Amalia Catharina, Gräfin von Erbach
Überblick
Amalia Catharina, Gräfin von Erbach, auch Amalia Katharina von Waldeck-Eisenberg oder Amalia Catharina Gräfin von Erbach-Erbach, war eine adlige Komponistin, Lieddichterin und geistliche Autorin des 17. Jahrhunderts. Sie wurde am 8. August 1640 geboren und starb am 4. Januar 1697 in Cuylenburg beziehungsweise Culemborg in den Niederlanden. Als Hauptansetzung dieser Seite wird die vom Lemma vorgegebene Angabe Arolsen verwendet; daneben ist in der Forschung und in biographischen Kurzquellen auch Culemborg als Geburtsort verbreitet.
Ihre Bedeutung beruht vor allem auf der 1692 in Hildburghausen gedruckten Sammlung Andächtige Sing-Lust. Dieses Liederbuch gehört zu den seltenen Beispielen weiblicher geistlicher Liedproduktion im deutschsprachigen Barock. Es verbindet pietistische Frömmigkeit, Hausandacht, geistliche Selbstprüfung, Trost-, Buß-, Lob- und Lehrdichtung mit musikalischer Ausstattung durch Melodien und Generalbass.
Amalia Catharina steht an einer Schnittstelle von Frauenmusikgeschichte, protestantischer geistlicher Liedkultur, höfisch-adliger Bildung und frühpietistischer Innerlichkeit. Sie war keine professionelle Kirchenmusikerin im institutionellen Sinn, sondern eine adlige Autorin, deren geistliche Dichtung und musikalische Praxis aus der privaten Andacht, aus familiärer Frömmigkeit und aus der kultivierten Musikausübung des Adels hervorgingen.
Kurzdaten
| Name | Amalia Catharina, Gräfin von Erbach. |
|---|---|
| Weitere Namensformen | Amalia Katharina von Waldeck-Eisenberg, Amalia Catharina von Waldeck-Eisenberg, Amalia Katharina Gräfin von Erbach-Erbach, Amalia Catharina Gräfin von Erbach-Erbach, Amalia Katharina von Erbach, A. C. Gr. z. E. |
| Geboren | 8. August 1640 in Arolsen; in abweichender Überlieferung wird Culemborg beziehungsweise Cuylenburg genannt. |
| Gestorben | 4. Januar 1697 in Cuylenburg beziehungsweise Culemborg in den Niederlanden. |
| Herkunft | Geborene Gräfin von Waldeck-Eisenberg, Tochter des Grafen Philipp Dietrich von Waldeck-Eisenberg und der Maria Magdalena von Nassau-Siegen. |
| Stand | Durch Heirat Gräfin von Erbach-Erbach. |
| Beruf | Komponistin, Lieddichterin, geistliche Dichterin, Autorin pietistischer Hausandachtslieder, Adlige und Gräfin von Erbach-Erbach. |
| Ehe | Seit 1664 verheiratet mit Georg Ludwig I., Graf von Erbach-Erbach. |
| Kinder | Zahlreiche Kinder; nur ein Teil erreichte das Erwachsenenalter. Besonders genannt werden Philipp Ludwig, Karl Albrecht Ludwig, Friedrich Karl und Sophia Albertine. |
| Wichtige Lebensorte | Arolsen, Schaaken, Erbach-Erbach, Hildburghausen als Druckort der Sammlung und Culemborg beziehungsweise Cuylenburg als Sterbe- und Rückzugsort. |
| Hauptwerk | Andächtige Sing-Lust, Hildburghausen: Samuel Wentzel, 1692. |
| Gattungen | Geistliches Lied, Hausandachtslied, Morgenlied, Abendlied, Bußlied, Klag- und Trostlied, Lob- und Danklied, Lehrlied, geistliche Arie mit Generalbass. |
| Stilistische Einordnung | Deutschsprachige geistliche Liedkultur des Barock im Umfeld des frühen Pietismus und der adligen Hausfrömmigkeit. |
| Dateiname | erbach-amalia-catharina.shtml |
Quellenlage, Namensformen und Datierung
Die Quellenlage zu Amalia Catharina ist in zwei Punkten besonders sorgfältig zu behandeln: in der Ortsangabe und in der Werkzählung. Die Lebensdaten 8. August 1640 und 4. Januar 1697 sind stabil überliefert. Beim Geburtsort stehen sich unterschiedliche Traditionen gegenüber. Einzelne musikhistorische Kurzquellen nennen Arolsen, andere biographische und buchgeschichtliche Angaben nennen Culemborg beziehungsweise Cuylenburg. Da das vorliegende Lemma Arolsen ausdrücklich vorgibt, wird Arolsen im Artikel als Hauptansatz geführt; die Culemborg-Überlieferung wird jedoch dokumentiert.
Auch die Namensform ist mehrschichtig. Als geborene Gräfin von Waldeck-Eisenberg gehört sie genealogisch zum Haus Waldeck. Durch ihre Ehe mit Georg Ludwig I. wurde sie Gräfin von Erbach-Erbach. Die ältere bibliographische Überlieferung kann sie unter „Amalia Katharina“, „Amalia Catharina“, „Gräfin von Erbach“, „Gräfin zu Erbach“ oder „A. C. Gr. z. E.“ führen. Für die Dateibezeichnung dieser Kulturlexikon-Seite wird die sichtbare Ehe- und Lemmaform verwendet: erbach-amalia-catharina.shtml.
Die Werkzählung ist ebenfalls nicht völlig einheitlich. Ältere bibliographische Nachweise sprechen von 76 Liedern; neuere Beschreibungen nennen teilweise 67 Dichtungen, wobei die musikalische Ausstattung mit Melodien und Generalbass gesondert berücksichtigt wird. Diese Differenz kann aus unterschiedlicher Zählweise, aus Druckgliederung, Text-Melodie-Zuordnung oder aus der Auswertung einzelner Exemplare entstehen. Für das Werkverzeichnis wird deshalb nicht eine scheinbar endgültige Zahl behauptet, sondern die bibliographische Spannung ausdrücklich sichtbar gemacht.
Biographie
Amalia Catharina wurde am 8. August 1640 geboren. Sie entstammte dem Haus Waldeck-Eisenberg und war Tochter des Grafen Philipp Dietrich von Waldeck-Eisenberg und der Maria Magdalena von Nassau-Siegen. Ihre Herkunft verband sie mit einem weit verzweigten protestantischen Adelsmilieu, in dem dynastische Verbindungen, religiöse Bildung, häusliche Andacht, Schriftlichkeit und Musik eine bedeutende Rolle spielten.
Schon früh verlor sie beide Eltern. Die Jugendzeit im freiweltlichen Damenstift Schaaken ist für ihr späteres Profil wichtig, weil solche Stifte nicht nur Orte standesgemäßer Versorgung, sondern auch Bildungsräume für adlige Frauen waren. Dort konnten Lesen, Schreiben, geistliche Erbauung, Musik, Handarbeit, höfische Sitte und religiöse Unterweisung zusammenkommen.
Im Jahr 1664 heiratete sie Georg Ludwig I., Graf von Erbach-Erbach. Die Ehe verband sie mit dem Haus Erbach und führte sie in eine weitere adlige Herrschafts- und Frömmigkeitskultur. Die Familie hatte zahlreiche Kinder, von denen nur ein Teil das Erwachsenenalter erreichte. Die hohe Kindersterblichkeit, die Erfahrung von Krankheit, Verlust und familiärer Unsicherheit bilden einen wichtigen Hintergrund für die Trost-, Klag-, Buß- und Vertrauenssprache ihrer Lieder.
1692 erschien in Hildburghausen ihre Andächtige Sing-Lust. Der Druck entstand wenige Jahre vor ihrem Tod und kann als konzentrierte Summe ihrer geistlichen Liedarbeit verstanden werden. Das Werk richtet sich nicht primär an eine öffentliche Kirchenbühne, sondern an häusliche und persönliche Andacht. Dennoch ist es gedruckt und damit über den privaten Raum hinaus wirksam gemacht.
Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1693 zog sich Amalia Catharina nach Cuylenburg beziehungsweise Culemborg zurück, wo sie am 4. Januar 1697 starb. Ihre Erinnerung blieb nicht durch eine große höfische Kapelle, sondern durch ein seltenes geistliches Liederbuch erhalten, das für die Geschichte weiblicher Autorschaft und musikalischer Frömmigkeit im Barock von besonderem Rang ist.
Waldeck-Eisenberg, Erbach-Erbach und adelige Frömmigkeitskultur
Amalia Catharinas Leben ist ohne die adlige Frömmigkeitskultur des 17. Jahrhunderts nicht zu verstehen. Die Häuser Waldeck-Eisenberg und Erbach-Erbach standen in einem protestantischen Adelsraum, in dem Religion nicht nur kirchliche Zugehörigkeit, sondern auch häusliche Ordnung, Erziehung, Standesethik und Selbstdeutung bestimmte. Für adlige Frauen bedeutete dies eine besondere Spannung: Sie sollten Frömmigkeit, Bildung und Repräsentation verbinden, ohne den Rahmen standesgemäßer weiblicher Öffentlichkeit zu überschreiten.
Die Hausandacht war dabei ein zentraler Ort. Sie verband Familie, Bedienstete, Kindererziehung und persönliche Frömmigkeit. Geistliche Lieder dienten nicht nur dem Singen, sondern der Ordnung des Tages: Morgen, Abend, Arbeit, Krankheit, Buße, Trost, Tod, Lob und Dank erhielten jeweils eigene sprachliche und musikalische Formen.
Amalia Catharina schrieb aus einer Lebenswelt, in der Dichtung, Musik und Frömmigkeit nicht getrennte Bereiche waren. Ein geistliches Lied konnte Gebet, Erbauung, Selbstprüfung, Unterricht, familiäre Praxis und musikalische Übung zugleich sein. Gerade diese Mehrfachfunktion macht ihre Sammlung kulturgeschichtlich wichtig.
Damenstift Schaaken, Bildung und weibliche Autorschaft
Das Damenstift Schaaken steht für einen Bildungs- und Lebensraum, der adligen Frauen eigene Formen geistlicher und kultureller Tätigkeit eröffnete. Solche Stifte waren keine Universitäten und keine professionellen Musikinstitutionen, aber sie ermöglichten eine Kombination aus Standessicherung, religiöser Unterweisung, sozialer Disziplin und kultureller Praxis. Für eine spätere Lieddichterin war dies ein plausibler Ort der literarisch-musikalischen Formung.
Weibliche Autorschaft im 17. Jahrhundert trat häufig nicht als öffentliche Selbstbehauptung im modernen Sinn auf, sondern als Frömmigkeitsdienst, Hausandacht, Übersetzung, Lied, Gebet oder erbauliche Sammlung. Amalia Catharina passt genau in diese Logik. Ihre Autorschaft ist nicht anonym, aber sie erscheint zurückhaltend und standesgemäß chiffriert. Die Signaturform „A. C. Gr. z. E.“ verbindet Person, Stand und Bescheidenheitsgestus.
Dass eine adlige Frau nicht nur geistliche Texte schrieb, sondern eine Liedsammlung mit musikalischer Ausstattung veröffentlichte, ist dennoch bemerkenswert. Die Andächtige Sing-Lust zeigt, dass weibliche musikalische Bildung im Barock nicht auf Ausführung oder häusliches Musizieren beschränkt war. Sie konnte auch schöpferische, publizistische und theologisierende Gestalt annehmen.
Pietismus, Hausandacht und geistliches Lied
Amalia Catharinas Lieder stehen im Umfeld des frühen Pietismus. Der Pietismus betonte persönliche Frömmigkeit, Herzensprüfung, Buße, Wiedergeburt, biblische Erbauung, praktische Heiligung und die Verinnerlichung des Glaubens. Im Lied konnte diese Frömmigkeit besonders intensiv Gestalt gewinnen, weil Singen Text, Affekt, Körper und Gedächtnis miteinander verbindet.
Die Andächtige Sing-Lust ist im Titel bereits programmatisch. „Sing-Lust“ meint nicht bloß musikalische Freude, sondern eine geistliche Neigung, sich singend Gott zuzuwenden. Das Wort „andächtig“ schränkt diese Lust zugleich ein: Es geht nicht um weltlichen Zeitvertreib, sondern um konzentrierte, gebundene, fromme Selbstbewegung.
Die Gliederung der Sammlung nach Morgen-, Abend-, Tages-, Bet-, Buß-, Klag- und Trost-, Lob- und Dank- sowie Lehrliedern zeigt, dass Amalia Catharina das Leben als geistlich geordnete Zeit versteht. Jeder Tagesabschnitt und jede innere Lage kann zum Lied werden. Damit wird die Sammlung zu einem häuslichen Andachtskalender, der nicht nur singbar, sondern auch seelsorgerlich verwendbar ist.
Die Andächtige Sing-Lust von 1692
Das Hauptwerk Amalia Catharinas trägt den ausführlichen Titel Andächtige Sing-Lust. Das ist: I. Morgen-, II. Abend-, III. Tage-, IV. Beth-, V. Buß-, VI. Klag- und Trost-, VII. Lob- und Danck-, VIII. Lehr-Lieder. Gedruckt wurde es 1692 in Hildburghausen bei Samuel Wentzel. Der Druck ist schmaloktavisch angelegt und gehört zu den seltenen Liederbüchern weiblicher geistlicher Autorschaft des 17. Jahrhunderts.
Der Titel zeigt bereits die innere Ordnung. Die Sammlung will den Alltag vollständig geistlich erschließen. Morgenlieder eröffnen den Tag unter Gottes Schutz; Abendlieder schließen ihn mit Rückblick, Bitte und Vertrauen; Tages- und Betlieder begleiten die alltägliche Arbeit; Bußlieder führen in Selbstprüfung; Klag- und Trostlieder sprechen Leid und Hoffnung aus; Lob- und Danklieder ordnen das Erfahrene Gott zu; Lehrlieder fassen Glaubenswissen in singbare Form.
Der Druck ist nicht nur literarisch, sondern auch musikalisch relevant. Er enthält nach den verfügbaren Beschreibungen Melodien mit Generalbass beziehungsweise musikalisch ausgearbeitete Lieder in Aria-Nähe. Gerade dadurch unterscheidet er sich von rein textlichen Erbauungsbüchern. Die Sammlung ist ein Zeugnis dafür, dass häusliche Frömmigkeit im späten 17. Jahrhundert gesungen, begleitet, wiederholt und musikalisch gestaltet werden konnte.
Musik, Melodie und Generalbass
Amalia Catharinas musikalische Bedeutung hängt an der Frage, wie Text, Melodie und Generalbass in der Andächtigen Sing-Lust zusammengehören. Die ältere und neuere Literatur bezeichnet sie als Komponistin und Lieddichterin. Zugleich ist quellenkritisch zu beachten, dass das Wort „Componieren“ im 17. Jahrhundert nicht immer eindeutig zwischen dichterischer und musikalischer Schöpfung trennt. In der Forschung wird deshalb vorsichtig gefragt, ob sämtliche Melodien von ihr stammen oder ob die Autorschaft primär die Texte betrifft.
Die überlieferten Beschreibungen betonen jedoch, dass die Sammlung musikalisch mehr bietet als bloße Liedtexte. Die Melodien mit Generalbass weisen in Richtung eines schlichten, aber ausgeprägten Aria-Stils. Damit steht Amalia Catharina zwischen dem evangelischen Kirchenlied, der privaten geistlichen Arie und der barocken Generalbasspraxis.
Der Generalbass ist kulturgeschichtlich entscheidend. Er macht die Lieder nicht nur melodisch singbar, sondern auch harmonisch begleitbar. In der Hausandacht konnte ein Cembalo, ein kleines Orgelinstrument oder ein anderes Tasteninstrument die geistliche Singpraxis stützen. Die Sammlung setzt damit eine gebildete, musizierende Umgebung voraus, in der Notenkenntnis, Tasteninstrument und gesungene Frömmigkeit zusammenkommen.
Sprache, Themen und poetische Gestalt
Die Dichtung der Andächtigen Sing-Lust gehört zur geistlichen Barocklyrik. Sie arbeitet mit Ich-Rede, Anrufung Gottes, Trostformeln, Bußgestus, Affektwörtern, Todes- und Ewigkeitsbewusstsein, Dank, Selbstprüfung und lehrhafter Verdichtung. Das lyrische Ich ist nicht autonom im modernen Sinn; es versteht sich als Seele vor Gott.
Die Themen spiegeln die Lebensrealität des 17. Jahrhunderts. Krankheit, Tod, Kindersterblichkeit, Kriegserfahrung, Standespflicht, häusliche Sorge und religiöse Unsicherheit bilden den Hintergrund einer Frömmigkeit, die Trost nicht oberflächlich, sondern existentiell sucht. Die Klag- und Trostlieder sind deshalb nicht Randstücke, sondern ein Zentrum der Sammlung.
Poetisch steht Amalia Catharina in der Nähe der erbaulichen Lieddichtung, wie sie im protestantischen Raum von Paul Gerhardt, Johann Franck, Johann Rist, Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt und anderen geprägt wurde. Ihre Besonderheit liegt in der Verbindung adlig-weiblicher Perspektive, pietistischer Innerlichkeit und musikalischer Hausgebrauchsfähigkeit.
Ausführlicher Kulturüberblick
Amalia Catharina, Gräfin von Erbach, gehört in eine Kultur, in der das geistliche Lied eine zentrale Funktion hatte. Das Lied war nicht nur Gottesdienstgesang, sondern Medium der Erziehung, des Trostes, der Gedächtnisbildung, der häuslichen Ordnung und der inneren Frömmigkeit. In einer Zeit, in der Krankheit, Tod und politische Unsicherheit zum Alltag gehörten, wurde das geistliche Lied zu einer tragenden Form religiöser Selbststabilisierung.
Der deutschsprachige Protestantismus des 17. Jahrhunderts entwickelte eine außerordentlich dichte Liedkultur. Neben dem gemeindlichen Kirchenlied entstanden private Erbauungslieder, Trostlieder, Sterbelieder, Morgen- und Abendlieder, Passionslieder und Lehrlieder. Diese Gattungen waren nicht streng voneinander getrennt. Ein Lied konnte zugleich Gebet, Katechese, Seelsorge und musikalischer Ausdruck sein.
Für Frauen des Adels bot diese Kultur eine besondere Möglichkeit. Öffentliche Predigt, kirchliches Amt und akademische Theologie waren ihnen verschlossen. Die geistliche Dichtung dagegen erlaubte eine Form religiöser Autorschaft, die als demütig, fromm und standesgemäß gelten konnte. Amalia Catharina schrieb nicht gegen ihre soziale Rolle, sondern innerhalb ihrer Rolle; gerade deshalb konnte sie schöpferisch werden.
Die musikalische Ausstattung der Andächtigen Sing-Lust hebt sie aus vielen rein textlichen Erbauungsbüchern heraus. Melodie und Generalbass zeigen, dass Frömmigkeit hier nicht nur gelesen, sondern aufgeführt werden sollte. Der häusliche Raum wurde zum kleinen liturgischen Raum. Singen war eine Form der geistlichen Selbstformung.
Die Verbindung von Lieddichtung und Generalbass verweist zugleich auf den Barock. Während das ältere Kirchenlied häufig einstimmig und strophisch im Gemeindegesang verankert war, öffnete die geistliche Arie neue Ausdrucksräume. Die Seele konnte affektvoller, individueller und musikalisch beweglicher sprechen. Amalia Catharinas Sammlung steht deshalb zwischen lutherischer Liedtradition und barocker Arienfrömmigkeit.
Der Pietismus verstärkte diese Entwicklung. Er fragte nicht nur nach rechter Lehre, sondern nach dem Zustand des Herzens. Das Lied wurde zum Medium dieser Herzensprüfung. Es konnte fragen, klagen, danken, lehren und trösten. Die Gliederung der Sammlung zeigt, dass das ganze Leben in geistliche Singbarkeit überführt werden sollte. Morgen und Abend, Freude und Schuld, Schmerz und Hoffnung, Lernen und Beten bilden eine Ordnung des frommen Alltags.
Für die Frauenmusikgeschichte ist Amalia Catharina besonders wichtig, weil sie nicht nur als Patronin oder Musizierende, sondern als Autorin und möglicherweise als Melodienschöpferin sichtbar wird. Ihr Werk zeigt, dass weibliche musikalische Kreativität im 17. Jahrhundert zwar selten gedruckt wurde, aber keineswegs fehlte. Die Andächtige Sing-Lust ist ein Dokument jener kulturellen Zone, in der Dichtung, Gesang, Hausfrömmigkeit und adlige Bildung zusammenkamen.
Wirkung, Überlieferung und Forschungsstand
Die unmittelbare Wirkung der Andächtigen Sing-Lust ist schwer zu bestimmen. Der Druck ist selten; bibliographische Nachweise nennen nur wenige erhaltene Exemplare. Gerade diese Seltenheit erklärt, warum Amalia Catharina lange am Rand der Musikgeschichtsschreibung stand. Sie war weder Teil eines großen Kirchenliedkanons noch einer höfischen Opern- oder Kapelltradition.
Die Wiederentdeckung erfolgte vor allem über hymnologische, bibliographische und frauenmusikgeschichtliche Forschung. Eitner, Zahn, Blankenburg, Koldau und neuere Arbeiten zur Musik von Frauen in der Frühen Neuzeit haben den Druck wieder sichtbar gemacht. Heute ist Amalia Catharina ein wichtiger Fall für die Frage, wie Frauen im protestantischen Barock geistliche Texte und Musik hervorbrachten.
Der Forschungsstand bleibt in Einzelheiten offen. Besonders die genaue Zählung der Lieder, die Autorschaft der Melodien, die musikalische Eigenständigkeit der Generalbasssätze und die Verbreitung der Sammlung verdienen weitere Untersuchung. Für das Kulturlexikon ist jedoch schon jetzt festzuhalten: Die Andächtige Sing-Lust ist ein seltenes und kulturgeschichtlich bedeutendes Zeugnis weiblicher geistlicher Lied- und Musikkultur im späten 17. Jahrhundert.
Werk- und Quellenverzeichnis
Das Werkverzeichnis Amalia Catharinas ist schmal, aber bemerkenswert. Gesichert greifbar ist vor allem der Druck Andächtige Sing-Lust von 1692. Einzelne Liedtexte können in späteren hymnologischen oder online zugänglichen Textsammlungen auftauchen; sie sind jedoch grundsätzlich auf diesen Druck beziehungsweise auf seine bibliographische Überlieferung zurückzuführen. Weitere selbständige Kompositionen oder größere musikalische Werke sind derzeit nicht sicher als eigenständiger Bestand nachweisbar.
Gedrucktes Hauptwerk
| Andächtige Sing-Lust | Andächtige Sing-Lust. Das ist: I. Morgen-, II. Abend-, III. Tage-, IV. Beth-, V. Buß-, VI. Klag- und Trost-, VII. Lob- und Danck-, VIII. Lehr-Lieder. Hildburghausen: Samuel Wentzel, 1692. Geistliche Liedsammlung für Hausandacht, private Erbauung und fromme Alltagsordnung. |
|---|---|
| Autorinnenangabe | Die ältere Titel- und Widmungsüberlieferung verweist auf eine „gottergebene gräfliche Dame“; bibliographisch wird die Sammlung Amalia Catharina, Gräfin von Erbach, zugewiesen. Die Signaturform „A. C. Gr. z. E.“ wird in der älteren Forschung erwähnt. |
| Druckort und Drucker | Hildburghausen, Samuel Wentzel, 1692. Der Druckort verweist auf einen kleineren, aber für erbauliche und geistliche Literatur geeigneten Publikationszusammenhang. |
| Format und Umfang | In Antiquariats- und Katalogbeschreibungen als schmaloktavischer Druck mit Vorstücken, 182 Seiten und Nachseiten beschrieben. Der Druck enthält Wappen- und Vignettenausstattung. |
| Zählung | Ältere bibliographische Nachweise nennen 76 Lieder. Neuere Beschreibungen nennen teilweise 67 Dichtungen mit Melodien und Generalbass. Die Differenz sollte quellenkritisch nicht eingeebnet, sondern als Zählproblem der Überlieferung dokumentiert werden. |
| Musikalische Ausstattung | Melodien mit Generalbass beziehungsweise musikalische Einrichtung in einem schlichten, ariennahen geistlichen Stil. Die genaue Autorschaft der Melodien ist in der Forschung vorsichtig zu behandeln, da „Componieren“ im 17. Jahrhundert Text- und Musikschöpfung bezeichnen konnte. |
| Funktion | Hausandacht, persönliche Frömmigkeit, Morgen- und Abendgebet, Buße, Klage, Trost, Lob, Dank und Unterweisung. |
| VD17-Nachweis | In bibliographischer Überlieferung mit VD17 39:147388G verbunden. Der Druck ist sehr selten und nur in wenigen Exemplaren beziehungsweise Katalognachweisen greifbar. |
Liedgruppen der Andächtigen Sing-Lust
| Morgen-Lieder | Lieder für den Tagesbeginn, die Schutz, Dank, göttliche Führung und fromme Ausrichtung des kommenden Tages thematisieren. |
|---|---|
| Abend-Lieder | Lieder für Tagesabschluss, Gewissensprüfung, Dank, Bitte um Bewahrung und Übergabe der Nacht an Gott. |
| Tage-Lieder | Lieder für den Verlauf des Alltags, in denen Arbeit, Zeitgebrauch, Pflichterfüllung und geistliche Wachsamkeit verbunden werden. |
| Beth-Lieder | Gebetslieder, die das persönliche und häusliche Beten musikalisch und poetisch strukturieren. |
| Buß-Lieder | Lieder der Selbstprüfung, Sündenerkenntnis, Reue und Bitte um Gnade. |
| Klag- und Trost-Lieder | Lieder für Leid, Krankheit, Verlust, Trauer und geistliche Ermutigung. Diese Gruppe ist für die seelsorgerliche Funktion der Sammlung besonders wichtig. |
| Lob- und Danck-Lieder | Lieder der Danksagung, der Gotteslob-Frömmigkeit und der geistlichen Rückbindung erfahrener Hilfe an Gott. |
| Lehr-Lieder | Lieder mit katechetischem, unterweisendem und geistlich ordnendem Charakter. Sie fassen Glaubenswissen und Lebensregel in singbare Form. |
Einzelne überlieferte oder online nachgewiesene Liedbeispiele
| Lob- und Danck-Lied | In online zugänglichen Gedicht- beziehungsweise Liedtextsammlungen als Beispiel aus Amalia Catharinas Lieddichtung greifbar. Der Text ist als repräsentatives Beispiel der Dank- und Lobfrömmigkeit zu behandeln. |
|---|---|
| Weitere Textbeispiele | Einzelne Textauszüge oder Beispiele werden in hymnologischen und literarischen Onlineumgebungen nachgewiesen. Sie sollten bei Zitierung stets auf den Druck von 1692 beziehungsweise auf eine zuverlässige Edition zurückgeführt werden. |
Nicht gesicherte oder nur vorsichtig zu formulierende Werkzuschreibungen
| Weitere geistliche Lieder außerhalb der Sammlung | Derzeit nicht als eigenständiger, sicherer Werkbestand nachweisbar. Falls einzelne Texte außerhalb der Andächtigen Sing-Lust unter ihrem Namen erscheinen, sind sie quellenkritisch auf Herkunft und Überlieferung zu prüfen. |
|---|---|
| Instrumentalwerke | Keine sicheren eigenständigen Instrumentalwerke Amalia Catharinas nachgewiesen. Die musikalische Bedeutung liegt in der Liedsammlung und ihrer Melodie- beziehungsweise Generalbassausstattung. |
| Mehrstimmige Kirchenmusik | Keine gesicherten größeren mehrstimmigen Kirchenmusikwerke nachweisbar. Die Bezeichnung Komponistin bezieht sich primär auf geistliche Lieder und deren musikalische Einrichtung. |
Bibliographische und quellenkundliche Nachweise
| BVB-Digitalisat beziehungsweise bibliographischer Nachweis | Digitalbibliographischer Nachweis der Andächtigen Sing-Lust mit Amalia Catharina zu Erbach als Komponistin in der Normdatenerschließung. |
|---|---|
| Eitner, Quellen-Lexikon | Älterer musikhistorischer Nachweis mit Titelangabe, Hildburghausen 1692, Signaturform und Zählung von 76 Liedern. |
| MGG Online | Fachlexikalischer Artikel zu Amalia Catharina, Gräfin von Erbach, mit biographischer und werkgeschichtlicher Einordnung. |
| VD17 | Bibliographischer Nachweis des Drucks innerhalb der deutschen Drucke des 17. Jahrhunderts; wichtig für Exemplarlage und Druckidentifikation. |
| WorldCat und Bibliothekskataloge | Ergänzende Nachweise zu erhaltenen Exemplaren außerhalb Deutschlands, besonders im dänischen und deutschen Bibliotheksraum. |
Sekundärliteratur
- Blankenburg, Walter: „Amalia Catharina, Gräfin von Erbach“, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, ältere Ausgabe, Bd. 15, Sp. 173. Grundlegender musikhistorischer Lexikonartikel zur Komponistin und Lieddichterin.
- Blankenburg, Walter: Artikel „Amalia Catharina“ in Grove Music Online. Wichtige internationale Kurzfassung zur Einordnung als Dichterin und Komponistin.
- Eitner, Robert: Biographisch-bibliographisches Quellen-Lexikon der Musiker und Musikgelehrten, Bd. 1. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1900. Älterer quellenbibliographischer Nachweis der Andächtigen Sing-Lust mit Titel, Druckort und Liedzählung.
- Gerber, Ernst Ludwig: Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler. Ältere musikhistorische Überlieferung, die Amalia Catharina als geistliche Liederdichterin und Komponistin sichtbar hält.
- Harnisch, Hartmut: „Die Andächtige Sing-Lust der Amalia Catharina von Erbach, Hildburghausen 1692“, in: Probleme der Migration von Musik und Musikern in Europa im 18. Jahrhundert. Spezialbeitrag zum Druck von 1692 und seiner kulturgeschichtlichen Einordnung.
- Koldau, Linda Maria: Frauen-Musik-Kultur. Ein Handbuch zum deutschen Sprachgebiet der Frühen Neuzeit. Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2005. Zentrale frauenmusikgeschichtliche Darstellung zu Amalia Catharina, Autorschaft, Lieddruck und dem Problem des frühneuzeitlichen Kompositionsbegriffs.
- Sadie, Julie Anne, Hrsg.: Companion to Baroque Music. Berkeley: University of California Press, 1998. Kontextliteratur zur barocken Musikkultur und zur Rolle von Frauen in geistlicher und höfischer Musikpraxis.
- Zahn, Johannes: Die Melodien der deutschen evangelischen Kirchenlieder. Gütersloh: Bertelsmann, 1889–1893. Hymnologischer Zusammenhang, in dem die Titelüberlieferung der Andächtigen Sing-Lust ältere Nachweise besitzt.
- Fischer, Irmtraud: Studien zu Frauenfrömmigkeit und protestantischer Liedkultur der Frühen Neuzeit. Kontextliteratur zur Verbindung von Geschlecht, Frömmigkeit, Lied und häuslicher Andacht.
- Leaver, Robin A.: Arbeiten zur protestantischen Lied- und Choraltradition. Hilfreich für die Einordnung geistlicher Liedsammlungen des 17. Jahrhunderts im weiteren evangelischen Gesangskontext.
- Stalmann, Joachim: hymnologische Arbeiten zum evangelischen Kirchenlied. Grundlegend für die Gattungs- und Überlieferungsgeschichte des protestantischen geistlichen Liedes.
Ausgewählte Onlinequellen
- BVB Digital: Andächtige Sing-Lust Bibliographischer Digitalnachweis des Drucks von 1692 mit Normdatenerschließung zu Amalia Catharina zu Erbach als Komponistin.
- Commons: Amalia Catharina of Waldeck-Eisenberg Normdaten- und Medienkategorieseite mit internationalen Namensformen, genealogischen Angaben und Verweisen; für diese Seite nicht als Bildquelle verwendet.
- Deutsche Liebeslyrik: Sonntagsgedicht-Archiv Online-Nachweis eines Textbeispiels aus Amalia Catharinas Lieddichtung, besonders zum Lob- und Danck-Lied.
- Encyclopedia.com: Amalia, Catharina Kurzartikel aus Baker’s Biographical Dictionary of Musicians mit Lebensdaten, Arolsen- und Cuylenburg-Angabe sowie Einordnung als deutsche Komponistin.
- MGG Online: Amalia Catharina, Gräfin von Erbach Fachlexikalischer Artikel zur Biographie, Werküberlieferung und musikhistorischen Bedeutung der Lieddichterin und Komponistin.
- Robert Eitner: Quellen-Lexikon, Bd. 1 Digitalisiertes Quellen-Lexikon mit älterem Nachweis zu Amalia Katharina, Andächtige Sing-Lust, Hildburghausen 1692, Signaturform und Liedzählung.
- LSU Repository: Collegium Musicum 2018 Konzertdokumentation mit devotional songs aus Amalia Catharinas Andächtiger Sing-Lust und Hinweis auf heutige Aufführungspraxis.
- Steffen Völkel Antiquariat: Baroque song book by a woman Detaillierte Antiquariatsbeschreibung des seltenen Drucks mit Titel, Druckort, Umfang, Provenienz, VD17-Hinweis, biographischer Skizze und Hinweis auf Melodien mit Generalbass.
- Wikipedia: Amalia Katharina von Waldeck-Eisenberg Deutschsprachiger Überblicksartikel mit biographischer Skizze, Ehe, Kindern, Rückzug nach Culemborg und Forschungsproblem zur musikalischen Autorschaft.
Weiterführende Einträge
- Abendlied Geistliche Liedform für Tagesabschluss, Rückblick, Bitte um Bewahrung und häusliche Andacht.
- Andacht Religiöse Übungsform, die Amalia Catharinas Liedsammlung als häusliche Singpraxis prägt.
- Andächtige Sing-Lust Hauptwerk Amalia Catharinas, 1692 in Hildburghausen gedruckte Sammlung geistlicher Hausandachtslieder.
- Arienlied Liedform im Umfeld des barocken Aria-Stils, relevant für die musikalische Gestalt der Andächtigen Sing-Lust.
- Arolsen In mehreren Quellen genannter Geburtsort Amalia Catharinas und wichtiger Ort waldeckischer Adelskultur.
- Barocklied Gattungsrahmen geistlicher und weltlicher Liedproduktion im 17. Jahrhundert.
- Bußlied Geistliche Liedform der Reue, Selbstprüfung und Bitte um Gnade, in Amalia Catharinas Sammlung eigens vertreten.
- Culemborg / Cuylenburg Niederländischer Ort, in dem Amalia Catharina starb und nach abweichender Überlieferung auch geboren wurde.
- Damenstift Schaaken Bildungs- und Aufenthaltsort Amalia Catharinas nach dem frühen Verlust ihrer Eltern.
- Erbach-Erbach Adelshaus, dem Amalia Catharina durch ihre Ehe mit Georg Ludwig I. angehörte.
- Frauenmusikgeschichte Forschungsbereich, für den Amalia Catharina als dichtende und komponierende Adlige besonders wichtig ist.
- Generalbass Musikalische Begleitpraxis, die in der Andächtigen Sing-Lust als harmonische Grundlage der Lieder erscheint.
- Geistliche Arie Barocke Andachtsform zwischen Lied, Aria-Stil und persönlicher Frömmigkeit.
- Geistliches Lied Zentrale Gattung von Amalia Catharinas dichterischem und musikalischem Schaffen.
- Georg Ludwig I. von Erbach-Erbach Ehemann Amalia Catharinas und Graf von Erbach-Erbach.
- Hausandacht Privater religiöser Gebrauchskontext, für den die Andächtige Sing-Lust besonders bestimmt war.
- Hildburghausen Druckort der Andächtigen Sing-Lust von 1692.
- Kirchenlied Übergreifender Zusammenhang evangelischer Liedkultur, von dem Amalia Catharinas Hausandachtslieder abzugrenzen und zugleich herzuleiten sind.
- Klagelied Liedform des Leidens und der Bitte, in Amalia Catharinas Klag- und Trostliedern besonders wichtig.
- Lehrlied Katechetisch und unterweisend geprägte Liedform, die Glaubensinhalte singbar macht.
- Lieddichterin Autorschaftsrolle Amalia Catharinas innerhalb der geistlichen Liedproduktion des Barock.
- Loblied Geistliche Liedform des Gotteslobs und der Dankfrömmigkeit.
- Morgenlied Liedform für Tagesbeginn, Schutzbitte und fromme Ausrichtung des Alltags.
- Nassau-Siegen Adelsverbindung über Amalia Catharinas Mutter Maria Magdalena von Nassau-Siegen.
- Pietismus Frömmigkeitsbewegung, deren Innerlichkeits- und Hausandachtskultur Amalia Catharinas Liedsammlung prägt.
- Samuel Wentzel Hildburghäuser Drucker der Andächtigen Sing-Lust von 1692.
- Trostlied Geistliche Liedform zur seelsorgerlichen Bewältigung von Leid, Krankheit, Tod und Trauer.
- Waldeck-Eisenberg Geburtsfamilie Amalia Catharinas und wichtiger genealogischer Kontext ihres Lebens.