Sprüche zum Begriff „A“
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Ergebnisse
| Rubrik | Wortlaut |
|---|---|
| Allegorie | Eine Gestalt namens Anfang trug ein leuchtendes A vor sich her und führte die Wörter aus dem Schweigen. |
| Alliteration | Das A eröffnet Anfang, Atem, Ahnung und Aufbruch. |
| Allusion | Wer beim A beginnt und nach dem Unendlichen greift, lässt die Gestalt des faustischen Erkenntnissuchers anklingen. |
| Anadiplose | Das A eröffnet den Anfang, der Anfang aber verlangt nach Fortsetzung. |
| Anakoluth | Das A, wenn man erst einmal darüber nachdenkt, seine Geschichte ist erstaunlich lang. |
| Anakoluthische Selbstkorrektur | Das A, weil es doch - nein, eigentlich müsste man zuerst über den Laut sprechen. |
| Analepse | Beim Anblick des A erinnerte sich der Mann daran, wie sein Großvater ihm einst das Schreiben beigebracht hatte. |
| Anapher | Das A beginnt das Alphabet, das A öffnet das Wort, das A setzt den ersten Schritt. |
| Antanagoge | Das A ist zwar nur ein einzelner Buchstabe, doch gerade deshalb kann es unzählige Wörter eröffnen. |
| Antiklimax | Das A eröffnete die Sprache, die Wissenschaft, die Dichtung und schließlich die Einkaufsliste. |
| Antimetabole | Nicht das A dient dem Anfang, sondern der Anfang dient dem A. |
| Antiphrase | »Ein wirklich meisterhaftes A«, sagte die Lehrerin angesichts des kaum erkennbaren Gekritzels. |
| Antithese | Das A ist klein als Zeichen und groß an Möglichkeiten. |
| Antonomasie | Der Erste des Alphabets trat mit sichtbarem Selbstbewusstsein auf. |
| Aperçu | Als Schulnote ist das A begehrt, als Laut wird es oft nur ausgestoßen. |
| Aperçu | Am Anfang war vielleicht das Wort, aber davor musste jemand einen Buchstaben finden. |
| Aperçu | Das A beweist, dass der erste Platz auch durch bloße Konvention entstehen kann. |
| Aperçu | Das A ist der älteste Beweis dafür, dass Reihenfolge mit Rang verwechselt wird. |
| Aperçu | Das A ist der geborene Anfänger unter den Buchstaben. |
| Aperçu | Das A ist ein Zeichen mit bemerkenswertem Selbstbewusstsein und äußerst begrenztem Wortschatz. |
| Aperçu | Das A ist klein genug für ein Zeichen und groß genug für eine Bewertung. |
| Aperçu | Das A steht vorn und hält das bereits für eine Leistung. |
| Aperçu | Das A tritt in zahllosen Wörtern auf und bleibt dennoch stets bei sich. |
| Aperçu | Das Alphabet beginnt demokratisch und endet dennoch in einer festen Rangordnung. |
| Aperçu | Das Alphabet kennt keine Eitelkeit, seine Benutzer hingegen schon. |
| Aperçu | Der Anfangsbuchstabe besitzt mehr Karrierechancen als die meisten Endbuchstaben. |
| Aperçu | Der erste Buchstabe genießt einen Rang, den er keiner eigenen Argumentation verdankt. |
| Aperçu | Der erste Buchstabe ist berühmt, obwohl niemand seinen Verfasser kennt. |
| Aperçu | Ein A im Zeugnis kann mehr Begeisterung auslösen als ein ganzes Gedicht. |
| Aperçu | Ein einzelnes A kann Bewunderung, Angst, Anfang oder Ahnungslosigkeit ausdrücken. |
| Aperçu | Manche beginnen bei A und handeln, als hätten sie Z bereits überholt. |
| Aperçu | Manche Menschen möchten das A sein, ohne je Teil eines sinnvollen Wortes zu werden. |
| Aperçu | Wer das A monopolisiert, hat das Prinzip der Sprache missverstanden. |
| Aperçu | Wer von A bis Z redet, hat häufig schon beim B den Faden verloren. |
| Aphorismus | Das A besitzt keine Wahrheit, doch es kann zahllosen Wahrheiten eine Form geben. |
| Aphorismus | Das A ist der Anfang jeder alphabetischen Ordnung, aber nicht das Ende menschlicher Erkenntnis. |
| Aphorismus | Das A ist ein Zeichen der Offenheit, weil nach ihm fast alles noch geschehen kann. |
| Aphorismus | Das A wird erst im Zusammenhang hörbar als mehr als bloßer Laut. |
| Aphorismus | Das A zeigt, dass selbst das Kleinste zum Eingang einer großen Welt werden kann. |
| Aphorismus | Das Alphabet lehrt, dass Ordnung notwendig und Reihenfolge dennoch willkürlich sein kann. |
| Aphorismus | Das erste Zeichen ist weniger eine Antwort als die Eröffnung einer Frage. |
| Aphorismus | Der erste Buchstabe erinnert daran, dass Größe aus kleinen Zeichen zusammengesetzt ist. |
| Aphorismus | Der Vorrang des A beruht auf seinem Platz, nicht auf seiner Weisheit. |
| Aphorismus | Ein A kann ein Wort eröffnen, aber keinen Sinn erzwingen. |
| Aphorismus | Ein Anfang gewinnt seinen Wert erst durch das, was aus ihm hervorgeht. |
| Aphorismus | Ein Anfang ohne Fortsetzung ist nur eine abgebrochene Möglichkeit. |
| Aphorismus | Ein einzelnes Zeichen kann kaum sprechen, aber sehr viel auslösen. |
| Aphorismus | In jedem Anfang liegt Freiheit, aber ebenso die Verantwortung für das Folgende. |
| Aphorismus | Jeder Buchstabe besitzt Grenzen, doch in Verbindung mit anderen überschreitet er sie. |
| Aphorismus | Sprache beginnt mit Buchstaben, Bedeutung jedoch mit Beziehungen. |
| Aphorismus | Wer beim A stehen bleibt, macht aus dem Anfang eine Grenze. |
| Aphorismus | Wer das A des Denkens kennt, hat die Unwissenheit lediglich geordnet. |
| Aphorismus | Wer nur der Erste sein will, bleibt leicht ein einzelnes Zeichen ohne Zusammenhang. |
| Aphorismus | Wer von A bis Z urteilt, sollte die Zwischentöne nicht überlesen. |
| Aphoristische Zuspitzung | Das A ist der erste Buchstabe und der älteste Beweis dafür, dass Reihenfolge gern mit Bedeutung verwechselt wird. |
| Apokoinu | Das A begann der Schüler schrieb es mit zitternder Hand. |
| Apophthegma | Auf die Frage nach dem Ursprung der Weisheit zeigte der Lehrer auf das A und sagte: »Beginne, aber halte dich nicht für vollendet.« |
| Aposiopese | Wenn dieses A wirklich der Anfang des geheimen Namens ist, dann |
| Apostrophe | O A, du kleines Tor zu allen kommenden Worten! |
| Assonanz | Das A trug den Atem des Abends durch den Saal. |
| Asyndeton | A, Anfang, Atem, Angst, Aufbruch erfüllten die Seite. |
| Auktorialer Erzählerkommentar | Das Kind hielt das A für einen bloßen Buchstaben, doch später sollte es erkennen, wie viel Erinnerung sich an dieses Zeichen binden konnte. |
| Bathos | Das A eröffnete die Geschichte des Denkens und stand zugleich auf der Einkaufsliste vor »Apfelsaft«. |
| Bescheidenheitstopos | Mit einem einfachen A beginne ich, obwohl der Gegenstand ein weit größeres Zeichen verdient hätte. |
| Bewusstseinsstrom | A Anfang Angst Atem Tafel Kreide Großvaters Hand und plötzlich dieses weiße Blatt. |
| Bibelspruch | Aus dem kleinsten Zeichen kann ein Wort des Trostes werden, wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird. |
| Bibelspruch | Das erste Zeichen einer guten Tat ist ein Herz, das die Not des anderen wahrnimmt. |
| Bibelspruch | Der Anfang der Weisheit ist die Demut dessen, der weiß, wie wenig er bereits gelesen hat. |
| Bibelspruch | Der Anfang sei nicht vom Stolz, sondern von der Bereitschaft zum Dienen bestimmt. |
| Bibelspruch | Der Herr zählt nicht nur die großen Werke, sondern auch die stillen Anfänge des Guten. |
| Bibelspruch | Der Hochmütige rühmt seinen Rang, doch der Weise fragt nach seiner Verantwortung. |
| Bibelspruch | Der Mensch schreibt mit Tinte, doch seine Taten schreiben sich in das Gedächtnis der anderen. |
| Bibelspruch | Der Mensch sieht auf den ersten Rang, doch Gott sieht auf die Lauterkeit des Herzens. |
| Bibelspruch | Ein kleines Zeichen kann eine große Botschaft tragen, wenn es der Wahrheit dient. |
| Bibelspruch | Ein neuer Anfang wird gesegnet, wenn Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe ihn begleiten. |
| Bibelspruch | Ein Wort ohne Liebe ist wie ein Zeichen, das niemand zu deuten vermag. |
| Bibelspruch | Nicht der erste Platz macht den Menschen gerecht, sondern sein Dienst am Nächsten. |
| Bibelspruch | Selig ist, wer neu beginnt und dennoch die Verantwortung für das Vergangene nicht verleugnet. |
| Bibelspruch | Texte sind redaktionelle, biblisch inspirierte Neubildungen und keine wörtlichen Bibelzitate. |
| Bibelspruch | Wer A sagt und Gutes verspricht, soll auch den Weg bis zum Ende gehen. |
| Bibelspruch | Wer am Anfang steht, soll sich nicht über jene erheben, die nach ihm kommen. |
| Bibelspruch | Wer das erste Wort beansprucht, soll auch bereit sein, das letzte Wort dem Frieden zu überlassen. |
| Bibelspruch | Wer dem Schwachen das erste Wort verweigert, hat die Ordnung der Liebe nicht verstanden. |
| Bibelspruch | Wer die Schrift kennt, aber den leidenden Menschen übersieht, hat nur Zeichen und nicht ihren Geist gelesen. |
| Bibelspruch | Wer einen Anfang setzt, soll prüfen, ob sein Weg zum Frieden oder zur Zwietracht führt. |
| Bibelspruch | Wer nach Erkenntnis sucht, soll beim A beginnen und dennoch wissen, dass Gottes Weisheit kein Ende kennt. |
| Bibelspruch | Wie aus wenigen Buchstaben viele Worte entstehen, so können aus kleinen Taten Werke der Barmherzigkeit wachsen. |
| Bibelspruch | Wie das A am Beginn vieler Worte steht, so möge die Barmherzigkeit am Beginn jedes Handelns stehen. |
| Bibelspruch | Wie ein Buchstabe ein Wort eröffnet, so kann ein gerechtes Werk den Anfang des Friedens setzen. |
| Bibelspruch | Wie ein einzelner Buchstabe Teil eines größeren Wortes ist, so ist jeder Mensch Teil einer größeren Gemeinschaft. |
| Bibelspruch | Wie ein Kind den ersten Buchstaben lernt, so soll der Mensch täglich neu lernen, das Gute zu erkennen. |
| Binnenerzählung | Während der Lehrer das A erklärt, erzählt er von seinem Großvater, der denselben Buchstaben auf einer Schiefertafel gelernt hatte. |
| Binnenreim | Beim A war klar, dass der Anfang geschah. |
| Bonmot | Als Buchstabe ist das A bescheiden, als Schulnote ausgesprochen ehrgeizig. |
| Bonmot | Das A beginnt das Alphabet und beendet manche Diskussion mit einem lang gezogenen Laut. |
| Bonmot | Das A besitzt Spitzenrang, ohne jemals eine Wahl gewonnen zu haben. |
| Bonmot | Das A hat die beste Position im Wörterbuch und muss dennoch auf seinen Eintrag warten. |
| Bonmot | Das A ist der einzige Anfänger, dem niemand mangelnde Erfahrung vorwirft. |
| Bonmot | Das A ist der Spitzenreiter eines Wettbewerbs, an dem kein Buchstabe freiwillig teilgenommen hat. |
| Bonmot | Das A ist ein Minimalist: ein Laut, ein Zeichen und unzählige Möglichkeiten. |
| Bonmot | Das A ist ein Zeichen, das zugleich den Anfang und eine ausgezeichnete Bewertung markieren kann. |
| Bonmot | Das A ist vorn, doch ohne das übrige Alphabet wäre es nur ein einsamer Laut. |
| Bonmot | Das A steht an erster Stelle, weil selbst das Alphabet einen Anfang braucht. |
| Bonmot | Das Alphabet hat dem A einen Ehrenplatz gegeben und ihm dennoch keine Redezeit eingeräumt. |
| Bonmot | Der erste Buchstabe genießt eine Stellung, für die alle anderen die Bedeutung liefern. |
| Bonmot | Ein A im Namen macht noch keinen Anfang, aber oft eine alphabetische Bevorzugung. |
| Bonmot | Ein A kann eine hervorragende Note sein, aber noch immer kein vollständiger Gedanke. |
| Bonmot | Ein großes A kann Eindruck machen, bleibt aber inhaltlich ebenso einsilbig wie ein kleines. |
| Bonmot | Manche Laufbahn beginnt mit einem A und endet trotz aller Buchstaben in einer Ausrede. |
| Bonmot | Selbst das A muss sich mit anderen verbinden, bevor jemand seine Aussage versteht. |
| Bonmot | Wer das A für sich beansprucht, sollte wenigstens ein brauchbares Wort daraus machen. |
| Bonmot | Wer ein A schreibt, hat den Anfang gemacht, wer danach nichts schreibt, lediglich die Feder getestet. |
| Bonmot | Wer von A bis Z alles weiß, kennt vermutlich vor allem die Reihenfolge. |
| Carpe-diem-Motiv | Schreibe heute das A, denn kein unbeschriebenes Blatt wartet ewig. |
| Chiasmus | Das A beginnt die Ordnung, und die Ordnung beginnt mit dem A. |
| Chronotopos | Im Klassenzimmer verbindet das A den ersten Schultag mit dem Beginn eines lebenslangen Lernweges. |
| Correctio | Das A ist ein einfacher Buchstabe - nein, es ist der Eingang zu einer ganzen Zeichenwelt. |
| Dialogizität | Der Anspruch des A, der wichtigste Buchstabe zu sein, wird fortwährend von den Einwänden der übrigen Zeichen infrage gestellt. |
| Diaphora | Ein A ist nicht immer dasselbe A, denn als Ton klingt es anders, als Buchstabe wird es gelesen und als Bewertung beurteilt. |
| Dingsymbol | Das eingerahmte A aus dem ersten Schulheft wird zum Zeichen verlorener Kindheit. |
| Distichon |
Das A steht am Anfang und weist in die Weite hinaus, doch nur mit den andern wird Sprache und Sinn daraus. |
| Dubitatio | Soll das A Anfang, Aufbruch oder lediglich einen Laut bedeuten? |
| Dysphemismus | Das hingekritzelte A sah aus wie ein zusammengebrochenes Gerüst. |
| Ekphrasis | Das illuminierte A wird als goldgerahmte Form beschrieben, aus deren Ranken Vögel, Blätter und kleine menschliche Figuren hervortreten. |
| Ellipse | Das A auf dem Blatt, der Gedanke noch fern. |
| Endreim |
Das A beginnt den stillen Lauf, und öffnet alle Wörter auf. |
| Enjambement |
Das A beginnt den Satz, der über den Rand der leeren Seite wächst. |
| Entmythologisierung | Das A wird nicht als geheimnisvolle Urform, sondern als historisch entwickeltes und kulturell vereinbartes Zeichen dargestellt. |
| Enumeratio | Das A erscheint in Anfang, Abend, Atem, Angst, Arbeit, Achtung, Aufbruch und Anerkennung. |
| Epanalepse | Das A, aus dem Schweigen hervorgetreten, bleibt das A. |
| Epanodos | Das A eröffnet das Wort und ordnet den Anfang, den Anfang ordnet es und das Wort eröffnet es. |
| Epigramm |
Das A steht vorn und dünkt sich groß, Allein bleibt es bedeutungslos. |
| Epipher | Der Schüler schreibt das A, der Lehrer verbessert das A, das Heft bewahrt das A. |
| Epizeuxis | A, A, A - endlich gelang dem Kind der erste Buchstabe. |
| Erlebte Rede | Wie groß dieses A wirkte, und sie sollte es wirklich allein schreiben? |
| Erweiterte Metapher | Das A ist ein Tor, der Satz ein Weg, das Buch eine Landschaft und der Leser ein Wanderer zwischen den Zeichen. |
| Euphemismus | Das etwas eigenwillig geformte A besaß eine bemerkenswerte persönliche Note. |
| Exklamation | Welch gewaltige Zukunft liegt in diesem kleinen A! |
| Exordialtopos | Bevor von allen anderen Zeichen gesprochen werden kann, muss das bescheidene A den Anfang machen. |
| Externe Fokalisierung | Die Hand hebt den Stift, zeichnet zwei Linien, setzt den Querstrich und vollendet das A. |
| Fernost | Aus dem leeren Blatt tritt das A hervor wie ein Berg aus dem Nebel. |
| Fernost | Das A ist klein, doch es öffnet die Tür zu unzähligen Namen. |
| Fernost | Das A kennt seinen Platz, aber nicht seinen Wert. |
| Fernost | Das A öffnet den Mund, bevor der Gedanke seine Richtung kennt. |
| Fernost | Das A öffnet die Sprache, doch das Zuhören vollendet sie. |
| Fernost | Das A spricht anders im Mund des Kindes als im Mund des Greises. |
| Fernost | Das A steht am Anfang, weil jemand es dorthin gestellt hat. |
| Fernost | Das A steht zuerst, doch der Weise fragt nicht nach dem Rang, sondern nach dem Weg. |
| Fernost | Das A strebt nach oben und ruht dennoch auf der Erde. |
| Fernost | Das A trägt einen Querstrich, damit sein Aufstieg nicht auseinanderfällt. |
| Fernost | Das A verachtet das **Z** nicht, denn beide gehören demselben Alphabet an. |
| Fernost | Das A wird nicht kleiner, wenn es einem anderen Buchstaben Raum lässt. |
| Fernost | Der erste Buchstabe trägt nicht das ganze Buch. |
| Fernost | Der erste Platz ist nur ein Ort, kein Beweis von Weisheit. |
| Fernost | Der Weise liest das A und hört zugleich das Schweigen darum. |
| Fernost | Ein einzelnes A ist still, neben anderen Zeichen beginnt es zu sprechen. |
| Fernost | Ein Laut vergeht, doch das geschriebene A wartet geduldig auf den nächsten Leser. |
| Fernost | Ein schiefes A kann ein wahres Wort beginnen. |
| Fernost | Im A liegt Möglichkeit, nicht Vollendung. |
| Fernost | Wer beim A neu beginnt, muss sich des früher Geschriebenen nicht schämen. |
| Fernost | Wer beim A verweilt, sieht den Anfang, aber nicht das Ganze. |
| Fernost | Wer das A ausradiert, macht das Blatt nicht wieder unberührt. |
| Fernost | Wer das A besitzt, besitzt noch kein Wort. |
| Fernost | Wer das A vollkommen schreiben will, beginnt vielleicht niemals den Satz. |
| Fernost | Wer nur das A lobt, hat die Harmonie der Buchstaben nicht verstanden. |
| Figura etymologica | Mit dem A begann der Anfänger seinen Anfang. |
| Geistesblitz | Das A besitzt zwei Beine und ein Quermaß, als müsse selbst ein Anfang das Gleichgewicht halten. |
| Geistesblitz | Das A ist die Eingangstür des Alphabets, aber niemand verlangt dort eine Eintrittskarte. |
| Geistesblitz | Das A ist ein kleines Dach über einem offenen Raum. |
| Geistesblitz | Das A ist ein stiller Dirigent, der nur deshalb zuerst erscheint, weil die Reihenfolge ihm gehorcht. |
| Geistesblitz | Das A ist ein Zeichen, das den Mund öffnet und den Gedanken noch offenlässt. |
| Geistesblitz | Das A ist zugleich Laut, Buchstabe, Note, Kategorie und Anfang - ein erstaunliches Pensum für ein einziges Zeichen. |
| Geistesblitz | Das A steht am Anfang von »Anfang« und bestätigt damit seine eigene Stellenbeschreibung. |
| Geistesblitz | Das Alphabet beginnt mit einem Laut, der auch ohne Unterricht fast jedem Menschen gelingt. |
| Geistesblitz | Das große A sieht aus wie ein Berg, den jeder Schreiber mit einem einzigen Strichpaar besteigt. |
| Geistesblitz | Ein A auf einem leeren Blatt ist bereits mehr Zukunft als Vergangenheit. |
| Geistesblitz | Ein A ist ein Laut, der bereits im Erstaunen, im Schmerz und in der Freude wohnt. |
| Geistesblitz | Ein einziges A kann der Beginn eines Romans oder das Ende einer erschrockenen Reaktion sein. |
| Geistesblitz | Ohne das A gäbe es keine Ahnung, aber möglicherweise auch weniger Angst. |
| Geistesblitz | Vielleicht beginnt das Alphabet mit A, weil ein geschlossener Mund nichts lernen kann. |
| Geistesblitz | Vielleicht ist das A nur deshalb so bedeutend, weil alle anderen Buchstaben geduldig hinter ihm warten. |
| Geistesblitz | Vielleicht ist das Alphabet nur eine lange Antwort auf das erste A. |
| Geistesblitz | Vielleicht ist jeder Anfang nur ein A, das noch nicht weiß, welches Wort aus ihm wird. |
| Geistesblitz | Vielleicht steht das A vorn, weil der Mund beim Staunen zuerst offensteht. |
| Geistesblitz | Wer das Alphabet erfand, erfand nebenbei auch die Möglichkeit, Menschen nach Buchstaben zu sortieren. |
| Geistesblitz | Wer ein A schreibt, zieht zwei Linien nach oben und verbindet sie mit einem Maß in der Mitte. |
| Geminatio | Das A, dieses erste, dieses erwartungsvolle A, stand allein auf der Seite. |
| Gnome | Jedes A braucht ein Danach. |
| Gradatio | Das A wurde gesehen, gelesen, verstanden, erinnert und schließlich zum Symbol erhoben. |
| Groteske | Das riesenhafte A erhob sich aus dem Wörterbuch und verschluckte alle Wörter, die nicht mit ihm begannen. |
| Hendiadyoin | Mit Klarheit und Deutlichkeit schrieb sie das A. |
| Historie | A trägt in seiner Form die Erinnerung an Jahrtausende menschlicher Schriftgeschichte. |
| Historie | Aus einem alten Bildzeichen wurde ein Lautzeichen, und aus dem Lautzeichen entstand das vertraute A. |
| Historie | Bevor das A zum ersten Buchstaben des lateinischen Alphabets wurde, hatte seine Gestalt bereits einen langen Weg durch ältere Schriftsysteme zurückgelegt. |
| Historie | Das A besitzt keinen einzelnen Erfinder, sondern eine Geschichte aus Weitergabe, Veränderung und gemeinsamer Übereinkunft. |
| Historie | Das A erinnert daran, dass selbst das scheinbar Selbstverständliche das Ergebnis einer langen kulturellen Überlieferung ist. |
| Historie | Das A stand am Anfang der Fibel, doch der Zugang zur Schrift war lange nicht allen Menschen gleichermaßen eröffnet. |
| Historie | Das A überstand den Wechsel von Feder, Griffel, Druckerpresse, Schreibmaschine und Tastatur. |
| Historie | Das A wanderte von der Inschrift in die Handschrift, von der Handschrift in den Buchdruck und vom Buchdruck auf den Bildschirm. |
| Historie | Das A war Zeichen der Bildung, weil Lesen und Schreiben mit der Beherrschung des Alphabets begannen. |
| Historie | Das A wurde in Schulen auf Tafeln geschrieben, in Urkunden besiegelt und in Büchern millionenfach vervielfältigt. |
| Historie | Das A wurde nicht an einem einzigen Tag erfunden, sondern durch viele Kulturen, Schreibweisen und Umformungen geprägt. |
| Historie | Das verzierte A am Anfang eines Kodex konnte mehr Arbeit verlangen als manche Seite des folgenden Textes. |
| Historie | Der Großvater schrieb sein A mit der Feder, das Enkelkind tippt es auf dem Bildschirm, und beide verwenden dasselbe überlieferte Zeichen. |
| Historie | Die Geschichte des A ist auch eine Geschichte darüber, wie der Mensch Sprache sichtbar und Erinnerung haltbar machte. |
| Historie | Die Gestalt des A veränderte sich, doch sein Platz am Beginn der alphabetischen Ordnung blieb erhalten. |
| Historie | Generationen lernten das A auf Wachstafeln, Schiefertafeln, Papierblättern und leuchtenden Bildschirmen. |
| Historie | In den Lettern der frühen Drucker wurde das A zu einem Baustein der europäischen Wissensverbreitung. |
| Historie | In Frakturschrift, Antiqua, Handschrift und digitaler Type trägt das A unterschiedliche Gewänder und bleibt dennoch erkennbar. |
| Historie | In klösterlichen Schreibstuben wurde das A bewahrt, kopiert, ausgeschmückt und an spätere Generationen weitergegeben. |
| Historie | In mittelalterlichen Initialen wurde das A zum Bildraum, in dem Ranken, Tiere, Heilige und ganze Geschichten Platz fanden. |
| Historie | Jede Epoche gab dem A eine andere Gestalt, doch jede erwartete, dass es wiedererkannt werde. |
| Historie | Mit der Verbreitung des Buchdrucks verlor das A seine Einmaligkeit als handgemaltes Zeichen und gewann zugleich eine bis dahin unbekannte Reichweite. |
| Historie | Schreiber ritzten das A in Stein, zogen es mit Tinte auf Pergament und setzten es später aus beweglichen Lettern zusammen. |
| Historie | Wer früher kein A lesen konnte, blieb von vielen Formen gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. |
| Historie | Wo früher ein Schreiber jedes A einzeln formte, erzeugt heute ein Tastendruck unzählige identische Zeichen. |
| Historisierung | Das heutige A wird auf seine Veränderungen in antiken Inschriften, mittelalterlichen Handschriften und modernen Druckschriften bezogen. |
| Homonymie | Das A erklang als Ton, erschien als Buchstabe und wurde zugleich als Bewertung vergeben. |
| Hyperbaton | Das erste schrieb das Kind mit zitternder Hand A. |
| Hyperbel | Im A ruhte die ganze ungeheure Zukunft der Sprache. |
| Hypophora | Weshalb steht das A am Anfang? Weil eine überlieferte Ordnung ihm diesen Platz zugewiesen hat. |
| Hypotaxe | Während das Kind, das den Buchstaben seit Tagen geübt hatte, das A langsam auf die Tafel schrieb, begriff es, dass aus wenigen Linien ein lesbares Zeichen entstehen konnte. |
| Hysteron-Proteron | Das Wort war gelesen und das A erst geschrieben. |
| Imperativ | Schreibe das A, und fürchte den folgenden Satz nicht! |
| Innerer Monolog | Nur noch der Querstrich, dachte er, dann ist das A endlich fertig. |
| Intermedialität | Das A erscheint zugleich als gedrucktes Zeichen, gesungener Ton, gemalte Form und bewegte digitale Animation. |
| Interne Fokalisierung | Das A wird ausschließlich durch die unsichere Wahrnehmung des Kindes beschrieben, das seinen ersten Buchstaben schreibt. |
| Intertextualität | Alpha und Omega: Das A erinnert an das Alpha der biblischen Wendung von Anfang und Ende, bleibt im lateinischen Alphabet jedoch nur der erste Schritt eines viel längeren Weges. |
| Intertextualität | Aristoteles und der erste Grund: Das A steht am Anfang der Reihe, ohne damit schon der letzte Grund dessen zu sein, was nach ihm folgt. |
| Intertextualität | Augustinus und der Anfang: Vor dem geschriebenen A liegt die Absicht des Schreibenden, und vor der Absicht liegt eine Tiefe, die kein Buchstabe vollständig erfasst. |
| Intertextualität | Bertolt Brecht und die gesellschaftliche Frage: Wer lehrte das Kind das A, wer druckte das Buch, wer stellte das Papier her, und weshalb nennt die Geschichte nur den berühmten Verfasser? |
| Intertextualität | Biblische Schöpfungssprache: Noch bevor das erste Wort gesprochen wird, steht das A wie eine geöffnete Schwelle zwischen Schweigen und Schöpfung. |
| Intertextualität | Borges und das unendliche Buch: In einer unendlichen Bibliothek gibt es ein Buch, in dem jedes Wort mit A beginnt und dennoch das gesamte Universum beschreibt. |
| Intertextualität | Dantes »Göttliche Komödie«: Wie Dante seinen Weg durch Hölle, Läuterung und Paradies antritt, beginnt auch die Wanderung durch die Schrift mit dem unscheinbaren A. |
| Intertextualität | Das A als Zeichen von Anfang und Vollendung erinnert an die religiöse Formel von Alpha und Omega. |
| Intertextualität | E. T. A. Hoffmann und das Wunderbare: In der Nacht löst sich das A aus dem Alphabetbuch und wandert als kleines schwarzes Tor durch die Träume des Kindes. |
| Intertextualität | Friedrich Nietzsche und die Umwertung: Das A verlangt nicht länger, aufgrund seiner Stellung verehrt zu werden, sondern will nach seiner schöpferischen Kraft beurteilt sein. |
| Intertextualität | Goethes »Faust«: Wer beim A beginnt und sogleich nach dem Ganzen verlangt, gleicht Faust, der die Grenzen des erlernten Wissens nicht hinnehmen will. |
| Intertextualität | Goethes »Wilhelm Meisters Lehrjahre«: Das A wird zum ersten Zeichen eines Bildungsweges, auf dem der Lernende erkennt, dass jede Kenntnis nur eine weitere Tür öffnet. |
| Intertextualität | Günter Grass und die widerspenstige Erinnerung: Das A weigert sich, brav an erster Stelle zu bleiben, und rollt polternd durch die verdrängten Kapitel der Geschichte. |
| Intertextualität | Heinrich Heines Ironie: Das A rühmt sich seiner ersten Stelle, obwohl es für diese Auszeichnung weder gedichtet noch gekämpft hat. |
| Intertextualität | Hölderlins Dichtung: Das A steht wie ein schmaler Giebel zwischen Erde und Himmel und sucht im Wort eine Heimat. |
| Intertextualität | Homers »Odyssee«: Das A verlässt den sicheren Anfang des Alphabets und kehrt nach zahllosen Wörtern als verwandeltes Zeichen in die Sprache zurück. |
| Intertextualität | Ingeborg Bachmann und die Sprachkritik: Das A eröffnet die Sprache, doch es kann nicht verhindern, dass Worte zugleich aufklären, verschleiern und verletzen. |
| Intertextualität | Italo Calvino und die Leichtigkeit: Das A löst sich vom Papier, steigt wie ein leichter Giebel in den Himmel und lässt das schwere Alphabet unter sich zurück. |
| Intertextualität | Jacques Derrida und die différance: Das A erhält seinen Sinn nicht aus sich selbst, sondern aus seiner Verschiedenheit von allen anderen Zeichen. |
| Intertextualität | James Joyce und der Bewusstseinsstrom: A, Anfang, Atem, Angst, Abend, alles auf einmal, während die Feder über das weiße Papier fährt. |
| Intertextualität | Kafkas Welt des Gesetzes: Vor dem A wartet der Leser auf Einlass in das Alphabet, während der Türhüter erklärt, dieser Eingang sei nur für ihn bestimmt gewesen. |
| Intertextualität | Meister Eckhart und die innere Leere: Im A öffnet sich der Mund, doch der Laut entsteht erst dort, wo der Mensch das Schweigen durchlässig werden lässt. |
| Intertextualität | Novalis und die romantische Universalpoesie: Im A schläft ein ungeschriebenes Universum, weil aus einem einzigen Buchstaben Liebe, Angst, Abend und Ahnung hervorgehen können. |
| Intertextualität | Paul Celan und die verdichtete Sprache: Das A wird zum Atemzeichen, das aus dem Schweigen hervortritt und im selben Augenblick von ihm bedroht bleibt. |
| Intertextualität | Platons Ideenlehre: Jedes geschriebene A ist verschieden, und doch erkennen wir in allen sichtbaren Formen dieselbe gedachte Gestalt des A. |
| Intertextualität | Prousts Erinnerungspoetik: Das krakelige A im alten Schulheft ruft unvermittelt die Stimme des Großvaters, den Geruch des Klassenzimmers und einen längst vergangenen Morgen zurück. |
| Intertextualität | Rilkes Dinggedicht: Das A steht auf seinen beiden Schenkeln, trägt den Querstrich wie eine stille Last und sagt nichts von der Hand, die es schrieb. |
| Intertextualität | Samuel Beckett und das Warten: Das A wartet auf das **B**, doch das **B** kommt nicht, und niemand weiß, ob das Alphabet jemals beginnen wird. |
| Intertextualität | Thomas Mann und die Bildungssprache: Das A tritt mit dem Selbstbewusstsein eines Bildungsbürgers auf, der seine alphabetische Vorrangstellung für eine geistige Leistung hält. |
| Intertextualität | Umberto Eco und das Zeichen: Das A ist keine natürliche Wahrheit, sondern ein kulturelles Zeichen, das nur innerhalb eines erlernten Systems lesbar wird. |
| Intertextualität | Wittgenstein und das Sprachspiel: Was das A bedeutet, entscheidet nicht seine Form allein, sondern das Sprachspiel, in dem es als Laut, Note, Kategorie oder Bewertung gebraucht wird. |
| Inversion | Am Anfang des Alphabets steht das A. |
| Ironie | Das A muss besonders weise sein, schließlich steht es seit Jahrhunderten an erster Stelle. |
| Ironische Brechung | Feierlich erklärte der Redner das A zum Gipfel menschlicher Bildung und übersah dabei den Rechtschreibfehler auf seiner Folie. |
| Isokolon | Das A öffnet den Laut, das B bildet den Fortgang, das Z beendet die Reihe. |
| Kalenderspruch | Auch der längste Satz beginnt mit einem einzigen Zeichen. |
| Kalenderspruch | Auch ein zögernd geschriebenes A kann der Beginn eines starken Satzes sein. |
| Kalenderspruch | Ausdauer beginnt mit dem Augenblick, in dem der erste Enthusiasmus nachlässt. |
| Kalenderspruch | Beginne den Tag mit dem Mut des A: klar, aufrecht und bereit für alles, was folgt. |
| Kalenderspruch | Beginne nicht vollkommen, sondern entschlossen. |
| Kalenderspruch | Das A des Anfangs wartet nicht auf ideale Umstände. |
| Kalenderspruch | Das erste Wort des Tages sollte nicht Ärger, sondern Aufmerksamkeit heißen. |
| Kalenderspruch | Du musst nicht schon das ganze Alphabet kennen, um den ersten Buchstaben zu schreiben. |
| Kalenderspruch | Ein guter Tag beginnt dort, wo Ausreden enden. |
| Kalenderspruch | Ein kleiner Anfang kann die Richtung eines großen Tages bestimmen. |
| Kalenderspruch | Gib deinem Tag ein klares Anfangszeichen. |
| Kalenderspruch | Jeder Abend prüft, was aus dem A des Morgens geworden ist. |
| Kalenderspruch | Jeder Morgen setzt ein neues A an den Anfang deiner Geschichte. |
| Kalenderspruch | Jeder Neubeginn ist ein leeres Blatt mit einem unsichtbaren A am oberen Rand. |
| Kalenderspruch | Lass das A nicht nur für Anfang, sondern auch für Achtsamkeit stehen. |
| Kalenderspruch | Mache heute aus deinem Anfang einen Aufbruch. |
| Kalenderspruch | Schreibe heute ein A vor alles, was du aufschiebst: anfangen. |
| Kalenderspruch | Setze heute ein A für Aufmerksamkeit, Ausdauer und Aufrichtigkeit. |
| Kalenderspruch | Wer heute einen ersten Schritt wagt, hat morgen bereits eine Geschichte zu erzählen. |
| Kalenderspruch | Wer neu anfängt, muss das Gestern nicht ausradieren, sondern nur eine neue Zeile beginnen. |
| Katachrese | Das A schlug Wurzeln im Himmel des Papiers. |
| Klimax | Aus dem A wurde eine Silbe, aus der Silbe ein Wort, aus dem Wort ein Gedanke und aus dem Gedanken ein Buch. |
| Konsonanz | Das A stand fest und stumm im stillen Text. |
| Kontrafaktur | Ein feierliches Alphabetlied wird zu einem kritischen Gedicht über den ungerechtfertigten Vorrang des A umgearbeitet. |
| Kontrastmontage | Auf das kunstvoll illuminierte A eines mittelalterlichen Kodex folgt unmittelbar das flüchtig getippte A einer Kurznachricht. |
| Kreissymbolik | Die Erzählung beginnt mit dem ersten geschriebenen A und endet damit, dass die alte Lehrerin denselben Buchstaben einem Kind zeigt. |
| Kreuzreim |
Das A erhebt sich auf dem Blatt, der neue Satz beginnt zu klingen, weil jedes Zeichen Hoffnung hat, den stillen Gedanken hervorzubringen. |
| Leitmotiv | Das A erscheint immer dann, wenn die Figur einen neuen Anfang wagt. |
| Leitworttechnik | Das Wort A kehrt als Buchstabe, Anfang, Bewertung, Ton und politische Kategorie wieder. |
| Litotes | Das A ist für das Alphabet nicht ganz unwichtig. |
| Locus amoenus | Unter einem blühenden Baum lag das A im offenen Buch, während ein klarer Bach leise über helle Steine floss. |
| Locus terribilis | Das blutrote A leuchtete an der schwarzen Wand, während aus dem verlassenen Raum kein Laut drang. |
| Lyrik | Am Ende des Buches erinnert sich das letzte Wort an das erste A. |
| Lyrik | Aus dem A wächst langsam ein Satz wie ein Zweig aus einer Knospe. |
| Lyrik | Das A berührt mit seiner Spitze den Traum und mit seinen Füßen die Wirklichkeit. |
| Lyrik | Das A bleibt auf dem Papier, während die Stimme längst verklungen ist. |
| Lyrik | Das A erhebt sich wie ein kleiner Berg über der ruhigen Zeile. |
| Lyrik | Das A hebt sich aus dem Schweigen wie der erste Vogelruf aus dem Morgen. |
| Lyrik | Das A im Brief des Großvaters klingt noch immer nach seiner verlorenen Stimme. |
| Lyrik | Das A ist der erste Schritt des Wortes in die Welt. |
| Lyrik | Das A ist ein Anfang, der noch nicht weiß, ob aus ihm Freude oder Klage wird. |
| Lyrik | Das A ist klein, doch sein Echo reicht durch das ganze Alphabet. |
| Lyrik | Das A klingt nach Anfang, Atem und Aufbruch. |
| Lyrik | Das A öffnet den Mund der Sprache und lässt den Gedanken eintreten. |
| Lyrik | Das A ruht still, doch in ihm wartet die Bewegung der Sprache. |
| Lyrik | Das A steht am Beginn und blickt doch schon in die Ferne. |
| Lyrik | Das A steht zwischen Atemholen und Aussprechen. |
| Lyrik | Das A trägt das Licht des Anfangs und den Schatten aller möglichen Enden. |
| Lyrik | Das A trägt den Anfang wie einen hellen Tropfen auf seiner Spitze. |
| Lyrik | Ein blasses A auf vergilbtem Papier kann heller erinnern als ein neues Buch. |
| Lyrik | Ein einziges A kann einen Namen, eine Erinnerung und ein ganzes Leben eröffnen. |
| Lyrik | Ein kleines A steht auf dem weißen Blatt und wartet auf seine Zukunft. |
| Lyrik | Ein verwischtes A erzählt von einer Träne, die niemand gesehen hat. |
| Lyrik | Im A beginnt der Atem, sich in Sprache zu verwandeln. |
| Lyrik | Im A öffnet sich der Tag wie ein Fenster. |
| Lyrik | Im A wohnt die Ahnung, dass noch vieles gesagt werden kann. |
| Lyrik | Im alten Heft bewahrt das A die zögernde Hand eines Kindes. |
| Lyrik | Über dem Querstrich des A steigt der Gedanke wie über eine schmale Brücke. |
| Lyrik | Wenn das A erscheint, verliert das leere Blatt seine Einsamkeit. |
| Lyrik | Wenn die Feder das A vollendet, beginnt der Satz zu hoffen. |
| Lyrik | Wer ein A schreibt, setzt einen kleinen Halt in das fließende Schweigen. |
| Lyrik | Zwischen den Linien des A ruht ein noch ungesagtes Wort. |
| Mehrdeutigkeit | Sie erhielt ein A, doch niemand wusste zunächst, ob von einer Note, einer Kategorie oder einem Buchstaben die Rede war. |
| Memento mori | Das verwitterte A auf dem Grabstein erinnerte daran, dass selbst der Anfang eines Namens den Tod nicht überdauert. |
| Merismus | Vom A bis zum Z umfasst das Alphabet Anfang und Ende seiner geordneten Welt. |
| Metafiktion | Der Erzähler unterbricht die Geschichte und gesteht, dass er das A nur deshalb so bedeutungsvoll erscheinen lasse, weil es am Anfang seines eigenen Namens stehe. |
| Metanarration | Die Erzählerin fragt, ob eine Geschichte über das A beginnen könne, ohne bereits eine bestimmte Vorstellung vom Anfang vorauszusetzen. |
| Metapher | Das A ist das Eingangstor des Alphabets. |
| Metonymie | Das A erhielt die beste Bewertung des gesamten Jahrgangs. |
| Mise en abyme | Im Innern des gemalten A befindet sich ein Buch, auf dessen erster Seite wiederum ein kleines A steht. |
| Motivkontrast | Dem festen A auf dem Papier wird wiederholt der flüchtige Laut der gesprochenen Stimme gegenübergestellt. |
| Multiperspektivität | Das A erscheint dem Kind als schwierige Form, dem Typografen als Gestaltungselement, dem Linguisten als Zeichen und dem Dichter als Symbol des Anfangs. |
| Musenanrufung | O Muse, lehre mich, aus dem kleinen A einen Gesang über Anfang und Sprache zu formen! |
| Mystik | Das A beginnt dort, wo der Atem den Mut findet, Klang zu werden. |
| Mystik | Das A gleicht einem Berg, dessen Gipfel sichtbar, dessen innerer Weg jedoch verborgen bleibt. |
| Mystik | Das A ist das erste Lichtzeichen auf dem noch unbeschriebenen Feld der Sprache. |
| Mystik | Das A ist die Schwelle, auf der der formlose Atem zur gestalteten Sprache wird. |
| Mystik | Das A ist ein Anfang, der zugleich auf einen Ursprung verweist, der ihm selbst vorausliegt. |
| Mystik | Das A ist ein geöffnetes Tor, durch das der Laut aus dem Schweigen tritt. |
| Mystik | Das A ist nicht die Wahrheit, aber eine Tür, durch die sie in Sprache eintreten kann. |
| Mystik | Das A öffnet den Mund und erinnert den Menschen daran, dass Erkenntnis mit Empfänglichkeit beginnt. |
| Mystik | Das A steht fest auf zwei Punkten und strebt dennoch mit seiner Spitze nach oben. |
| Mystik | Das A trägt eine Mitte, die seine beiden Seiten verbindet, wie das Bewusstsein die Gegensätze des Daseins zusammenhält. |
| Mystik | Das große A steht wie ein Tempelzeichen zwischen Erde und Himmel. |
| Mystik | Der Buchstabe ist sichtbar, der Laut hörbar, doch die Bedeutung bleibt unsichtbar. |
| Mystik | Der offene Laut A lässt den Atem ohne Widerstand aus der Tiefe des Körpers hervortreten. |
| Mystik | Der Querstrich des A verbindet, was auseinanderstrebt, und hält die Form im Gleichgewicht. |
| Mystik | Im A begegnen sich Anfang und Leere, denn es eröffnet das Wort und sagt allein noch fast nichts. |
| Mystik | Im ersten Buchstaben ruht die Ahnung aller Worte, ohne dass eines bereits ausgesprochen wäre. |
| Mystik | Im ersten Buchstaben schläft das ungeschriebene Buch. |
| Mystik | In der Stille vor dem A liegen mehr Möglichkeiten als in jedem bereits vollendeten Satz. |
| Mystik | In einem einzigen Laut kann sich das Staunen über die Welt sammeln. |
| Mystik | In jedem geschriebenen A wiederholt sich eine uralte Bewegung: Aufstieg, Verbindung und Rückkehr zur Erde. |
| Mystik | Vor jedem Wort liegt ein Schweigen, und im A beginnt dieses Schweigen hörbar zu werden. |
| Mystik | Wer das A lange betrachtet, sieht zwei Linien, die aus der Erde steigen und sich in einer Spitze begegnen. |
| Mystik | Wer das A löscht, löscht nicht die Möglichkeit des Wortes, sondern nur eine seiner sichtbaren Spuren. |
| Mystik | Wer das Alphabet rückwärts durchschreitet, begegnet dem A am Ende und erkennt den Anfang als Ziel. |
| Mystik | Wer den ersten Laut hört, kann darin Geburt, Staunen, Schmerz und Erwachen zugleich vernehmen. |
| Mythologisierung | Das A sei aus dem ersten Ruf der Menschheit entstanden und habe alle späteren Wörter aus dem Schweigen gerufen. |
| Natur | Auf dem Bildschirm leuchtet das A wie ein einzelner Stern in einem noch dunklen Satz. |
| Natur | Aus dem A steigt der Gedanke wie eine Quelle aus verborgenem Gestein. |
| Natur | Aus einem kleinen A kann ein ganzer Wald von Wörtern wachsen. |
| Natur | Das A erhebt sich aus der Zeile wie ein Felsen aus ruhigem Wasser. |
| Natur | Das A erscheint auf dem weißen Blatt wie eine dunkle Felsenspitze im Schnee. |
| Natur | Das A gleicht einem Zelt, unter dem der erste Gedanke Schutz sucht. |
| Natur | Das A öffnet das Wort wie die Morgendämmerung den Tag. |
| Natur | Das A öffnet sich wie ein Tal, das zwischen zwei Hängen in die Ferne führt. |
| Natur | Das A ruht auf zwei Schenkeln wie ein Baum, dessen Äste sich über einem stillen Stamm treffen. |
| Natur | Das A steht auf dem Papier wie ein schmaler Berg vor dem hellen Himmel. |
| Natur | Das A steht fest, während die Gedanken wie Wolken über seine Spitze ziehen. |
| Natur | Das A steht in der Morgensonne wie ein Giebel, auf dem das erste Licht ruht. |
| Natur | Das A trägt den Anfang eines Wortes wie eine Knospe den kommenden Frühling. |
| Natur | Das A wächst aus der Zeile wie ein junger Trieb aus dunkler Erde. |
| Natur | Der Laut A breitet sich aus wie der Ruf eines Vogels über ein offenes Feld. |
| Natur | Der Laut des A öffnet sich weit wie ein Tal, in das der Wind ungehindert einströmt. |
| Natur | Der Querstrich hält das A zusammen wie eine Brücke zwischen zwei steilen Ufern. |
| Natur | Ein handgeschriebenes A fließt über das Papier wie ein Bach, der seinen eigenen Weg sucht. |
| Natur | Ein Regentropfen verwischt das A, als ziehe Nebel über einen Berg. |
| Natur | Ein verwittertes A auf einem Grabstein gleicht einer Spur, die der Regen noch nicht vollständig fortgewaschen hat. |
| Natur | Im Abendlicht wirft das große A einen Schatten, der länger ist als das Zeichen selbst. |
| Natur | Im alten Buch ist das A verblasst wie ein Blatt, das viele Herbste überdauert hat. |
| Natur | Im Morgenlicht wirkt das A wie der erste Gipfel einer noch unbekannten Landschaft. |
| Natur | Wenn die Tinte verblasst, sinkt das A langsam in das Weiß des Papiers zurück. |
| Natur | Zwischen den Linien des A spannt sich ein kleiner Himmel. |
| Natur-Kultur-Gegensatz | Der natürliche Atem wird im A zu einem kulturell geordneten Schriftzeichen. |
| Nullfokalisierung | Der Erzähler weiß, weshalb das Kind vor dem A zögert, was die Lehrerin denkt und welche Erinnerung die Mutter später damit verbinden wird. |
| Offenes Ende | Das Kind schreibt das A, hebt den Stift und lässt offen, welcher Buchstabe folgen wird. |
| Onomatopoesie | »Aaa!«, rief das Kind und erkannte im Laut plötzlich das A. |
| Oxymoron | Das A war eine beredte Stille auf dem leeren Blatt. |
| Paarreim |
Das A steht hell am Anfang hier, es öffnet Wort und Satz die Tür. Doch bleibt es ohne Zeichen klein, erst mit den andern kann es Sprache sein. |
| Palimpsest | Unter dem neu geschriebenen A scheinen die Spuren mehrerer älterer, ausradierten Buchstaben hervor. |
| Paradoxon | Das A sagt fast nichts und kann dennoch unzählige Aussagen eröffnen. |
| Paraleipse | Ich übergehe, wie eitel das A auf seinen ersten Rang blickt. |
| Parallelismus | Das A öffnet das Wort, das B führt es weiter, das Z beschließt die Reihe. |
| Parataxe | Das A erschien. Die Feder zitterte. Der Satz begann. |
| Parenthese | Das A - der Schüler hatte lange dafür geübt - stand endlich lesbar auf der Tafel. |
| Parodie | Unter Trompetenklang und feierlichem Jubel wurde dem A erneut der erste Platz im Alphabet verliehen. |
| Paronomasie | Aus dem A der Ahnung wurde das Aha der Erkenntnis. |
| Pathos | O A, du erstes Zeichen, aus deinem hellen Aufbruch erhebt sich die Macht der Sprache! |
| Peregrinatio-vitae-Topos | Das A beginnt die Reise durch das Alphabet, wie der erste Schritt den Lebensweg eröffnet. |
| Periphrase | Der erste Buchstabe des lateinischen Alphabets eröffnete das Wort. |
| Personale Allegorie | Das A erscheint als junger Wanderer, der den Weg eröffnet, ohne sein Ziel zu kennen. |
| Personifikation | Das A trat selbstbewusst an die Spitze des Alphabets. |
| Philosophie | Als Anfang des Alphabets verkörpert das A die menschliche Neigung, Vielfalt durch Reihenfolge und Klassifikation beherrschbar zu machen. |
| Philosophie | Als Anfang kann das A Hoffnung bedeuten, doch jeder Anfang enthält zugleich die Möglichkeit des Scheiterns. |
| Philosophie | Als erster Buchstabe verweist das A auf die Differenz zwischen zeitlichem Beginn und logischem Grund, denn was zuerst erscheint, muss nicht das Wesentlichste sein. |
| Philosophie | Das A erinnert daran, dass menschliches Denken stets mit Voraussetzungen beginnt, die es nicht vollständig selbst geschaffen hat. |
| Philosophie | Das A existiert weder ausschließlich auf dem Papier noch allein im Geist, sondern in der Beziehung zwischen Zeichenform, Regel und verstehendem Bewusstsein. |
| Philosophie | Das A ist ein Beispiel dafür, dass dasselbe Zeichen je nach System Buchstabe, Ton, Bewertung, Kategorie oder Variable sein kann. |
| Philosophie | Das A ist zugleich ein sinnlich wahrnehmbares Zeichen und ein abstrakter Gegenstand, der in unterschiedlichen Schriften verschiedene Gestalten annehmen kann. |
| Philosophie | Das A kann als Metapher des Denkens gelten: Es eröffnet Möglichkeiten, legt aber noch nicht fest, welchen Weg der Gedanke nehmen wird. |
| Philosophie | Das A kann als Symbol der Möglichkeit verstanden werden, weil aus ihm zahllose Wörter hervorgehen können, ohne dass eines in ihm bereits vollständig enthalten wäre. |
| Philosophie | Das A steht für Identität, obwohl kein geschriebenes A exakt mit einem anderen übereinstimmt. |
| Philosophie | Das A verkörpert die philosophische Frage nach dem Anfang: Jeder geordnete Gedankengang benötigt einen Ausgangspunkt, doch dieser Ausgangspunkt lässt sich selbst nicht unbegrenzt begründen. |
| Philosophie | Das A zeigt, dass Freiheit nicht in völliger Formlosigkeit besteht, sondern im schöpferischen Gebrauch geteilter Regeln. |
| Philosophie | Das A zeigt, dass Zeichen nicht aus sich selbst heraus sprechen, sondern durch kulturelle Vereinbarungen lesbar werden. |
| Philosophie | Das Alphabet verwandelt die unüberschaubare Fülle gesprochener Sprache in eine begrenzte Menge kombinierbarer Zeichen. |
| Philosophie | Das einzelne A besitzt eine erkennbare Form, erhält seine konkrete Bedeutung jedoch erst innerhalb eines sprachlichen, musikalischen oder symbolischen Systems. |
| Philosophie | Der Anfang ist philosophisch nie bloß ein Zeitpunkt, sondern eine Setzung, durch die Vorher und Nachher überhaupt erst unterschieden werden. |
| Philosophie | Der Sinn eines Zeichens liegt nicht in seiner isolierten Gestalt, sondern in den Unterschieden zu anderen Zeichen. |
| Philosophie | Die alphabetische Ordnung ist nützlich, aber philosophisch blind für den inneren Wert dessen, was sie sortiert. |
| Philosophie | Die Vorrangstellung des A ist konventionell und macht damit sichtbar, wie gesellschaftliche Ordnungen Natürlichkeit vortäuschen können. |
| Philosophie | Ein Anfang ist niemals vollkommen voraussetzungslos, denn auch das A steht in einer überlieferten Sprache und Ordnung. |
| Philosophie | In der Wiedererkennbarkeit verschiedener A-Formen zeigt sich, dass menschliche Erkenntnis Unterschiede übergehen muss, um Gemeinsamkeit wahrzunehmen. |
| Philosophie | In seiner Einfachheit verweist das A auf die paradoxe Tatsache, dass hochkomplexe Bedeutungswelten aus wenigen elementaren Zeichen entstehen. |
| Philosophie | Wer beim A beginnt, übernimmt eine Ordnung, wer sie hinterfragt, beginnt philosophisch noch einmal von vorn. |
| Philosophie | Wer das A als selbstverständlich hinnimmt, übersieht die lange kulturelle Geschichte, durch die das Zeichen seine heutige Gestalt und Funktion erhielt. |
| Philosophie | Wer über das A nachdenkt, begegnet der grundlegenden Differenz zwischen Zeichen, Laut, Begriff und gemeintem Gegenstand. |
| Pleonasmus | Das erste Anfangs-A eröffnete den Text. |
| Pointe | Nachdem der Gelehrte stundenlang über die metaphysische Bedeutung des A gesprochen hatte, stellte das Kind fest, dass er es verkehrt herum an die Tafel geschrieben hatte. |
| Politik | Alphabetische Ordnung kann Gleichbehandlung ermöglichen, aber zugleich diejenigen begünstigen, deren Namen mit A beginnen. |
| Politik | Das A erinnert daran, dass auch gesellschaftliche Rangordnungen häufig auf Vereinbarungen und nicht auf natürlichen Vorrängen beruhen. |
| Politik | Das A in »Abrüstung« bezeichnet keinen schwachen Verzicht, sondern kann Ausdruck politischer Vernunft sein. |
| Politik | Das A in »Amt« verleiht Befugnisse, aber keine moralische Unfehlbarkeit. |
| Politik | Das A in »Anderssein« darf nicht zum Anfang von Ausgrenzung werden. |
| Politik | Das A in »Anerkennung« ist eine Voraussetzung demokratischer Gemeinschaft. |
| Politik | Das A in »Anfang« erinnert jede Regierung daran, dass politische Veränderungen möglich bleiben. |
| Politik | Das A in »Anteilnahme« besitzt politisch mehr Wert als das A in »Ausgrenzung«. |
| Politik | Das A in »Armut« darf nicht hinter abstrakten Haushaltszahlen verschwinden. |
| Politik | Das A in »Asyl« steht am Anfang eines Wortes, das über Schutz, Menschenrecht und staatliche Verantwortung spricht. |
| Politik | Das A in »Aufklärung« verlangt nach überprüfbaren Tatsachen, das A in »Autoritarismus« nach gehorsamer Unterwerfung. |
| Politik | Das A in »Autorität« muss sich durch Verantwortung rechtfertigen und darf sich nicht allein auf Rang berufen. |
| Politik | Das A in einem Wahlzettel ist nur ein Zeichen, entscheidend bleibt die freie und informierte Entscheidung des Menschen. |
| Politik | Das A ist ein neutrales Zeichen, doch seine Verwendung in Kategorien, Bewertungen und Kennzeichnungen kann politische Folgen haben. |
| Politik | Das A kann am Anfang eines Gesetzes stehen, doch kein Buchstabe garantiert dessen Gerechtigkeit. |
| Politik | Das A kann Ordnung schaffen, doch Ordnung darf nicht mit Gerechtigkeit verwechselt werden. |
| Politik | Das A steht in der alphabetischen Ordnung an erster Stelle, doch politische Würde entsteht nicht aus einem bevorzugten Listenplatz. |
| Politik | Eine Demokratie darf das A nicht nur in »Abstimmung«, sondern muss es auch in »Achtung« ernst nehmen. |
| Politik | Eine politische Klasse A erhält ihren Wert nicht durch den Buchstaben, sondern durch die Macht, die einer solchen Einstufung zugeschrieben wird. |
| Politik | Politische Bildung beginnt beim A des Lesens, reicht aber bis zur Fähigkeit, Macht kritisch zu beurteilen. |
| Politik | Politische Sprache beginnt mit Buchstaben wie dem A, aber ihre Glaubwürdigkeit entscheidet sich an den Taten. |
| Politik | Wer das A der »Arbeit« beschwört, darf die arbeitenden Menschen nicht aus dem Blick verlieren. |
| Politik | Wer das A einer Verfassung liest, muss auch die Folgen ihrer Regeln von Anfang bis Ende bedenken. |
| Politik | Wer Menschen mit einem A, einer Nummer oder einer Kategorie bezeichnet, darf ihre individuelle Würde nicht auf das Zeichen reduzieren. |
| Politik | Wer unter A zuerst aufgeführt wird, soll daraus keinen Anspruch auf größere Bedeutung ableiten. |
| Polyphonie | Kind, Lehrerin, Sprachforscherin, Dichter und Typograf sprechen mit unterschiedlichen Stimmen über das A. |
| Polyptoton | Wer das A schreibt, wird durch das Geschriebene des A an das Schreiben erinnert. |
| Polysyndeton | Das A ist Laut und Buchstabe und Note und Kategorie und Anfang. |
| Praeteritio | Dass das A seine erste Stelle gern überschätzt, will ich hier gar nicht erwähnen. |
| Profanierung | Das ehrwürdig verzierte A dient schließlich nur noch als Kennzeichnung eines Aktenschranks. |
| Prokatalepsis | Man könnte einwenden, das A sei nur ein gewöhnlicher Buchstabe, gerade seine scheinbare Gewöhnlichkeit macht jedoch seine kulturelle Bedeutung sichtbar. |
| Prolepse | Noch bevor sie den Stift ansetzte, sah sie das fertige A vor sich. |
| Prosopopöie | Das A sprach: »Ich eröffne den Weg, doch ihr anderen müsst ihn vollenden.« |
| Psychologie | Das A als erstes Zeichen kann eine übermäßige symbolische Last erhalten, weil Menschen Anfänge häufig als Vorzeichen des gesamten Verlaufs deuten. |
| Psychologie | Das A besitzt psychologisch eine starke Anfangswirkung, weil es früh erlernt und dauerhaft mit Reihenfolge, Vorrang und grundlegender Bildung verbunden wird. |
| Psychologie | Das A kann als Leistungszeichen motivieren, aber auch dazu führen, dass Lernen hauptsächlich als Wettbewerb erlebt wird. |
| Psychologie | Das A kann Erinnerungen an Schule, erste Schreibübungen, Lesefibeln, Lehrpersonen und familiäre Unterstützung aktivieren. |
| Psychologie | Das A wird aufgrund seiner frühen Stellung leichter erinnert und häufiger als Beispielbuchstabe verwendet. |
| Psychologie | Das Erlernen des A gehört für viele Kinder zu den ersten sichtbaren Erfolgen im Schriftspracherwerb und stärkt das Gefühl eigener Kompetenz. |
| Psychologie | Das leere Blatt wirkt häufig bedrohlicher als ein bereits begonnenes, weil das erste Zeichen die Verantwortung für eine Richtung übernimmt. |
| Psychologie | Das Schreiben des A verbindet Wahrnehmung, Bewegung, Erinnerung und Bedeutung in einer einzigen erlernten Handlung. |
| Psychologie | Der Laut A tritt spontan bei Schmerz, Überraschung, Erleichterung und Staunen auf und verbindet körperlichen Ausdruck mit sprachlicher Form. |
| Psychologie | Die alphabetische Ordnung vermittelt Sicherheit, weil sie komplexe Mengen in eine leicht nachvollziehbare Reihenfolge bringt. |
| Psychologie | Die Redewendung »von A bis Z« erzeugt das Gefühl von Vollständigkeit, selbst wenn die dargestellte Sache tatsächlich Lücken enthält. |
| Psychologie | Die Verbindung des A mit dem Anfang fördert die Vorstellung, ein Neubeginn müsse klar, geordnet und entschlossen erfolgen. |
| Psychologie | Die Vertrautheit des A macht es zu einem psychologisch stabilen Orientierungspunkt in unbekannten Zeichensystemen. |
| Psychologie | Ein A als Bewertung kann Stolz, Erleichterung, Leistungsdruck oder Angst vor dem Verlust eines erreichten Standards auslösen. |
| Psychologie | Ein Anfangsritual, etwa das Schreiben eines ersten Buchstabens, kann Hemmungen gegenüber einer umfangreichen Aufgabe vermindern. |
| Psychologie | Ein geschriebenes A kann psychologisch entlasten, da aus einer unbestimmten Aufgabe ein begonnenes Werk wird. |
| Psychologie | Ein korrigierbares A auf dem Papier kann die psychologisch wichtige Erfahrung vermitteln, dass Fehler nicht endgültig sein müssen. |
| Psychologie | Ein lang gezogenes A kann abhängig vom Tonfall Angst, Begeisterung, Verständnis, Enttäuschung oder Widerwillen ausdrücken. |
| Psychologie | Ein misslungen geschriebenes A kann beim Lernenden Frustration auslösen, obwohl die Abweichung für den Leser oft bedeutungslos bleibt. |
| Psychologie | Gleichzeitig kann alphabetische Sortierung den Eindruck erwecken, die zuerst Genannten seien wichtiger als die später Genannten. |
| Psychologie | Kinder erkennen das große A oft an seiner markanten, symmetrisch wirkenden Gestalt und verbinden es mit einem Dach oder Berg. |
| Psychologie | Menschen mit Namen, die mit A beginnen, werden in alphabetischen Listen häufig zuerst genannt und können dadurch geringfügige Vorteile der Aufmerksamkeit erhalten. |
| Psychologie | Perfektionistische Menschen können den ersten Buchstaben oder Satz übermäßig lange bearbeiten, weil der Anfang für sie das gesamte Ergebnis vorwegzunehmen scheint. |
| Psychologie | Wer als Kind das A vom Großvater oder von einer anderen vertrauten Person gelernt hat, verbindet das Zeichen möglicherweise dauerhaft mit emotionaler Nähe. |
| Psychologie | Wer ständig die beste Bewertung erwartet, kann selbst ein gutes Ergebnis als persönliches Scheitern wahrnehmen. |
| Rahmenerzählung | Das Finden und spätere Verlieren eines alten A-Heftes umschließt die Lebensgeschichte der Erzählerin. |
| Raumsemantik | Das A am oberen Seitenrand eröffnet den geordneten Raum des Textes, während die unbeschriebene Fläche darunter als Möglichkeitsraum erscheint. |
| Raumsymbolik | Das A auf der offenen Tür steht für Zugang, während das durchgestrichene A den Ausschluss markiert. |
| Refrain | Am Ende jeder Strophe kehrt die Zeile wieder: »Noch immer wartet dort das A.« |
| Rhetorische Frage | Was wäre das Alphabet ohne sein A? |
| Ringkomposition | Der Text beginnt mit dem A im Schulheft und endet mit demselben Heft in den Händen des erwachsenen Erzählers. |
| Romantik | Auf dem Dachboden findet das Kind ein altes A-Buch und glaubt, darin beginne eine vergessene Welt zu atmen. |
| Romantik | Das A auf dem verwitterten Stein scheint auf einen Namen zu verweisen, den die Zeit längst verschwiegen hat. |
| Romantik | Das A einer alten Liebeserklärung scheint heller zu leuchten als alle folgenden Worte. |
| Romantik | Das A einer mittelalterlichen Initiale öffnet einen Garten aus Gold, Blau, Ranken und wunderbaren Tieren. |
| Romantik | Das A erhebt sich wie ein dunkler Giebel über der stillen Landschaft des Papiers. |
| Romantik | Das A im Familienbrief verbindet Lebende und Tote durch einen einzigen vertrauten Schriftzug. |
| Romantik | Das A im Tagebuch der Großmutter bewahrt einen Frühling, dessen Blüten längst vergangen sind. |
| Romantik | Das A im vergilbten Brief trägt noch den Atem einer Hand, die seit Jahrhunderten zu Staub geworden ist. |
| Romantik | Das A öffnet das Alphabet wie ein verwunschenes Tor einen nächtlichen Garten. |
| Romantik | Das A steht im alten Buch wie das geheimnisvolle Tor zu einer versunkenen Welt. |
| Romantik | Das A steht wie eine kleine Kapelle auf dem stillen Feld der Seite. |
| Romantik | Das A trägt die Ahnung, dass jede Sprache aus einem ursprünglichen Gesang hervorgegangen sei. |
| Romantik | Das A wird zum Zeichen einer verlorenen Ursprache, in der Mensch, Natur und Geist noch miteinander verbunden gewesen seien. |
| Romantik | Der erste Buchstabe eines verlorenen Namens wird zum A einer grenzenlosen Erinnerung. |
| Romantik | Ein verblasstes A kann romantischer erscheinen als ein vollkommen gedruckter Satz. |
| Romantik | Im A beginnt die Sehnsucht, bevor sie überhaupt ihren Gegenstand kennt. |
| Romantik | Im A schläft der erste Klang eines Liedes, das niemand mehr vollständig kennt. |
| Romantik | Im flackernden Kerzenlicht scheint das verzierte A seine Ranken über den Rand der Seite hinauszustrecken. |
| Romantik | In der Nacht löst sich das A aus der Handschrift und wandert als kleines Zeichen durch die Träume des Lesers. |
| Romantik | In seiner Spitze berührt das A den Himmel, während seine Füße auf der dunklen Erde der Schrift ruhen. |
| Romantik | Unter der Spitze des A sammelt sich der Traum vom Aufstieg in eine reinere Welt. |
| Romantik | Wer das A bei Mondlicht liest, entdeckt darin eine schmale Pforte zwischen Wirklichkeit und Ahnung. |
| Romantik | Wer das A einer alten Inschrift berührt, meint für einen Augenblick die Stimme des unbekannten Schreibers zu hören. |
| Romantik | Wer das A romantisch verklärt, sieht nicht nur einen Buchstaben, sondern den ersten Funken aller Dichtung. |
| Romantik | Zwischen seinen beiden Linien trägt das A einen Raum, in dem die Einbildungskraft wohnen kann. |
| Rückblende | Als sie das A auf der Tafel sah, kehrte die Erzählung in ihren ersten Schultag zurück. |
| Sakralisierung | Das A wird als heiliges Anfangszeichen einer ursprünglichen Sprache verehrt. |
| Sarkasmus | Wer ein A schreiben kann, ist selbstverständlich bereits zum großen Schriftsteller berufen. |
| Satire | Die Gesellschaft der ersten Buchstaben erklärte das A allein aufgrund seiner Position zum geborenen Vorsitzenden. |
| Schweifreim |
Das A erschien im Morgenlicht, noch kannte es die Wörter nicht, die aus ihm sollten steigen, doch bald entstand aus seinem Klang ein Satz, ein Lied, ein Wortgesang, und selbst die Stille musste schweigen. |
| Schwellenmotiv | Das A auf der ersten Seite markiert den Übergang vom Schweigen zur erzählten Welt. |
| Sentenz | Das A ist nur dann ein guter Anfang, wenn ihm verantwortliches Handeln folgt. |
| Sentenz | Das Kleine verdient Aufmerksamkeit, weil das Große aus ihm zusammengesetzt ist. |
| Sentenz | Der Anfang eines Gedankens sollte offen genug sein, um sich korrigieren zu lassen. |
| Sentenz | Der erste Schritt besitzt nur dann Wert, wenn er nicht zum letzten erklärt wird. |
| Sentenz | Die Beherrschung des Alphabets ist noch keine Bildung, aber ohne sie bleibt Bildung schwer zugänglich. |
| Sentenz | Ein Anfang ohne Ziel verliert sich, ein Ziel ohne Anfang bleibt bloße Vorstellung. |
| Sentenz | Ein Buchstabe allein kann wenig erklären, doch ohne Buchstaben bleibt vieles unausgesprochen. |
| Sentenz | Ein erster Platz begründet noch keine moralische oder geistige Überlegenheit. |
| Sentenz | Ein guter Anfang erleichtert den Weg, ersetzt aber weder Mühe noch Ausdauer. |
| Sentenz | Ein Zeichen erhält seine Bedeutung durch den Zusammenhang, in dem es gebraucht wird. |
| Sentenz | Jede Schrift bewahrt Erfahrung, indem sie Flüchtiges in wiedererkennbare Zeichen verwandelt. |
| Sentenz | Jeder Anfang verpflichtet den Handelnden dazu, dem begonnenen Werk Richtung und Bestand zu geben. |
| Sentenz | Jeder Lernende muss beim Einfachen beginnen, ohne das Einfache für gering zu halten. |
| Sentenz | Ordnung dient der Erkenntnis, solange sie die Wirklichkeit nicht gewaltsam vereinfacht. |
| Sentenz | Rang und Wert sind nicht identisch, auch wenn eine Ordnung sie gern miteinander verwechselt. |
| Sentenz | Sprache verbindet Menschen nur dann, wenn ihre Zeichen gemeinsam verstanden werden. |
| Sentenz | Wer die Grundlagen missachtet, wird auch das Komplexe nur oberflächlich beherrschen. |
| Sentenz | Wer eine Ordnung anführt, trägt Verantwortung für das, was nach ihm folgt. |
| Sentenz | Wer einen Begriff verwendet, übernimmt Verantwortung für seine Bedeutung und Wirkung. |
| Sentenz | Wer von Anfang an vollkommen sein will, beginnt häufig überhaupt nicht. |
| Sentenz | Wissen beginnt mit der Unterscheidung einzelner Zeichen und wächst durch ihre sinnvolle Verbindung. |
| Sermocinatio | »Ich stehe zwar zuerst«, sagte das A, »doch ohne euch anderen könnte ich kaum etwas Sinnvolles sagen.« |
| Spiegelmotiv | Im glänzenden A erkennt die Erzählerin nicht ihr Gesicht, sondern das Kind, das sie einst gewesen ist. |
| Sprichwort | Das A der Anerkennung öffnet mehr Türen als das A der Anmaßung. |
| Sprichwort | Das A der Autorität braucht das Gegengewicht der Verantwortung. |
| Sprichwort | Das A des Anfangs ist leichter als das Durchhalten bis zum Ende. |
| Sprichwort | Das A des Handelns ist Aufrichtigkeit. |
| Sprichwort | Das A des Lernens ist Aufmerksamkeit. |
| Sprichwort | Das A des Zusammenlebens ist Achtung. |
| Sprichwort | Das A erhält seinen Wert durch das, was ihm folgt. |
| Sprichwort | Das A eröffnet die Tür, doch gehen muss der Gedanke selbst. |
| Sprichwort | Das A ist der erste Diener des Wortes, nicht sein Herrscher. |
| Sprichwort | Das A ist klein, doch kein Buch kommt ohne kleine Zeichen aus. |
| Sprichwort | Das A ist nur der Anfang, Ausdauer schreibt den Rest. |
| Sprichwort | Das A kann den Anfang markieren, aber nicht den Erfolg garantieren. |
| Sprichwort | Das A öffnet den Mund, aber die Wahrheit braucht mehr als einen Laut. |
| Sprichwort | Das A steht vorn, doch der Sinn wartet häufig weiter hinten. |
| Sprichwort | Das A steht zuerst, doch Bedeutung entsteht gemeinsam. |
| Sprichwort | Das A weist den Weg, aber es geht ihn nicht. |
| Sprichwort | Ein A im Zeugnis ersetzt kein anständiges Verhalten. |
| Sprichwort | Ein A ohne Fortsetzung ist eine versäumte Möglichkeit. |
| Sprichwort | Ein A wird durch Wiederholung sauberer, ein Charakter durch Ausreden nicht. |
| Sprichwort | Ein großes A macht noch keinen großen Inhalt. |
| Sprichwort | Ein guter Anfang braucht kein vollkommenes A. |
| Sprichwort | Ein leeres Blatt fürchtet das erste A mehr als den letzten Punkt. |
| Sprichwort | Ein schiefes A kann einen geraden Gedanken beginnen. |
| Sprichwort | Ein sorgfältiges A ist weniger wert als ein ehrlicher Satz. |
| Sprichwort | Ein stilles A kann mehr Zukunft enthalten als eine laute Behauptung. |
| Sprichwort | Wer beim A neu beginnt, hat noch nichts verloren. |
| Sprichwort | Wer beim A ordnet, darf beim Menschen nicht aussortieren. |
| Sprichwort | Wer beim A stehen bleibt, erreicht kein Wort. |
| Sprichwort | Wer das A beherrscht, soll das Zuhören nicht verlernen. |
| Sprichwort | Wer das A der Angst überwindet, findet häufig das A des Aufbruchs. |
| Sprichwort | Wer das A der Arbeit rühmt, soll den arbeitenden Menschen achten. |
| Sprichwort | Wer das A für das Ganze hält, verwechselt den Anfang mit der Vollendung. |
| Sprichwort | Wer das A kennt, soll sich vor dem Z nicht fürchten. |
| Sprichwort | Wer das A löscht, kann die Erinnerung an das Geschriebene nicht immer auslöschen. |
| Sprichwort | Wer das A nur als Rang liest, übersieht seine Aufgabe als Zeichen. |
| Sprichwort | Wer das A schreibt, übernimmt Verantwortung für den Satz. |
| Sprichwort | Wer das A verachtet, wird das Alphabet nie beherrschen. |
| Sprichwort | Wer das A zum Maß aller Dinge macht, hat die Vielfalt der Zeichen vergessen. |
| Sprichwort | Wer nur den ersten Buchstaben lobt, kennt die Kraft des Wortes nicht. |
| Sprichwort | Wer sein A über andere erhebt, verliert das Wort der Gemeinschaft. |
| Strophische Wiederholung | Jede Strophe beginnt mit den Worten: »Wenn das A erwacht.« |
| Syllepse | Sie trug ein A im Zeugnis und einen Anfang im Herzen. |
| Symbol | Das A steht als Symbol für Beginn, Ursprung und erste Möglichkeit. |
| Symploke | Wenn das Wort beginnt, steht das A bereit, wenn die Erinnerung beginnt, steht das A bereit. |
| Synästhesie | Das A klang hell und sah warm aus. |
| Synekdoche | Viele A saßen an diesem Morgen lernend im Klassenzimmer. |
| Synkrisis | Das A eröffnet, das Z beschließt, jenes verspricht Möglichkeit, dieses markiert Vollendung. |
| Tautologie | Das A stand voll und ganz vollständig auf der Seite. |
| Tetrakolon | Das A ist Buchstabe, Laut, Zeichen und Symbol. |
| Theologie | Das A als Anfangsbuchstabe kann für den Beginn eines Glaubensweges stehen, der Lernen, Zweifel, Umkehr und Vertiefung umfasst. |
| Theologie | Das A als erstes Zeichen kann an die Demut des Anfangenden erinnern, der noch nicht behauptet, das Ganze zu besitzen. |
| Theologie | Das A erinnert an die Leiblichkeit religiöser Sprache, denn jeder Laut entsteht durch Atem, Mund und Stimme. |
| Theologie | Das A kann als Symbol des Lernens dienen, weil Glaube nicht nur Zustimmung, sondern fortgesetzte Auslegung und Bildung verlangt. |
| Theologie | Das A kann für Anfang, Anrufung, Andacht, Auftrag und Auferstehung stehen, ohne diese Begriffe auf einen bloßen Buchstaben zu reduzieren. |
| Theologie | Das A kann theologisch als Zeichen des Anfangs verstanden werden, ohne selbst mit dem absoluten Ursprung allen Seins gleichgesetzt zu werden. |
| Theologie | Das einzelne A besitzt nur im Zusammenhang Bedeutung, wie auch ein Glaubenssatz nur innerhalb seines geschichtlichen und theologischen Zusammenhangs angemessen verstanden werden kann. |
| Theologie | Der Buchstabe bewahrt das Wort, doch erst die verstehende und verantwortliche Auslegung erschließt seine mögliche Bedeutung. |
| Theologie | Der erste Buchstabe lehrt theologisch die Begrenztheit menschlicher Rede: Sie kann beginnen, bezeugen und hoffen, aber das Geheimnis nicht vollständig ausschöpfen. |
| Theologie | Der offene Laut A kann sinnbildlich für Anrufung, Staunen, Klage und Lob stehen. |
| Theologie | Der Vorrang des A im Alphabet darf nicht auf religiöse Rangordnungen übertragen werden, denn christliche Würde bemisst sich nicht an der ersten Stelle. |
| Theologie | Die alphabetische Ordnung erleichtert den Zugang zu Texten, kann aber die lebendige Vielschichtigkeit des Glaubens nicht vollständig ordnen. |
| Theologie | Die christliche Rede von Gott als Anfang und Vollendung überschreitet die alphabetische Ordnung, weil sie keinen bloß zeitlichen Beginn bezeichnet. |
| Theologie | Die Schriftlichkeit religiöser Überlieferung beruht auf einfachen Zeichen, deren Verbindung komplexe Glaubenszeugnisse über Jahrhunderte bewahrt. |
| Theologie | Die theologische Bedeutung eines Zeichens entsteht nicht durch magische Eigenschaften, sondern durch seine Einbindung in Glaubenssprache, Überlieferung und Auslegung. |
| Theologie | Die Vorstellung eines Anfangs verweist theologisch auf die Frage nach Schöpfung, Ursprung und der Abhängigkeit des Geschaffenen. |
| Theologie | Ein Anfang aus Gott bedeutet nicht, dass die Welt bedeutungslos wäre, sondern dass sie ihre Existenz nicht ausschließlich sich selbst verdankt. |
| Theologie | Ein Buchstabe wie das A verweist auf die menschliche Fähigkeit, Offenbarung, Überlieferung und Glaubenserfahrung sprachlich zu bezeugen. |
| Theologie | Ein religiöses Wort wird unglaubwürdig, wenn sein sprachlicher Anspruch nicht von entsprechendem Handeln begleitet wird. |
| Theologie | Sprache ermöglicht das Gebet, setzt ihm aber zugleich Grenzen, weil das Gemeinte größer bleiben kann als jedes gesprochene Wort. |
| Theologie | Theologie muss zwischen dem sichtbaren Zeichen, dem gesprochenen Wort und der geglaubten Wirklichkeit unterscheiden. |
| Theologie | Theologische Erkenntnis beginnt nicht mit vollständigem Wissen, sondern mit der Bereitschaft, eine überlieferte Sprache aufmerksam zu erlernen. |
| Theologie | Wer das A als Anfang liest, kann darin eine Einladung erkennen, den Glauben nicht als abgeschlossenen Besitz, sondern als Weg zu verstehen. |
| Theologie | Wer religiöse Texte liest, muss bei den Buchstaben beginnen, darf aber nicht bei ihrer bloßen Oberfläche stehen bleiben. |
| Theologie | Zugleich erinnert das A daran, dass kein einzelnes Zeichen und kein einzelner Begriff die Wirklichkeit Gottes vollständig erfassen kann. |
| Topos | Anfangstopos: Mit dem A beginnt der Weg, doch erst das Weitergehen macht aus dem Anfang eine Geschichte. |
| Topos | Topos der Einsamkeit: Allein bleibt das A ein Laut, in Gemeinschaft wird es Teil der Sprache. |
| Topos | Topos der Erkenntnis: Im A erkennt der Lernende, dass auch die einfachsten Zeichen eine lange Geschichte besitzen. |
| Topos | Topos der ersten Stufe: Wer das A erklommen hat, steht noch nicht auf dem Gipfel des Wissens. |
| Topos | Topos der Gemeinschaft: Das A gewinnt seine größte Kraft nicht an erster Stelle, sondern in Verbindung mit anderen Buchstaben. |
| Topos | Topos der Hoffnung: Solange ein A geschrieben werden kann, ist eine neue Zeile möglich. |
| Topos | Topos der Maske: Ein kunstvoll verziertes A kann die Leere des folgenden Textes nicht verbergen. |
| Topos | Topos der Ordnung: Das A steht zuerst, weil der Mensch selbst die Vielfalt der Zeichen in eine Reihe gebracht hat. |
| Topos | Topos der Quelle: Wie aus einer Quelle ein Fluss, so kann aus dem A ein Gedanke hervorgehen. |
| Topos | Topos der Reise: Vom A bis zum letzten Buchstaben führt kein gerader Weg, sondern eine Reise durch Möglichkeiten. |
| Topos | Topos der Schwelle: Das A steht zwischen dem Schweigen vor dem Wort und der Bedeutung nach dem Laut. |
| Topos | Topos der Spur: Das A im alten Heft ist eine kleine Spur eines Menschen, dessen Stimme längst verstummt ist. |
| Topos | Topos der Vergänglichkeit: Selbst das sorgfältig geschriebene A verblasst, wenn Zeit und Vergessen über das Papier gehen. |
| Topos | Topos der Wiederkehr: Am Ende eines langen Textes kehrt der Leser zum A zurück und versteht den Anfang anders als zuvor. |
| Topos | Topos des Aufstiegs: Das A steigt mit zwei Linien empor, doch sein Querstrich erinnert es an das Maß. |
| Topos | Topos des leeren Blattes: Ein einziges A verwandelt die Leere des Blattes in den Anfang einer Möglichkeit. |
| Topos | Topos des Lernweges: Wer das A gelernt hat, besitzt nicht das Wissen, sondern den ersten Zugang zu ihm. |
| Topos | Topos des Lichtes: Das A erscheint auf dem weißen Blatt wie der erste sichtbare Strahl eines noch unbekannten Gedankens. |
| Topos | Topos des Maßes: Das A strebt nach oben und wahrt durch seinen Querstrich das Gleichgewicht. |
| Topos | Topos des offenen Tores: Das A ist ein Tor, durch das unzählige Wörter in die Welt treten. |
| Topos | Topos des Samenkorns: Im kleinen A ruht die Möglichkeit ganzer Bücher. |
| Topos | Topos des Spiegels: Im A spiegelt sich der Wunsch des Menschen, Anfang, Ordnung und Rang sichtbar zu machen. |
| Topos | Topos des Ursprungs: Das A markiert den Anfang einer Ordnung, aber nicht den Ursprung aller Sprache. |
| Topos | Topos des Weges: Das A zeigt die Richtung, aber nicht alle Hindernisse des Weges. |
| Topos | Topos von Anfang und Ende: Wer beim A beginnt, soll das Ende nicht fürchten, sondern den Weg dazwischen gestalten. |
| Travestie | Die erhabene Geschichte des A wird in der nüchternen Sprache einer Bedienungsanleitung erzählt. |
| Trikolon | Das A steht für Anfang, Aufbruch und Ahnung. |
| Ubi-sunt-Topos | Wo sind die Hände, die dieses A schrieben, wo die Stimmen, die den dazugehörigen Namen riefen? |
| Umarmender Reim |
Das A steht einsam auf dem Blatt, noch schweigen alle andern Zeichen, doch bald wird Wort um Wort es erreichen, bis Sprache ihre Stimme hat. |
| Understatement | Das A hat an der Entstehung einiger Wörter einen gewissen Anteil. |
| Unsagbarkeitstopos | Selbst das A, aus dem so viele Worte entstehen, vermag die Tiefe dieses Augenblicks nicht auszusprechen. |
| Unzuverlässiges Erzählen | Der Erzähler behauptet, er selbst habe dem Alphabet das A an die erste Stelle gesetzt. |
| Vanitasmotiv | Das goldene A auf dem Prunkband verblasste, während Staub und Zeit die einstige Pracht bedeckten. |
| Variable Fokalisierung | Zunächst sieht das Kind das A, dann betrachtet die Lehrerin dessen Form, und zuletzt erkennt der alte Mann darin seine eigene Vergangenheit. |
| Verfremdung | Das A wird als dreieckige Maschine beschrieben, die Atem in sichtbare Ordnung verwandelt. |
| Vergleich | Das A stand auf der Seite wie ein kleiner Berg. |
| Volksweise | A sagen und B meinen. |
| Volksweise | A sagen, aber B tun. |
| Volksweise | Alles von A bis Z aufzählen. |
| Volksweise | Bei A anfangen. |
| Volksweise | Bei A beginnen und bei Z enden. |
| Volksweise | Beim A des Alphabets anfangen. |
| Volksweise | Das A noch einmal neu schreiben müssen. |
| Volksweise | Das A und O einer Sache sein. |
| Volksweise | Das A und O. |
| Volksweise | Das A vor dem B lernen. |
| Volksweise | Erst A, dann B. |
| Volksweise | Etwas von A bis Z beherrschen. |
| Volksweise | Kein A vom B unterscheiden können. |
| Volksweise | Nicht A und nicht B sagen. |
| Volksweise | Nicht einmal A sagen können. |
| Volksweise | Nicht über das A hinauskommen. |
| Volksweise | Von A bis Z Bescheid wissen. |
| Volksweise | Von A bis Z durchgehen. |
| Volksweise | Von A bis Z erklären. |
| Volksweise | Von A bis Z. |
| Volksweise | Weder A noch B sagen. |
| Volksweise | Wer A sagt, darf sich vor B nicht drücken. |
| Volksweise | Wer A sagt, muss auch B sagen. |
| Volksweise | Wieder bei A anfangen müssen. |
| Volksweise | Zwischen A und B wählen. |
| Vorausdeutung | Das unscheinbare A im Schulheft sollte später zum ersten Zeichen eines berühmten Romans werden. |
| Weisheit | Aus einem einzelnen Buchstaben entsteht noch keine Wahrheit, doch ohne Buchstaben lässt sie sich nur schwer mitteilen. |
| Weisheit | Das A erinnert daran, dass jeder Weg einen Anfang benötigt, aber keiner beim Anfang stehen bleiben darf. |
| Weisheit | Das A eröffnet unzählige Wörter, aber keines gehört ihm allein. |
| Weisheit | Das A lehrt, dass Ordnung hilfreich ist, solange sie nicht mit Wahrheit verwechselt wird. |
| Weisheit | Das A steht an erster Stelle, ohne deshalb alle folgenden Buchstaben entbehrlich zu machen. |
| Weisheit | Das A trägt den Stolz des Ersten und zugleich die Bescheidenheit eines bloßen Zeichens. |
| Weisheit | Das erste Zeichen ist eine Einladung, keine Garantie. |
| Weisheit | Der erste Schritt ist wichtig, doch seine Bedeutung erhält er erst durch die Schritte, die ihm folgen. |
| Weisheit | Ein A kann Anfang heißen, aber auch Abschluss, wenn man den Kreis des Wissens neu beginnt. |
| Weisheit | Ein alphabetischer Vorrang ist noch kein Beweis geistiger Überlegenheit. |
| Weisheit | Ein Anfang ist kein Verdienst, wenn ihm keine Ausdauer folgt. |
| Weisheit | Ein guter Anfang braucht weniger Vollkommenheit als den Mut, überhaupt gesetzt zu werden. |
| Weisheit | Jeder Mensch beginnt sein Lernen mit einfachen Zeichen und endet dennoch nie mit dem Lernen. |
| Weisheit | Jedes große Werk beginnt mit einem kleinen A, doch kein Anfang vollendet sich von selbst. |
| Weisheit | Wer das A des Lebens kennt, sollte nicht behaupten, bereits beim Z angekommen zu sein. |
| Weisheit | Wer das A kennt, hat noch nicht das Alphabet verstanden, aber er besitzt den ersten Schlüssel dazu. |
| Weisheit | Wer das Alphabet beherrschen will, muss nach dem A auch das B gelten lassen. |
| Weisheit | Wer das Kleine gering schätzt, wird das Große nie vollständig verstehen, denn jedes Wort besteht aus einzelnen Zeichen. |
| Weisheit | Wer immer nur der Erste sein will, vergisst leicht, dass auch ein A erst im Wort seinen Sinn gewinnt. |
| Weisheit | Wer von A bis Z denken möchte, darf die Buchstaben dazwischen nicht überspringen. |
| Welt-als-Buch-Topos | Die Welt ist ein Buch, und jedes A darin eröffnet eine neue Seite menschlicher Erfahrung. |
| Wiederholungsstruktur | In jedem Kapitel erscheint ein neues A, dessen Bedeutung sich von Angst über Aufbruch bis zu Anerkennung verändert. |
| Wortwitz | Beim A fängt alles an, sogar das Anfangen. |
| Wortwitz | Beim A und O ist das A für den Anfang zuständig und das O für das Erstaunen. |
| Wortwitz | Das A hat einen guten Stand, schließlich ruht es auf zwei Beinen. |
| Wortwitz | Das A in »Ahnung« weiß noch nicht viel, klingt aber vielversprechend. |
| Wortwitz | Das A in »Antwort« kommt zuerst, obwohl die Frage vorher gestellt wurde. |
| Wortwitz | Das A in »Arbeit« beginnt früh, das A in »Abend« kommt später zur Ruhe. |
| Wortwitz | Das A ist der Anfang aller Anfangsbuchstaben. |
| Wortwitz | Das A ist ein Zeichen mit ausgeprägtem Anfangsverdacht. |
| Wortwitz | Das A ist immer zuerst zur Stelle und dennoch selten allein zuständig. |
| Wortwitz | Das A ist maßgeblich, sobald es das richtige Maß bezeichnet. |
| Wortwitz | Das A macht den Anfang, aber das Z hat gewöhnlich das letzte Wort. |
| Wortwitz | Das A steht an der Spitze, obwohl es weder klettert noch kandidiert. |
| Wortwitz | Das A steht vorn, weil hinten bereits das Z wartet. |
| Wortwitz | Das Alphabet wäre ohne A nicht kopflos, aber anfangslos. |
| Wortwitz | Ein A im Ärmel ist noch kein Ass. |
| Wortwitz | Ein A kann ausgezeichnet sein, ohne etwas Ausgezeichnetes auszusagen. |
| Wortwitz | Ein großes A ist kein größerer Gedanke, sondern nur ein größerer Buchstabe. |
| Wortwitz | Ein lang gezogenes A ist ein Buchstabe mit Überlänge. |
| Wortwitz | Ohne A gäbe es keinen Anfang, aber auch keine Ausrede. |
| Wortwitz | Wer A sagt, sollte nicht schweigen, bevor das Wort vollständig ist. |
| Wortwitz | Wer das A breittritt, erhält noch lange kein breiteres Alphabet. |
| Wortwitz | Wer das A nicht achtet, hat beim Alphabet schlechte Anfangskarten. |
| Wortwitz | Wer das A überspringt, betreibt alphabetischen Hochsprung. |
| Wortwitz | Wer sein A und O kennt, hat zumindest zwei Buchstaben sicher. |
| Wortwitz | Wer von A bis Z plant, sollte spätestens beim B beginnen zu handeln. |
| Zäsur | Das A stand da - und plötzlich begann die Sprache. |
| Zeugma | Er setzte das A auf das Papier und einen Anfang in sein Leben. |
| Zitatmontage | Aus Fibel, Gebet, Wörterbuch und Liebesbrief entsteht eine Collage, in der das A immer neue Bedeutungen annimmt. |