A
Grundbedeutung
Das A ist der erste Buchstabe des lateinischen Alphabets. Es erscheint als Großbuchstabe A und als Kleinbuchstabe a. Im Deutschen ist es ein Vokalbuchstabe. Der bezeichnete Laut kann je nach Wort und lautlicher Umgebung kurz gesprochen werden, beispielsweise in „Mann“, oder lang, beispielsweise in „Name“. In der digitalen Zeichencodierung trägt der Großbuchstabe A den Unicode-Codepunkt U+0041, der Kleinbuchstabe a den Codepunkt U+0061.
Als erster Buchstabe des Alphabets besitzt das A neben seiner sprachlichen Funktion eine ausgeprägte symbolische Bedeutung. Es kann stehen für:
- Anfang und Ursprung;
- Ausgangspunkt und ersten Schritt;
- Auftakt und Eröffnung;
- Grundlage und elementares Wissen;
- erste Rangstelle oder erste Möglichkeit innerhalb einer Auswahl;
- erste Abteilung, Gruppe oder Kategorie;
- eine besonders hohe Bewertung, sofern ein Bewertungssystem mit A beginnt.
Für sich genommen ist das A ein einzelnes Schriftzeichen. In Verbindung mit anderen Buchstaben wirkt es an Lautgestalt, Schreibgestalt und Bedeutung von Wörtern mit. Aus Buchstaben entstehen Wörter, aus Wörtern Sätze und aus Sätzen zusammenhängende Aussagen.
In alphabetischen Ordnungen kennzeichnet A gewöhnlich den ersten Abschnitt. Wörterbücher, Lexika, Verzeichnisse, Register, Bibliothekskataloge und Aktenordnungen beginnen daher häufig mit der Abteilung A.
In der Wendung „das A und O“ steht A für Alpha und O für Omega, also für den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets. Die Verbindung bezeichnet entweder Anfang und Ende oder das Wesentliche und Unentbehrliche einer Sache. In der Wendung „von A bis Z“ markiert das A den Ausgangspunkt einer vollständigen Reihe; gemeint ist eine Darstellung, Untersuchung oder Kenntnis, die keinen wesentlichen Bereich auslässt.
Das A kann außerdem als Kennbuchstabe eine Person, einen Gegenstand, eine Variante, einen Gebäudeteil, eine Strecke, einen Plan, eine Prüfungsaufgabe oder eine Kategorie bezeichnen. Seine konkrete Bedeutung ergibt sich aus dem jeweiligen Zusammenhang.
In der Musik ist A ein Tonname. Das eingestrichene a, in der wissenschaftlichen Tonhöhenbezeichnung A4, dient häufig als Kammerton. Die internationale Norm ISO 16 legt für diesen Referenzton 440 Hertz fest; in der historischen Aufführungspraxis und in einzelnen Ensembles werden jedoch auch andere Stimmtonhöhen verwendet.
Als Symbol des Anfangs ist das A kulturell ambivalent. Es kann Hoffnung, Aufbruch und Möglichkeit bezeichnen, aber ebenso Unsicherheit, Unreife und die Mühsal des ersten Schrittes. Es verheißt Entwicklung, enthält jedoch noch keine Vollendung.
Antithesen
Das A ist das kleinste Zeichen des Anfangs und das größte Versprechen des Kommenden.
Der einzelne Buchstabe ist materiell und sprachlich begrenzt. Als Symbol des Anfangs verweist er jedoch auf alle Möglichkeiten, die sich aus ihm entwickeln können. Kleinheit und Weite werden einander gegenübergestellt.
Das A steht still auf dem Papier und setzt doch die Sprache in Bewegung.
Das geschriebene Zeichen selbst bewegt sich nicht. Durch Lesen, Sprechen und Verstehen löst es jedoch geistige und sprachliche Vorgänge aus. Körperliche Ruhe steht geistiger Bewegung gegenüber.
Das A beginnt die Ordnung, ohne die Ordnung vollenden zu können.
Der erste Buchstabe eröffnet die alphabetische Reihe. Allein kann er jedoch weder ein vollständiges Alphabet noch ein sprachliches System bilden. Beginn und Vollendung werden unterschieden.
Das A ist zuerst und doch nicht wichtiger als die Folgenden.
Die erste Stellung könnte als Vorrang erscheinen. Für die Bildung von Wörtern und Sätzen sind jedoch auch die übrigen Buchstaben unverzichtbar. Rang und funktionale Gleichwertigkeit bilden den Gegensatz.
Das A ist sichtbar als Zeichen und unsichtbar als Gedanke.
Die geschriebene Gestalt kann mit den Augen wahrgenommen werden. Die mit ihr verbundene Bedeutung, etwa Anfang oder Ursprung, ist dagegen geistiger Natur.
Das A öffnet den Weg, aber es geht ihn nicht.
Der Buchstabe symbolisiert den Beginn einer Entwicklung. Die weitere Entwicklung muss jedoch durch Handlungen, Entscheidungen oder nachfolgende Zeichen vollzogen werden.
Das A verspricht den Anfang, aber nicht den Erfolg.
Ein Beginn schafft eine Möglichkeit, garantiert jedoch keine gelungene Fortsetzung. Hoffnung und Unsicherheit stehen nebeneinander.
Das A ist einfach zu schreiben und schwer zu verwirklichen.
Der Buchstabe lässt sich rasch auf das Papier setzen. Einen tatsächlichen Anfang zu wagen, kann dagegen Mut, Planung und Entschlossenheit verlangen.
Das A ist stumm, solange es nur betrachtet wird, und laut, sobald es gesprochen wird.
Die sichtbare Schrift besitzt zunächst keinen hörbaren Klang. Beim Lesen oder Aussprechen wird aus dem stillen Zeichen ein Laut.
Das A ist alt als Buchstabe und neu in jedem begonnenen Wort.
Der Buchstabe gehört zu einer langen Schrifttradition. In jedem neu geschriebenen Wort erhält er dennoch eine neue Funktion und einen neuen Zusammenhang.
Das A ist fest in seiner Form und wandelbar in seiner Bedeutung.
Die Grundgestalt des Buchstabens bleibt erkennbar. Seine Bedeutung verändert sich jedoch je nach Verwendung als Lautzeichen, Kennbuchstabe, Tonname, Rangstufe oder Symbol.
Das A begrenzt den ersten Platz und eröffnet eine unbegrenzte Folge.
Seine Position innerhalb des Alphabets ist eindeutig bestimmt. Die Zahl der Wörter und Gedanken, an deren Bildung es beteiligt sein kann, ist dagegen nahezu unbegrenzt.
Das A bezeichnet den Ursprung und trägt doch Spuren einer langen Geschichte.
Als erster Buchstabe steht es symbolisch für Ursprünglichkeit. Tatsächlich ist es selbst das Ergebnis einer historischen Entwicklung von Schrift und Sprache.
Das A kann jeder lernen, aber niemand schöpft seine Möglichkeiten aus.
Die Form und Aussprache des Buchstabens gehören zum elementaren Wissen. Seine Verbindungen, Bedeutungen und symbolischen Anwendungen sind jedoch äußerst vielfältig.
Das A trennt den Anfang vom Davor und verbindet ihn mit dem Danach.
Ein Anfang setzt eine Grenze gegenüber dem vorherigen Zustand. Gleichzeitig eröffnet er eine Beziehung zu allem, was aus ihm hervorgeht.
Das A ist ein einzelnes Zeichen und Teil eines gemeinschaftlichen Systems.
Als Buchstabe besitzt es eine eigene Form. Seine volle Funktion erhält es erst im Zusammenhang mit anderen Zeichen.
Wer beim A beginnt, ist noch unwissend; wer das A überspringt, bleibt ohne Grundlage.
Der Anfänger besitzt noch kein umfassendes Wissen. Wer die Grundlagen auslässt, erschwert sich jedoch jedes spätere Verständnis.
Das A kann den ersten Rang bezeichnen und zugleich für elementare Unkenntnis stehen.
In Bewertungssystemen kann A für eine hohe Leistung stehen. In der Formulierung „noch beim A sein“ bezeichnet es dagegen einen sehr frühen Lernstand.
Das A eröffnet das Ganze und bleibt selbst ein Teil.
Es weist auf die vollständige alphabetische Ordnung voraus, ist aber niemals mit dieser Ordnung identisch. Ganzes und Teil werden gegeneinandergestellt.
Das A ist immer dasselbe und niemals im selben Zusammenhang.
Der Buchstabe bleibt formal erkennbar. In jedem Wort, Satz oder Zeichensystem übernimmt er jedoch eine andere Funktion.
Metaphorik
Das A ist das Eingangstor des Alphabets.
Das Alphabet wird als Gebäude oder umgrenzter Raum vorgestellt. Das A bildet den ersten Zugang zu dieser Welt der Zeichen.
Das A ist der Grundstein der Schrift.
Wie ein Grundstein den Beginn eines Bauwerks markiert, bezeichnet das A sinnbildlich die elementare Grundlage des Schreibens.
Das A ist die Morgendämmerung der Sprache.
Die Morgendämmerung steht für den Übergang von Dunkelheit zu Licht. Übertragen bezeichnet sie das Entstehen von Sprache und Bedeutung.
Das A ist das Samenkorn des Wortes.
Ein Samenkorn ist klein, enthält aber die Möglichkeit einer späteren Entfaltung. Ebenso kann aus einem einzelnen Zeichen ein Wort und aus einem Wort ein umfassender Gedanke entstehen.
Das A ist der erste Herzschlag eines Satzes.
Der Satz wird als lebendiger Organismus dargestellt. Das A gibt ihm, sofern er mit diesem Buchstaben beginnt, den ersten rhythmischen Impuls.
Das A ist die Schwelle zwischen Schweigen und Sprache.
Die Schwelle bezeichnet einen Übergang. Der Buchstabe markiert den Schritt vom Ungesagten zum geschriebenen oder gesprochenen Ausdruck.
Das A ist der erste Takt im Konzert der Buchstaben.
Das Alphabet erscheint als musikalisches Zusammenspiel. Das A eröffnet dieses Zusammenspiel wie der erste Takt ein Musikstück.
Das A ist der Schlüssel zur ersten Tür des Wissens.
Der Buchstabe wird mit einem Schlüssel verglichen, weil das Erlernen des Alphabets den Zugang zum Lesen und Schreiben ermöglicht.
Das A ist der Ankerpunkt der alphabetischen Ordnung.
Wie ein Anker ein Schiff festhält, stabilisiert das A als erster Bezugspunkt die Reihenfolge des Alphabets.
Das A ist der Quellstein eines sprachlichen Flusses.
Die Sprache wird als Fluss gedacht. Das A steht für einen möglichen Ursprung, aus dem sich Wörter und Gedanken weiterbewegen.
Das A ist die erste Sprosse auf der Leiter des Lesens.
Lesenlernen erscheint als Aufstieg. Der erste Buchstabe bildet eine elementare Stufe auf diesem Weg.
Das A ist die offene Tür eines ungeschriebenen Buches.
Der Buchstabe steht für den Beginn eines Werkes, dessen Inhalt noch nicht festgelegt ist. Er eröffnet Möglichkeiten, ohne sie bereits auszuführen.
Das A ist der Kompasspunkt des Anfangs.
Ein Kompass dient der Orientierung. Das A zeigt in einer alphabetischen Ordnung an, wo die Reihe beginnt.
Das A ist die Wurzel eines wachsenden Wortbaums.
Die Sprache wird als Baum vorgestellt. Einzelne Buchstaben bilden die Grundlage, aus der Wörter, Sätze und Texte hervorgehen.
Das A ist der erste Stein auf einer Brücke zum Verstehen.
Lesen und Sprache werden als Verbindung zwischen Menschen oder Gedanken aufgefasst. Das A bezeichnet einen ersten Baustein dieser Verbindung.
Das A ist der Zündfunke des Alphabets.
Der Buchstabe wird als auslösender Funke dargestellt. Mit ihm beginnt sinnbildlich die Bewegung durch die gesamte Zeichenreihe.
Das A ist die Quelle, das Z die Mündung.
Das Alphabet erscheint als Flusslauf. Das A bezeichnet den Ursprung, das Z den Abschluss.
Das A ist der Morgenstern über dem Land der Wörter.
Der Morgenstern kündigt einen neuen Tag an. Das A kündigt entsprechend den Beginn sprachlicher Entfaltung an.
Das A ist das erste Fenster im Haus der Sprache.
Durch ein Fenster wird ein neuer Bereich sichtbar. Das A eröffnet einen ersten Blick auf das System der Schrift.
Das A ist die Keimzelle der alphabetischen Ordnung.
Die Keimzelle enthält die Möglichkeit weiterer Entwicklung. Der Buchstabe steht hier für die erste Stelle eines größeren Systems.
Das A ist das Sprungbrett des Lesens.
Das Sprungbrett ermöglicht den Übergang in eine neue Bewegung. Das Erkennen des Buchstabens unterstützt den Eintritt in die Welt des Lesens.
Das A ist die erste Wegmarke im Gelände der Schrift.
Die Schrift wird als Landschaft aufgefasst. Das A gibt Orientierung und markiert den Beginn eines Weges.
Das A ist die Fackel am Eingang der Zeichenwelt.
Die Fackel spendet Licht und ermöglicht Orientierung. Der Buchstabe führt sinnbildlich in eine zunächst unbekannte Welt.
Das A ist das Fundament, auf dem noch kein Haus steht.
Der Anfang ist notwendig, aber noch nicht mit dem fertigen Ergebnis gleichzusetzen. Die Metapher betont zugleich Bedeutung und Unvollständigkeit.
Das A ist der erste Atemzug eines Gedankens.
Ein Gedanke wird als lebendiges Wesen dargestellt. Der Anfang seiner sprachlichen Formulierung gleicht einem ersten Atemzug.
Allegorien
Das A als Torhüter.
Am Eingang einer großen Stadt stand das A als Torhüter. Hinter ihm lagen die Gassen der Silben, die Plätze der Wörter und die weiten Straßen der Sätze. Jeder Gedanke, der die Stadt betreten wollte, musste zunächst eine sichtbare oder hörbare Gestalt annehmen.
Die Stadt verkörpert die Sprache. Das A steht für den Zugang zum Alphabet. Die Silben, Wörter und Sätze bilden die verschiedenen Bereiche sprachlicher Ordnung.
Das A als erster Wanderer.
Das A brach am frühen Morgen zu einer Reise auf. Es kannte weder die Länge des Weges noch den Ort des Zieles. Als B, C und die übrigen Buchstaben ihm folgten, entstand aus dem einsamen Wanderer eine geordnete Reihe.
Die Reise steht für die Entwicklung vom einzelnen Zeichen zum vollständigen Alphabet. Zugleich zeigt die Allegorie, dass ein Anfang erst durch Fortsetzung Bedeutung gewinnt.
Das A als Lehrling.
In der Werkstatt der Sprache war das A der jüngste Lehrling. Es konnte allein weder ein Gedicht noch eine Erzählung herstellen. Doch ohne seinen ersten Handgriff blieb manches Werk unbegonnen.
Die Werkstatt versinnbildlicht den sprachlichen Schaffensprozess. Der Lehrling steht für ein elementares Zeichen, das allein begrenzt, im Zusammenhang jedoch notwendig ist.
Das A als Samenkorn.
Ein Gärtner legte ein A in die Erde. Zunächst war nichts als ein kleiner Strich auf dunklem Boden zu sehen. Später wuchsen daraus Silben, Wörter und schließlich ein ganzer Wald von Geschichten.
Das A erscheint als Samenkorn. Der Wald steht für die unbegrenzte Vielfalt sprachlicher und literarischer Gestaltung.
Das A als König ohne Reich.
Das A setzte sich eine Krone auf, weil es der erste Buchstabe war. Es befahl dem leeren Papier, sich vor ihm zu verneigen. Doch erst als die anderen Buchstaben erschienen, bemerkte es, dass ein König ohne Gemeinschaft kein Reich besitzt.
Die Krone steht für den ersten Rang. Die Allegorie relativiert diesen Rang, indem sie die Abhängigkeit des einzelnen Buchstabens vom gesamten Zeichensystem zeigt.
Das A als Brückenbauer.
Zwischen dem Schweigen und der Sprache lag ein breiter Fluss. Das A setzte den ersten Stein, B den zweiten und C den dritten. Als die Brücke vollendet war, konnten Gedanken von einem Menschen zum anderen gelangen.
Der Fluss bezeichnet die Trennung zwischen innerem Erleben und äußerer Mitteilung. Die Buchstaben bilden gemeinsam die Brücke der Sprache.
Das A als Morgenrufer.
Jeden Morgen stieg das A auf einen Turm und rief die Wörter aus dem Schlaf. Einige wurden zu Fragen, andere zu Liedern, wieder andere zu Gesetzen. Am Abend kehrten sie in die Bücher zurück.
Der Morgen steht für den Beginn sprachlicher Tätigkeit. Der Turm verweist auf die herausgehobene Position des ersten Buchstabens.
Das A als Hüter des ersten Schrittes.
Vor einem langen Weg saß das A und bewachte den ersten Schritt. Viele Reisende fragten nach dem Ziel, aber nur wenige setzten den Fuß auf den Weg. Das A erklärte ihnen, dass kein Ziel erreicht werde, solange der Anfang nur betrachtet werde.
Der Weg bezeichnet eine Aufgabe oder Lebensentwicklung. Das A steht für den Entschluss, tatsächlich zu beginnen.
Das A als Richter des Anfangs.
Das A saß in einem Gerichtssaal und prüfte alle Vorhaben. Es fragte nicht, ob sie bereits vollkommen seien, sondern ob sie einen ehrlichen und tragfähigen Anfang besäßen. Wer nur vom Ende träumte, ohne beginnen zu wollen, wurde zurückgewiesen.
Der Gerichtssaal steht für verantwortliche Prüfung. Die Allegorie unterscheidet zwischen bloßem Wunsch und wirklichem Beginn.
Das A als Fährmann.
Am Ufer des Unwissens wartete das A mit einem kleinen Boot. Es konnte niemanden unmittelbar ans ferne Ufer des Wissens bringen, wohl aber zur ersten Insel des Lesens. Von dort führten weitere Boote tiefer in das Land der Erkenntnis.
Das Boot symbolisiert das elementare Lernen. Das A ist nicht das gesamte Wissen, sondern ein erstes Transportmittel auf dem Weg dorthin.
Das A als Uhrmacher.
Ein Uhrmacher setzte das A als erstes Zahnrad in ein großes Werk. Allein drehte es sich nutzlos. Erst als die übrigen Räder eingriffen, begann die Uhr der Sprache zu laufen.
Das Uhrwerk steht für die regelhafte Verbindung sprachlicher Zeichen. Der einzelne Buchstabe erhält seine Wirkung durch das Zusammenspiel mit anderen.
Das A als Bergsteiger.
Das A erreichte als Erster einen hohen Vorsprung und glaubte, bereits auf dem Gipfel zu stehen. Als es nach oben blickte, sah es noch zahlreiche Stufen. Da erkannte es, dass der erste Rang innerhalb einer Reihe nicht mit der Vollendung eines Weges verwechselt werden darf.
Der Berg bezeichnet Lernen, Entwicklung oder Erkenntnis. Die Allegorie warnt vor Selbstüberschätzung nach ersten Erfolgen.
Figürliche Wendungen
Die folgenden Formulierungen sind redaktionelle Bildprägungen und keine allgemein tradierten Redensarten. Sie übertragen die Stellung des A am Anfang des Alphabets auf Vorgänge des Beginnens, Ordnens und Fortführens.
Das A einer neuen Zeit setzen.
Eine neue Epoche, Entwicklung oder Denkweise wird bewusst eröffnet.
Am A einer Sache stehen.
Ein Vorhaben befindet sich noch in seiner frühesten Phase.
Das A aus den Augen verlieren.
Der ursprüngliche Ausgangspunkt, Zweck oder Grundgedanke einer Sache wird vergessen.
Zum A zurückkehren.
Eine Person besinnt sich auf die Grundlagen oder beginnt eine Prüfung von Neuem.
Ein neues A schreiben.
Ein bewusster Neubeginn wird vollzogen.
Das A im Wort suchen.
In einer komplexen Angelegenheit wird nach dem elementaren Ausgangspunkt gesucht.
Das A vor das Z setzen.
Die richtige Reihenfolge wird beachtet; Voraussetzungen werden nicht übersprungen.
Das Z vor dem A verlangen.
Jemand erwartet ein Ergebnis, bevor die notwendigen Grundlagen geschaffen wurden.
Dem Anfang einen Buchstaben geben.
Ein noch unbestimmter Entschluss erhält eine erste erkennbare Form.
Mit einem fremden A beginnen.
Ein Vorhaben wird nach den Voraussetzungen oder Vorstellungen eines anderen begonnen.
Das eigene A finden.
Eine Person entdeckt einen persönlichen Ausgangspunkt, eine eigene Stimme oder eine selbstbestimmte Richtung.
Ein A in den Sand schreiben.
Ein Anfang wird gesetzt, der unsicher, vergänglich oder leicht zu beseitigen ist.
Das A in Stein meißeln.
Ein Beginn oder Grundsatz wird verbindlich und dauerhaft festgelegt.
Das A in die Luft zeichnen.
Ein Vorhaben wird angedeutet, ohne bereits feste Gestalt anzunehmen.
Das A zum Leuchten bringen.
Ein zunächst unscheinbarer Anfang erhält Aufmerksamkeit und Bedeutung.
Das A durch die Tür tragen.
Eine neue Idee oder Entwicklung wird in einen bestehenden Zusammenhang eingeführt.
Das A auf die Reise schicken.
Ein Vorhaben wird begonnen und seinem weiteren Verlauf überlassen.
Das A an den Nagel hängen.
Ein begonnenes Vorhaben wird aufgegeben. Die Wendung ist eine redaktionelle Übertragung von „etwas an den Nagel hängen“.
Das A neu stimmen.
Die grundlegende Orientierung wird verändert. Die Formulierung verbindet den Buchstaben mit dem musikalischen Ton A.
Das A anschlagen.
Ein Anfangssignal wird gegeben. Zugleich klingt die musikalische Bedeutung des Tones A an.
Das A des Tages finden.
Die wichtigste erste Aufgabe oder der entscheidende Ausgangspunkt eines Tages wird bestimmt.
Das A unter den Trümmern suchen.
Nach einem Scheitern wird nach einer Grundlage für einen Neubeginn gesucht.
Das A auf festen Boden stellen.
Ein Vorhaben erhält realistische, tragfähige Voraussetzungen.
Das A aus dem Schatten holen.
Ein übersehener Ursprung oder eine vergessene Grundlage wird sichtbar gemacht.
Zwischen A und Z den Faden halten.
Während eines langen oder komplizierten Vorgangs bleibt der Zusammenhang gewahrt.
Das A gegen den Wind schreiben.
Ein Anfang wird trotz Widerstand, Unsicherheit oder ungünstiger Bedingungen gewagt.
Das A im Herzen tragen.
Eine Person bewahrt die Bereitschaft zum Neubeginn.
Das A über die Schwelle bringen.
Die Phase des bloßen Planens wird überwunden; die tatsächliche Ausführung beginnt.
Das A mit Leben füllen.
Eine abstrakte Idee oder ein bloßer Plan wird praktisch verwirklicht.
Das A vom Staub befreien.
Eine alte, vergessene oder aufgegebene Idee wird wieder aufgenommen.
Das A im Lärm hören.
In einer unübersichtlichen Lage wird das erste klare Signal oder der grundlegende Gedanke erkannt.
Dem Z ein neues A folgen lassen.
Nach einem Abschluss wird ein neuer Anfang geschaffen.
Sprichwörter
Wer A sagt, muss auch B sagen.
Wer einen Anfang macht, eine Behauptung aufstellt oder eine Entscheidung trifft, muss grundsätzlich bereit sein, die daraus entstehenden Folgen zu übernehmen. Das Sprichwort darf jedoch nicht so verstanden werden, dass ein erkennbar falscher Weg unter allen Umständen fortgesetzt werden müsse.
Aller Anfang ist schwer.
Der Beginn einer Tätigkeit verlangt häufig mehr Mut und Überwindung als ihre spätere Fortsetzung. Unsicherheit, fehlende Erfahrung und ungewohnte Anforderungen erschweren den ersten Schritt.
Gut begonnen ist halb gewonnen.
Eine gründliche Vorbereitung und ein entschlossener Beginn stellen bereits einen wesentlichen Teil der Arbeit dar.
Frisch gewagt ist halb gewonnen.
Die sprichwörtliche deutsche Fassung geht sinngemäß auf Horaz’ „Dimidium facti, qui coepit, habet“ zurück. Sie betont den praktischen und psychologischen Wert des entschlossenen Beginnens.
Der erste Schritt ist der schwerste.
Vor dem Beginn erscheinen Hindernisse häufig größer, als sie nach dem tatsächlichen Handeln sind. Sobald der erste Schritt getan ist, entsteht Bewegung.
Ende gut, alles gut.
Ein glücklicher Abschluss kann frühere Schwierigkeiten in den Hintergrund treten lassen. Im Zusammenhang mit A entsteht ein Gegenstück zum Gedanken des Anfangs.
Früh übt sich, was ein Meister werden will.
Urheber: Friedrich Schiller; später sprichwörtlich geworden.
Fähigkeiten entstehen durch rechtzeitiges und wiederholtes Üben. Das Sprichwort verbindet den elementaren Anfang mit späterer Meisterschaft.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
Früh erworbenes Wissen prägt die spätere Entwicklung. Die Aussage ist zugespitzt und darf nicht wörtlich als Unmöglichkeit lebenslangen Lernens verstanden werden.
Übung macht den Meister.
Ein erster Versuch genügt selten. Können entsteht durch Wiederholung, Korrektur und fortgesetzte Erfahrung.
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Kleine, wiederholte Einwirkungen können auf lange Sicht große Veränderungen bewirken. Ein unscheinbarer Anfang kann daher bedeutende Folgen haben.
Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.
Große Werke benötigen Zeit. Das Sprichwort wendet sich gegen die Erwartung, ein Anfang müsse unverzüglich zur Vollendung führen.
Was lange währt, wird endlich gut.
Langwierige Arbeit kann zu einem befriedigenden Ergebnis führen. Die Dauer zwischen A und Z wird nicht als bloßes Hindernis, sondern als Reifungsprozess betrachtet.
Morgenstund hat Gold im Mund.
Ein früher Tagesbeginn gilt als günstig für Arbeit und Erfolg. Der Morgen wird zum zeitlichen A des Tages.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Notwendige Handlungen sollen nicht unnötig aufgeschoben werden. Das Sprichwort fordert dazu auf, den Anfang nicht ständig zu vertagen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Entschlossenheit schafft häufig Möglichkeiten, ein Vorhaben zu beginnen und fortzuführen. Der Wille ersetzt allerdings weder Sachkenntnis noch realistische Planung.
Kleine Ursache, große Wirkung.
Ein geringfügiger Anfang kann weitreichende Folgen haben. Das Sprichwort kann positive wie negative Entwicklungen bezeichnen.
Wie man sich bettet, so liegt man.
Frühe Entscheidungen bestimmen spätere Bedingungen. Der Beginn einer Handlung beeinflusst ihren weiteren Verlauf.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Ein guter Anfang ist noch kein sicherer Erfolg. Erst der Abschluss erlaubt ein verlässliches Urteil.
Unverhofft kommt oft.
Entwicklungen beginnen nicht immer geplant oder vorhersehbar. Ein überraschender Anfang kann den bisherigen Verlauf verändern.
Wehret den Anfängen.
Urheber: nach Ovids lateinischer Mahnung „Principiis obsta“ sprichwörtlich geworden.
Schädliche Entwicklungen sollen möglichst früh erkannt und verhindert werden, bevor sie sich verfestigen.
Redensarten
Das A und O einer Sache.
Gemeint ist das Wesentliche, Grundlegende oder Unentbehrliche. Die Wendung bezieht sich auf Alpha und Omega, den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets.
Von A bis Z.
Die Wendung bezeichnet Vollständigkeit. Wer etwas von A bis Z kennt oder erklärt, berücksichtigt alle wesentlichen Teile.
Jemandem ein A für ein U vormachen.
Jemand wird getäuscht oder zu einer falschen Annahme verleitet. Etwas Unrichtiges wird als richtig ausgegeben.
Beim A anfangen.
Eine Darstellung oder Tätigkeit beginnt mit den elementaren Grundlagen.
Noch beim A sein.
Jemand befindet sich in einem sehr frühen Stadium des Lernens oder Arbeitens.
Nicht über das A hinauskommen.
Eine Person macht kaum Fortschritte und bleibt bei den ersten Grundlagen stehen.
Bei Adam und Eva anfangen.
Jemand beginnt seine Erklärung sehr weit vorn und erzählt eine ausführliche Vorgeschichte.
Etwas von Grund auf lernen.
Eine Sache wird nicht oberflächlich, sondern beginnend bei ihren elementaren Voraussetzungen erlernt.
Bei null anfangen.
Jemand muss ohne verwertbare Vorarbeit, Mittel oder Erfahrung neu beginnen.
Den Anfang machen.
Eine Person übernimmt den ersten Schritt und eröffnet eine Tätigkeit.
Einen Anfang setzen.
Ein bewusster Beginn wird geschaffen. Die Wendung klingt feierlicher und programmatischer als „anfangen“.
Den ersten Schritt tun.
Eine Absicht wird in eine konkrete Handlung überführt.
Den Grundstein legen.
Die Grundlage für ein späteres Werk, eine Einrichtung oder eine Entwicklung wird geschaffen.
Den Auftakt geben.
Eine Handlung oder Veranstaltung wird eröffnet. Die Wendung stammt aus dem musikalischen Bereich.
Den Startschuss geben.
Eine Entwicklung wird ausgelöst. Das Bild stammt aus dem Wettkampfsport.
Etwas auf den Weg bringen.
Ein Vorhaben wird begonnen und in eine erste Bewegung versetzt.
Den Stein ins Rollen bringen.
Eine Handlung löst einen fortschreitenden, möglicherweise schwer aufzuhaltenden Prozess aus.
Die Weichen stellen.
Frühe Entscheidungen bestimmen die Richtung einer späteren Entwicklung.
Eine neue Seite aufschlagen.
Ein neuer Lebensabschnitt oder eine veränderte Phase beginnt.
Ein neues Kapitel beginnen.
Eine klar abgrenzbare neue Entwicklungsphase wird eröffnet.
In den Kinderschuhen stecken.
Eine Entwicklung befindet sich noch in einem frühen und unausgereiften Stadium.
Am Anfang des Weges stehen.
Jemand hat eine Aufgabe, Ausbildung oder Entwicklung gerade erst begonnen.
In den Startlöchern stehen.
Eine Person oder ein Vorhaben ist vorbereitet und kann unmittelbar beginnen.
Grünes Licht geben.
Die Erlaubnis oder Zustimmung zum Beginn eines Vorhabens wird erteilt.
Den ersten Spatenstich tun.
Die Wendung bezeichnet den symbolischen oder tatsächlichen Beginn eines Bauvorhabens.
Der Anfang vom Ende.
Ein Ereignis leitet einen Niedergang oder eine abschließende Entwicklung ein.
Ein Anfang mit Hindernissen.
Eine Unternehmung beginnt unter ungünstigen, verwirrenden oder schwierigen Bedingungen.
Etwas ins Leben rufen.
Eine Einrichtung, Bewegung oder Tätigkeit wird gegründet und wirksam gemacht.
Etwas aus der Taufe heben.
Ein Werk, eine Organisation oder ein Projekt wird offiziell begründet oder erstmals öffentlich vorgestellt.
Die ersten Gehversuche machen.
Jemand sammelt elementare Erfahrungen auf einem neuen Gebiet. Die Wendung vergleicht den Lernenden mit einem Kind, das gehen lernt.
Etwas buchstabieren müssen.
Ein Sachverhalt muss besonders langsam, deutlich und schrittweise erklärt werden.
Das Alphabet herunterbeten.
Die Buchstabenfolge wird mechanisch und meist auswendig aufgesagt.
Das kleine Einmaleins einer Sache beherrschen.
Die grundlegenden Regeln eines Gebietes sind bekannt. Obwohl die Wendung nicht unmittelbar vom A ausgeht, entspricht sie dem Gedanken alphabetischer Grundlagen.
Deutsche Zitate
Im Anfang war das Wort.
Urheber: Evangelium nach Johannes, Kapitel 1, Vers 1; deutsche Fassung nach Martin Luther.
Das Zitat erhebt das Wort zum ursprünglichen Prinzip. Für den Begriff A ist es bedeutsam, weil Anfang, Sprache und Schöpfung miteinander verbunden werden.
Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Thaten sehn.
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, „Vorspiel auf dem Theater“, Verse 214–215.
Das Zitat stellt dem gesprochenen oder geschriebenen Anfang die notwendige Handlung gegenüber. Ein Wort allein vollendet kein Werk.
Das erste steht uns frey, beym zweyten sind wir Knechte.
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, „Studierzimmer“, Vers 1412.
Der erste Schritt erscheint als freie Entscheidung. Aus ihm können jedoch Bindungen, Verpflichtungen und Folgen entstehen, die nicht mehr ebenso frei beherrscht werden.
Früh übt sich, was ein Meister werden will.
Urheber: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, 3. Aufzug, 1. Szene.
Meisterschaft setzt einen frühen Anfang und fortgesetztes Üben voraus. Das Zitat ist in den allgemeinen Sprichwortschatz eingegangen.
Eins kommt aus dem Andern. Wer A sagt, muß B sagen.
Urheber: Theodor Fontane, Unterm Birnbaum, Kapitel 18.
Fontane verwendet die sprichwörtliche Folge in einem unheilvollen Handlungszusammenhang. Ein erster Schritt zwingt zu weiteren Schritten und verschärft die Verstrickung.
Im Anfang ist wohl die Tat, aber darüber liegt die Idee.
Urheber: Paul Klee, Schöpferische Konfession.
Klee verbindet praktisches Werden mit geistigem Entwurf. Der sichtbare Anfang einer Handlung besitzt demnach eine vorgängige gedankliche Voraussetzung.
Sapere aude! Habe Muth dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Urheber: Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Kant erklärt den Ausspruch zum Wahlspruch der Aufklärung. Der Satz fordert den Austritt aus selbstverschuldeter Unmündigkeit und den selbständigen Gebrauch der Vernunft.
Du mußt dein Leben ändern.
Urheber: Rainer Maria Rilke, „Archaïscher Torso Apollos“.
Der abschließende Satz des Gedichts verdichtet die Erfahrung eines Kunstwerks zu einer Forderung nach Neubeginn und Veränderung.
Ich sage euch: man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
Urheber: Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, „Zarathustras Vorrede“, Abschnitt 5.
Das Chaos bezeichnet noch ungeordnete Möglichkeiten. Der tanzende Stern steht für eine schöpferische Hervorbringung, die aus dieser Unordnung entsteht.
Was heute nicht geschieht, ist Morgen nicht gethan.
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, „Vorspiel auf dem Theater“, Vers 225.
Der Satz warnt vor dem Aufschub. Ein notwendiger Anfang soll nicht auf einen unbestimmten späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Mundartliche und fremdsprachige Zitate
Wer A sogt, muaß a B sogn.
Urheber: bairisch-österreichischer Volksmund.
Übersetzung: „Wer A sagt, muss auch B sagen.“
Die mundartliche Form fordert dieselbe Folgerichtigkeit wie das hochdeutsche Sprichwort. Ein begonnener Gedankengang oder eine begonnene Handlung soll weitergeführt werden.
Wer A seit, mues au B säge.
Urheber: schweizerdeutscher Volksmund.
Übersetzung: „Wer A sagt, muss auch B sagen.“
Die Formulierung überträgt das gemeindeutsche Sprichwort in eine alemannische Sprachform.
Wer A seggt, mutt ok B seggen.
Urheber: niederdeutscher Volksmund.
Übersetzung: „Wer A sagt, muss auch B sagen.“
Die niederdeutsche Form bewahrt die Vorstellung, dass ein Anfang weitere Konsequenzen nach sich zieht.
Dimidium facti, qui coepit, habet: sapere aude, incipe.
Urheber: Horaz, „Episteln“, Buch 1, Brief 2, Vers 40.
Übersetzung: „Wer begonnen hat, besitzt die Hälfte des Werkes; wage, weise zu sein, beginne.“
Der Ausspruch verbindet den Wert des Anfangs mit geistigem Mut. Beginnen ist nicht bloß zeitlicher Auftakt, sondern ein Akt der Entschlossenheit.
Principiis obsta; sero medicina paratur.
Urheber: Ovid, „Remedia amoris“, Verse 91–92.
Übersetzung: „Widerstehe den Anfängen; zu spät wird das Heilmittel bereitet.“
Die Mahnung bezieht sich ursprünglich auf die Liebe, wurde jedoch zu einer allgemeinen Warnung vor schädlichen Entwicklungen.
Ab ovo usque ad mala.
Urheber: Horaz, Satiren, Buch 1, Satire 3, Verse 6–7.
Übersetzung: „Vom Ei bis zu den Äpfeln.“
Bei einem römischen Mahl standen Eier am Anfang und Früchte am Ende. Die Wendung bezeichnet daher eine vollständige Darstellung vom Anfang bis zum Schluss.
In principio erat Verbum.
Urheber: Evangelium nach Johannes, Kapitel 1, Vers 1; lateinische Bibelüberlieferung.
Übersetzung: „Im Anfang war das Wort.“
Das Wort wird als ursprüngliches und schöpferisches Prinzip verstanden. Anfang und Sprache erscheinen untrennbar miteinander verbunden.
Ἐγώ εἰμι τὸ Ἄλφα καὶ τὸ Ὦ.
Urheber: Offenbarung des Johannes, in verwandten Formulierungen unter anderem 1,8; 21,6 und 22,13.
Übersetzung: „Ich bin das Alpha und das Omega.“
Alpha und Omega bezeichnen den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets. Die Formel steht für Anfang, Ende und umfassende Ganzheit.
千里之行,始於足下。
Urheber: Laozi, „Daodejing“, Kapitel 64.
Übersetzung: „Eine Reise von tausend Meilen beginnt unter den eigenen Füßen.“
Auch eine sehr lange Entwicklung setzt an einem unmittelbaren, kleinen Anfangspunkt ein. Der spätere Erfolg darf nicht von der Schlichtheit des ersten Schrittes abhängig gemacht werden.
九層之臺,起於累土。
Urheber: Laozi, „Daodejing“, Kapitel 64.
Übersetzung: „Ein neunstöckiger Turm entsteht aus aufgehäufter Erde.“
Das große Bauwerk beginnt mit unscheinbarem Material und schrittweisem Aufbau. Größe wird als Ergebnis vieler kleiner Anfänge verstanden.
Well begun is half done.
Urheber: englischer Volksmund.
Übersetzung: „Gut begonnen ist halb vollendet.“
Ein durchdachter und entschlossener Anfang gilt bereits als wesentlicher Teil des Gesamtwerks.
The beginning is the most important part of any work, especially in the case of a young and tender thing.
Urheber: Platon, Politeia, Buch 2, 377b; englische Übersetzung nach Benjamin Jowett.
Übersetzung: „Der Anfang ist der wichtigste Teil jedes Werkes, besonders bei etwas Jungem und Zartem.“
Die Aussage bezieht sich im Dialog auf die frühe Erziehung und betont, dass anfängliche Prägungen den weiteren Verlauf besonders stark beeinflussen.
Il faut commencer par le commencement.
Urheber: französischer Volksmund.
Übersetzung: „Man muss mit dem Anfang beginnen.“
Die scheinbar selbstverständliche Aussage richtet sich gegen das Überspringen notwendiger Voraussetzungen.
Ce n’est que le premier pas qui coûte.
Urheber: französisches Sprichwort.
Übersetzung: „Nur der erste Schritt kostet Überwindung.“
Die größte Hemmung liegt häufig vor dem Beginn. Nach dem ersten Schritt erleichtert die entstandene Bewegung die Fortsetzung.
La dernière chose qu’on trouve en faisant un ouvrage est de savoir celle qu’il faut mettre la première.
Urheber: Blaise Pascal zugeschrieben; als Fragment in der Port-Royal-Ausgabe der Pensées von 1678 überliefert, während das Originalblatt nicht erhalten ist.
Übersetzung: „Das Letzte, was man beim Verfassen eines Werkes findet, ist das, was man an die erste Stelle setzen muss.“
Die Formulierung zeigt, dass der sichtbare Anfang eines Werkes häufig erst am Ende des Arbeitsprozesses endgültig bestimmt wird.
Chi ben comincia è a metà dell’opera.
Urheber: italienischer Volksmund.
Übersetzung: „Wer gut beginnt, befindet sich bereits in der Mitte des Werkes.“
Ein gelungener Anfang umfasst Vorbereitung, Richtung und Entschluss und stellt daher einen erheblichen Teil der Gesamtleistung dar.
El buen comienzo es la mitad de la obra.
Urheber: spanischer Volksmund.
Übersetzung: „Ein guter Anfang ist die Hälfte des Werkes.“
Die Qualität des Beginns prägt den weiteren Verlauf und vermindert spätere Schwierigkeiten.
Начало — половина дела.
Urheber: russischer Volksmund.
Übersetzung: „Der Anfang ist die Hälfte der Sache.“
Die Aussage betont den praktischen und psychologischen Wert des ersten Schrittes.
Redaktionelle Sentenzen
Die folgenden Sentenzen wurden für diesen Lexikonartikel formuliert. Sie sind keine historischen Zitate und keinem fremden Urheber zugeschrieben.
Das A besitzt seinen Vorrang nicht durch Größe, sondern durch Stellung.
Die Bedeutung des Buchstabens ergibt sich nicht aus seiner äußeren Form, sondern aus seiner Position am Anfang des Alphabets.
Ein Anfang ist noch kein Werk, aber ohne Anfang bleibt jedes Werk ungeschrieben.
Der Beginn darf nicht mit der Vollendung verwechselt werden. Er ist dennoch deren notwendige Voraussetzung.
Das A eröffnet die Ordnung, ohne sie allein beherrschen zu können.
Der erste Buchstabe setzt die Reihe in Gang. Das vollständige System entsteht jedoch erst durch das Zusammenwirken aller Buchstaben.
Wer die Grundlagen überspringt, begegnet ihnen später als Hindernissen.
Nicht erworbenes elementares Wissen verschwindet nicht. Es macht sich in späteren Lernstufen als Verständnisproblem bemerkbar.
Der erste Buchstabe verspricht Richtung, aber noch kein Ziel.
Ein Anfang weist einen möglichen Weg. Ob dieser Weg zum gewünschten Ergebnis führt, bleibt offen.
Das A ist weniger eine Antwort als eine Aufforderung.
Als Symbol des Anfangs löst es Bewegung und Suche aus, ohne bereits eine fertige Lösung zu liefern.
Jeder Anfang ist eine Behauptung über die Zukunft.
Wer beginnt, nimmt an, dass eine Fortsetzung möglich oder sinnvoll sei.
Das A erinnert daran, dass selbst das Größte einmal elementar war.
Umfangreiche Werke, Kenntnisse und Ordnungen entstehen aus kleinen und grundlegenden Anfängen.
Ein klares A bewahrt vor manchem verworrenen Z.
Ein sorgfältiger Beginn kann spätere Fehler, Unklarheiten und aufwendige Korrekturen verhindern.
Wer beim A verweilt, lernt nichts hinzu; wer es überspringt, versteht das Weitere nicht.
Lernen verlangt sowohl gründliche Grundlagen als auch die Bereitschaft, über sie hinauszugehen.
Ein Anfang gewinnt seinen Wert erst durch die Richtung, die er eröffnet.
Nicht jeder Beginn ist sinnvoll. Entscheidend ist, welche Entwicklung aus ihm hervorgehen kann.
Das A ist der bescheidene Anfang einer unbescheidenen Möglichkeit.
Der Buchstabe ist einfach, doch seine sprachlichen Kombinationsmöglichkeiten sind außerordentlich groß.
Zwischen A und Z liegt die Verantwortung der Fortsetzung.
Der Anfang allein entscheidet nicht über das Ergebnis. Die dazwischenliegenden Schritte müssen bewusst gestaltet werden.
Der erste Schritt verkleinert den Weg nicht, aber er verändert den Wanderer.
Die äußere Aufgabe bleibt bestehen. Durch das Beginnen verändert sich jedoch die innere Haltung zur Aufgabe.
Das A ist leicht zu nennen und schwer zu leben.
Von einem Anfang zu sprechen ist einfach. Einen Neubeginn tatsächlich zu vollziehen, verlangt häufig Mut und Konsequenz.
Jeder vollendete Satz war einmal ein ungewisses erstes Zeichen.
Fertige Werke verdecken oft die Unsicherheit ihres Entstehungsbeginns.
Das A kennt das Z nicht, aber es macht dessen Erreichen möglich.
Der Anfang enthält noch keine vollständige Kenntnis des Ergebnisses. Ohne ihn kann der Abschluss dennoch nicht erreicht werden.
Ein Anfang ohne Fortsetzung wird zur Erinnerung an eine Möglichkeit.
Was begonnen, aber nicht weitergeführt wird, bleibt als Hinweis auf ein nicht verwirklichtes Vorhaben bestehen.
Wer das A ordnet, erleichtert sich den Weg durch das Alphabet.
Sorgfalt bei den Grundlagen schafft Übersicht und Sicherheit für spätere Schritte.
Nicht jeder Anfang ist klein; manche Anfänge verändern sofort den Maßstab.
Bestimmte Entscheidungen oder Ereignisse besitzen bereits im ersten Augenblick weitreichende Bedeutung.
Das A steht vorn, weil irgendein Zeichen den Mut zum ersten Platz haben muss.
Jede Ordnung benötigt einen Ausgangspunkt. Die Sentenz überträgt diese strukturelle Notwendigkeit scherzhaft auf eine menschliche Tugend.
Das A ist der Beweis, dass Ordnung mit einer Entscheidung beginnt.
Eine Reihe entsteht erst, wenn ein erstes Element festgelegt wird.
Ein guter Anfang enthält noch keine Vollendung, aber bereits eine Haltung.
Sorgfalt, Mut, Klarheit oder Verantwortung zeigen sich häufig schon in der Art des Beginns.
Wer das Ende im Anfang erzwingen will, nimmt der Entwicklung ihre Zeit.
Ein Werk oder Lernprozess kann nicht sofort vollkommen sein. Entwicklung verlangt Zwischenstufen.
Das A ist die kleinste Form einer eröffneten Zukunft.
Der Buchstabe selbst ist begrenzt, sein symbolischer Gehalt verweist jedoch auf noch Unbestimmtes und Kommendes.
Anfangen heißt, dem Möglichen eine erste Wirklichkeit geben.
Durch den Beginn verlässt eine Vorstellung den Bereich des bloß Gedachten.
Ein Anfang ist die Stelle, an der der Wunsch Verantwortung übernimmt.
Sobald ein Vorhaben begonnen wird, entstehen Verpflichtungen gegenüber seinem Verlauf und seinen Folgen.
Das A ist nur der erste Laut; die Aussage entsteht unterwegs.
Bedeutung wird nicht allein am Anfang festgelegt, sondern entwickelt sich im Zusammenhang.
Wer ein neues A setzt, muss nicht jedes alte Z verwerfen.
Ein Neubeginn kann an frühere Erfahrungen anknüpfen, ohne sie vollständig abzulehnen.
Die Kunst des Anfangens besteht darin, unvollkommen beginnen zu dürfen.
Übersteigerter Vollkommenheitsanspruch kann den Beginn verhindern. Entwicklung setzt die Bereitschaft zu vorläufigen Formen voraus.
Weitere redaktionelle Sprüche
Auch die folgenden Sprüche sind redaktionelle Neubildungen. Ihre Erläuterungen machen den jeweils übertragenen Sinn ausdrücklich kenntlich.
Anfang gut, vieles gut vorbereitet.
Die redaktionelle Neubildung ersetzt die nicht fest etablierte Form „Anfang gut, alles gut“ und betont, dass ein gelungener Beginn günstige Voraussetzungen schafft, ohne den Erfolg zu garantieren.
Aus kleinem Anfang kann ein großes Ende werden.
Bedeutende Ergebnisse können aus unscheinbaren Ursprüngen hervorgehen; die Möglichkeitsform verhindert, dass der Spruch eine zwangsläufige Entwicklung behauptet.
A ist wenig, solange nichts folgt.
Ein Anfang besitzt nur begrenzten Wert, wenn keine Fortsetzung entsteht.
Jedes Z erinnert sich an sein A.
Jeder Abschluss geht auf einen bestimmten Ursprung zurück, auch wenn dieser später kaum noch sichtbar ist.
Wer das A fürchtet, wird das Z nicht erreichen.
Angst vor dem ersten Schritt verhindert die Möglichkeit einer Vollendung.
Das A fragt nicht nach dem ganzen Weg; es setzt den ersten Schritt.
Ein Beginn verlangt nicht immer vollständige Kenntnis des späteren Verlaufs.
Ein deutliches A ist besser als ein verschwommenes Z.
Ein klarer und ehrlicher Anfang kann wertvoller sein als ein scheinbar fertiges, aber unverständliches Ergebnis.
Das A ist bescheiden: Es beginnt, was andere vollenden.
Der erste Buchstabe eröffnet die Reihe, ist aber auf die Mitwirkung der folgenden Buchstaben angewiesen.
Zwischen A und Z zeigt sich der Wert des Anfangs.
Erst der weitere Verlauf macht sichtbar, ob ein Beginn tragfähig war.
Das A kennt die Richtung, aber nicht das Schicksal des Wortes.
Ein Anfang legt gewisse Möglichkeiten nahe, bestimmt jedoch nicht jedes spätere Ergebnis.
Manches alte Z muss enden, damit ein neues A beginnen kann.
Neuanfang setzt mitunter einen bewussten Abschluss voraus.
Das Alphabet belohnt nicht den ersten Buchstaben, sondern das Zusammenspiel aller Zeichen.
Einzelner Vorrang ist weniger wichtig als Kooperation und Zusammenhang.
Wer beim A sorgfältig ist, muss beim Z seltener verbessern.
Gute Vorbereitung vermindert spätere Fehler.
Das A ist keine Antwort, sondern eine Einladung.
Der Anfang eröffnet einen Denk- oder Handlungsraum, ohne bereits alle Fragen zu lösen.
Jeder Anfang trägt ein unbekanntes Ende in sich.
Die Folgen eines Beginns sind niemals vollständig vorhersehbar.
Das A ist klein genug für die Hand und groß genug für eine Welt.
Ein einzelnes Zeichen ist einfach zu schreiben, kann jedoch Teil umfassender sprachlicher Schöpfungen werden.
Wo ein A gesetzt wird, verliert das Nichts einen Teil seines Raumes.
Mit dem Beginn erhält etwas bisher Unverwirklichtes eine erste konkrete Gestalt.
Ein A ohne Mut bleibt ein Zeichen auf leerem Papier.
Ein bloß formulierter Plan wird erst durch entschlossenes Handeln wirksam.
Das A öffnet die Tür; hindurchgehen muss der Mensch selbst.
Grundlagen und Möglichkeiten erleichtern den Beginn, ersetzen aber nicht die eigene Handlung.
Wer immer wieder beim A beginnt, sucht entweder Vollkommenheit oder fürchtet die Fortsetzung.
Wiederholte Neubeginne können sorgfältige Überarbeitung, aber auch Vermeidungsverhalten ausdrücken.
Das A ist der leiseste Augenblick eines großen Werkes.
Große Entwicklungen beginnen häufig unscheinbar.
Ein Anfang wird nicht größer, wenn man länger über ihn spricht.
Planung ist notwendig, kann das tatsächliche Handeln aber nicht ersetzen.
Das A des Mutes ist der Entschluss.
Mut wird erst im konkreten Entschluss sichtbar.
Das A der Erkenntnis ist die Frage.
Wissen beginnt häufig nicht mit einer Antwort, sondern mit einer präzisen Frage.
Das A der Freundschaft ist Aufmerksamkeit.
Beziehungen beginnen und bestehen durch die Wahrnehmung des anderen.
Das A der Gerechtigkeit ist das Zuhören.
Ein gerechtes Urteil setzt voraus, dass unterschiedliche Stimmen zunächst gehört werden.
Das A der Kunst ist das Sehen.
Künstlerisches Gestalten beginnt mit genauer Wahrnehmung.
Das A der Musik ist das Hören.
Musikalisches Verständnis setzt aufmerksames Hören voraus; zugleich spielt der Spruch mit dem Ton A.
Das A des Schreibens ist das Streichen.
Ein tragfähiger Text entsteht nicht nur durch Hinzufügen, sondern ebenso durch Auswahl und Überarbeitung.
Das A des Lernens ist das Eingeständnis, noch nicht zu wissen.
Erkenntnis beginnt mit dem Bewusstsein der eigenen Wissensgrenzen.
Das A der Veränderung ist die Unzufriedenheit mit dem Unveränderlichen.
Ein Neubeginn entsteht häufig aus der Einsicht, dass der bestehende Zustand nicht fortbestehen soll.
Das A des Weges liegt nicht in der Ferne, sondern vor dem nächsten Schritt.
Der Anfang befindet sich nicht am erträumten Ziel, sondern in der unmittelbaren Handlungsmöglichkeit.
Ein A kann man allein schreiben, ein Alphabet nicht.
Ein erster Schritt ist individuell möglich; umfassende Ordnungen und Werke entstehen jedoch oft gemeinschaftlich.
Das A wird nicht kleiner, weil ihm viele Buchstaben folgen.
Ein Anfang verliert seine Bedeutung nicht dadurch, dass die spätere Entwicklung umfangreicher wird.
Das A ist die Erinnerung des Z an seine Herkunft.
Der Abschluss trägt die Spuren des Ausgangspunktes in sich.
Wer das A ändert, verändert oft das ganze Wort.
Eine kleine Veränderung an einer Grundlage kann weitreichende Folgen für das Ganze besitzen.
Das A steht am Anfang, aber der Sinn entsteht im Zusammenhang.
Die erste Position allein erzeugt noch keine vollständige Bedeutung.
Kein A ist zu klein, wenn es den richtigen Anfang bezeichnet.
Auch ein unscheinbarer erster Schritt kann für eine bedeutende Entwicklung entscheidend sein.
Das A muss nicht vollkommen sein; es muss lesbar sein.
Ein Anfang soll klar und tragfähig, aber nicht bereits endgültig ausgearbeitet sein.
Der Mut zum A ist größer als der Stolz auf das Z.
Der tatsächliche Beginn verlangt häufig mehr Überwindung als die spätere Betrachtung eines abgeschlossenen Erfolges.
Ein vergessenes A macht manches Z unverständlich.
Wer den Ursprung einer Entwicklung nicht kennt, kann ihr Ergebnis möglicherweise nicht angemessen beurteilen.
Das A ist der Ort, an dem Möglichkeit und Wirklichkeit einander berühren.
Im Beginn wird aus einer bloßen Vorstellung eine erste konkrete Handlung oder Form.