Kulturlexikon · Sprachform / Italienisch, Personalpronomen, Objektstellung, Subjektivität, Erfahrung und Affekt, Dante, Divina Commedia

Mi

Mi ist das unbetonte Personalpronomen der ersten Person Singular im Italienischen. Es bedeutet nicht einfach „mich“ oder „mir“, sondern markiert das betroffene Ich: jenes Ich, dem etwas widerfährt, das getroffen, bewegt, erschüttert oder erleuchtet wird. Während das handelnde Subjekt im Verb liegt, bezeichnet mi den Ort der Wirkung. In der Literatur – und besonders in Dantes Divina Commedia – ist mi deshalb ein Schlüsselwort der Erfahrung. Es zeigt, dass das Ich nicht souverän handelt, sondern in eine Ordnung gerät, die es affiziert, überfordert und verwandelt.

1. Grammatikalische Erklärung

Mi ist ein klitisches Objektpronomen der ersten Person Singular. Es kann sowohl als direktes Objekt („mich“) als auch als indirektes Objekt („mir“) fungieren, ohne dass die Form sich ändert: mi vede („er sieht mich“), mi parla („er spricht zu mir“). Die genaue Funktion ergibt sich aus der Valenz des Verbs. Charakteristisch für mi ist seine unbetonte, angelehnte Stellung: Es steht vor dem finiten Verb (mi disse), wird an den Infinitiv angehängt (dirmi) oder erscheint in Imperativkonstruktionen in nachgestellter Form (dimmi).

Dem klitischen mi steht die tonische Form me gegenüber, die mit Präpositionen oder zur Hervorhebung verwendet wird: a me, con me, per me. Während me das Ich als selbstständige Größe im Satzraum markiert, ist mi syntaktisch abhängig und semantisch näher am Verb. Gerade diese Nähe macht mi zu einem Marker unmittelbarer Erfahrung: Das Geschehen schlägt direkt ins Subjekt ein.

Italienisch nutzt mi auch in unpersönlichen und reflexivähnlichen Konstruktionen, die im Deutschen oft umständlich paraphrasiert werden müssen: mi sembra („es scheint mir“), mi pare („mir kommt es vor“), mi sento („ich fühle mich“), mi accadde („es widerfuhr mir“). Hier tritt das Ich nicht als Urheber auf, sondern als Wahrnehmungs- oder Affektträger. Grammatikalisch bleibt mi Objekt, semantisch wird es zum Resonanzraum des Geschehens.

In Kombination mit anderen Klitika kann mi Teil komplexer Pronominalcluster werden: mi si fece chiaro, mi ne andai. Diese Bündelungen verdichten Perspektive und Bewegung und sind besonders in älterer Literatur und bei Dante häufig, weil sie Erfahrung nicht analytisch, sondern syntaktisch bündeln.

2. Bedeutungsfelder

Semantisch steht mi im Feld der Betroffenheit. Es bezeichnet ein Ich, das nicht primär handelt, sondern erlebt. Dieses Erleben kann Wahrnehmung sein – sehen, hören, erkennen –, es kann Affekt sein – Angst, Mitleid, Erschrecken –, und es kann Erkenntnis sein, die sich nicht aktiv erzwingen lässt, sondern „eintritt“. Mi ist damit ein Pronomen der Passung: Etwas passt sich dem Ich auf, trifft es, prägt sich ein.

Ein zentrales Bedeutungsfeld ist das der inneren Wahrnehmung. In Wendungen wie mi sembra, mi appare, mi è chiaro wird Wahrheit nicht objektiv behauptet, sondern subjektiv verortet. Mi markiert hier keine Schwäche, sondern eine epistemische Haltung: Erkenntnis wird als Erfahrung ausgewiesen. Literatur nutzt diese Form, um Welt nicht dogmatisch, sondern phänomenal zu zeigen – so, wie sie dem Ich erscheint.

Ein weiteres Feld ist das der Affektion und des Leidens. Mi ferì, mi fece paura, mi prese pietà – in solchen Konstruktionen wird das Subjekt nicht als Herr der Gefühle dargestellt, sondern als Ort, an dem sie entstehen. Mi ist hier das grammatische Äquivalent zu Verwundbarkeit. Es erlaubt, Intensität auszudrücken, ohne Pathos: Nicht „ich leide“, sondern „es geschieht mir Leid“.

Schließlich gehört mi in das Feld der Adressierung. Wenn jemand zu mir spricht, mir etwas zeigt, mir etwas sagt, wird das Ich als Zielpunkt einer Handlung markiert. In narrativen Texten erzeugt dies Nähe: Die Leserinnen und Leser folgen einem Ich, dem Dinge widerfahren, statt einem Erzähler, der souverän disponiert. Mi ist damit ein Perspektivsignal, das Intimität und Unmittelbarkeit erzeugt.

3. Bedeutung für Dante und Gebrauch in der Divina Commedia

Dantes Commedia ist keine Heldenerzählung im klassischen Sinn. Der Sprecher ist kein souveräner Akteur, sondern ein Wanderer, dem Dinge widerfahren: Erscheinungen, Schrecken, Offenbarungen, Belehrungen. Genau hier entfaltet mi seine danteske Funktion. Immer wieder markiert es den Punkt, an dem das Geschehen ins Ich einschlägt: mi parve („es schien mir“), mi prese paura („Angst ergriff mich“), mi fu mostrato („es wurde mir gezeigt“).

Diese Konstruktionen machen deutlich, dass Erkenntnis bei Dante nicht aus Autonomie entsteht, sondern aus Begegnung. Das Ich sieht nicht einfach, sondern es wird ihm gezeigt. Es versteht nicht aus eigener Kraft, sondern es wird ihm klar. Mi ist das grammatische Zeichen dieser Haltung: Das Subjekt ist offen, durchlässig, adressierbar. Die Wahrheit kommt von außen, und sie wird im Inneren wirksam.

Besonders wichtig ist mi im Zusammenspiel mit Wahrnehmungsverben. Dante beschreibt das Jenseits nicht als abstrakte Lehre, sondern als sinnliche Erfahrung. Bilder, Geräusche, Gerüche, Lichter treffen den Sprecher. Mi markiert, dass diese Eindrücke nicht neutral registriert, sondern existentiell erfahren werden. Die Hölle erschreckt mich, das Paradies übersteigt mich, die Ordnung der Welt klärt sich mir.

Auch theologisch ist diese Perspektive entscheidend. Der Mensch ist bei Dante kein autonomes Zentrum, sondern ein Geschöpf, das angesprochen, geprüft, geführt wird. Mi passt zu dieser Anthropologie, weil es das Ich nicht als Ursprung, sondern als Empfangsort setzt. Die Reise ist eine Abfolge von Widerfahrnissen, und mi hält diese Struktur im Satzbau fest.

In der Nähe zur Leitstelle „Nel mezzo del cammin di nostra vita“ zeigt sich die Spannung zwischen kollektivem Horizont und individuellem Erleben. Das Leben ist „unser“, der Weg ist geteilt, aber das Erfahren geschieht im mi. Die Ordnung ist universal, die Wahrnehmung singulär. Dantes Poetik lebt aus genau dieser Verschränkung: ein Wir, das sich im Ich ereignet.

Schluss

Mi ist ein kleines Wort mit großer existentieller Reichweite. Grammatisch ist es ein Objektpronomen, semantisch ist es der Ort, an dem Welt das Subjekt erreicht. Es markiert Betroffenheit, Wahrnehmung, Affekt und Erkenntnis, ohne das Ich zu verhärten. In der Literatur – besonders bei Dante – ist mi ein Mittel, Erfahrung zu erzählen, ohne sie zu verabsolutieren.

In der Divina Commedia zeigt mi, dass der Weg durch die Welt kein souveräner Akt ist, sondern ein Geschehen, das den Menschen trifft und formt. Das Ich wird nicht als Herr der Dinge dargestellt, sondern als Durchgangsstelle von Sinn. Gerade darin liegt die Kraft dieses Pronomens: Es hält die Sprache offen für das, was größer ist als das Subjekt, und macht das Ich zugleich zum notwendigen Ort der Erfahrung.

Konkordanz

  1. e non mi si partia dinanzi al volto
  2. ma non sì che paura non mi desse
  3. questa mi porse tanto di gravezza
  4. tal mi fece la bestia sanza pace
  5. dinanzi a li occhi mi si fu offerto
  6. Vedi la bestia per cu’ io mi volsi
  7. ch’ella mi fa tremar le vene e i polsi
  8. rispuose, poi che lagrimar mi vide
  9. che tu mi segui, e io sarò tua guida
  10. che tu mi meni là dov’ or dicesti
  11. Io cominciai: «Poeta che mi guidi
  12. prima ch’a l’alto passo tu mi fidi
  13. tal mi fec’ ïo ’n quella oscura costa
  14. nel primo punto che di te mi dolve
  15. e donna mi chiamò beata e bella
  16. ch’io mi sia tardi al soccorso levata
  17. amor mi mosse, che mi fa parlare
  18. di te mi loderò sovente a lui”
  19. dirotti brievemente”, mi rispuose
  20. che la vostra miseria non mi tange
  21. che mi sedea con l’antica Rachele
  22. per che mi fece del venir più presto
  23. tal mi fec’ io di mia virtude stanca
  24. e tanto buono ardire al cor mi corse
  25. Oh pietosa colei che mi soccorse
  26. con lieto volto, ond’ io mi confortai
  27. che d’ogne posa mi parea indegna
  28. E poi ch’a riguardar oltre mi diedi
  29. per ch’io dissi: «Maestro, or mi concedi
  30. infino al fiume del parlar mi trassi
  31. Ma poi che vide ch’io non mi partiva
  32. la mente di sudore ancor mi bagna
  33. la qual mi vinse ciascun sentimento
  34. un greve truono, sì ch’io mi riscossi
  35. Vero è che ’n su la proda mi trovai
  36. E io, che del color mi fui accorto
  37. che son qua giù, nel viso mi dipigne
  38. Così si mise e così mi fé intrare
  39. Gran duol mi prese al cor quando lo ’ntesi
  40. e più d’onore ancora assai mi fenno
  41. ch’e’ sì mi fecer de la loro schiera
  42. però che sì mi caccia il lungo tema
  43. per altra via mi mena il savio duca
  44. disse Minòs a me quando mi vide
  45. là dove molto pianto mi percuote
  46. tu vuo’ saper», mi disse quelli allotta
  47. pietà mi giunse, e fui quasi smarrito
  48. che mi fu tolta; e ’l modo ancor m’offende
  49. fin che ’l poeta mi disse: «Che pense?
  50. Poi mi rivolsi a loro e parla’ io
  51. a lagrimar mi fanno tristo e pio
  52. la bocca mi basciò tutto tremante
  53. che di trestizia tutto mi confuse
  54. mi veggio intorno, come ch’io mi mova
  55. e ch’io mi volga, e come che io guati
  56. seco mi tenne in la vita serena
  57. Voi cittadini mi chiamaste Ciacco
  58. come tu vedi, a la pioggia mi fiacco
  59. mi pesa sì, ch’a lagrimar mi ’nvita
  60. E io a lui: «Ancor vo’ che mi ’nsegni
  61. e che di più parlar mi facci dono
  62. ché gran disio mi stringe di savere
  63. priegoti ch’a la mente altrui mi rechi
  64. dissi: «Maestro mio, or mi dimostra
  65. Maestro mio, diss’ io, or mi dì anche
  66. questa fortuna di che tu mi tocche
  67. quand’ io mi mossi, e ’l troppo star si vieta
  68. E io mi volsi al mar di tutto ’l senno
  69. e poi mi fece intrare appresso lui
  70. dinanzi mi si fece un pien di fango
  71. Lo collo poi con le braccia mi cinse
  72. ma ne l’orecchie mi percosse un duolo
  73. fossero». Ed ei mi disse: «Il foco etterno
  74. le mura mi parean che ferro fosse
  75. Pensa, lettor, se io mi sconfortai
  76. d’alto periglio che ’ncontra mi stette
  77. non mi lasciar», diss’ io, «così disfatto
  78. che sì e no nel capo mi tenciona
  79. Quel color che viltà di fuor mi pinse
  80. incontra», mi rispuose, «che di noi
  81. ch’ella mi fece intrar dentr’ a quel muro
  82. Guarda, mi disse, le feroci Erine
  83. ch’i’ mi strinsi al poeta per sospetto
  84. che con le sue ancor non mi chiudessi
  85. Li occhi mi sciolse e disse: «Or drizza il nerbo
  86. Ahi quanto mi parea pien di disdegno
  87. Però a la dimanda che mi faci
  88. e al disio ancor che tu mi taci
  89. Ed el mi disse: «Volgiti! Che fai?
  90. Dintorno mi guardò, come talento
  91. colui ch’attende là, per qui mi mena
  92. ciò mi tormenta più che questo letto
  93. E già ’l maestro mio mi richiamava
  94. che mi dicesse chi con lu’ istava
  95. e ’l Cardinale; e de li altri mi taccio
  96. a quel parlar che mi parea nemico
  97. hai contra te», mi comandò quel saggio
  98. tu mi contenti sì quando tu solvi
  99. Filosofia, mi disse, a chi la ’ntende
  100. Ma seguimi oramai che ’l gir mi piace
  101. Poi mi tentò, e disse: «Quelli è Nesso
  102. mostrar li mi convien la valle buia
  103. che mi commise quest’ officio novo
  104. Allor mi volsi al poeta, e quei disse
  105. e ’l tronco suo gridò: «Perché mi schiante?
  106. ricominciò a dir: «Perché mi scerpi?
  107. ma la cosa incredibile mi fece
  108. Or mi vien dietro, e guarda che non metti
  109. lo cui rossore ancor mi raccapriccia
  110. per ch’io ’l pregai che mi largisse ’l pasto
  111. In tutte tue question certo mi piaci
  112. perch’ io in dietro rivolto mi fossi
  113. fui conosciuto da un, che mi prese
  114. pur che mia coscïenza non mi garra
  115. Questi, l’orme di cui pestar mi vedi
  116. la fiera moglie più ch’altro mi nuoce
  117. gittato mi sarei tra lor di sotto
  118. ma perch’ io mi sarei brusciato e cotto
  119. che di loro abbracciar mi facea ghiotto
  120. la vostra condizion dentro mi fisse
  121. tosto che questo mio segnor mi disse
  122. parole per le quali i’ mi pensai
  123. spesse fïate mi ’ntronan li orecchi
  124. ma vergogna mi fé le sue minacce
  125. Ma esso, ch’altra volta mi sovvenne
  126. con le braccia m’avvinse e mi sostenne
  127. se non che al viso e di sotto mi venta
  128. ond’ io tremando tutto mi raccoscio
  129. tenne a sinistra, e io dietro mi mossi
  130. che mi fa sovvenir del mondo antico
  131. I’ mi raggiunsi con la scorta mia
  132. Quei mi sgridò: «Perché se’ tu sì gordo
  133. Non mi parean men ampi né maggiori
  134. tu se’ segnore, e sai ch’i’ non mi parto
  135. non mi dipuose, sì mi giunse al rotto
  136. Di parecchi anni mi mentì lo scritto
  137. Tal mi fec’ io, quai son color che stanno
  138. Ma più è ’l tempo già che i piè mi cossi
  139. Io non so s’i’ mi fui qui troppo folle
  140. Deh, or mi dì: quanto tesoro volle
  141. E se non fosse ch’ancor lo mi vieta
  142. Però con ambo le braccia mi prese
  143. e poi che tutto su mi s’ebbe al petto
  144. Indi un altro vallon mi fu scoperto
  145. Di nova pena mi conven far versi
  146. Come ’l viso mi scese in lor più basso
  147. onde un poco mi piace che m’ascolte
  148. che li altri mi sarien carboni spenti
  149. Allor mi disse: «Quel che da la gota
  150. mi parlava, e andavamo introcque
  151. Allor mi volsi come l’uom cui tarda
  152. e quanto mi parea ne l’atto acerbo
  153. che tu ci sia», mi disse, «giù t’acquatta
  154. e per nulla offension che mi sia fatta
  155. Innanzi che l’uncin vostro mi pigli
  156. Per ch’io mi mossi e a lui venni ratto
  157. e trassel sù, che mi parve una lontra
  158. Mia madre a servo d’un segnor mi puose
  159. quivi mi misi a far baratteria
  160. sotto la pece?». E quelli: «I’ mi partii
  161. che la prima paura mi fé doppia
  162. Già mi sentia tutti arricciar li peli
  163. Lo duca mio di sùbito mi prese
  164. ma più non dissi, ch’a l’occhio mi corse
  165. Quando mi vide, tutto si distorse
  166. ond’ io da li ’ncarcati mi parti’
  167. Così mi fece sbigottir lo mastro
  168. Se tu mi ’ntendi, or fa sì che ti vaglia
  169. meglio di lena ch’i’ non mi sentia
  170. e poi mi fu la bolgia manifesta
  171. che la memoria il sangue ancor mi scipa
  172. Vita bestial mi piacque e non umana
  173. bestia, e Pistoia mi fu degna tana
  174. poi disse: «Più mi duol che tu m’hai colto
  175. ne la miseria dove tu mi vedi
  176. Da indi in qua mi fuor le serpi amiche
  177. ché io che ’l vidi, a pena il mi consento
  178. mutare e trasmutare; e qui mi scusi
  179. tuoi cittadini onde mi ven vergogna
  180. ché più mi graverà, com’ più m’attempo
  181. Allor mi dolsi, e ora mi ridoglio
  182. E ’l duca che mi vide tanto atteso
  183. che non mi facci de l’attender niego
  184. vedi che del disio ver’ lei mi piego!
  185. da la man destra mi lasciai Sibilia
  186. quando il mio duca mi tentò di costa
  187. che mi rimise ne le prime colpe
  188. che la madre mi diè, l’opere mie
  189. Quando mi vidi giunto in quella parte
  190. ciò che pria mi piacëa, allor m’increbbe
  191. e pentuto e confesso mi rendei
  192. così mi chiese questi per maestro
  193. Allor mi pinser li argomenti gravi
  194. là ’ve ’l tacer mi fu avviso ’l peggio
  195. e dissi: “Padre, da che tu mi lavi
  196. li disse: “Non portar: non mi far torto
  197. Oh me dolente! come mi riscossi
  198. quando mi prese dicendomi: “Forse
  199. A Minòs mi portò; e quelli attorse
  200. e sì vestito, andando, mi rancuro
  201. dicendo: «Or vedi com’ io mi dilacco
  202. Mäometto mi disse esta parola
  203. Oh quanto mi pareva sbigottito
  204. Ma Virgilio mi disse: «Che pur guate?
  205. ma quel per ch’io mori’ qui non mi mena
  206. I’ mi saprei levar per l’aere a volo”
  207. perch’ io nol feci Dedalo, mi fece
  208. sempre mi stanno innanzi, e non indarno
  209. che ’l male ond’ io nel volto mi discarno
  210. La rigida giustizia che mi fruga
  211. ma che mi val, c’ho le membra legate?
  212. dicendo a lui: «Ancor che mi sia tolto
  213. ché, s’i’ ho sete e omor mi rinfarcia
  214. quando ’l maestro mi disse: «Or pur mira
  215. che per poco che teco non mi risso!
  216. ch’ancor per la memoria mi si gira
  217. tal mi fec’ io, non possendo parlare
  218. me tuttavia, e nol mi credea fare
  219. Una medesma lingua pria mi morse
  220. sì che mi tinse l’una e l’altra guancia
  221. e poi la medicina mi riporse
  222. Poi caramente mi prese per mano
  223. La faccia sua mi parea lunga e grossa
  224. non sanza tema a dicer mi conduco
  225. Per ch’io mi volsi, e vidimi davante
  226. E perché non mi metti in più sermoni
  227. e aspetto Carlin che mi scagioni
  228. fatti per freddo; onde mi vien riprezzo
  229. Piangendo mi sgridò: «Perché mi peste?
  230. di Montaperti, perché mi moleste?
  231. poi mi farai, quantunque vorrai, fretta
  232. Lèvati quinci e non mi dar più lagna
  233. Ond’ elli a me: «Perché tu mi dischiomi
  234. se mille fiate in sul capo mi tomi
  235. disperato dolor che ’l cor mi preme
  236. che del futuro mi squarciò ’l velame
  237. In picciol corso mi parieno stanchi
  238. ambo le man per lo dolor mi morsi
  239. Gaddo mi si gittò disteso a’ piedi
  240. Quivi morì; e come tu mi vedi
  241. tra ’l quinto dì e ’l sesto; ond’ io mi diedi
  242. già mi parea sentire alquanto vento
  243. al fondo de la ghiaccia ir mi convegna
  244. E perché tu più volentier mi rade
  245. de l’ombra che di qua dietro mi verna
  246. veder mi parve un tal dificio allotta
  247. poi per lo vento mi ristrinsi retro
  248. d’innanzi mi si tolse e fé restarmi
  249. e più con un gigante io mi convegno
  250. Prima ch’io de l’abisso mi divella
  251. a trarmi d’erro un poco mi favella
  252. d’esser di là dal centro, ov’ io mi presi
  253. quand’ io mi volsi, tu passasti ’l punto
  254. I’ mi volsi a man destra, e puosi mente
  255. Lo duca mio allor mi diè di piglio
  256. reverenti mi fé le gambe e ’l ciglio
  257. che questa per la quale i’ mi son messo
  258. più muover non mi può, per quella legge
  259. bastisi ben che per lei mi richegge
  260. Così sparì; e io sù mi levai
  261. sanza parlare, e tutto mi ritrassi
  262. ivi mi fece tutto discoverto
  263. quel color che l’inferno mi nascose
  264. Quivi mi cinse sì com’ altrui piacque
  265. e tante mi tornai con esse al petto
  266. Di maraviglia, credo, mi dipinsi
  267. e io, seguendo lei, oltre mi pinsi
  268. che mi solea quetar tutte mie doglie
  269. Amor che ne la mente mi ragiona’
  270. che la dolcezza ancor dentro mi suona
  271. i’ mi ristrinsi a la fida compagna
  272. El mi parea da sé stesso rimorso
  273. Io mi volsi dallato con paura
  274. a dir mi cominciò tutto rivolto
  275. pon mente se di là mi vedesti unque
  276. Io mi volsi ver’ lui e guardail fiso
  277. Quand’ io mi fui umilmente disdetto
  278. di due punte mortali, io mi rendei
  279. Vedi oggimai se tu mi puoi far lieto
  280. che speranza mi dava e facea lume
  281. mi spronaron le parole sue
  282. ch’i’ mi sforzai carpando appresso lui
  283. tanto che ’l cinghio sotto i piè mi fue
  284. E un di lor, che mi sembiava lasso
  285. ché non mi lascerebbe ire a’ martìri
  286. E già il poeta innanzi mi saliva
  287. di mondo in mondo cercar mi si face
  288. che tu mi sie di tuoi prieghi cortese
  289. fatti mi fuoro in grembo a li Antenori
  290. l’angel di Dio mi prese, e quel d’inferno
  291. gridava: “O tu del ciel, perché mi privi?
  292. per una lagrimetta che ’l mi toglie
  293. ch’i’ fe’ di me quando ’l dolor mi vinse
  294. poi di sua preda mi coperse e cinse
  295. Siena mi fé, disfecemi Maremma
  296. e promettendo mi sciogliea da essa
  297. io cominciai: «El par che tu mi nieghi
  298. sanza chiamare, e grida: «I’ mi sobbarco!
  299. qual merito o qual grazia mi ti mostra?
  300. virtù del ciel mi mosse, e con lei vegno
  301. per quanto ir posso, a guida mi t’accosto
  302. se mi consenti, io ti merrò ad esse
  303. pur me, come conoscer mi volesse
  304. Ver’ me si fece, e io ver’ lui mi fei
  305. giudice Nin gentil, quanto mi piacque
  306. in sogno mi parea veder sospesa
  307. ed esser mi parea là dove fuoro
  308. Poi mi parea che, poi rotata un poco
  309. che mi scoss’ io, sì come da la faccia
  310. Qui ti posò, ma pria mi dimostraro
  311. ch’io mi specchiai in esso qual io paio
  312. porfido mi parea, sì fiammeggiante
  313. che mi sembiava pietra di diamante
  314. Divoto mi gittai a’ santi piedi
  315. ma tre volte nel petto pria mi diedi
  316. Sette P ne la fronte mi descrisse
  317. pur che la gente a’ piedi mi s’atterri
  318. Io mi rivolsi attento al primo tuono
  319. e ‘Te Deum laudamus’ mi parea
  320. Tale imagine a punto mi rendea
  321. questa cornice mi parea cotale
  322. Per ch’i’ mi mossi col viso, e vedea
  323. onde m’era colui che mi movea
  324. che di dietro a Micòl mi biancheggiava
  325. giustizia vuole e pietà mi ritene
  326. Mentr’ io mi dilettava di guardare
  327. muovere a noi, non mi sembian persone
  328. d’i miei maggior mi fer sì arrogante
  329. che, possendo peccar, mi volsi a Dio
  330. ed el mi disse: «Volgi li occhi in giùe
  331. quivi mi batté l’ali per la fronte
  332. poi mi promise sicura l’andata
  333. ed esser mi parea troppo più lieve
  334. che per lo pian non mi parea davanti
  335. Di vil ciliccio mi parean coperti
  336. per ch’io mi volsi al mio consiglio saggio
  337. Virgilio mi venìa da quella banda
  338. ditemi, ché mi fia grazioso e caro
  339. Questo mi parve per risposta udire
  340. ond’ io mi feci ancor più là sentire
  341. se tu se’ quelli che mi rispondesti
  342. Li occhi, diss’ io, mi fieno ancor qui tolti
  343. che già lo ’ncarco di là giù mi pesa
  344. E vivo sono; e però mi richiedi
  345. però col priego tuo talor mi giova
  346. che a’ miei propinqui tu ben mi rinfami
  347. con lo ’ntelletto», allora mi rispuose
  348. di ciò che vero spirto mi disnoda
  349. ricominciò: «Tu vuo’ ch’io mi deduca
  350. Ma va via, Tosco, omai; ch’or mi diletta
  351. ed el mi disse: «Quel fu ’l duro camo
  352. così mi parve da luce rifratta
  353. schermar lo viso tanto che mi vaglia
  354. diss’ io, «che se mi fosse pria taciuto
  355. sì che tacer mi fer le luci vaghe
  356. Ivi mi parve in una visïone
  357. E ’l segnor mi parea, benigno e mite
  358. Lo duca mio, che mi potea vedere
  359. quando le gambe mi furon sì tolte
  360. sovra la faccia, non mi sarian chiuse
  361. maraviglia udirai, se mi secondi
  362. Io ti seguiterò quanto mi lece
  363. non mi celar chi fosti anzi la morte
  364. E io a lui: «Per fede mi ti lego
  365. di far ciò che mi chiedi; ma io scoppio
  366. ne la sentenza tua, che mi fa certo
  367. d’ogne virtute, come tu mi sone
  368. se non mi credi, pon mente a la spiga
  369. O tuo parlar m’inganna, o el mi tenta
  370. tosto che lume il volto mi percosse
  371. I’ mi volgea per veder ov’ io fosse
  372. che da ogne altro intento mi rimosse
  373. fra me stesso dicea, ché mi sentiva
  374. poi mi volsi al maestro mio, e dissi
  375. parlando, di parlare ardir mi porse
  376. che mi dimostri amore, a cui reduci
  377. Ma questa sonnolenza mi fu tolta
  378. ma questo intesi, e ritener mi piacque
  379. quel mi svegliò col puzzo che n’uscia
  380. mi levai, e tutti eran già pieni
  381. novella visïon ch’a sé mi piega
  382. tal mi fec’ io; e tal, quanto si fende
  383. le cui parole pria notar mi fenno
  384. al sù, mi dì, e se vuo’ ch’io t’impetri
  385. mia coscïenza dritto mi rimorse
  386. ch’io mi trassi oltre per aver contezza
  387. tremar lo monte; onde mi prese un gelo
  388. mi diè, dimandando, per la cruna
  389. non saprei dir quant’ el mi fece prode
  390. qui se’, ne le parole tue mi cappia
  391. che, tolosano, a sé mi trasse Roma
  392. Stazio la gente ancor di là mi noma
  393. che mi scaldar, de la divina fiamma
  394. l’una mi fa tacer, l’altra scongiura
  395. comprender de l’amor ch’a te mi scalda
  396. che la tua affezion mi fé palese
  397. sì ch’or mi parran corte queste scale
  398. Ma dimmi, e come amico mi perdona
  399. cerchiar mi fé più che ’l quarto centesmo
  400. ch’a poetar mi davano intelletto
  401. lo più che padre mi dicea: «Figliuole
  402. che l’andar mi facean di nullo costo
  403. ma ne la voce sua mi fu palese
  404. Questa favilla tutta mi raccese
  405. che mi scolora», pregava, «la pelle
  406. non rimaner che tu non mi favelle!
  407. Però mi dì, per Dio, che sì vi sfoglia
  408. non mi far dir mentr’ io mi maraviglio
  409. Deh, frate, or fa che più non mi ti celi
  410. Di quella vita mi volse costui
  411. che mi va innanzi, l’altr’ ier, quando tonda
  412. Virgilio è questi che così mi dice
  413. tra questa gente che sì mi riguarda
  414. Molti altri mi nomò ad uno ad uno
  415. E io a lui: «I’ mi son un che, quando
  416. Amor mi spira, noto, e a quel modo
  417. Non so, rispuos’ io lui, quant’ io mi viva
  418. sùbita voce disse; ond’ io mi scossi
  419. per ch’io mi volsi dietro a’ miei dottori
  420. tal mi senti’ un vento dar per mezza
  421. che di volger mi fé caler non meno
  422. mi parlava un d’essi; e io mi fora
  423. la qual mi fece a rimirar sospeso
  424. son Guido Guinizzelli, e già mi purgo
  425. tal mi fec’ io, ma non a tanto insurgo
  426. Io mi fei al mostrato innanzi un poco
  427. In su le man commesse mi protesi
  428. e Virgilio mi disse: «Figliuol mio
  429. Quando mi vide star pur fermo e duro
  430. che ne la mente sempre mi rampolla
  431. Poi dentro al foco innanzi mi si mise
  432. gittato mi sarei per rinfrescarmi
  433. tal che mi vinse e guardar nol potei
  434. giovane e bella in sogno mi parea
  435. ch’i’ mi son Lia, e vo movendo intorno
  436. Tanto voler sopra voler mi venne
  437. al volo mi sentia crescer le penne
  438. che, lagrimando, a te venir mi fenno
  439. avere in sé, mi feria per la fronte
  440. non potea rivedere ond’ io mi ’ntrassi
  441. ed ecco più andar mi tolse un rio
  442. Tu mi fai rimembrar dove e qual era
  443. di levar li occhi suoi mi fece dono
  444. E tu che se’ dinanzi e mi pregasti
  445. Io mi rivolsi ’n dietro allora tutto
  446. per modo ch’a levante mi rendei
  447. tal che di balenar mi mise in forse
  448. cagion mi sprona ch’io mercé vi chiami
  449. Io mi rivolsi d’ammirazion pieno
  450. al buon Virgilio, ed esso mi rispuose
  451. La donna mi sgridò: «Perché pur ardi
  452. che solo il fiume mi facea distante
  453. rime, lettor; ch’altra spesa mi strigne
  454. tal che di qua dal rio mi fé paura
  455. Tosto che ne la vista mi percosse
  456. quando mi volsi al suon del nome mio
  457. Li occhi mi cadder giù nel chiaro fonte
  458. tanta vergogna mi gravò la fronte
  459. Né l’impetrare ispirazion mi valse
  460. tal mi stav’ io; ed ella disse: «Quando
  461. Di penter sì mi punse ivi l’ortica
  462. che di tutte altre cose qual mi torse
  463. più nel suo amor, più mi si fé nemica
  464. Tanta riconoscenza il cor mi morse
  465. salsi colei che la cagion mi porse
  466. abbracciommi la testa e mi sommerse
  467. Indi mi tolse, e bagnato m’offerse
  468. e ciascuna del braccio mi coperse
  469. Pensa, lettor, s’io mi maravigliava
  470. quando per forza mi fu vòlto il viso
  471. sanza la vista alquanto esser mi fée
  472. sensibile onde a forza mi rimossi)
  473. La bella donna che mi trasse al varco
  474. Però trascorro a quando mi svegliai
  475. e dico ch’un splendor mi squarciò ’l velo
  476. tanto che sol di lei mi fece scudo
  477. quando con li occhi li occhi mi percosse
  478. Ond’ io rispuosi lei: «Non mi ricorda
  479. veder mi parve uscir d’una fontana
  480. Per cotal priego detto mi fu: «Priega
  481. non mi lascia più ir lo fren de l’arte
  482. assai mi fu; ma or con amendue
  483. O divina virtù, se mi ti presti
  484. che la materia e tu mi farai degno
  485. Nel suo aspetto tal dentro mi fei
  486. tu ’l sai, che col tuo lume mi levasti
  487. desiderato, a sé mi fece atteso
  488. e nove Muse mi dimostran l’Orse
  489. giunto mi vidi ove mirabil cosa
  490. Drizza la mente in Dio grata, mi disse
  491. l’oppinïon», mi disse, «d’i mortali
  492. Quel sol che pria d’amor mi scaldò ’l petto
  493. che di mia confession non mi sovvenne
  494. grazïoso mi fia se mi contenti
  495. non mi ti celerà l’esser più bella
  496. ma or m’aiuta ciò che tu mi dici
  497. da indi mi rispuose tanto lieta
  498. Chiaro mi fu allor come ogne dove
  499. donna più sù», mi disse, «a la cui norma
  500. fuggi’mi, e nel suo abito mi chiusi
  501. fuor mi rapiron de la dolce chiostra
  502. e ciò mi fece a dimandar più tardo
  503. per che, s’i’ mi tacea, me non riprendo
  504. Io mi tacea, ma ’l mio disir dipinto
  505. di meritar mi scema la misura?”
  506. Beatrice mi guardò con li occhi pieni
  507. e quasi mi perdei con li occhi chini
  508. qual mi fec’ io che pur da mia natura
  509. sì come a li occhi mi fur manifesti
  510. detto mi fu; e da Beatrice: «Dì, dì
  511. per più letizia sì mi si nascose
  512. e così chiusa chiusa mi rispuose
  513. l’alto lavoro, e tutto ’n lui mi diedi
  514. Ma ciò che ’l segno che parlar mi face
  515. ché la viva giustizia che mi spira
  516. che mi diseta con le dolci stille’
  517. ma d’esservi entro mi fé assai fede
  518. Così fatta, mi disse: «Il mondo m’ebbe
  519. La mia letizia mi ti tien celato
  520. che mi raggia dintorno e mi nasconde
  521. Fatto m’hai lieto, e così mi fa chiaro
  522. ma perché sappi che di te mi giova
  523. m’ebbe chiarito, mi narrò li ’nganni
  524. perché mi vinse il lume d’esta stella
  525. la cagion di mia sorte, e non mi noia
  526. per cara cosa, mi si fece in vista
  527. Folco mi disse quella gente a cui
  528. proceder ancor oltre mi convene
  529. come a quelle parole mi fec’ io
  530. donne mi parver, non da ballo sciolte
  531. parer mi fece in volgermi al suo dove
  532. e cominciò: «L’amor che mi fa bella
  533. u’ leggerebbe “I’ mi son quel ch’i’ soglio”
  534. Tanto mi parver sùbiti e accorti
  535. che mi parea più roggio che l’usato
  536. ancor mi scuserà di quel ch’io lasso
  537. che mi rapiva, sanza intender l’inno
  538. che mi legasse con sì dolci vinci
  539. né per elezïon mi si nascose
  540. e però ch’io mi sia e perch’ io paia
  541. più gaudïoso a te, non mi domandi
  542. Io mi volsi a Beatrice, e quella udio
  543. ond’ io, che son mortal, mi sento in questa
  544. perché mi facci del tuo nome sazio
  545. Poscia mi disse: «Quel da cui si dice
  546. Maria mi diè, chiamata in alte grida
  547. ed el mi cinse de la sua milizia
  548. mirabil cosa non mi sarà mai
  549. voi mi date a parlar tutta baldezza
  550. voi mi levate sì, ch’i’ son più ch’io
  551. del tuo disio», mi disse, «sì ch’ella esca
  552. dette mi fuor di mia vita futura
  553. parole gravi, avvegna ch’io mi senta
  554. d’intender qual fortuna mi s’appressa
  555. dolce armonia da organo, mi viene
  556. li occhi de la mia donna mi levaro
  557. e quella donna ch’a Dio mi menava
  558. Io mi rivolsi a l’amoroso suono
  559. ella mi disse: «Volgiti e ascolta
  560. a ch’io mi volsi, conobbi la voglia
  561. mi fu noto il dir prima che ’l fatto
  562. Io mi rivolsi dal mio destro lato
  563. le parti sì, come mi parver dette
  564. E quel che mi convien ritrar testeso
  565. parer mi fate tutti vostri odori
  566. e questo atto del ciel mi venne a mente
  567. udir mi parve un mormorar di fiume
  568. quelli onde l’occhio in testa mi scintilla
  569. Dei cinque che mi fan cerchio per ciglio
  570. colui che più al becco mi s’accosta
  571. tal mi sembiò l’imago de la ’mprenta
  572. lo benedetto segno mi rispuose
  573. data mi fu soave medicina
  574. sì, mentre ch’e’ parlò, sì mi ricorda
  575. quand’ io mi trasmutai ad altra cura
  576. non mi fa degno de la tua risposta
  577. ma per colei che ’l chieder mi concede
  578. la cagion che sì presso mi t’ha posta
  579. col dire e con la luce che mi ammanta
  580. né più amor mi fece esser più presta
  581. ma questo è quel ch’a cerner mi par forte
  582. mi prescrisser le parole sue
  583. ch’io lasciai la quistione e mi ritrassi
  584. al servigio di Dio mi fe’ sì fermo
  585. né io lo ’ntesi, sì mi vinse il tuono
  586. Così mi disse, e indi si raccolse
  587. La dolce donna dietro a lor mi pinse
  588. le mie peccata e ’l petto mi percuoto
  589. e poi, quando mi fu grazia largita
  590. la vostra regïon mi fu sortita
  591. sanza quell’ ombra che mi fu cagione
  592. tra ’l padre e ’l figlio; e quindi mi fu chiaro
  593. e tutti e sette mi si dimostraro
  594. Ella mi disse: «Quel che ti sobranza
  595. tutto era pronto, ancora mi rendei
  596. e mane e sera, tutto mi ristrinse
  597. e come ambo le luci mi dipinse
  598. ch’elli avieno a Maria mi fu palese
  599. che la mia fantasia nol mi ridice
  600. da quella bella spera mi disleghe
  601. poi mi volsi a Beatrice, ed essa pronte
  602. La Grazia che mi dà ch’io mi confessi
  603. che mi largiscon qui la lor parvenza
  604. che nel suo conio nulla mi s’inforsa
  605. ogne dimostrazion mi pare ottusa
  606. E io: «La prova che ’l ver mi dischiude
  607. ch’io tocco mo, la mente mi sigilla
  608. vinca la crudeltà che fuor mi serra
  609. Pietro per lei sì mi girò la fronte
  610. a la risposta così mi prevenne
  611. Da molte stelle mi vien questa luce
  612. Tu mi stillasti, con lo stillar suo
  613. ancor ver’ la virtù che mi seguette
  614. pongon lo segno, ed esso lo mi addita
  615. tal mi fec’ ïo a quell’ ultimo foco
  616. Ahi quanto ne la mente mi commossi
  617. quando mi volsi per veder Beatrice
  618. uscì un spiro che mi fece attento
  619. di ragionare ancor mi mise in cura
  620. colui che mi dimostra il primo amore
  621. stupendo, e poi mi rifece sicuro
  622. perché mi parli: tu vedi mia voglia
  623. Tu vuogli udir quant’ è che Dio mi puose
  624. onde vien la letizia che mi fascia
  625. Ciò ch’io vedeva mi sembiava un riso
  626. quand’ ïo udi’: «Se io mi trascoloro
  627. né che le chiavi che mi fuor concesse
  628. Onde la donna, che mi vide assolto
  629. de l’attendere in sù, mi disse: «Adima
  630. E più mi fora discoverto il sito
  631. ver’ lo piacer divin che mi refulse
  632. quando mi volsi al suo viso ridente
  633. del bel nido di Leda mi divelse
  634. qual Bëatrice per loco mi scelse
  635. E com’ io mi rivolsi e furon tocchi
  636. La donna mia, che mi vedëa in cura
  637. così fec’ïo, poi che mi provide
  638. sempre dintorno al punto che mi vinse
  639. nulla vedere e amor mi costrinse
  640. Da questo passo vinto mi concedo
  641. così mi circunfulse luce viva
  642. e di novella vista mi raccesi
  643. tanto mi piace più quanto più turge
  644. così mi disse il sol de li occhi miei
  645. de le palpebre mie, così mi parve
  646. così mi si cambiaro in maggior feste
  647. Certo tra esso e ’l gaudio mi facea
  648. Uno intendëa, e altro mi rispuose
  649. ma nulla mi facea, ché süa effige
  650. di tanta ammirazion non mi sospese
  651. mi mostrò di Dio tanto sembiante
  652. e tu mi seguirai con l’affezione
  653. mia visïone, e ancor mi distilla
  654. E’ mi ricorda ch’io fui più ardito
  655. dicendo questo, mi sento ch’i’ godo
  656. mi cambia’ io; e come sanza cura
  657. mi cominciò a dire, «e sarai mentre
  658. mi cominciò, «tu ti faresti quale
  659. mi contentava col secondo aspetto
  660. mi dà di pianger mo non minor doglia
  661. mi dice, «di parlar; ma parla e digli
  662. mi dimandò: «Chi fuor li maggior tui?
  663. mi dimostraro che nostra giustizia
  664. mi diparti’ da Circe, che sottrasse
  665. mi dirizzò con le parole sue
  666. mi disse, «appresso il tuo püeril coto
  667. mi disse, «il viso un poco più avante
  668. mi disse, «riconoscimi, se sai
  669. mi disse, «tanto che, s’io parlo teco
  670. mi disse, «va, e vedi la lor mena
  671. mi disse: «Ancor se’ tu de li altri sciocchi?
  672. mi disse: «Che fai tu in questa fossa?
  673. mi disse: «Dunque che a me richiedi?
  674. mi disse: «Guarda quel grande che vene
  675. mi disse: «Mira, mira: ecco il barone
  676. mi disse: «Non sai tu che tu se’ in cielo?
  677. mi disse: «Non temer; ché ’l nostro passo
  678. mi disse: «Perché se’ tu sì smarrito?
  679. mi disse: «Quel confitto che tu miri
  680. mi disse: «Quel folletto è Gianni Schicchi
  681. mi disse: «Solvi il tuo caldo disio
  682. mi facea trasparer per la coverta
  683. mi facieno stimar, veloci e lente
  684. mi fé desideroso di sapere
  685. mi fé riprender l’ardimento d’Eva
  686. mi fer voglioso di saper lor nomi
  687. mi fuggì ’l sonno, e diventa’ ismorto
  688. mi fuor mostrati li spiriti magni
  689. mi legge Amore o lievemente o forte
  690. mi leva sopra me tanto, ch’i’ veggio
  691. mi mise dentro a le segrete cose
  692. mi mosse l’infiammata cortesia
  693. mi parea lor veder fender li fianchi
  694. mi parve pinta de la nostra effige
  695. mi pesa sì, ch’a lagrimar mi ’nvita
  696. mi pinse con la forza del suo peso
  697. mi pinser tra le sepulture a lui
  698. mi pinsero un tal «sì» fuor de la bocca
  699. mi prese del costui piacer sì forte
  700. mi prese il sonno; il sonno che sovente
  701. mi puosi ’l dito su dal mento al naso
  702. mi richinava come l’uom ch’assonna
  703. mi rimanessero e chinati e scemi
  704. mi rimiraron sanza far parola
  705. mi ripigneva là dove ’l sol tace
  706. mi ritrovai per una selva oscura
  707. mi s’accostò e l’omero m’offerse
  708. mi sembri veramente quand’ io t’odo
  709. mi si mostrava la milizia santa
  710. mi si mostrò, che tra quelle vedute
  711. mi si velar di sùbita distanza
  712. mi son sì certi e prendon sì mia fede
  713. mi stringe a seguitare alcuna giunta
  714. mi strinse, raunai le fronde sparte
  715. mi torse il viso a sé; e però quella
  716. mi tragge a ragionar de l’altro duca
  717. mi trasse a sé del loco dov’ io stava
  718. mi trasse Bëatrice, e disse: «Mira
  719. mi trasse il duca mio, dicendo: «Chiedi
  720. mi travagliava, e pungeami la fretta
  721. mi veggio intorno, come ch’io mi mova
  722. mi venne in sogno una femmina balba
  723. mi venne; ond’ io leväi li occhi a’ monti
  724. mi volse, e non si tenne a le mie mani
  725. mi volsi al savio duca, udendo il nome
  726. mi volsi intorno, e stretto m’accostai
  727. mi volsi, come parvol che ricorre
  728. mi volvi», cominciai, «com’ a te piace