine Heimat.
Intertextualität Homers »Odyssee«: Das A verlässt den sicheren Anfang des Alphabets und kehrt nach zahllosen Wörtern als verwandeltes Zeichen in die Sprache zurück.
Intertextualität Ingeborg Bachmann und die Sprachkritik: Das A eröffnet die Sprache, doch es kann nicht verhindern, dass Worte zugleich aufklären, verschleiern und verletzen.
Intertextualität Italo Calvino und die Leichtigkeit: Das A löst sich vom Papier, steigt wie ein leichter Giebel in den Himmel und lässt das schwere Alphabet unter sich zurück.
Intertextualität Jacques Derrida und die différance: Das A erhält seinen Sinn nicht aus sich selbst, sondern aus seiner Verschiedenheit von allen anderen Zeichen.
Intertextualität James Joyce und der Bewusstseinsstrom: A, Anfang, Atem, Angst, Abend, alles auf einmal, während die Feder über das weiße Papier fährt.
Intertextualität Kafkas Welt des Gesetzes: Vor dem A wartet der Leser auf Einlass in das Alphabet, während der Türhüter erklärt, dieser Eingang sei nur für ihn bestimmt gewesen.
Intertextualität Meister Eckhart und die innere Leere: Im A öffnet sich der Mund, doch der Laut entsteht erst dort, wo der Mensch das Schweigen durchlässig werden lässt.
Intertextualität Novalis und die romantische Universalpoesie: Im A schläft ein ungeschriebenes Universum, weil aus einem einzigen Buchstaben Liebe, Angst, Abend und Ahnung hervorgehen können.
Intertextualität Paul Celan und die verdichtete Sprache: Das A wird zum Atemzeichen, das aus dem Schweigen hervortritt und im selben Augenblick von ihm bedroht bleibt.
Intertextualität Platons Ideenlehre: Jedes geschriebene A ist verschieden, und doch erkennen wir in allen sichtbaren Formen dieselbe gedachte Gestalt des A.
Intertextualität Prousts Erinnerungspoetik: Das krakelige A im alten Schulheft ruft unvermittelt die Stimme des Großvaters, den Geruch des Klassenzimmers und einen längst vergangenen Morgen zurück.
Intertextualität Rilkes Dinggedicht: Das A steht auf seinen beiden Schenkeln, trägt den Querstrich wie eine stille Last und sagt nichts von der Hand, die es schrieb.
Intertextualität Samuel Beckett und das Warten: Das A wartet auf das **B**, doch das **B** kommt nicht, und niemand weiß, ob das Alphabet jemals beginnen wird.
Intertextualität Thomas Mann und die Bildungssprache: Das A tritt mit dem Selbstbewusstsein eines Bildungsbürgers auf, der seine alphabetische Vorrangstellung für eine geistige Leistung hält.
Intertextualität Umberto Eco und das Zeichen: Das A ist keine natürliche Wahrheit, sondern ein kulturelles Zeichen, das nur innerhalb eines erlernten Systems lesbar wird.
Intertextualität Wittgenstein und das Sprachspiel: Was das A bedeutet, entscheidet nicht seine Form allein, sondern das Sprachspiel, in dem es als Laut, Note, Kategorie oder Bewertung gebraucht wird.
Inversion Am Anfang des Alphabets steht das A.
Ironie Das A muss besonders weise sein, schließlich steht es seit Jahrhunderten an erster Stelle.
Ironische Brechung Feierlich erklärte der Redner das A zum Gipfel menschlicher Bildung und übersah dabei den Rechtschreibfehler auf seiner Folie.
Isokolon Das A öffnet den Laut, das B bildet den Fortgang, das Z beendet die Reihe.
Kalenderspruch Auch der längste Satz beginnt mit einem einzigen Zeichen.
Kalenderspruch Auch ein zögernd geschriebenes A kann der Beginn eines starken Satzes sein.
Kalenderspruch Ausdauer beginnt mit dem Augenblick, in dem der erste Enthusiasmus nachlässt.
Kalenderspruch Beginne den Tag mit dem Mut des A: klar, aufrecht und bereit für alles, was folgt.
Kalenderspruch Beginne nicht vollkommen, sondern entschlossen.
Kalenderspruch Das A des Anfangs wartet nicht auf ideale Umstände.
Kalenderspruch Das erste Wort des Tages sollte nicht Ärger, sondern Aufmerksamkeit heißen.
Kalenderspruch Du musst nicht schon das ganze Alphabet kennen, um den ersten Buchstaben zu schreiben.
Kalenderspruch Ein guter Tag beginnt dort, wo Ausreden enden.
Kalenderspruch Ein kleiner Anfang kann die Richtung eines großen Tages bestimmen.
Kalenderspruch Gib deinem Tag ein klares Anfangszeichen.
Kalenderspruch Jeder Abend prüft, was aus dem A des Morgens geworden ist.
Kalenderspruch Jeder Morgen setzt ein neues A an den Anfang deiner Geschichte.
Kalenderspruch Jeder Neubeginn ist ein leeres Blatt mit einem unsichtbaren A am oberen Rand.
Kalenderspruch Lass das A nicht nur für Anfang, sondern auch für Achtsamkeit stehen.
Kalenderspruch Mache heute aus deinem Anfang einen Aufbruch.
Kalenderspruch Schreibe heute ein A vor alles, was du aufschiebst: anfangen.
Kalenderspruch Setze heute ein A für Aufmerksamkeit, Ausdauer und Aufrichtigkeit.
Kalenderspruch Wer heute einen ersten Schritt wagt, hat morgen bereits eine Geschichte zu erzählen.
Kalenderspruch Wer neu anfängt, muss das Gestern nicht ausradieren, sondern nur eine neue Zeile beginnen.
Katachrese Das A schlug Wurzeln im Himmel des Papiers.
Klimax Aus dem A wurde eine Silbe, aus der Silbe ein Wort, aus dem Wort ein Gedanke und aus dem Gedanken ein Buch.
Konsonanz Das A stand fest und stumm im stillen Text.
Kontrafaktur Ein feierliches Alphabetlied wird zu einem kritischen Gedicht über den ungerechtfertigten Vorrang des A umgearbeitet.
Kontrastmontage Auf das kunstvoll illuminierte A eines mittelalterlichen Kodex folgt unmittelbar das flüchtig getippte A einer Kurznachricht.
Kreissymbolik Die Erzählung beginnt mit dem ersten geschriebenen A und endet damit, dass die alte Lehrerin denselben Buchstaben einem Kind zeigt.
Kreuzreim Das A erhebt sich auf dem Blatt,
der neue Satz beginnt zu klingen,
weil jedes Zeichen Hoffnung hat,
den stillen Gedanken hervorzubringen.
Leitmotiv Das A erscheint immer dann, wenn die Figur einen neuen Anfang wagt.
Leitworttechnik Das Wort A kehrt als Buchstabe, Anfang, Bewertung, Ton und politische Kategorie wieder.
Litotes Das A ist für das Alphabet nicht ganz unwichtig.
Locus amoenus Unter einem blühenden Baum lag das A im offenen Buch, während ein klarer Bach leise über helle Steine floss.
Locus terribilis Das blutrote A leuchtete an der schwarzen Wand, während aus dem verlassenen Raum kein Laut drang.
Lyrik Am Ende des Buches erinnert sich das letzte Wort an das erste A.
Lyrik Aus dem A wächst langsam ein Satz wie ein Zweig aus einer Knospe.
Lyrik Das A berührt mit seiner Spitze den Traum und mit seinen Füßen die Wirklichkeit.
Lyrik Das A bleibt auf dem Papier, während die Stimme längst verklungen ist.
Lyrik Das A erhebt sich wie ein kleiner Berg über der ruhigen Zeile.
Lyrik Das A hebt sich aus dem Schweigen wie der erste Vogelruf aus dem Morgen.
Lyrik Das A im Brief des Großvaters klingt noch immer nach seiner verlorenen Stimme.
Lyrik Das A ist der erste Schritt des Wortes in die Welt.
Lyrik Das A ist ein Anfang, der noch nicht weiß, ob aus ihm Freude oder Klage wird.
Lyrik Das A ist klein, doch sein Echo reicht durch das ganze Alphabet.
Lyrik Das A klingt nach Anfang, Atem und Aufbruch.
Lyrik Das A öffnet den Mund der Sprache und lässt den Gedanken eintreten.
Lyrik Das A ruht still, doch in ihm wartet die Bewegung der Sprache.
Lyrik Das A steht am Beginn und blickt doch schon in die Ferne.
Lyrik Das A steht zwischen Atemholen und Aussprechen.
Lyrik Das A trägt das Licht des Anfangs und den Schatten aller möglichen Enden.
Lyrik Das A trägt den Anfang wie einen hellen Tropfen auf seiner Spitze.
Lyrik Ein blasses A auf vergilbtem Papier kann heller erinnern als ein neues Buch.
Lyrik Ein einziges A kann einen Namen, eine Erinnerung und ein ganzes Leben eröffnen.
Lyrik Ein kleines A steht auf dem weißen Blatt und wartet auf seine Zukunft.
Lyrik Ein verwischtes A erzählt von einer Träne, die niemand gesehen hat.
Lyrik Im A beginnt der Atem, sich in Sprache zu verwandeln.
Lyrik Im A öffnet sich der Tag wie ein Fenster.
Lyrik Im A wohnt die Ahnung, dass noch vieles gesagt werden kann.
Lyrik Im alten Heft bewahrt das A die zögernde Hand eines Kindes.
Lyrik Über dem Querstrich des A steigt der Gedanke wie über eine schmale Brücke.
Lyrik Wenn das A erscheint, verliert das leere Blatt seine Einsamkeit.
Lyrik Wenn die Feder das A vollendet, beginnt der Satz zu hoffen.
Lyrik Wer ein A schreibt, setzt einen kleinen Halt in das fließende Schweigen.
Lyrik Zwischen den Linien des A ruht ein noch ungesagtes Wort.
Mehrdeutigkeit Sie erhielt ein A, doch niemand wusste zunächst, ob von einer Note, einer Kategorie oder einem Buchstaben die Rede war.
Memento mori Das verwitterte A auf dem Grabstein erinnerte daran, dass selbst der Anfang eines Namens den Tod nicht überdauert.
Merismus Vom A bis zum Z umfasst das Alphabet Anfang und Ende seiner geordneten Welt.
Metafiktion Der Erzähler unterbricht die Geschichte und gesteht, dass er das A nur deshalb so bedeutungsvoll erscheinen lasse, weil es am Anfang seines eigenen Namens stehe.
Metanarration Die Erzählerin fragt, ob eine Geschichte über das A beginnen könne, ohne bereits eine bestimmte Vorstellung vom Anfang vorauszusetzen.
Metapher Das A ist das Eingangstor des Alphabets.
Metonymie Das A erhielt die beste Bewertung des gesamten Jahrgangs.
Mise en abyme Im Innern des gemalten A befindet sich ein Buch, auf dessen erster Seite wiederum ein kleines A steht.
Motivkontrast Dem festen A auf dem Papier wird wiederholt der flüchtige Laut der gesprochenen Stimme gegenübergestellt.
Multiperspektivität Das A erscheint dem Kind als schwierige Form, dem Typografen als Gestaltungselement, dem Linguisten als Zeichen und dem Dichter als Symbol des Anfangs.
Musenanrufung O Muse, lehre mich, aus dem kleinen A einen Gesang über Anfang und Sprache zu formen!
Mystik Das A beginnt dort, wo der Atem den Mut findet, Klang zu werden.
Mystik Das A gleicht einem Berg, dessen Gipfel sichtbar, dessen innerer Weg jedoch verborgen bleibt.
Mystik Das A ist das erste Lichtzeichen auf dem noch unbeschriebenen Feld der Sprache.
Mystik Das A ist die Schwelle, auf der der formlose Atem zur gestalteten Sprache wird.
Mystik Das A ist ein Anfang, der zugleich auf einen Ursprung verweist, der ihm selbst vorausliegt.
Mystik Das A ist ein geöffnetes Tor, durch das der Laut aus dem Schweigen tritt.
Mystik Das A ist nicht die Wahrheit, aber eine Tür, durch die sie in Sprache eintreten kann.
Mystik Das A öffnet den Mund und erinnert den Menschen daran, dass Erkenntnis mit Empfänglichkeit beginnt.
Mystik Das A steht fest auf zwei Punkten und strebt dennoch mit seiner Spitze nach oben.
Mystik Das A trägt eine Mitte, die seine beiden Seiten verbindet, wie das Bewusstsein die Gegensätze des Daseins zusammenhält.
Mystik Das große A steht wie ein Tempelzeichen zwischen Erde und Himmel.
Mystik Der Buchstabe ist sichtbar, der Laut hörbar, doch die Bedeutung bleibt unsichtbar.
Mystik Der offene Laut A lässt den Atem ohne Widerstand aus der Tiefe des Körpers hervortreten.
Mystik Der Querstrich des A verbindet, was auseinanderstrebt, und hält die Form im Gleichgewicht.
Mystik Im A begegnen sich Anfang und Leere, denn es eröffnet das Wort und sagt allein noch fast nichts.
Mystik Im ersten Buchstaben ruht die Ahnung aller Worte, ohne dass eines bereits ausgesprochen wäre.
Mystik Im ersten Buchstaben schläft das ungeschriebene Buch.
Mystik In der Stille vor dem A liegen mehr Möglichkeiten als in jedem bereits vollendeten Satz.
Mystik In einem einzigen Laut kann sich das Staunen über die Welt sammeln.
Mystik In jedem geschriebenen A wiederholt sich eine uralte Bewegung: Aufstieg, Verbindung und Rückkehr zur Erde.
Mystik Vor jedem Wort liegt ein Schweigen, und im A beginnt dieses Schweigen hörbar zu werden.
Mystik Wer das A lange betrachtet, sieht zwei Linien, die aus der Erde steigen und sich in einer Spitze begegnen.
Mystik Wer das A löscht, löscht nicht die Möglichkeit des Wortes, sondern nur eine seiner sichtbaren Spuren.
Mystik Wer das Alphabet rückwärts durchschreitet, begegnet dem A am Ende und erkennt den Anfang als Ziel.
Mystik Wer den ersten Laut hört, kann darin Geburt, Staunen, Schmerz und Erwachen zugleich vernehmen.
Mythologisierung Das A sei aus dem ersten Ruf der Menschheit entstanden und habe alle späteren Wörter aus dem Schweigen gerufen.
Natur Auf dem Bildschirm leuchtet das A wie ein einzelner Stern in einem noch dunklen Satz.
Natur Aus dem A steigt der Gedanke wie eine Quelle aus verborgenem Gestein.
Natur Aus einem kleinen A kann ein ganzer Wald von Wörtern wachsen.
Natur Das A erhebt sich aus der Zeile wie ein Felsen aus ruhigem Wasser.
Natur Das A erscheint auf dem weißen Blatt wie eine dunkle Felsenspitze im Schnee.
Natur Das A gleicht einem Zelt, unter dem der erste Gedanke Schutz sucht.
Natur Das A öffnet das Wort wie die Morgendämmerung den Tag.
Natur Das A öffnet sich wie ein Tal, das zwischen zwei Hängen in die Ferne führt.
Natur Das A ruht auf zwei Schenkeln wie ein Baum, dessen Äste sich über einem stillen Stamm treffen.
Natur Das A steht auf dem Papier wie ein schmaler Berg vor dem hellen Himmel.
Natur Das A steht fest, während die Gedanken wie Wolken über seine Spitze ziehen.
Natur Das A steht in der Morgensonne wie ein Giebel, auf dem das erste Licht ruht.
Natur Das A trägt den Anfang eines Wortes wie eine Knospe den kommenden Frühling.
Natur Das A wächst aus der Zeile wie ein junger Trieb aus dunkler Erde.
Natur Der Laut A breitet sich aus wie der Ruf eines Vogels über ein offenes Feld.
Natur Der Laut des A öffnet sich weit wie ein Tal, in das der Wind ungehindert einströmt.
Natur Der Querstrich hält das A zusammen wie eine Brücke zwischen zwei steilen Ufern.
Natur Ein handgeschriebenes A fließt über das Papier wie ein Bach, der seinen eigenen Weg sucht.
Natur Ein Regentropfen verwischt das A, als ziehe Nebel über einen Berg.
Natur Ein verwittertes A auf einem Grabstein gleicht einer Spur, die der Regen noch nicht vollständig fortgewaschen hat.
Natur Im Abendlicht wirft das große A einen Schatten, der länger ist als das Zeichen selbst.
Natur Im alten Buch ist das A verblasst wie ein Blatt, das viele Herbste überdauert hat.
Natur Im Morgenlicht wirkt das A wie der erste Gipfel einer noch unbekannten Landschaft.
Natur Wenn die Tinte verblasst, sinkt das A langsam in das Weiß des Papiers zurück.
Natur Zwischen den Linien des A spannt sich ein kleiner Himmel.
Natur-Kultur-Gegensatz Der natürliche Atem wird im A zu einem kulturell geordneten Schriftzeichen.
Nullfokalisierung Der Erzähler weiß, weshalb das Kind vor dem A zögert, was die Lehrerin denkt und welche Erinnerung die Mutter später damit verbinden wird.
Offenes Ende Das Kind schreibt das A, hebt den Stift und lässt offen, welcher Buchstabe folgen wird.
Onomatopoesie »Aaa!«, rief das Kind und erkannte im Laut plötzlich das A.
Oxymoron Das A war eine beredte Stille auf dem leeren Blatt.
Paarreim Das A steht hell am Anfang hier,
es öffnet Wort und Satz die Tür.
Doch bleibt es ohne Zeichen klein,
erst mit den andern kann es Sprache sein.
Palimpsest Unter dem neu geschriebenen A scheinen die Spuren mehrerer älterer, ausradierten Buchstaben hervor.
Paradoxon Das A sagt fast nichts und kann dennoch unzählige Aussagen eröffnen.
Paraleipse Ich übergehe, wie eitel das A auf seinen ersten Rang blickt.
Parallelismus Das A öffnet das Wort, das B führt es weiter, das Z beschließt die Reihe.
Parataxe Das A erschien. Die Feder zitterte. Der Satz begann.
Parenthese Das A - der Schüler hatte lange dafür geübt - stand endlich lesbar auf der Tafel.
Parodie Unter Trompetenklang und feierlichem Jubel wurde dem A erneut der erste Platz im Alphabet verliehen.
Paronomasie Aus dem A der Ahnung wurde das Aha der Erkenntnis.
Pathos O A, du erstes Zeichen, aus deinem hellen Aufbruch erhebt sich die Macht der Sprache!
Peregrinatio-vitae-Topos Das A beginnt die Reise durch das Alphabet, wie der erste Schritt den Lebensweg eröffnet.
Periphrase Der erste Buchstabe des lateinischen Alphabets eröffnete das Wort.
Personale Allegorie Das A erscheint als junger Wanderer, der den Weg eröffnet, ohne sein Ziel zu kennen.
Personifikation Das A trat selbstbewusst an die Spitze des Alphabets.
Philosophie Als Anfang des Alphabets verkörpert das A die menschliche Neigung, Vielfalt durch Reihenfolge und Klassifikation beherrschbar zu machen.
Philosophie Als Anfang kann das A Hoffnung bedeuten, doch jeder Anfang enthält zugleich die Möglichkeit des Scheiterns.
Philosophie Als erster Buchstabe verweist das A auf die Differenz zwischen zeitlichem Beginn und logischem Grund, denn was zuerst erscheint, muss nicht das Wesentlichste sein.
Philosophie Das A erinnert daran, dass menschliches Denken stets mit Voraussetzungen beginnt, die es nicht vollständig selbst geschaffen hat.
Philosophie Das A existiert weder ausschließlich auf dem Papier noch allein im Geist, sondern in der Beziehung zwischen Zeichenform, Regel und verstehendem Bewusstsein.
Philosophie Das A ist ein Beispiel dafür, dass dasselbe Zeichen je nach System Buchstabe, Ton, Bewertung, Kategorie oder Variable sein kann.
Philosophie Das A ist zugleich ein sinnlich wahrnehmbares Zeichen und ein abstrakter Gegenstand, der in unterschiedlichen Schriften verschiedene Gestalten annehmen kann.
Philosophie Das A kann als Metapher des Denkens gelten: Es eröffnet Möglichkeiten, legt aber noch nicht fest, welchen Weg der Gedanke nehmen wird.
Philosophie Das A kann als Symbol der Möglichkeit verstanden werden, weil aus ihm zahllose Wörter hervorgehen können, ohne dass eines in ihm bereits vollständig enthalten wäre.
Philosophie Das A steht für Identität, obwohl kein geschriebenes A exakt mit einem anderen übereinstimmt.
Philosophie Das A verkörpert die philosophische Frage nach dem Anfang: Jeder geordnete Gedankengang benötigt einen Ausgangspunkt, doch dieser Ausgangspunkt lässt sich selbst nicht unbegrenzt begründen.
Philosophie Das A zeigt, dass Freiheit nicht in völliger Formlosigkeit besteht, sondern im schöpferischen Gebrauch geteilter Regeln.
Philosophie Das A zeigt, dass Zeichen nicht aus sich selbst heraus sprechen, sondern durch kulturelle Vereinbarungen lesbar werden.
Philosophie Das Alphabet verwandelt die unüberschaubare Fülle gesprochener Sprache in eine begrenzte Menge kombinierbarer Zeichen.
Philosophie Das einzelne A besitzt eine erkennbare Form, erhält seine konkrete Bedeutung jedoch erst innerhalb eines sprachlichen, musikalischen oder symbolischen Systems.
Philosophie Der Anfang ist philosophisch nie bloß ein Zeitpunkt, sondern eine Setzung, durch die Vorher und Nachher überhaupt erst unterschieden werden.
Philosophie Der Sinn eines Zeichens liegt nicht in seiner isolierten Gestalt, sondern in den Unterschieden zu anderen Zeichen.
Philosophie Die alphabetische Ordnung ist nützlich, aber philosophisch blind für den inneren Wert dessen, was sie sortiert.
Philosophie Die Vorrangstellung des A ist konventionell und macht damit sichtbar, wie gesellschaftliche Ordnungen Natürlichkeit vortäuschen können.
Philosophie Ein Anfang ist niemals vollkommen voraussetzungslos, denn auch das A steht in einer überlieferten Sprache und Ordnung.
Philosophie In der Wiedererkennbarkeit verschiedener A-Formen zeigt sich, dass menschliche Erkenntnis Unterschiede übergehen muss, um Gemeinsamkeit wahrzunehmen.
Philosophie In seiner Einfachheit verweist das A auf die paradoxe Tatsache, dass hochkomplexe Bedeutungswelten aus wenigen elementaren Zeichen entstehen.
Philosophie Wer beim A beginnt, übernimmt eine Ordnung, wer sie hinterfragt, beginnt philosophisch noch einmal von vorn.
Philosophie Wer das A als selbstverständlich hinnimmt, übersieht die lange kulturelle Geschichte, durch die das Zeichen seine heutige Gestalt und Funktion erhielt.
Philosophie Wer über das A nachdenkt, begegnet der grundlegenden Differenz zwischen Zeichen, Laut, Begriff und gemeintem Gegenstand.
Pleonasmus Das erste Anfangs-A eröffnete den Text.
Pointe Nachdem der Gelehrte stundenlang über die metaphysische Bedeutung des A gesprochen hatte, stellte das Kind fest, dass er es verkehrt herum an die Tafel geschrieben hatte.
Politik Alphabetische Ordnung kann Gleichbehandlung ermöglichen, aber zugleich diejenigen begünstigen, deren Namen mit A beginnen.
Politik Das A erinnert daran, dass auch gesellschaftliche Rangordnungen häufig auf Vereinbarungen und nicht auf natürlichen Vorrängen beruhen.
Politik Das A in »Abrüstung« bezeichnet keinen schwachen Verzicht, sondern kann Ausdruck politischer Vernunft sein.
Politik Das A in »Amt« verleiht Befugnisse, aber keine moralische Unfehlbarkeit.
Politik Das A in »Anderssein« darf nicht zum Anfang von Ausgrenzung werden.
Politik Das A in »Anerkennung« ist eine Voraussetzung demokratischer Gemeinschaft.
Politik Das A in »Anfang« erinnert jede Regierung daran, dass politische Veränderungen möglich bleiben.
Politik Das A in »Anteilnahme« besitzt politisch mehr Wert als das A in »Ausgrenzung«.
Politik Das A in »Armut« darf nicht hinter abstrakten Haushaltszahlen verschwinden.
Politik Das A in »Asyl« steht am Anfang eines Wortes, das über Schutz, Menschenrecht und staatliche Verantwortung spricht.
Politik Das A in »Aufklärung« verlangt nach überprüfbaren Tatsachen, das A in »Autoritarismus« nach gehorsamer Unterwerfung.
Politik Das A in »Autorität« muss sich durch Verantwortung rechtfertigen und darf sich nicht allein auf Rang berufen.
Politik Das A in einem Wahlzettel ist nur ein Zeichen, entscheidend bleibt die freie und informierte Entscheidung des Menschen.
Politik Das A ist ein neutrales Zeichen, doch seine Verwendung in Kategorien, Bewertungen und Kennzeichnungen kann politische Folgen haben.
Politik Das A kann am Anfang eines Gesetzes stehen, doch kein Buchstabe garantiert dessen Gerechtigkeit.
Politik Das A kann Ordnung schaffen, doch Ordnung darf nicht mit Gerechtigkeit verwechselt werden.
Politik Das A steht in der alphabetischen Ordnung an erster Stelle, doch politische Würde entsteht nicht aus einem bevorzugten Listenplatz.
Politik Eine Demokratie darf das A nicht nur in »Abstimmung«, sondern muss es auch in »Achtung« ernst nehmen.
Politik Eine politische Klasse A erhält ihren Wert nicht durch den Buchstaben, sondern durch die Macht, die einer solchen Einstufung zugeschrieben wird.
Politik Politische Bildung beginnt beim A des Lesens, reicht aber bis zur Fähigkeit, Macht kritisch zu beurteilen.
Politik Politische Sprache beginnt mit Buchstaben wie dem A, aber ihre Glaubwürdigkeit entscheidet sich an den Taten.
Politik Wer das A der »Arbeit« beschwört, darf die arbeitenden Menschen nicht aus dem Blick verlieren.
Politik Wer das A einer Verfassung liest, muss auch die Folgen ihrer Regeln von Anfang bis Ende bedenken.
Politik Wer Menschen mit einem A, einer Nummer oder einer Kategorie bezeichnet, darf ihre individuelle Würde nicht auf das Zeichen reduzieren.
Politik Wer unter A zuerst aufgeführt wird, soll daraus keinen Anspruch auf größere Bedeutung ableiten.
Polyphonie Kind, Lehrerin, Sprachforscherin, Dichter und Typograf sprechen mit unterschiedlichen Stimmen über das A.
Polyptoton Wer das A schreibt, wird durch das Geschriebene des A an das Schreiben erinnert.
Polysyndeton Das A ist Laut und Buchstabe und Note und Kategorie und Anfang.
Praeteritio Dass das A seine erste Stelle gern überschätzt, will ich hier gar nicht erwähnen.
Profanierung Das ehrwürdig verzierte A dient schließlich nur noch als Kennzeichnung eines Aktenschranks.
Prokatalepsis Man könnte einwenden, das A sei nur ein gewöhnlicher Buchstabe, gerade seine scheinbare Gewöhnlichkeit macht jedoch seine kulturelle Bedeutung sichtbar.
Prolepse Noch bevor sie den Stift ansetzte, sah sie das fertige A vor sich.
Prosopopöie Das A sprach: »Ich eröffne den Weg, doch ihr anderen müsst ihn vollenden.«
Psychologie Das A als erstes Zeichen kann eine übermäßige symbolische Last erhalten, weil Menschen Anfänge häufig als Vorzeichen des gesamten Verlaufs deuten.
Psychologie Das A besitzt psychologisch eine starke Anfangswirkung, weil es früh erlernt und dauerhaft mit Reihenfolge, Vorrang und grundlegender Bildung verbunden wird.
Psychologie Das A kann als Leistungszeichen motivieren, aber auch dazu führen, dass Lernen hauptsächlich als Wettbewerb erlebt wird.
Psychologie Das A kann Erinnerungen an Schule, erste Schreibübungen, Lesefibeln, Lehrpersonen und familiäre Unterstützung aktivieren.
Psychologie Das A wird aufgrund seiner frühen Stellung leichter erinnert und häufiger als Beispielbuchstabe verwendet.
Psychologie Das Erlernen des A gehört für viele Kinder zu den ersten sichtbaren Erfolgen im Schriftspracherwerb und stärkt das Gefühl eigener Kompetenz.
Psychologie Das leere Blatt wirkt häufig bedrohlicher als ein bereits begonnenes, weil das erste Zeichen die Verantwortung für eine Richtung übernimmt.
Psychologie Das Schreiben des A verbindet Wahrnehmung, Bewegung, Erinnerung und Bedeutung in einer einzigen erlernten Handlung.
Psychologie Der Laut A tritt spontan bei Schmerz, Überraschung, Erleichterung und Staunen auf und verbindet körperlichen Ausdruck mit sprachlicher Form.
Psychologie Die alphabetische Ordnung vermittelt Sicherheit, weil sie komplexe Mengen in eine leicht nachvollziehbare Reihenfolge bringt.
Psychologie Die Redewendung »von A bis Z« erzeugt das Gefühl von Vollständigkeit, selbst wenn die dargestellte Sache tatsächlich Lücken enthält.
Psychologie Die Verbindung des A mit dem Anfang fördert die Vorstellung, ein Neubeginn müsse klar, geordnet und entschlossen erfolgen.
Psychologie Die Vertrautheit des A macht es zu einem psychologisch stabilen Orientierungspunkt in unbekannten Zeichensystemen.
Psychologie Ein A als Bewertung kann Stolz, Erleichterung, Leistungsdruck oder Angst vor dem Verlust eines erreichten Standards auslösen.
Psychologie Ein Anfangsritual, etwa das Schreiben eines ersten Buchstabens, kann Hemmungen gegenüber einer umfangreichen Aufgabe vermindern.
Psychologie Ein geschriebenes A kann psychologisch entlasten, da aus einer unbestimmten Aufgabe ein begonnenes Werk wird.
Psychologie Ein korrigierbares A auf dem Papier kann die psychologisch wichtige Erfahrung vermitteln, dass Fehler nicht endgültig sein müssen.
Psychologie Ein lang gezogenes A kann abhängig vom Tonfall Angst, Begeisterung, Verständnis, Enttäuschung oder Widerwillen ausdrücken.
Psychologie Ein misslungen geschriebenes A kann beim Lernenden Frustration auslösen, obwohl die Abweichung für den Leser oft bedeutungslos bleibt.
Psychologie Gleichzeitig kann alphabetische Sortierung den Eindruck erwecken, die zuerst Genannten seien wichtiger als die später Genannten.
Psychologie Kinder erkennen das große A oft an seiner markanten, symmetrisch wirkenden Gestalt und verbinden es mit einem Dach oder Berg.
Psychologie Menschen mit Namen, die mit A beginnen, werden in alphabetischen Listen häufig zuerst genannt und können dadurch geringfügige Vorteile der Aufmerksamkeit erhalten.
Psychologie Perfektionistische Menschen können den ersten Buchstaben oder Satz übermäßig lange bearbeiten, weil der Anfang für sie das gesamte Ergebnis vorwegzunehmen scheint.
Psychologie Wer als Kind das A vom Großvater oder von einer anderen vertrauten Person gelernt hat, verbindet das Zeichen möglicherweise dauerhaft mit emotionaler Nähe.
Psychologie Wer ständig die beste Bewertung erwartet, kann selbst ein gutes Ergebnis als persönliches Scheitern wahrnehmen.
Rahmenerzählung Das Finden und spätere Verlieren eines alten A-Heftes umschließt die Lebensgeschichte der Erzählerin.
Raumsemantik Das A am oberen Seitenrand eröffnet den geordneten Raum des Textes, während die unbeschriebene Fläche darunter als Möglichkeitsraum erscheint.
Raumsymbolik Das A auf der offenen Tür steht für Zugang, während das durchgestrichene A den Ausschluss markiert.
Refrain Am Ende jeder Strophe kehrt die Zeile wieder: »Noch immer wartet dort das A.«
Rhetorische Frage Was wäre das Alphabet ohne sein A?
Ringkomposition Der Text beginnt mit dem A im Schulheft und endet mit demselben Heft in den Händen des erwachsenen Erzählers.
Romantik Auf dem Dachboden findet das Kind ein altes A-Buch und glaubt, darin beginne eine vergessene Welt zu atmen.
Romantik Das A auf dem verwitterten Stein scheint auf einen Namen zu verweisen, den die Zeit längst verschwiegen hat.
Romantik Das A einer alten Liebeserklärung scheint heller zu leuchten als alle folgenden Worte.
Romantik Das A einer mittelalterlichen Initiale öffnet einen Garten aus Gold, Blau, Ranken und wunderbaren Tieren.
Romantik Das A erhebt sich wie ein dunkler Giebel über der stillen Landschaft des Papiers.
Romantik Das A im Familienbrief verbindet Lebende und Tote durch einen einzigen vertrauten Schriftzug.
Romantik Das A im Tagebuch der Großmutter bewahrt einen Frühling, dessen Blüten längst vergangen sind.
Romantik Das A im vergilbten Brief trägt noch den Atem einer Hand, die seit Jahrhunderten zu Staub geworden ist.
Romantik Das A öffnet das Alphabet wie ein verwunschenes Tor einen nächtlichen Garten.
Romantik Das A steht im alten Buch wie das geheimnisvolle Tor zu einer versunkenen Welt.
Romantik Das A steht wie eine kleine Kapelle auf dem stillen Feld der Seite.
Romantik Das A trägt die Ahnung, dass jede Sprache aus einem ursprünglichen Gesang hervorgegangen sei.
Romantik Das A wird zum Zeichen einer verlorenen Ursprache, in der Mensch, Natur und Geist noch miteinander verbunden gewesen seien.
Romantik Der erste Buchstabe eines verlorenen Namens wird zum A einer grenzenlosen Erinnerung.
Romantik Ein verblasstes A kann romantischer erscheinen als ein vollkommen gedruckter Satz.
Romantik Im A beginnt die Sehnsucht, bevor sie überhaupt ihren Gegenstand kennt.
Romantik Im A schläft der erste Klang eines Liedes, das niemand mehr vollständig kennt.
Romantik Im flackernden Kerzenlicht scheint das verzierte A seine Ranken über den Rand der Seite hinauszustrecken.
Romantik In der Nacht löst sich das A aus der Handschrift und wandert als kleines Zeichen durch die Träume des Lesers.
Romantik In seiner Spitze berührt das A den Himmel, während seine Füße auf der dunklen Erde der Schrift ruhen.
Romantik Unter der Spitze des A sammelt sich der Traum vom Aufstieg in eine reinere Welt.
Romantik Wer das A bei Mondlicht liest, entdeckt darin eine schmale Pforte zwischen Wirklichkeit und Ahnung.
Romantik Wer das A einer alten Inschrift berührt, meint für einen Augenblick die Stimme des unbekannten Schreibers zu hören.
Romantik Wer das A romantisch verklärt, sieht nicht nur einen Buchstaben, sondern den ersten Funken aller Dichtung.
Romantik Zwischen seinen beiden Linien trägt das A einen Raum, in dem die Einbildungskraft wohnen kann.
Rückblende Als sie das A auf der Tafel sah, kehrte die Erzählung in ihren ersten Schultag zurück.
Sakralisierung Das A wird als heiliges Anfangszeichen einer ursprünglichen Sprache verehrt.
Sarkasmus Wer ein A schreiben kann, ist selbstverständlich bereits zum großen Schriftsteller berufen.
Satire Die Gesellschaft der ersten Buchstaben erklärte das A allein aufgrund seiner Position zum geborenen Vorsitzenden.
Schweifreim Das A erschien im Morgenlicht,
noch kannte es die Wörter nicht,
die aus ihm sollten steigen,
doch bald entstand aus seinem Klang
ein Satz, ein Lied, ein Wortgesang,
und selbst die Stille musste schweigen.
Schwellenmotiv Das A auf der ersten Seite markiert den Übergang vom Schweigen zur erzählten Welt.
Sentenz Das A ist nur dann ein guter Anfang, wenn ihm verantwortliches Handeln folgt.
Sentenz Das Kleine verdient Aufmerksamkeit, weil das Große aus ihm zusammengesetzt ist.
Sentenz Der Anfang eines Gedankens sollte offen genug sein, um sich korrigieren zu lassen.
Sentenz Der erste Schritt besitzt nur dann Wert, wenn er nicht zum letzten erklärt wird.
Sentenz Die Beherrschung des Alphabets ist noch keine Bildung, aber ohne sie bleibt Bildung schwer zugänglich.
Sentenz Ein Anfang ohne Ziel verliert sich, ein Ziel ohne Anfang bleibt bloße Vorstellung.
Sentenz Ein Buchstabe allein kann wenig erklären, doch ohne Buchstaben bleibt vieles unausgesprochen.
Sentenz Ein erster Platz begründet noch keine moralische oder geistige Überlegenheit.
Sentenz Ein guter Anfang erleichtert den Weg, ersetzt aber weder Mühe noch Ausdauer.
Sentenz Ein Zeichen erhält seine Bedeutung durch den Zusammenhang, in dem es gebraucht wird.
Sentenz Jede Schrift bewahrt Erfahrung, indem sie Flüchtiges in wiedererkennbare Zeichen verwandelt.
Sentenz Jeder Anfang verpflichtet den Handelnden dazu, dem begonnenen Werk Richtung und Bestand zu geben.
Sentenz Jeder Lernende muss beim Einfachen beginnen, ohne das Einfache für gering zu halten.
Sentenz Ordnung dient der Erkenntnis, solange sie die Wirklichkeit nicht gewaltsam vereinfacht.
Sentenz Rang und Wert sind nicht identisch, auch wenn eine Ordnung sie gern miteinander verwechselt.
Sentenz Sprache verbindet Menschen nur dann, wenn ihre Zeichen gemeinsam verstanden werden.
Sentenz Wer die Grundlagen missachtet, wird auch das Komplexe nur oberflächlich beherrschen.
Sentenz Wer eine Ordnung anführt, trägt Verantwortung für das, was nach ihm folgt.
Sentenz Wer einen Begriff verwendet, übernimmt Verantwortung für seine Bedeutung und Wirkung.
Sentenz Wer von Anfang an vollkommen sein will, beginnt häufig überhaupt nicht.
Sentenz Wissen beginnt mit der Unterscheidung einzelner Zeichen und wächst durch ihre sinnvolle Verbindung.
Sermocinatio »Ich stehe zwar zuerst«, sagte das A, »doch ohne euch anderen könnte ich kaum etwas Sinnvolles sagen.«
Spiegelmotiv Im glänzenden A erkennt die Erzählerin nicht ihr Gesicht, sondern das Kind, das sie einst gewesen ist.
Sprichwort Das A der Anerkennung öffnet mehr Türen als das A der Anmaßung.
Sprichwort Das A der Autorität braucht das Gegengewicht der Verantwortung.
Sprichwort Das A des Anfangs ist leichter als das Durchhalten bis zum Ende.
Sprichwort Das A des Handelns ist Aufrichtigkeit.
Sprichwort Das A des Lernens ist Aufmerksamkeit.
Sprichwort Das A des Zusammenlebens ist Achtung.
Sprichwort Das A erhält seinen Wert durch das, was ihm folgt.
Sprichwort Das A eröffnet die Tür, doch gehen muss der Gedanke selbst.
Sprichwort Das A ist der erste Diener des Wortes, nicht sein Herrscher.
Sprichwort Das A ist klein, doch kein Buch kommt ohne kleine Zeichen aus.
Sprichwort Das A ist nur der Anfang, Ausdauer schreibt den Rest.
Sprichwort Das A kann den Anfang markieren, aber nicht den Erfolg garantieren.
Sprichwort Das A öffnet den Mund, aber die Wahrheit braucht mehr als einen Laut.
Sprichwort Das A steht vorn, doch der Sinn wartet häufig weiter hinten.
Sprichwort Das A steht zuerst, doch Bedeutung entsteht gemeinsam.
Sprichwort Das A weist den Weg, aber es geht ihn nicht.
Sprichwort Ein A im Zeugnis ersetzt kein anständiges Verhalten.
Sprichwort Ein A ohne Fortsetzung ist eine versäumte Möglichkeit.
Sprichwort Ein A wird durch Wiederholung sauberer, ein Charakter durch Ausreden nicht.
Sprichwort Ein großes A macht noch keinen großen Inhalt.
Sprichwort Ein guter Anfang braucht kein vollkommenes A.
Sprichwort Ein leeres Blatt fürchtet das erste A mehr als den letzten Punkt.
Sprichwort Ein schiefes A kann einen geraden Gedanken beginnen.
Sprichwort Ein sorgfältiges A ist weniger wert als ein ehrlicher Satz.
Sprichwort Ein stilles A kann mehr Zukunft enthalten als eine laute Behauptung.
Sprichwort Wer beim A neu beginnt, hat noch nichts verloren.
Sprichwort Wer beim A ordnet, darf beim Menschen nicht aussortieren.
Sprichwort Wer beim A stehen bleibt, erreicht kein Wort.
Sprichwort Wer das A beherrscht, soll das Zuhören nicht verlernen.
Sprichwort Wer das A der Angst überwindet, findet häufig das A des Aufbruchs.
Sprichwort Wer das A der Arbeit rühmt, soll den arbeitenden Menschen achten.
Sprichwort Wer das A für das Ganze hält, verwechselt den Anfang mit der Vollendung.
Sprichwort Wer das A kennt, soll sich vor dem Z nicht fürchten.
Sprichwort Wer das A löscht, kann die Erinnerung an das Geschriebene nicht immer auslöschen.
Sprichwort Wer das A nur als Rang liest, übersieht seine Aufgabe als Zeichen.
Sprichwort Wer das A schreibt, übernimmt Verantwortung für den Satz.
Sprichwort Wer das A verachtet, wird das Alphabet nie beherrschen.
Sprichwort Wer das A zum Maß aller Dinge macht, hat die Vielfalt der Zeichen vergessen.
Sprichwort Wer nur den ersten Buchstaben lobt, kennt die Kraft des Wortes nicht.
Sprichwort Wer sein A über andere erhebt, verliert das Wort der Gemeinschaft.
Strophische Wiederholung Jede Strophe beginnt mit den Worten: »Wenn das A erwacht.«
Syllepse Sie trug ein A im Zeugnis und einen Anfang im Herzen.
Symbol Das A steht als Symbol für Beginn, Ursprung und erste Möglichkeit.
Symploke Wenn das Wort beginnt, steht das A bereit, wenn die Erinnerung beginnt, steht das A bereit.
Synästhesie Das A klang hell und sah warm aus.
Synekdoche Viele A saßen an diesem Morgen lernend im Klassenzimmer.
Synkrisis Das A eröffnet, das Z beschließt, jenes verspricht Möglichkeit, dieses markiert Vollendung.
Tautologie Das A stand voll und ganz vollständig auf der Seite.
Tetrakolon Das A ist Buchstabe, Laut, Zeichen und Symbol.
Theologie Das A als Anfangsbuchstabe kann für den Beginn eines Glaubensweges stehen, der Lernen, Zweifel, Umkehr und Vertiefung umfasst.
Theologie Das A als erstes Zeichen kann an die Demut des Anfangenden erinnern, der noch nicht behauptet, das Ganze zu besitzen.
Theologie Das A erinnert an die Leiblichkeit religiöser Sprache, denn jeder Laut entsteht durch Atem, Mund und Stimme.
Theologie Das A kann als Symbol des Lernens dienen, weil Glaube nicht nur Zustimmung, sondern fortgesetzte Auslegung und Bildung verlangt.
Theologie Das A kann für Anfang, Anrufung, Andacht, Auftrag und Auferstehung stehen, ohne diese Begriffe auf einen bloßen Buchstaben zu reduzieren.
Theologie Das A kann theologisch als Zeichen des Anfangs verstanden werden, ohne selbst mit dem absoluten Ursprung allen Seins gleichgesetzt zu werden.
Theologie Das einzelne A besitzt nur im Zusammenhang Bedeutung, wie auch ein Glaubenssatz nur innerhalb seines geschichtlichen und theologischen Zusammenhangs angemessen verstanden werden kann.
Theologie Der Buchstabe bewahrt das Wort, doch erst die verstehende und verantwortliche Auslegung erschließt seine mögliche Bedeutung.
Theologie Der erste Buchstabe lehrt theologisch die Begrenztheit menschlicher Rede: Sie kann beginnen, bezeugen und hoffen, aber das Geheimnis nicht vollständig ausschöpfen.
Theologie Der offene Laut A kann sinnbildlich für Anrufung, Staunen, Klage und Lob stehen.
Theologie Der Vorrang des A im Alphabet darf nicht auf religiöse Rangordnungen übertragen werden, denn christliche Würde bemisst sich nicht an der ersten Stelle.
Theologie Die alphabetische Ordnung erleichtert den Zugang zu Texten, kann aber die lebendige Vielschichtigkeit des Glaubens nicht vollständig ordnen.
Theologie Die christliche Rede von Gott als Anfang und Vollendung überschreitet die alphabetische Ordnung, weil sie keinen bloß zeitlichen Beginn bezeichnet.
Theologie Die Schriftlichkeit religiöser Überlieferung beruht auf einfachen Zeichen, deren Verbindung komplexe Glaubenszeugnisse über Jahrhunderte bewahrt.
Theologie Die theologische Bedeutung eines Zeichens entsteht nicht durch magische Eigenschaften, sondern durch seine Einbindung in Glaubenssprache, Überlieferung und Auslegung.
Theologie Die Vorstellung eines Anfangs verweist theologisch auf die Frage nach Schöpfung, Ursprung und der Abhängigkeit des Geschaffenen.
Theologie Ein Anfang aus Gott bedeutet nicht, dass die Welt bedeutungslos wäre, sondern dass sie ihre Existenz nicht ausschließlich sich selbst verdankt.
Theologie Ein Buchstabe wie das A verweist auf die menschliche Fähigkeit, Offenbarung, Überlieferung und Glaubenserfahrung sprachlich zu bezeugen.
Theologie Ein religiöses Wort wird unglaubwürdig, wenn sein sprachlicher Anspruch nicht von entsprechendem Handeln begleitet wird.
Theologie Sprache ermöglicht das Gebet, setzt ihm aber zugleich Grenzen, weil das Gemeinte größer bleiben kann als jedes gesprochene Wort.
Theologie Theologie muss zwischen dem sichtbaren Zeichen, dem gesprochenen Wort und der geglaubten Wirklichkeit unterscheiden.
Theologie Theologische Erkenntnis beginnt nicht mit vollständigem Wissen, sondern mit der Bereitschaft, eine überlieferte Sprache aufmerksam zu erlernen.
Theologie Wer das A als Anfang liest, kann darin eine Einladung erkennen, den Glauben nicht als abgeschlossenen Besitz, sondern als Weg zu verstehen.
Theologie Wer religiöse Texte liest, muss bei den Buchstaben beginnen, darf aber nicht bei ihrer bloßen Oberfläche stehen bleiben.
Theologie Zugleich erinnert das A daran, dass kein einzelnes Zeichen und kein einzelner Begriff die Wirklichkeit Gottes vollständig erfassen kann.
Topos Anfangstopos: Mit dem A beginnt der Weg, doch erst das Weitergehen macht aus dem Anfang eine Geschichte.
Topos Topos der Einsamkeit: Allein bleibt das A ein Laut, in Gemeinschaft wird es Teil der Sprache.
Topos Topos der Erkenntnis: Im A erkennt der Lernende, dass auch die einfachsten Zeichen eine lange Geschichte besitzen.
Topos Topos der ersten Stufe: Wer das A erklommen hat, steht noch nicht auf dem Gipfel des Wissens.
Topos Topos der Gemeinschaft: Das A gewinnt seine größte Kraft nicht an erster Stelle, sondern in Verbindung mit anderen Buchstaben.
Topos Topos der Hoffnung: Solange ein A geschrieben werden kann, ist eine neue Zeile möglich.
Topos Topos der Maske: Ein kunstvoll verziertes A kann die Leere des folgenden Textes nicht verbergen.
Topos Topos der Ordnung: Das A steht zuerst, weil der Mensch selbst die Vielfalt der Zeichen in eine Reihe gebracht hat.
Topos Topos der Quelle: Wie aus einer Quelle ein Fluss, so kann aus dem A ein Gedanke hervorgehen.
Topos Topos der Reise: Vom A bis zum letzten Buchstaben führt kein gerader Weg, sondern eine Reise durch Möglichkeiten.
Topos Topos der Schwelle: Das A steht zwischen dem Schweigen vor dem Wort und der Bedeutung nach dem Laut.
Topos Topos der Spur: Das A im alten Heft ist eine kleine Spur eines Menschen, dessen Stimme längst verstummt ist.
Topos Topos der Vergänglichkeit: Selbst das sorgfältig geschriebene A verblasst, wenn Zeit und Vergessen über das Papier gehen.
Topos Topos der Wiederkehr: Am Ende eines langen Textes kehrt der Leser zum A zurück und versteht den Anfang anders als zuvor.
Topos Topos des Aufstiegs: Das A steigt mit zwei Linien empor, doch sein Querstrich erinnert es an das Maß.
Topos Topos des leeren Blattes: Ein einziges A verwandelt die Leere des Blattes in den Anfang einer Möglichkeit.
Topos Topos des Lernweges: Wer das A gelernt hat, besitzt nicht das Wissen, sondern den ersten Zugang zu ihm.
Topos Topos des Lichtes: Das A erscheint auf dem weißen Blatt wie der erste sichtbare Strahl eines noch unbekannten Gedankens.
Topos Topos des Maßes: Das A strebt nach oben und wahrt durch seinen Querstrich das Gleichgewicht.
Topos Topos des offenen Tores: Das A ist ein Tor, durch das unzählige Wörter in die Welt treten.
Topos Topos des Samenkorns: Im kleinen A ruht die Möglichkeit ganzer Bücher.
Topos Topos des Spiegels: Im A spiegelt sich der Wunsch des Menschen, Anfang, Ordnung und Rang sichtbar zu machen.
Topos Topos des Ursprungs: Das A markiert den Anfang einer Ordnung, aber nicht den Ursprung aller Sprache.
Topos Topos des Weges: Das A zeigt die Richtung, aber nicht alle Hindernisse des Weges.
Topos Topos von Anfang und Ende: Wer beim A beginnt, soll das Ende nicht fürchten, sondern den Weg dazwischen gestalten.
Travestie Die erhabene Geschichte des A wird in der nüchternen Sprache einer Bedienungsanleitung erzählt.
Trikolon Das A steht für Anfang, Aufbruch und Ahnung.
Ubi-sunt-Topos Wo sind die Hände, die dieses A schrieben, wo die Stimmen, die den dazugehörigen Namen riefen?
Umarmender Reim Das A steht einsam auf dem Blatt,
noch schweigen alle andern Zeichen,
doch bald wird Wort um Wort es erreichen,
bis Sprache ihre Stimme hat.
Understatement Das A hat an der Entstehung einiger Wörter einen gewissen Anteil.
Unsagbarkeitstopos Selbst das A, aus dem so viele Worte entstehen, vermag die Tiefe dieses Augenblicks nicht auszusprechen.
Unzuverlässiges Erzählen Der Erzähler behauptet, er selbst habe dem Alphabet das A an die erste Stelle gesetzt.
Vanitasmotiv Das goldene A auf dem Prunkband verblasste, während Staub und Zeit die einstige Pracht bedeckten.
Variable Fokalisierung Zunächst sieht das Kind das A, dann betrachtet die Lehrerin dessen Form, und zuletzt erkennt der alte Mann darin seine eigene Vergangenheit.
Verfremdung Das A wird als dreieckige Maschine beschrieben, die Atem in sichtbare Ordnung verwandelt.
Vergleich Das A stand auf der Seite wie ein kleiner Berg.
Volksweise A sagen und B meinen.
Volksweise A sagen, aber B tun.
Volksweise Alles von A bis Z aufzählen.
Volksweise Bei A anfangen.
Volksweise Bei A beginnen und bei Z enden.
Volksweise Beim A des Alphabets anfangen.
Volksweise Das A noch einmal neu schreiben müssen.
Volksweise Das A und O einer Sache sein.
Volksweise Das A und O.
Volksweise Das A vor dem B lernen.
Volksweise Erst A, dann B.
Volksweise Etwas von A bis Z beherrschen.
Volksweise Kein A vom B unterscheiden können.
Volksweise Nicht A und nicht B sagen.
Volksweise Nicht einmal A sagen können.
Volksweise Nicht über das A hinauskommen.
Volksweise Von A bis Z Bescheid wissen.
Volksweise Von A bis Z durchgehen.
Volksweise Von A bis Z erklären.
Volksweise Von A bis Z.
Volksweise Weder A noch B sagen.
Volksweise Wer A sagt, darf sich vor B nicht drücken.
Volksweise Wer A sagt, muss auch B sagen.
Volksweise Wieder bei A anfangen müssen.
Volksweise Zwischen A und B wählen.
Vorausdeutung Das unscheinbare A im Schulheft sollte später zum ersten Zeichen eines berühmten Romans werden.
Weisheit Aus einem einzelnen Buchstaben entsteht noch keine Wahrheit, doch ohne Buchstaben lässt sie sich nur schwer mitteilen.
Weisheit Das A erinnert daran, dass jeder Weg einen Anfang benötigt, aber keiner beim Anfang stehen bleiben darf.
Weisheit Das A eröffnet unzählige Wörter, aber keines gehört ihm allein.
Weisheit Das A lehrt, dass Ordnung hilfreich ist, solange sie nicht mit Wahrheit verwechselt wird.
Weisheit Das A steht an erster Stelle, ohne deshalb alle folgenden Buchstaben entbehrlich zu machen.
Weisheit Das A trägt den Stolz des Ersten und zugleich die Bescheidenheit eines bloßen Zeichens.
Weisheit Das erste Zeichen ist eine Einladung, keine Garantie.
Weisheit Der erste Schritt ist wichtig, doch seine Bedeutung erhält er erst durch die Schritte, die ihm folgen.
Weisheit Ein A kann Anfang heißen, aber auch Abschluss, wenn man den Kreis des Wissens neu beginnt.
Weisheit Ein alphabetischer Vorrang ist noch kein Beweis geistiger Überlegenheit.
Weisheit Ein Anfang ist kein Verdienst, wenn ihm keine Ausdauer folgt.
Weisheit Ein guter Anfang braucht weniger Vollkommenheit als den Mut, überhaupt gesetzt zu werden.
Weisheit Jeder Mensch beginnt sein Lernen mit einfachen Zeichen und endet dennoch nie mit dem Lernen.
Weisheit Jedes große Werk beginnt mit einem kleinen A, doch kein Anfang vollendet sich von selbst.
Weisheit Wer das A des Lebens kennt, sollte nicht behaupten, bereits beim Z angekommen zu sein.
Weisheit Wer das A kennt, hat noch nicht das Alphabet verstanden, aber er besitzt den ersten Schlüssel dazu.
Weisheit Wer das Alphabet beherrschen will, muss nach dem A auch das B gelten lassen.
Weisheit Wer das Kleine gering schätzt, wird das Große nie vollständig verstehen, denn jedes Wort besteht aus einzelnen Zeichen.
Weisheit Wer immer nur der Erste sein will, vergisst leicht, dass auch ein A erst im Wort seinen Sinn gewinnt.
Weisheit Wer von A bis Z denken möchte, darf die Buchstaben dazwischen nicht überspringen.
Welt-als-Buch-Topos Die Welt ist ein Buch, und jedes A darin eröffnet eine neue Seite menschlicher Erfahrung.
Wiederholungsstruktur In jedem Kapitel erscheint ein neues A, dessen Bedeutung sich von Angst über Aufbruch bis zu Anerkennung verändert.
Wortwitz Beim A fängt alles an, sogar das Anfangen.
Wortwitz Beim A und O ist das A für den Anfang zuständig und das O für das Erstaunen.
Wortwitz Das A hat einen guten Stand, schließlich ruht es auf zwei Beinen.
Wortwitz Das A in »Ahnung« weiß noch nicht viel, klingt aber vielversprechend.
Wortwitz Das A in »Antwort« kommt zuerst, obwohl die Frage vorher gestellt wurde.
Wortwitz Das A in »Arbeit« beginnt früh, das A in »Abend« kommt später zur Ruhe.
Wortwitz Das A ist der Anfang aller Anfangsbuchstaben.
Wortwitz Das A ist ein Zeichen mit ausgeprägtem Anfangsverdacht.
Wortwitz Das A ist immer zuerst zur Stelle und dennoch selten allein zuständig.
Wortwitz Das A ist maßgeblich, sobald es das richtige Maß bezeichnet.
Wortwitz Das A macht den Anfang, aber das Z hat gewöhnlich das letzte Wort.
Wortwitz Das A steht an der Spitze, obwohl es weder klettert noch kandidiert.
Wortwitz Das A steht vorn, weil hinten bereits das Z wartet.
Wortwitz Das Alphabet wäre ohne A nicht kopflos, aber anfangslos.
Wortwitz Ein A im Ärmel ist noch kein Ass.
Wortwitz Ein A kann ausgezeichnet sein, ohne etwas Ausgezeichnetes auszusagen.
Wortwitz Ein großes A ist kein größerer Gedanke, sondern nur ein größerer Buchstabe.
Wortwitz Ein lang gezogenes A ist ein Buchstabe mit Überlänge.
Wortwitz Ohne A gäbe es keinen Anfang, aber auch keine Ausrede.
Wortwitz Wer A sagt, sollte nicht schweigen, bevor das Wort vollständig ist.
Wortwitz Wer das A breittritt, erhält noch lange kein breiteres Alphabet.
Wortwitz Wer das A nicht achtet, hat beim Alphabet schlechte Anfangskarten.
Wortwitz Wer das A überspringt, betreibt alphabetischen Hochsprung.
Wortwitz Wer sein A und O kennt, hat zumindest zwei Buchstaben sicher.
Wortwitz Wer von A bis Z plant, sollte spätestens beim B beginnen zu handeln.
Zäsur Das A stand da - und plötzlich begann die Sprache.
Zeugma Er setzte das A auf das Papier und einen Anfang in sein Leben.
Zitatmontage Aus Fibel, Gebet, Wörterbuch und Liebesbrief entsteht eine Collage, in der das A immer neue Bedeutungen annimmt.