Kulturlexikon · Sprachform / Italienisch, Präpositionen, Präpositionsartikel, Genitivfunktionen, Herkunft und Zugehörigkeit, Dante, Divina Commedia

Del

Del ist die verschmolzene Form aus di + il und bedeutet je nach Kontext „von dem“ oder „des“. Grammatikalisch gehört del zu den obligatorischen italienischen Präpositionsartikeln. Semantisch ist es ein Marker für Herkunft, Zugehörigkeit und Begründung: Es stellt Dinge in Relation, bindet Personen an Namen, Taten an Ursachen, Teile an Ganze, Stoffe an Formen, Worte an Themen. In der Divina Commedia trägt del damit eine stille, aber enorme Ordnungsarbeit, denn Dantes Welt ist nicht nur räumlich geschichtet, sondern auch als Geflecht von Ursprüngen und Bindungen gebaut.

1. Grammatikalische Erklärung

Del ist ein Präpositionsartikel (ital. preposizione articolata). Er entsteht durch die Verschmelzung der einfachen Präposition di mit dem bestimmten Artikel il. Im Standarditalienischen ist die Verschmelzung die reguläre Form, wenn di unmittelbar vor il steht. Semantisch entspricht del dem Deutschen „von dem“ oder „des“.

Zur Formenreihe gehören die vollständigen Paradigmen der Verschmelzung von di mit dem bestimmten Artikel: del (di + il), dello (di + lo), della (di + la), dei (di + i), degli (di + gli), delle (di + le). Im Italienischen übernimmt di viele Funktionen, die im Deutschen häufig über Genitiv, von-Konstruktionen oder Präpositionalgruppen realisiert werden.

Wichtig ist, dass del nicht nur Besitz ausdrückt. Es kann einen Genitiv der Zugehörigkeit markieren, einen Genitiv des Ursprungs, einen Teilungsgenitiv (Teil vom Ganzen), einen Stoffgenitiv (Material), einen objektiven oder subjektiven Genitiv („Liebe Gottes“ als Liebe zu Gott oder Liebe Gottes zu den Menschen), ebenso eine thematische Bestimmung („vom… handeln“). Die jeweilige Deutung entsteht aus Kontext, Valenz und Bildfeld.

2. Bedeutungsfelder

Im Zentrum von del steht die Relation. Wo nel typischerweise Orte setzt, setzt del Bezüge. Es kann Herkunft anzeigen („aus/von dem“), Zugehörigkeit („des/vom“), den Träger einer Eigenschaft („des…“), den Stoff oder die Substanz („aus…“), den Gegenstand eines Sprechens oder Denkens („von…“), sowie Ursache und Grund („aus…“, „wegen…“ in weiterem Sinn). In poetischer Sprache ist del besonders stark, weil es die Welt als Netz von Ableitungen sichtbar macht: nichts steht isoliert, alles steht di-gebunden in einem Ursprung oder in einer Ordnung.

Ein typischer Effekt ist die Verdichtung. Dantes Syntax kann mit del in kürzester Form genealogische oder metaphysische Linien bauen: ein Name wird zum Knotenpunkt, weil er sofort „des X“ ist; ein Ort wird bedeutsam, weil er „vom Y“ her gedacht ist; ein Gefühl ist nicht einfach da, sondern „des Herzens“ oder „vom Denken“ her bestimmt. Del ist damit nicht Ornament, sondern Grammatik der Verknüpfung.

3. Bedeutung für Dante und Gebrauch in der Divina Commedia

Dantes Divina Commedia ist eine Welt, in der jedes Ding seinen Platz hat und zugleich eine Herkunft, einen Grund, eine Bindung. Diese doppelte Ordnung – Topographie und Genealogie – wird sprachlich durch kleinste Funktionswörter stabilisiert. Wenn nel die Reise in Räume einhängt, dann knüpft del die Reise in Zusammenhänge: Wer jemand ist, wessen er ist, wovon er kommt, worauf er zielt, woraus etwas besteht und wovon die Rede ist.

Dabei spielt del in der Commedia mehrfach. Erstens als Welt-Genitiv: Dinge werden als Teile eines kosmischen Ganzen markiert und in eine übergeordnete Ordnung eingehängt. Zweitens als moralischer Genitiv: Taten und Laster sind gebunden an Ursachen, Neigungen und „Stoffe“ der Seele. Drittens als genealogischer Genitiv: Namen werden über Herkunftslinien lesbar, und Geschichte wird zu einer Grammatik des „von“ und „des“. Viertens als poetischer Genitiv: Bilder bekommen Schärfe, weil sie nicht nur benennen, sondern sofort präzisieren, wozu etwas gehört und woraus es hervorgeht.

Der berühmte Anfang „Nel mezzo del cammin di nostra vita“ zeigt die Nachbarschaft von nel und del. Das nel setzt in die Mitte, das del bindet diese Mitte an einen Weg, und dieser Weg ist wiederum „unseres Lebens“: del cammin ist grammatisch klein, aber semantisch groß, weil es die Mitte nicht abstrakt lässt, sondern an eine Strecke koppelt, die eine Lebensform bezeichnet. Del ist hier das Gelenk zwischen Raumwort und Sinnwort.

Gerade in Dantes dichter Nomenarchitektur ist del ein Mittel, die Kettenbildung von Bestimmungen zu organisieren. Die Commedia arbeitet häufig mit gestaffelten Genitiv- und Präpositionalrelationen: ein Kernnomen wird durch „del …“ verankert, dieses wiederum durch weitere Bestimmungen, bis eine kleine syntaktische Architektur entsteht. In dieser Architektur werden Metaphysik und Moral als sprachlich gebaute Relationen sichtbar.

4. Gebrauchstypen: was del im Satz „tut“

Del kann, je nach Kontext, unterschiedliche Relationstypen markieren. Als Herkunft („vom/aus dem“) rückt es den Ursprung in den Vordergrund: Wer spricht, spricht nicht nur, sondern spricht „vom“ Himmel, „vom“ Herzen, „vom“ Ort her. Als Zugehörigkeit („des“) bindet es Dinge an Träger: „des Kaisers“, „des Heiligen“, „des Reiches“. Als Teil-Ganzes strukturiert es Proportionen: ein Teil „vom“ Kreis, „vom“ Weg, „vom“ Körper. Als Stoff kann es Materialität präzisieren („aus“ Stein, „aus“ Feuer, „aus“ Licht). Als Thema bündelt es Rede und Wissen: denken „von“, sprechen „von“, erzählen „vom“. Und als Grund kann es eine kausale Färbung tragen, indem es „aus“ einer Ursache heraus bestimmt.

Für die Lektüre der Commedia ist besonders wichtig, dass del häufig zwischen objektiver und subjektiver Lesart oszillieren kann. Gerade in theologischen Kontexten ist „des“ nie nur Besitz, sondern kann ein Verhältnis zwischen Liebe, Wille, Gnade, Strafe und Ursache eröffnen. Dante nutzt diese Offenheit produktiv: Die Grammatik bleibt knapp, die Semantik bleibt reich.

Konkordanz

  1. Nel mezzo del cammin di nostra vita
  2. ma per trattar del ben ch’i’ vi trovai
  3. vestite già de’ raggi del pianeta
  4. che nel lago del cor m’era durata
  5. uscito fuor del pelago a la riva
  6. Temp’ era dal principio del mattino
  7. l’ora del tempo e la dolce stagione
  8. del cammino e sì de la pietate
  9. u’ siede il successor del maggior Piero
  10. di sua vittoria e del papale ammanto
  11. Per che, se del venire io m’abbandono
  12. rispuose del magnanimo quell’ ombra
  13. vegno del loco ove tornar disio
  14. e disse:—Or ha bisogno il tuo fedele
  15. Lucia, nimica di ciascun crudele
  16. Non odi tu la pieta del suo pianto
  17. venni qua giù del mio beato scanno
  18. fidandomi del tuo parlare onesto
  19. per che mi fece del venir più presto
  20. che del bel monte il corto andar ti tolse
  21. curan di te ne la corte del cielo
  22. né fur fedeli a Dio, ma per sé fuoro
  23. infino al fiume del parlar mi trassi
  24. E io, che del color mi fui accorto
  25. Trasseci l’ombra del primo parente
  26. che del vedere in me stesso m’essalto
  27. e vidi il buono accoglitor del quale
  28. Così discesi del cerchio primaio
  29. poi c’hai pietà del nostro mal perverso
  30. mi prese del costui piacer sì forte
  31. che ricordarsi del tempo felice
  32. del nostro amor tu hai cotanto affetto
  33. Cerbero, fiera crudele e diversa
  34. fé la vendetta del superbo strupo
  35. tal cadde a terra la fiera crudele
  36. quando vegnono a’ due punti del cerchio
  37. questi resurgeranno del sepulcro
  38. che è, che i ben del mondo ha sì tra branche?
  39. con li occhi vòlti a chi del fango ingozza
  40. se ’l fummo del pantan nol ti nasconde
  41. prima che noi uscissimo del lago
  42. discende mai alcun del primo grado
  43. per trarne un spirto del cerchio di Giuda
  44. del viso su per quella schiuma antica
  45. «O cacciati del ciel, gente dispetta
  46. sì com’ a Pola, presso del Carnaro
  47. per le quali eran sì del tutto accesi
  48. «O Tosco che per la città del foco
  49. E l’animose man del duca e pronte
  50. che del futuro fia chiusa la porta
  51. venimmo sopra più crudele stipa
  52. del puzzo che ’l profondo abisso gitta
  53. qualunque priva sé del vostro mondo
  54. del segno suo e Soddoma e Caorsa
  55. Ed elli a me «Perché tanto delira
  56. che da cima del monte, onde si mosse
  57. levò a Dite del cerchio superno
  58. la riviera del sangue in la qual bolle
  59. del sangue più che sua colpa sortille
  60. lungo la proda del bollor vermiglio
  61. Poi vidi gente che di fuor del rio
  62. e quindi fu del fosso il nostro passo
  63. del cor di Federigo, e che le volsi
  64. ancor del colpo che ’nvidia le diede
  65. raccoglietele al piè del tristo cesto
  66. Poi che la carità del natio loco
  67. Quale del Bulicame esce ruscello
  68. Queste parole fuor del duca mio
  69. del suo figliuolo, e per celarlo meglio
  70. e ’l fummo del ruscel di sopra aduggia
  71. e tiene ancor del monte e del macigno
  72. là surger nuovo fummo del sabbione
  73. la natura del loco, i’ dicerei
  74. o se del tutto se n’è gita fora
  75. già su la groppa del fiero animale
  76. Nel dritto mezzo del campo maligno
  77. l’anno del giubileo, su per lo ponte
  78. che li battien crudelmente di retro
  79. che mi fa sovvenir del mondo antico
  80. condussi a far la voglia del marchese
  81. del vecchio ponte guardavam la traccia
  82. li Colchi del monton privati féne
  83. sappi ch’i’ fui vestito del gran manto
  84. ciascun tra ’l mento e ’l principio del casso
  85. si travolse così alcun del tutto
  86. del duro scoglio, sì che la mia scorta
  87. vide terra, nel mezzo del pantano
  88. mi trasse a sé del loco dov’ io stava
  89. del nostro ponte disse: «O Malebranche
  90. del no, per li denar, vi si fa ita
  91. ma i demon che del ponte avean coperchio
  92. Poscia passò di là dal co del ponte
  93. tra li scheggion del ponte quatto quatto
  94. ed elli avea del cul fatto trombetta
  95. «I’ fui del regno di Navarra nato
  96. Poi fui famiglia del buon re Tebaldo
  97. ma quei più che cagion fu del difetto
  98. cadder nel mezzo del bogliente stagno
  99. dov’ el parlò de la rana e del topo
  100. ei ne verranno dietro più crudeli
  101. del fondo giù, ch’e’ furon in sul colle
  102. del diavol vizi assai, tra ’ quali udi’
  103. In quella parte del giovanetto anno
  104. dolce ch’io vidi prima a piè del monte
  105. del bassissimo pozzo tutta pende
  106. La lena m’era del polmon sì munta
  107. del grande armento ch’elli ebbe a vicino
  108. del misero Sabello e di Nasidio
  109. e ’l misero del suo n’avea due porti
  110. Ma se presso al mattin del ver si sogna
  111. del fosso, ché nessuna mostra ’l furto
  112. l’agguato del caval che fé la porta
  113. e del Palladio pena vi si porta
  114. vedi che del disio ver’ lei mi piego!
  115. perch’ e’ fuor greci, forse del tuo detto
  116. del vecchio padre, né ’l debito amore
  117. ch’i’ ebbi a divenir del mondo esperto
  118. e de li vizi umani e del valore
  119. d’i nostri sensi ch’è del rimanente
  120. di retro al sol, del mondo sanza gente
  121. che non surgëa fuor del marin suolo
  122. e percosse del legno il primo canto
  123. con la licenza del dolce poeta
  124. disse: “Questi è d’i rei del foco furo”
  125. dicer del sangue e de le piaghe a pieno
  126. di Puglia, fu del suo sangue dolente
  127. sì crudelmente, al taglio de la spada
  128. gridò: «Ricordera’ti anche del Mosca
  129. sotto l’asbergo del sentirsi pura
  130. Quando diritto al piè del ponte fue
  131. credo ch’un spirto del mio sangue pianga
  132. ch’io vidi lui a piè del ponticello
  133. e udi’ ’l nominar Geri del Bello
  134. Tu eri allor sì del tutto impedito
  135. del lungo scoglio, pur da man sinistra
  136. del pizzicor, che non ha più soccorso
  137. del garofano prima discoverse
  138. e del suo Polidoro in su la riva
  139. del mar si fu la dolorosa accorta
  140. che ’l porco quando del porcil si schiude
  141. del collo l’assannò, sì che, tirando
  142. al padre, fuor del dritto amore, amica
  143. a la miseria del maestro Adamo
  144. del Casentin discendon giuso in Arno
  145. tragge cagion del loco ov’ io peccai
  146. la lega suggellata del Batista
  147. là ’ve del ver fosti a Troia richesto
  148. «Ricorditi, spergiuro, del cavallo
  149. Ad ascoltarli er’ io del tutto fisso
  150. d’Achille e del suo padre esser cagione
  151. Giove del cielo ancora quando tuona
  152. le spalle e ’l petto e del ventre gran parte
  153. sotto i piè del gigante assai più bassi
  154. che ’l pel del capo avieno insieme misto
  155. del padre loro Alberto e di lor fue
  156. Ed elli a me: «del contrario ho io brama
  157. più là con Ganellone e Tebaldello
  158. del capo ch’elli avea di retro guasto
  159. che del futuro mi squarciò ’l velame
  160. ch’eran con meco, e dimandar del pane
  161. Ben se’ crudel, se tu già non ti duoli
  162. del bel paese là dove ’l sì suona
  163. cessato avesse del mio viso stallo
  164. gridò a noi: «O anime crudeli
  165. i’ son quel da le frutta del mal orto
  166. perché non siete voi del mondo spersi?
  167. Lo ’mperador del doloroso regno
  168. al pel del vermo reo che ’l mondo fóra
  169. per paura di lui fé del mar velo
  170. omai la navicella del mio ingegno
  171. che lascia dietro a sé mar sì crudele
  172. del mezzo, puro infino al primo giro
  173. donna scese del ciel, per li cui prieghi
  174. ma son del cerchio ove son li occhi casti
  175. Ma se donna del ciel ti move e regge
  176. parea del loco, rimirando intorno
  177. Noi divenimmo intanto a piè del monte
  178. essaminava del cammin la mente
  179. Come le pecorelle escon del chiuso
  180. per che ’l lume del sole in terra è fesso
  181. l’ossa del corpo mio sarieno ancora
  182. in co del ponte presso a Benevento
  183. mentre che la speranza ha fior del verde
  184. del gran disio, di retro a quel condotto
  185. che sù e giù del suo lume conduce
  186. se non uscisse fuor del cammin vecchio
  187. che ’l mezzo cerchio del moto superno
  188. del qual né io né ei prima s’accorse
  189. e seguitava l’orme del mio duca
  190. Dissilo, alquanto del color consperso
  191. quivi lume del ciel ne fece accorti
  192. che del disio di sé veder n’accora
  193. del beneficio tuo sanza giurarlo
  194. «Oh!», rispuos’ elli, «a piè del Casentino
  195. gridava: “O tu del ciel, perché mi privi?
  196. che decreto del cielo orazion pieghi
  197. surse ver’ lui del loco ove pria stava
  198. dicendo: «O Mantoano, io son Sordello
  199. non donna di province, ma bordello
  200. poi che ponesti mano a la predella
  201. Vien, crudel, vieni, e vedi la pressura
  202. del tuo consiglio fai per alcun bene
  203. mercé del popol tuo che si argomenta
  204. Quante volte, del tempo che rimembre
  205. Sordel si trasse, e disse: «Voi, chi siete?
  206. o pregio etterno del loco ond’ io fui
  207. «Per tutt’ i cerchi del dolente regno
  208. virtù del ciel mi mosse, e con lei vegno
  209. E ’l buon Sordello in terra fregò ’l dito
  210. Padre e suocero son del mal di Francia
  211. del retaggio miglior nessun possiede
  212. Tant’ è del seme suo minor la pianta
  213. «Ambo vegnon del grembo di Maria
  214. disse Sordello, «a guardia de la valle
  215. E Sordello anco: «Or avvalliamo omai
  216. a piè del monte per le lontane acque?
  217. Sordello ed elli in dietro si raccolse
  218. Com’ ei parlava, e Sordello a sé il trasse
  219. del pregio de la borsa e de la spada
  220. fuor de le braccia del suo dolce amico
  221. poste in figura del freddo animale
  222. Sordel rimase e l’altre genti forme
  223. «Donna del ciel, di queste cose accorta
  224. ch’aperse il ciel del suo lungo divieto
  225. I’ mossi i piè del loco dov’ io stava
  226. del roman principato, il cui valore
  227. Non attender la forma del martìre
  228. la qual fa del non ver vera rancura
  229. Vegna ver’ noi la pace del tuo regno
  230. Come del suo voler li angeli tuoi
  231. purgando la caligine del mondo
  232. chi l’uno e l’altro caccerà del nido
  233. Colui che del cammin sì poco piglia
  234. del mio maestro i passi, e amendue
  235. quanto per via di fuor del monte avanza
  236. Vedea Nembròt a piè del gran lavoro
  237. e anche le reliquie del martiro
  238. Più era già per noi del monte vòlto
  239. e del cammin del sole assai più speso
  240. dal servigio del dì l’ancella sesta
  241. Io era ben del suo ammonir uso
  242. si rompe del montar l’ardita foga
  243. saranno, com’ è l’un, del tutto rasi
  244. fece del destro lato a muover centro
  245. E prima che del tutto non si udisse
  246. Lo fren vuol esser del contrario suono
  247. prima che giunghi al passo del perdono
  248. luce del ciel di sé largir non vole
  249. l’anima mia del tormento di sotto
  250. del luogo, o per mal uso che li fruga
  251. del fiero fiume, e tutti li sgomenta
  252. però sappi ch’io fui Guido del Duca
  253. fatto s’è reda poi del suo valore
  254. del ben richesto al vero e al trastullo
  255. facëan noi del cammin confidare
  256. e ’l principio del dì par de la spera
  257. essere al sol del suo corso rimaso
  258. che del soverchio visibile lima
  259. la famiglia del cielo», a me rispuose
  260. del cui nome ne’ dèi fu tanta lite
  261. per modo tutto fuor del moderno uso
  262. del mondo seppi, e quel valore amai
  263. facean vedere, e del mondo e di Deo
  264. in rimprovèro del secol selvaggio?
  265. par che del buon Gherardo nulla senta
  266. del sol debilemente entra per essi
  267. del mio maestro, usci’ fuor di tal nube
  268. Ed elli a me: «L’amor del bene, scemo
  269. del suo dover, quiritta si ristora
  270. amor del suo subietto volger viso
  271. che ’l mal che s’ama è del prossimo; ed esso
  272. del timido voler che non s’apriva
  273. del mio carcar diposta avea la soma
  274. Parole furon queste del mio duca
  275. sotto lo ’mperio del buon Barbarossa
  276. perché suo figlio, mal del corpo intero
  277. del qual più altri nacquero e diversi
  278. Io volsi Ulisse del suo cammin vago
  279. de l’alto dì i giron del sacro monte
  280. tra due pareti del duro macigno
  281. per lo disio del pasto che là il tira
  282. ciò che chiedea la vista del disio
  283. una fiumana bella, e del suo nome
  284. lo titol del mio sangue fa sua cima
  285. da Dio anima fui, del tutto avara
  286. e quanto fia piacer del giusto Sire
  287. solo ascoltando, del mio reverire
  288. del governo del regno, e tanta possa
  289. Veggio il novo Pilato sì crudele
  290. del folle Acàn ciascun poi si ricorda
  291. Certo non si scoteo sì forte Delo
  292. a parturir li due occhi del cielo
  293. del mio disio, che pur con la speranza
  294. tanto del ber quant’ è grande la sete
  295. del sommo rege, vendicò le fóra
  296. cantai di Tebe, e poi del grande Achille
  297. antico spirto, del rider ch’io fei
  298. non par che ti facesse ancor fedele
  299. Se così è, qual sole o quai candele
  300. mentre che del salire avem soverchio
  301. nel primo cinghio del carcere cieco
  302. spesse fïate ragioniam del monte
  303. e già le quattro ancelle eran del giorno
  304. ed ecco del profondo de la testa
  305. l’odor ch’esce del pomo e de lo sprazzo
  306. del buon dolor ch’a Dio ne rimarita
  307. e del nomar parean tutti contenti
  308. fin che si sfoghi l’affollar del casso
  309. e va per farsi onor del primo intoppo
  310. che fuor del mondo sì gran marescalchi
  311. tanto di grazia, che l’amor del gusto
  312. l’arco del dir, che ’nfino al ferro hai tratto
  313. la virtù ch’è dal cor del generante
  314. l’articular del cerebro è perfetto
  315. guarda il calor del sole che si fa vino
  316. Quando Làchesis non ha più del lino
  317. ché per lo mezzo del cammino acceso
  318. queste del gel, quelle del sole schife
  319. «fu miglior fabbro del parlar materno
  320. nel quale è Cristo abate del collegio
  321. dinanzi a me del sol ch’era già basso
  322. ché la natura del monte ci affranse
  323. la possa del salir più e ’l diletto
  324. Poco parer potea lì del di fori
  325. che soglion esser testimon del core
  326. bagnate già da l’onde del bel fiume
  327. ma luce rende il salmo Delectasti
  328. che toglie altrui memoria del peccato
  329. avrei quelle ineffabili delizie
  330. del mezzo ch’era ancor tra noi e loro
  331. sì com’ elli eran candelabri apprese
  332. e ne le voci del cantare ‘Osanna’
  333. onde fa l’arco il Sole e Delia il cinto
  334. ma quel del Sol saria pover con ello
  335. quel del Sol che, svïando, fu combusto
  336. Quando il settentrïon del primo cielo
  337. Io vidi già nel cominciar del giorno
  338. e la faccia del sol nascere ombrata
  339. in su la sponda del carro sinistra
  340. quando mi volsi al suon del nome mio
  341. sì che par foco fonder la candela
  342. de la bocca e de li occhi uscì del petto
  343. del carro stando, a le sustanze pie
  344. trovasti, per che del passare innanzi
  345. l’accusa del peccato, in nostra corte
  346. del tuo errore, e perché altra volta
  347. pon giù il seme del piangere e ascolta
  348. e ciascuna del braccio mi coperse
  349. al petto del grifon seco menarmi
  350. era la sua canzone, «al tuo fedele
  351. quella milizia del celeste regno
  352. del sonno, e un chiamar: «Surgi: che fai?
  353. Quali a veder de’ fioretti del melo
  354. che del suo pome li angeli fa ghiotti
  355. come guardia lasciata lì del plaustro
  356. Però, in pro del mondo che mal vive
  357. del trïunfal veiculo una volpe
  358. del carro e lasciar lei di sé pennuta
  359. tal voce uscì del cielo e cotal disse
  360. trasse del fondo, e gissen vago vago
  361. con quel gigante che con lei delinque
  362. del viver ch’è un correre a la morte
  363. sì che t’abbaglia il lume del mio detto
  364. Veramente quant’ io del regno santo
  365. sarà ora materia del mio canto
  366. fammi del tuo valor sì fatto vaso
  367. tanto che l’ombra del beato regno
  368. vedra’mi al piè del tuo diletto legno
  369. delfica deïtà dovria la fronda
  370. la lucerna del mondo; ma da quella
  371. uscir del primo e risalire in suso
  372. a le nostre virtù, mercé del loco
  373. com’ ferro che bogliente esce del foco
  374. parvemi tanto allor del cielo acceso
  375. de la fiamma del sol, che pioggia o fiume
  376. La novità del suono e ’l grande lume
  377. S’io fui del primo dubbio disvestito
  378. che madre fa sovra figlio deliro
  379. del suo lume fa ’l ciel sempre quïeto
  380. per tempo al pan de li angeli, del quale
  381. del deïforme regno cen portava
  382. a guisa del ver primo che l’uom crede
  383. ne l’eclissi del sol, per trasparere
  384. Da questa instanza può deliberarti
  385. Questi organi del mondo così vanno
  386. come dal fabbro l’arte del martello
  387. del nome tuo e de la vostra sorte
  388. letizian del suo ordine formati
  389. del sommo ben d’un modo non vi piove
  390. non fu dal vel del cor già mai disciolta
  391. che del secondo vento di Soave
  392. che l’affezion del vel Costanza tenne
  393. Cotal fu l’ondeggiar del santo rio
  394. ch’uscì del fonte ond’ ogne ver deriva
  395. «O amanza del primo amante, o diva
  396. a piè del vero il dubbio; ed è natura
  397. sì che del viso tuo vinco il valore
  398. l’alto valor del voto, s’è sì fatto
  399. Tu se’ omai del maggior punto certo
  400. siate fedeli, e a ciò far non bieci
  401. del trïunfo etternal concede grazia
  402. del lume che per tutto il ciel si spazia
  403. contr’ al corso del ciel, ch’ella seguio
  404. che, per voler del primo amor ch’i’ sento
  405. cui la destra del ciel fu sì congiunta
  406. sì ch’al Nil caldo si sentì del duolo
  407. che fu serrato a Giano il suo delubro
  408. de la vendetta del peccato antico
  409. per la colpa del padre, e non si creda
  410. del vero amore in sù poggin men vivi
  411. qual si fa danno del ben fare altrui
  412. con l’atto sol del suo etterno amore
  413. del qual con gran disio solver s’aspetta
  414. per che del lume suo poco s’imbianca
  415. de la bontà del core ond’ ell’ è uscita
  416. Io non m’accorsi del salire in ella
  417. ai quali tu del mondo già dicesti
  418. del suo profondo, ond’ ella pria cantava
  419. del nostro cielo che più m’è propinqua
  420. conformi fieno al viver del paese
  421. che fé del sangue suo già caldo il porto
  422. né quella Rodopëa che delusa
  423. ma del valor ch’ordinò e provide
  424. del trïunfo di Cristo fu assunta
  425. però che fatto ha lupo del pastore
  426. che del valor del ciel lo mondo imprenta
  427. e io era con lui; ma del salire
  428. anzi ’l primo pensier, del suo venire
  429. Ne la corte del cielo, ond’ io rivegno
  430. tanto che non si posson trar del regno
  431. Quell’ altro fiammeggiare esce del riso
  432. del cui latino Augustin si provide
  433. punto del cerchio in che avanti s’era
  434. fermossi, come a candellier candelo
  435. «Così com’ io del suo raggio resplendo
  436. del colle eletto dal beato Ubaldo
  437. del padre corse, a cui, come a la morte
  438. la porta del piacer nessun diserra
  439. Questa, privata del primo marito
  440. meglio in gloria del ciel si canterebbe
  441. E poi che, per la sete del martiro
  442. ne la presenza del Soldan superba
  443. e del suo grembo l’anima preclara
  444. a guisa del parlar di quella vaga
  445. del mondo che già mai più non s’allaga
  446. del cantare e sì del fiammeggiarsi
  447. del cor de l’una de le luci nove
  448. per cui del mio sì ben ci si favella
  449. sotto la protezion del grande scudo
  450. del possessivo di cui era tutto
  451. del qual ti fascian ventiquattro piante
  452. basta del nostro cielo e notte e giorno
  453. sì ch’al volger del temo non vien meno
  454. del poverel di Dio narrata fumi
  455. la luce del suggel parrebbe tutta
  456. o se del mezzo cerchio far si puote
  457. del primo padre e del nostro Diletto
  458. del suo parlare e di quel di Beatrice
  459. del minor cerchio una voce modesta
  460. ché li organi del corpo saran forti
  461. Oh vero sfavillar del Santo Spiro
  462. E non er’ anco del mio petto essausto
  463. l’ardor del sacrificio, ch’io conobbi
  464. lumi biancheggia tra ’ poli del mondo
  465. che la destra del cielo allenta e tira
  466. quando in Eliso del figlio s’accorse
  467. de la mia gloria e del mio paradiso
  468. inver’ lo segno del nostro intelletto
  469. tratto leggendo del magno volume
  470. perché mi facci del tuo nome sazio
  471. e vidi quel d’i Nerli e quel del Vecchio
  472. del villan d’Aguglion, di quel da Signa
  473. e forse in Valdigrieve i Buondelmonti
  474. principio fu del mal de la cittade
  475. come del vostro il cibo che s’appone
  476. E come ’l volger del ciel de la luna
  477. il conte Guido e qualunque del nome
  478. Grand’ era già la colonna del Vaio
  479. del gran barone il cui nome e ’l cui pregio
  480. o Buondelmonte, quanto mal fuggisti
  481. del tuo disio», mi disse, «sì ch’ella esca
  482. chiuso e parvente del suo proprio riso
  483. «La contingenza, che fuor del quaderno
  484. sarà la cortesia del gran Lombardo
  485. che del fare e del chieder, tra voi due
  486. e per lo monte del cui bel cacume
  487. Già si godeva solo del suo verbo
  488. del mio conforto; e qual io allor vidi
  489. non perch’ io pur del mio parlar diffidi
  490. così nel fiammeggiar del folgór santo
  491. e letizia era ferza del paleo
  492. qual era tra i cantor del cielo artista
  493. Poscia ne l’emme del vocabol quinto
  494. effetto sia del ciel che tu ingemme
  495. del comperare e vender dentro al templo
  496. O milizia del ciel cu’ io contemplo
  497. Quasi falcone ch’esce del cappello
  498. a lo stremo del mondo, e dentro ad esso
  499. di quei che guarda l’isola del foco
  500. del barba e del fratel, che tanto egregia
  501. se s’armasse del monte che la fascia
  502. e questo atto del ciel mi venne a mente
  503. come ’l segno del mondo e de’ suoi duci
  504. mostrando l’ubertà del suo cacume
  505. ora conosce il merto del suo canto
  506. in quanto effetto fu del suo consiglio
  507. la vedovella consolò del figlio
  508. lo ciel del giusto rege, e al sembiante
  509. del suo fulgore il fa vedere ancora
  510. mi pinse con la forza del suo peso
  511. La prima vita del ciglio e la quinta
  512. da indi il puzzo più del paganesmo
  513. che sotto ’l petto del Leone ardente
  514. raggia mo misto giù del suo valore
  515. del viso mio ne l’aspetto beato
  516. cerchiando il mondo, del suo caro duce
  517. le pole insieme, al cominciar del giorno
  518. del dire e del tacer, si sta; ond’ io
  519. che del suo mezzo fece il lume centro
  520. la punta del disio, e non s’attenta
  521. di domandar, sì del troppo si teme
  522. tu vederai del bianco fatto bruno
  523. tal, ch’io sorrisi del suo vil sembiante
  524. L’aspetto del tuo nato, Iperïone
  525. del mio attender, dico, e del vedere
  526. del trïunfo di Cristo e tutto ’l frutto
  527. ricolto del girar di queste spere!
  528. del libro che ’l preterito rassegna
  529. del latte lor dolcissimo più pingue
  530. per aiutarmi, al millesmo del vero
  531. Il nome del bel fior ch’io sempre invoco
  532. del quale il ciel più chiaro s’inzaffira
  533. l’alta letizia che spira del ventre
  534. che fu albergo del nostro disiro
  535. e girerommi, donna del ciel, mentre
  536. del mondo, che più ferve e più s’avviva
  537. Quivi si vive e gode del tesoro
  538. del benedetto Agnello, il qual vi ciba
  539. sempre del fonte onde vien quel ch’ei pensa
  540. Ed ella: «O luce etterna del gran viro
  541. l’acqua di fuor del mio interno fonte
  542. ne scrisse, padre, del tuo caro frate
  543. la forma qui del pronto creder mio
  544. vinca la crudeltà che fuor mi serra
  545. del bello ovile ov’ io dormi’ agnello
  546. del mio battesmo prenderò ’l cappello
  547. che ciò che vien qua sù del mortal mondo
  548. Questo conforto del foco secondo
  549. che fu sommo cantor del sommo duce
  550. infin la palma e a l’uscir del campo
  551. del nostro pellicano, e questi fue
  552. che si facea nel suon del trino spiro
  553. tolta m’avea del sùbito abbarbaglio
  554. Sternel la voce del verace autore
  555. ché l’essere del mondo e l’esser mio
  556. e quel che spera ogne fedel com’ io
  557. tratto m’hanno del mar de l’amor torto
  558. e del diritto m’han posto a la riva
  559. nel transito del vento, e poi si leva
  560. e la propria cagion del gran disdegno
  561. Or, figluol mio, non il gustar del legno
  562. ma solamente il trapassar del segno
  563. ne la presenza del Figliuol di Dio
  564. fatt’ ha del cimitero mio cloaca
  565. del sangue e de la puzza; onde ’l perverso
  566. del sangue mio, di Lin, di quel di Cleto
  567. parte da l’altra del popol cristiano
  568. del sangue nostro Caorsini e Guaschi
  569. difese a Roma la gloria del mondo
  570. de la capra del ciel col sol si tocca
  571. li tolse il trapassar del più avanti
  572. del bel nido di Leda mi divelse
  573. «La natura del mondo, che quïeta
  574. la donna mia del suo risponder chiaro
  575. si chiaman Troni del divino aspetto
  576. e del vedere è misura mercede
  577. con altro assai del ver di questi giri
  578. coperti del Montone e de la Libra
  579. così ’l triforme effetto del suo sire
  580. Principio del cader fu il maladetto
  581. da tutti i pesi del mondo costretto
  582. per che ’l lume del sol giù non si porse
  583. tornan del pasco pasciute di vento
  584. quando ’l mezzo del cielo, a noi profondo
  585. del sol più oltre, così ’l ciel si chiude
  586. così lo rimembrar del dolce riso
  587. del maggior corpo al ciel ch’è pura luce
  588. del suo fulgor, che nulla m’appariva
  589. per far disposto a sua fiamma il candelo
  590. ambo le corti del ciel manifeste
  591. l’alto trïunfo del regno verace
  592. reflesso al sommo del mobile primo
  593. nel tempio del suo voto riguardando
  594. mosse Beatrice me del loco mio
  595. E la regina del cielo, ond’ ïo ardo
  596. però ch’i’ sono il suo fedel Bernardo
  597. lo minimo tentar di sua delizia
  598. del fallo disse ‘Miserere mei’
  599. dirimendo del fior tutte le chiome
  600. de la donna del cielo e li altri scanni
  601. così di contra quel del gran Giovanni
  602. come del sole stella mattutina
  603. che com’ elli ha del panno fa la gonna
  604. «Vergine Madre, figlia del tuo figlio
  605. l’ardor del desiderio in me finii
  606. del vivo raggio, ch’i’ sarei smarrito
  607. però che ’l ben, ch’è del volere obietto
  608. dentro da sé, del suo colore stesso

Schluss

In der Divina Commedia ist del ein Wort der Bindung. Es macht sichtbar, dass Dinge nicht einfach „da“ sind, sondern von etwas her kommen, zu etwas gehören, aus etwas bestehen, über etwas handeln und durch etwas begründet werden. Dante baut seine Welt nicht nur als Raum, sondern als Relationengefüge; del ist eines der stillen Werkzeuge, mit denen diese Bezüglichkeit sprachlich ständig nachgezogen wird.

Wo nel die Reise „hinein“ setzt, setzt del die Dinge „zueinander“. So wird aus einer Abfolge von Bildern eine Ordnung der Ursprünge, aus einer Reise ein Zusammenhang, aus Topographie eine Genealogie des Sinns. Gerade weil del klein ist, trägt es große Last: Es ist die Grammatik des Zusammenhangs.