Maarten Altena

Niederländischer Komponist, Kontrabassist, Improvisator und Ensembleleiter; geboren am 22. Januar 1943 in Amsterdam.

Überblick

Maarten Altena, vollständig Maarten van Regteren Altena, ist ein niederländischer Komponist, Kontrabassist, Improvisator und Ensembleleiter. Er wurde am 22. Januar 1943 in Amsterdam geboren und gehört zu den wichtigen Figuren jener niederländischen Musikszene, in der Jazz, freie Improvisation, Neue Musik, Musiktheater, Tanz und experimentelle Ensemblearbeit ineinandergriffen.

Altena begann als Kontrabassist und Improvisator. Nach dem Studium am Amsterdamer Konservatorium spielte er in Formationen um Theo Loevendie, Willem Breuker, Han Bennink, Hans Dulfer, Marion Brown und andere Musiker der niederländischen und internationalen Improvisationsszene. Seit den späten 1970er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf eigene Ensembles und auf die Verbindung von komponierter Struktur mit improvisatorischer Energie. Aus dem 1978 gegründeten Maarten Altena Kwartet entstand 1980 das Maarten Altena Ensemble, das später unter dem Namen Ensemble MAE weitergeführt wurde.

Charakteristisch für Altenas Werk ist die Spannung zwischen kalkulierter Form und offener Klangbewegung. Seine Musik ist häufig kammermusikalisch durchsichtig, rhythmisch eigenwillig, klangfarblich präzise und zugleich vom Denken des improvisierenden Musikers geprägt. Der Kontrabass bleibt auch dann ein geistiger Ausgangspunkt, wenn Altena für Stimme, großes Ensemble, Bläser, Schlagzeug, Streichquartett, Musiktheater oder Tanz komponiert. Seine Werke verbinden trockene Genauigkeit, konstruktive Fantasie, poetische Textwahl und eine Vorliebe für hybride Besetzungen.

Kurzdaten

Name Maarten Altena.
Vollständiger Name Maarten van Regteren Altena.
Geboren 22. Januar 1943 in Amsterdam.
Beruf Komponist, Kontrabassist, Improvisator, Ensembleleiter, künstlerischer Leiter und Grenzgänger zwischen Jazz, freier Improvisation, Neuer Musik, Musiktheater und Tanz.
Herkunft Niederlande; künstlerisch besonders mit Amsterdam, der niederländischen Improvisationsszene und der niederländischen Gegenwartsmusik verbunden.
Instrument Kontrabass; später zunehmend Komposition, Ensembleleitung und Werkentwicklung für verschiedene Besetzungen.
Ausbildung Kontrabassstudium am Amsterdamer Konservatorium von 1964 bis 1968; private Kompositionsstudien bei Robert Heppener von 1980 bis 1985.
Ensembles Maarten Altena Kwartet, Maarten Altena Ensemble, später Ensemble MAE; Zusammenarbeit mit zahlreichen niederländischen und internationalen Improvisations- und Neue-Musik-Ensembles.
Wichtige Zusammenhänge Stichting Claxon, niederländische freie Improvisation, Rumori-Reihe, Gaudeamus-Umfeld, Nederlands Blazers Ensemble, Ensemble Klang, Slagwerk Den Haag, ASKO/Schoenberg Ensemble und Musiktheaterprojekte.
Auszeichnung 1978 Wessel-Ilcken-Preis zusammen mit Michel Waisvisz beziehungsweise im Zusammenhang mit Stichting Claxon.
Dateiname altena-maarten.shtml

Biographie

Maarten Altena wurde am 22. Januar 1943 in Amsterdam geboren. Er studierte von 1964 bis 1968 Kontrabass am Amsterdamer Konservatorium. In den Jahren nach dem Abschluss bewegte er sich in einem Feld, das für die niederländische Musik der späten 1960er und 1970er Jahre besonders prägend war: Jazz, freie Improvisation, politisch und ästhetisch selbstbewusste Ensembles, Grenzüberschreitungen zwischen Konzertsaal, Club, Theater und Aktionskunst.

Altena spielte zunächst in verschiedenen Formationen und Orchestern. Er arbeitete unter anderem im Umfeld von Theo Loevendie, Willem Breuker, Han Bennink, Hans Dulfer und Marion Brown. Diese frühen Jahre sind für sein späteres Komponieren entscheidend, weil Altena musikalische Form nicht allein aus der Partitur heraus denkt, sondern aus dem körperlichen und kommunikativen Prozess des Spielens.

Von 1975 bis 1978 trat Altena solistisch mit Stücken auf, die improvisierte und komponierte Bestandteile verbanden. 1978 gründete er das Maarten Altena Kwartet. Im selben Jahr entstand zusammen mit Michel Waisvisz die Stichting Claxon, die Platten veröffentlichte und Festivals organisierte. 1980 erweiterte Altena sein Quartett zum Maarten Altena Ensemble. Die Jahre 1980 bis 1985 brachten außerdem private Kompositionsstudien bei Robert Heppener, die seinen Weg von der Improvisation in eine stärker notierte, differenziert ausgearbeitete Ensemblekomposition vertieften.

Mit dem Maarten Altena Ensemble trat er in Europa, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Japan und Russland auf. 1997 gab er das aktive Kontrabassspiel im Ensemble auf, blieb aber künstlerischer Leiter und Komponist. 2005 zog er sich auch aus der künstlerischen Leitung zurück, um sich stärker auf freie kompositorische Arbeit für andere Ensembles, Solisten, Orchester, Musiktheater- und Tanzprojekte zu konzentrieren. Seitdem erscheint Altena vor allem als Komponist, der seine improvisatorische Herkunft in kammermusikalische, vokale und szenische Formen übersetzt.

Ausführlicher Kulturüberblick

Maarten Altenas Werk gehört in die Geschichte der niederländischen Musik nach 1960. Diese Geschichte ist durch ungewöhnlich starke Verbindungen zwischen Free Jazz, politisch wacher Improvisationskultur, Neuer Musik, Theater, Tanz und institutioneller Selbstorganisation geprägt. Anders als in stärker getrennten Musiksystemen entstand in den Niederlanden ein Milieu, in dem improvisierende Musiker, Komponisten, Veranstalter, Theatergruppen, Rundfunk, Festivals und alternative Ensembles miteinander kooperierten.

Für Altena ist die niederländische Improvisationsszene der 1960er und 1970er Jahre ein entscheidender Ausgangspunkt. Diese Szene entwickelte eine eigene Haltung gegenüber amerikanischem Jazz, europäischer Avantgarde und lokaler Kultur. Sie übernahm nicht einfach Stilmodelle, sondern verband spontane Interaktion, kompositorische Fragmente, Dadaismus, Ironie, kollektive Organisation, Klangexperiment und theatrale Präsenz. Altena war als Kontrabassist mitten in dieser Entwicklung.

Seine spätere Musik unterscheidet sich dennoch deutlich von einer bloßen Fortsetzung des Free Jazz. Altena interessiert sich zunehmend für die präzise Setzung von Klang, für Formdramaturgie, für den Umgang mit Texten, für eigenwillige Instrumentenkombinationen und für eine kammermusikalische Transparenz, die auch komplexe Rhythmen und Geräusche kontrollierbar macht. Die Improvisation verschwindet nicht; sie wird strukturell umgeformt. Sie bleibt als Energie, Haltung, Reaktionsvermögen und Klangdenken erhalten.

In der niederländischen Gegenwartsmusik nimmt Altena dadurch eine Zwischenstellung ein. Er gehört weder ausschließlich zur Jazzgeschichte noch ausschließlich zur akademischen Komposition. Seine Musik bewegt sich zwischen Ensemble Klang, Nederlands Blazers Ensemble, Slagwerk Den Haag, Maarten Altena Ensemble, Theatergruppen, Tanzprojekten und Vokalinterpreten. Diese Durchlässigkeit ist kulturgeschichtlich bedeutsam, weil sie zeigt, wie die Grenze zwischen komponierter und improvisierter Musik im späten 20. Jahrhundert produktiv geworden ist.

Besonders wichtig ist auch die Rolle kleiner und mittlerer Ensembles. Altenas Klangideal ist selten sinfonisch im traditionellen Sinn. Es bevorzugt bewegliche, profilierte Instrumentengruppen: Bläser, Schlagzeug, Klavier, E-Gitarre, Violine, Kontrabass, Recorder, Klarinetten, Saxophone, Trombone, Stimme und Zuspielung. Diese Ensembles sind nicht neutral; sie tragen die Geschichte von Jazzband, Kammerensemble, Theatertruppe und improvisierender Gruppe zugleich in sich.

Altenas Kulturraum ist daher nicht der einzelne Konzertsaal, sondern ein Netzwerk von Orten: Amsterdamer Bühnen, De IJsbreker, Concertgebouw-Kammerprogramme, Felix Meritis, Gaudeamus, Muziekgebouw aan ’t IJ, November Music, internationale Festivals und experimentelle Theater- und Tanzräume. Sein Werk dokumentiert eine europäische Neue Musik, die sich nicht nur über Partitur und Institution, sondern auch über kollektive Praxis, Ensembleidentität und Szene entwickelt.

Ästhetik, Improvisation und Komposition

Altenas Ästhetik beruht auf einem produktiven Widerspruch. Einerseits kommt seine Musik aus der improvisatorischen Praxis, also aus dem Moment, aus der Reaktion, aus der Klanggeste und aus dem Risiko. Andererseits ist sein komponiertes Werk oft sehr genau gebaut. Die Spannung zwischen beiden Polen erzeugt eine Musik, die weder frei ausschweift noch starr konstruiert wirkt. Sie hat ein deutliches Formbewusstsein, bleibt aber durchlässig für Bewegung, Bruch, Wiederholung, Störung und überraschende Klangereignisse.

Der Kontrabass prägt Altenas Denken tief. Als Bassist ist er an Linie, Gewicht, Reibung, Attacke, Resonanz und körperliche Kraft gebunden. Viele seiner späteren Stücke besitzen eine besondere Aufmerksamkeit für tiefe Register, für harte Impulse, für trockene Schläge, für gezupfte oder gestrichene Energien und für den Übergang zwischen Ton und Geräusch. Auch in Werken für Bläser, Schlagzeug oder Stimme ist das Denken des Instrumentalisten spürbar.

Ein weiteres Kennzeichen ist der Umgang mit Texten. Altena vertont und verarbeitet unter anderem Worte von Remco Campert, Friedrich Nietzsche, Walt Whitman, Charles Darwin, Raymond Roussel, Giordano Bruno, Torquato Tasso, Samuel Beckett, Paul Éluard, John Keats, Sylvia Plath und William Carlos Williams. Diese Auswahl zeigt eine Vorliebe für poetische, philosophische und literarisch gebrochene Sprachwelten. Text wird bei ihm nicht bloß gesungen, sondern rhythmisch, klanglich und szenisch in die Ensembleform eingearbeitet.

Seine Musiktheater- und Tanzwerke zeigen, dass Altena Komposition als szenische Zeitgestaltung versteht. Klang organisiert Bewegung, Stimme, Raum und Handlung. Dabei entstehen keine konventionellen Opernformen, sondern hybride Arbeiten zwischen Musiktheater, Performance, Tanz, Literatur und Ensemblekonzert. Gerade diese Hybridität ist ein Grund für die kulturgeschichtliche Bedeutung seines Schaffens.

Maarten Altena Ensemble und Ensemble MAE

Das Maarten Altena Ensemble entstand 1980 aus dem zuvor gegründeten Maarten Altena Kwartet. Es war ein Ensemble an der Kreuzung von zeitgenössischer klassischer Musik und improvisierter Musik. In seiner frühen Gestalt verband es Bläser, Streicher, Klavier, Schlagzeug und Kontrabass zu einem Klangkörper, der weder Jazzcombo noch klassisches Kammerensemble im engeren Sinn war. Diese Zwischenstellung wurde zu seinem ästhetischen Markenzeichen.

Altena schrieb für dieses Ensemble zahlreiche Werke, darunter Zig Zag, Tik, Trappel, Zijdelings Afgesproten, Mijlpaal er trilt iets, Horizon I, Horizon II, TM, Eluard/Beckett, La dolce ferita, Terts und weitere Stücke. Dabei konnte das Ensemble als Labor für neue Formen dienen: kleine kammermusikalische Miniaturen, lange musiktheatrale Formen, Textkompositionen, Bearbeitungen alter Musik und Monk-, Satie-, Byrd- oder Ives-Bezüge standen nebeneinander.

1997 hörte Altena auf, im Ensemble selbst Kontrabass zu spielen, blieb aber künstlerischer Leiter. 2005 beendete er auch diese Leitungsfunktion. Das Ensemble wurde danach unter dem Namen Ensemble MAE weitergeführt. Diese institutionelle Entwicklung ist bedeutsam, weil sie zeigt, dass das Ensemble nicht nur ein persönliches Projekt Altenas war, sondern eine eigene Traditionslinie in der niederländischen Gegenwartsmusik bildete.

Musiktheater, Tanz und Vokalwerke

Altenas Musiktheaterwerke zeigen eine besondere Nähe zu Sprache und Szene. Zijdelings Afgesproten verbindet Schauspieler, hohe Stimme und Ensemble. Mijlpaal er trilt iets arbeitet mit einem Text von Remco Campert und steht im Kontext des Theatergroep-Hollandia-Umfelds. De Tapijtenweefster nach Abdelkader Benali ist als musikalisches Märchen mit Sprecher, zwei Sängern, registrierten Klängen und Ensemble konzipiert. The Shadow bezieht sich auf Hans Christian Andersen und zeigt Altenas spätere Opernform.

Im Tanzbereich arbeitete Altena unter anderem mit Leine & Roebana zusammen. Werke wie Terts und die darin eingebundenen kürzeren Stücke DagaDaga, One, Four, Five Blow Up und PianoPiano zeigen, wie seine Ensemblemusik auf Bewegung und Choreographie reagiert. Klang wird hier nicht illustrativ, sondern strukturell eingesetzt: Er formt Zeit, Widerstand, Körperimpuls und szenische Verdichtung.

Die Vokalwerke verbinden Altenas kammermusikalische Präzision mit literarischem Material. Seine Stimmen sind nicht nur Trägerinnen von Melodie, sondern Bestandteile eines sprechenden, atmenden und rhythmisch gestaffelten Klangapparats. Die Besetzungen mit Contralto, Sopran, Bariton, Sprecher, Ensemble, Zuspielung oder aufgezeichneter Stimme zeigen ein Interesse an der Grenze zwischen Gesang, Sprache, Rezitation und klanglicher Geste.

Werkverzeichnis

Das folgende Werkverzeichnis folgt der offiziellen Kompositionsliste Maarten Altenas und ist als kulturlexikalisches Arbeitsverzeichnis eingerichtet. Die Angaben zu Besetzung und Dauer sind, soweit verfügbar, zusammenfassend übernommen; bei einzelnen Werken werden Auftraggeber, Textautoren oder Werkzusammenhänge genannt, wenn sie für die Einordnung wesentlich sind.

Kompositionen seit 2018

Echoes, Slow 2025; Streichquartett; Dauer etwa 18 Minuten; privat publizierte Partitur.
Filtered Hits 2024; Streichquartett; Dauer etwa 20 Minuten; privat publizierte Partitur.
Echoes & Patterns 2023; Streichquartett; Dauer etwa 25 Minuten; privat publizierte Partitur.
Far Ears 2022; zwei Bassblockflöten; Dauer etwa 24 Minuten.
Remember 2022; Solo für Kontrabass; Dauer etwa 7 Minuten 30 Sekunden.
Island 2021; nach Klängen und Worten von Maarten Altena; für Solo-Altstimme und aufgezeichnete Altstimme; Noa Frenkel gewidmet; Dauer etwa 45 Minuten.
Dreamland 2021; nach Gedichten von Edgar Allan Poe; Mezzosopran, Klavier, Schlagzeug, E-Gitarre und Samples; Dauer etwa 27 Minuten.
Full Moon 2019; nach Worten von William Carlos Williams; Mezzosopran, Sopransaxophon, Tenorsaxophon, Posaune, Vibraphon, Klavier, E-Gitarre und Samples; für Ensemble Klang; Dauer etwa 18 Minuten.
Dreaming Jazz 2018–2019; Ensemblewerk für zwei Tenorsaxophone, Posaune, E-Gitarre, Klavier und Schlagzeug; Auftrag von Ensemble Klang; Dauer etwa 20 Minuten.
Five Short Pieces for String Quartet 2018; Streichquartett; Revision von Seven Short Pieces for String Quartet von 2015; Dauer etwa 15 Minuten.
The Shadow 2015–2018; Oper nach Hans Christian Andersen; Libretto Frank Vande Veire; drei Schlagzeuger, drei Streicher, Sopran und zwei Baritone; Auftrag von Slagwerk Den Haag; Dauer etwa 60 Minuten.
Five Short Pieces for Recorder(s) 2018; Solo für Blockflöte beziehungsweise Blockflöten; Walter van Hauwe gewidmet; Dauer etwa 15 Minuten.

Kompositionen 2007 bis 2014

David’s Koraal 2014; Stück für Big Band; 18 Blasinstrumente und Schlagzeug; Auftrag der David Kweksilber Big Band; Dauer etwa 6 Minuten 20 Sekunden.
Consort Music 2013; für 13 historische beziehungsweise Renaissance-Blockflöten; Auftrag von The Royal Wind Music; Dauer etwa 21 Minuten.
Green Horizon 2013; Solo für Harfe; Auftrag von Godelieve Schrama; Dauer etwa 10 Minuten.
Twomb 2012; sechs Schlagzeuger; Duo-Komposition mit Peter Adriaansz für Double Music; Auftrag von Slagwerk Den Haag; Dauer etwa 10 Minuten.
Slam, Pluck & Blow 2012; kleines Ensemble mit zwei Saxophonen, Posaune, Klavier, E-Gitarre und Schlagzeug; Auftrag von Ensemble Klang; Dauer etwa 26 Minuten.
Seven Colours 2011; hohe Stimme; Text Aziz Bekkaoui; Dauer etwa 2 Minuten 30 Sekunden.
Two Minutes 2011; kleines Ensemble mit Tenorsaxophon, Baritonsaxophon, Posaune, E-Gitarre, Klavier und Schlagzeug; Auftrag von Ensemble Klang; Dauer etwa 2 Minuten.
Up and Up | Down and Out 2010; Stimme und großes Ensemble; Text Tijs Goldschmidt; Auftrag des ASKO | Schoenberg Ensemble; Dauer etwa 23 Minuten.
De Tapijtenweefster 2009; musikalisches Märchen nach Abdelkader Benali; Sprecher, Sopran, Bariton, registrierte Klänge und großes Ensemble; Auftrag des Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 72 Minuten.
Scattered Scenes 2008; Saxophonquartett für Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon; Auftrag des Amstel Quartet; Dauer etwa 18 Minuten.
Song Book (Words of Whitman) 2008; Sopran und Orchester; Texte von Walt Whitman; Auftrag des Metropole Orchestra; Dauer etwa 13 Minuten.
Beasts & Birds 2008; hohe Stimme und Big Band; Text Charles Darwin; Auftrag der David Kweksilber Big Band; Dauer etwa 9 Minuten 30 Sekunden.
Table Piece 2007; drei Schlagzeuger; drei mal drei mit Sandpapier bedeckte Simantras; Auftrag von Slagwerkgroep Den Haag; Dauer etwa 20 Minuten.
3x2 +1 2007; sieben Streicher, nämlich zwei Violinen, zwei Bratschen, zwei Violoncelli und Kontrabass; Auftrag von Ensemble Cameleon; Dauer etwa 16 Minuten.

Kompositionen 2000 bis 2006

Scrape, Scratch & Shake 2006; sechs Schlagzeuger; Auftrag von Slagwerkgroep Den Haag; Dauer etwa 16 Minuten.
Terts 2005; Altstimme und Ensemble; Tanz- und Bühnenzusammenhang mit Leine & Roebana und Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 45 Minuten.
One, Four, Five Blow Up 2005; Ensemble; Teil von Terts; Dauer etwa 3 Minuten 4 Sekunden.
PianoPiano 2005; Ensemble; Teil von Terts; Dauer etwa 5 Minuten 36 Sekunden.
Geen mening 2005; Sprechstimme, Sängerin und Ensemble; Text Remco Campert; entstanden zum Jubiläumsprogramm des Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten.
DagaDaga 2004; Altstimme und Ensemble; Teil von Terts; Dauer etwa 10 Minuten 23 Sekunden.
Slow 2004; großes Ensemble; Arrangement beziehungsweise Erweiterung von Mouthpiece für ein größeres Ensemble; Dauer etwa 12 Minuten.
Fast 2004; großes Ensemble; Arrangement beziehungsweise Erweiterung von Mouthpiece II; Dauer etwa 5 Minuten 30 Sekunden.
Speechless 2004; Altstimme und großes Ensemble; Text Friedrich Nietzsche; Dauer etwa 12 Minuten.
’Ndo 2004; Rohrblattquintett, aufgezeichneter Klang und DVD; Zusammenarbeit mit Roy Villevoye; Auftrag von Calefax und De IJsbreker; Dauer etwa 7 Minuten.
Der tolle Mensch 2003; Sprechstimme und Ensemble; Text Friedrich Nietzsche; Auftrag des Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 20 Minuten.
Bene far voglio 2002; Bariton und drei Schlagzeuger; Text Giordano Bruno; Dauer etwa 8 Minuten.
La dolce ferita 2002; Vokalquintett und Ensemble; Text Torquato Tasso; für Kassiopeia Quintet und Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 17 Minuten.
Album III 2002; Solo für E-Gitarre; Wiek Hijmans gewidmet; Dauer etwa 8 Minuten 30 Sekunden.
Album I 2001; fünf kleine Stücke für Klarinette in B; Auftrag und Widmung für David Kweksilber; Dauer etwa 6 Minuten 40 Sekunden.
Pierrot Infidèle 2001; Altstimme und Klavier; Text Raymond Roussel; Dauer etwa 3 Minuten.
Le déménagement de Pierrot 2001; Altstimme und Klavier; Text Raymond Roussel; Dauer etwa 3 Minuten.
From: Nouvelles Impressions d’Afrique 2001; Altstimme und Klavier; Text Raymond Roussel; Dauer etwa 3 Minuten.
Wah Wah 2001; Blasinstrumente und Bassgitarre; Auftrag von De Volharding; Martijn Padding gewidmet; Dauer etwa 9 Minuten 40 Sekunden.
Mouthpiece II 2001; Bläseroktett für Oboe, Altoboe, zwei Klarinetten, Fagott, Kontrafagott und zwei Hörner; für Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 6 Minuten.
ZingZoem 2000; vier Blockflöten; Auftrag des Malle Symen Quartet; Dauer etwa 8 Minuten.
In Nomine Mr. William Byrd 2000; vier Blockflöten; Auftrag des Malle Symen Quartet; Dauer etwa 6 Minuten.
Eluard/Beckett 2000; zwei Frauenstimmen und Ensemble; Texte von Paul Éluard und Samuel Beckett; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 20 Minuten 56 Sekunden.
Horizon II 2000; Altstimme und Ensemble; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 10 Minuten.
TM 2000; Altstimme und Ensemble; Teil des MAE-Kontexts um Thelonious Monk; Dauer etwa 8 Minuten.

Kompositionen 1981 bis 1999

Horizon I 1999; Stimme, Ensemble und DVD; Zusammenarbeit mit Ger van Elk; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten 30 Sekunden.
Mijlpaal er trilt iets 1998; Sprechstimme, zwei Frauenstimmen und Ensemble; Text Remco Campert; Musiktheater mit Theatergroep Hollandia; Dauer etwa 80 Minuten.
Intermède 1998; Ensemble; Intermezzo zu Quatre mélodies et un intermède; Dauer etwa 4 Minuten 27 Sekunden.
Language 1998; Solo für E-Gitarre; Wiek Hijmans gewidmet; Dauer etwa 11 Minuten.
Melody? 1997; Ensemble; Auftrag von Array Music, Toronto; Dauer etwa 15 Minuten.
Keats I 1997; hohe Stimme und Kammerorchester; Text John Keats; Auftrag des Nederlands Kamerorkest; Dauer etwa 9 Minuten.
Keats II 1997; hohe Stimme und Kammerorchester; Text John Keats; Auftrag des Nederlands Kamerorkest; Dauer etwa 10 Minuten.
Grrr 1,2,3,4 1997; variable Besetzung; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten.
Minnaars 1997; hohe Stimme und Klavier; Text Remco Campert; Dauer etwa 6 Minuten 25 Sekunden.
Bemidei 1997; Bassklarinette und Klavier; Dauer etwa 6 Minuten 30 Sekunden.
Zijdelings Afgesproten 1996; vier Schauspieler, hohe Stimme und Ensemble; Text Frank Vande Veire; Musiktheater für Maarten Altena Ensemble und Theatergroep Discordia; Dauer etwa 60 Minuten.
Trappel 1995; Altstimme und Ensemble; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten.
Mouthpiece 1995; Bläseroktett; Auftrag des Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 13 Minuten.
Puls 1995; Solo für Schlagzeug; drei Teile Hides, Metal und Wood; Johan Faber gewidmet; Dauer etwa 20 Minuten.
Cantus 1994; Altstimme, Soloposaune und Ensemble; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 8 Minuten.
Speech 1994; Sopran und Klavier; Arrangement von Figura; für Jannie Pranger und Tomoko Mukaiyama; Dauer etwa 7 Minuten.
La belle dame sans merci 1994; hohe Stimme und Klavier; Text John Keats; Arrangement von Keats I; Dauer etwa 11 bis 12 Minuten.
Tik 1994; Altstimme und Ensemble; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten 22 Sekunden.
Slow motion 1992/1993, Revision 1994; Altstimme und Ensemble; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten.
Zig Zag 1993; Ensemble beziehungsweise Musiktheater mit beweglichen Objekten von Mark Terstroet in Zusammenarbeit mit Hollandia; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 60 Minuten.
Figura 1993; Solo für Violoncello; Auftrag des International Gaudeamus Interpreters Competition 1994; Dauer etwa 7 bis 8 Minuten.
Puls 1993; Solo für Schlagzeug, Teil Hides; Vorstufe des späteren dreiteiligen Puls; Dauer etwa 10 Minuten.
Snapshot II (Hello, Goodbye) 1992; Solo für Klavier; Auftrag von Marcel Worms; Dauer etwa 5 Minuten.
ABCDE 1991; variable Besetzung; für Maarten Altena Ensemble; variable Dauer.
Toonzucht 1991; Solo für Sopran; Auftrag von Jannie Pranger; Dauer etwa 12 Minuten.
Loop 1991; kleines Ensemble mit Tenorsaxophon, Klavier, Bassgitarre und Schlagzeug; Auftrag des Loos Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten.
Fast, Slow, Fast 1991; Violine und Violoncello; Auftrag von Larissa Groeneveld und Peter Brunt; Dauer etwa 15 Minuten.
Pitch 1990; Streichquartett; Auftrag des Mondriaan Kwartet; Dauer etwa 9 Minuten.
Speaking 1990; Schlagzeugsextett; Auftrag der Nieuwe Slagwerkgroep Amsterdam; Dauer etwa 15 Minuten.
First Floor 1989; großes Ensemble; für Nederlands Blazers Ensemble; Inge van der Vlies gewidmet; Dauer etwa 13 Minuten 30 Sekunden.
Code 1989; Ensemble mit Stimme, Saxophon beziehungsweise Bassklarinette, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Gitarren, Violine und Kontrabass; für Maarten Altena Ensemble; Dauer etwa 10 Minuten 52 Sekunden.
Toe 1989; Solo für Blockflöten, Tenor- und Sopranblockflöte; Walter van Hauwe gewidmet; Dauer etwa 5 Minuten.
Roep 1988; Solo für Tenorblockflöte; Auftrag von Walter van Hauwe; Dauer etwa 12 bis 13 Minuten.
Stave 1988; Solo für Tenorsaxophon; Auftrag von Peter van Bergen; Dauer etwa 7 Minuten.
1. Pièce 1988; Quintett für Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Klavier; Dauer etwa 12 Minuten.
Plot 1988; Violine und Plotter; Auftrag von Total Design; Dauer etwa 7 Minuten.
Dance (Overture to a Dance of Locomotives) 1987; gemischter Kammerchor a cappella, acht Stimmen; Text William Carlos Williams; Robert Heppener gewidmet; Dauer etwa 12 Minuten.
Three Songs on Poems by Sylvia Plath 1986; Sopran und sieben Instrumente; Auftrag des Nieuw Ensemble; Dauer etwa 10 Minuten 30 Sekunden.
Lijn 1986; Kontrabass und Klavier; Quirijn van Regteren Altena gewidmet; Dauer etwa 10 Minuten.
Tochtig vierkant voor strijkkwartet 1981; Streichquartett; dem Mondriaan Kwartet gewidmet; Dauer etwa 7 Minuten.

Arrangements

Altenas Arrangements sind kein Nebenfeld, sondern Teil seiner Ästhetik. Sie zeigen, wie er ältere Musik, Songs, Jazzbezüge und literarische Kontexte in die Klangwelt seines eigenen Ensembles überführt. Besonders auffällig sind Bearbeitungen von Byrd, Dowland, Satie, Ives, Mahler, Liszt, Monk, Lennon/McCartney und Solex.

Four Little Piano Pieces 2007; Arrangement von Klavierstücken Franz Liszts für großes Ensemble; Auftrag des Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten.
Le fils des étoiles 2005; Arrangement nach Erik Satie für großes Ensemble; Auftrag des Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 10 Minuten.
Kindertotenlieder 2003; Arrangement von Gustav Mahlers Kindertotenliedern nach Friedrich Rückert für Stimme und großes Ensemble; Auftrag des Nederlands Blazers Ensemble; Dauer etwa 30 Minuten.
1 + 1 = 11 2003; Arrangement nach E. L. Esselink alias Solex; zwei Stimmen und Ensemble; Dauer etwa 18 Minuten.
The dot on the i between 2002; Arrangement nach Solex; zwei Stimmen und Ensemble; für Maarten Altena Ensemble und Solex; Dauer etwa 4 Minuten.
In Nomine 2002; Arrangement nach William Byrd; Stimme und Ensemble; Teil des Tanzprojekts Turings Tijgers; Dauer etwa 4 Minuten.
Quatre mélodies et un intermède 2001/2003; Arrangements von vier Liedern Erik Saties für Stimme und Ensemble; Dauer etwa 12 Minuten.
Ives Songs 2001; Arrangements von zehn Liedern Charles Ives’ für Altstimme und Ensemble; Dauer etwa 20 Minuten.
La virginella 2000; Arrangement nach William Byrd für Altstimme und Ensemble; Dauer etwa 3 Minuten.
In Nomine II a 5 2000; Arrangement nach William Byrd für Altstimme und Ensemble; Dauer etwa 3 Minuten.
Ye Sacred Muses 2000; Arrangement nach William Byrd für Altstimme und Ensemble; Dauer etwa 3 Minuten 5 Sekunden.
Little Rootie Tootie 2000; Arrangement nach Thelonious Monk für Altstimme und Ensemble; Dauer etwa 4 Minuten.
Je te veux 2000; Arrangement nach Erik Satie für Sopran und Ensemble; Dauer etwa 2 Minuten.
La grenouille américaine 2000; Arrangement nach Erik Satie für Altstimme und Ensemble; Dauer etwa 2 Minuten.
Dowlands 1995; Arrangements verschiedener Lieder John Dowlands für hohe Stimme und Ensemble; Dauer etwa 9 Minuten 30 Sekunden.
Snapshot I (Hello, Goodbye) 1992; Klavierarrangement nach John Lennon und Paul McCartney; für Aki Takahashi; Dauer etwa 2 Minuten 49 Sekunden.

Ausgewählte Diskographie

Porto Novo 1967; Aufnahme mit Marion Brown, Han Bennink und Maarten Altena; wichtiger früher Beleg der internationalen Free-Jazz-Verbindung.
Heavy Soul Inc. 1969; Live-Aufnahmen aus Paradiso Amsterdam mit Hans Dulfer, Han Bennink, Willem van Manen und Maarten Altena.
Handicaps 1973; frühes Soloalbum Altenas und wichtiges Dokument seines experimentellen Kontrabassspiels.
Tuning the Bass 1975/1976; Solo- beziehungsweise Kontrabassaufnahme, die Altenas Arbeit an erweiterten Spieltechniken und Klanggesten dokumentiert.
K’ploeng 1978; Claxon-Kontext mit Maarten Altena, Derek Bailey, Terry Day, Maurice Horsthuis und anderen improvisierenden Musikern.
Miere 1980er Jahre; Aufnahme im Umfeld des Maarten Altena Ensemble und der europäischen Improvisations- und Kompositionsszene.
Muziekpraktijk / Music + Practice 1990er Jahre; CD-Veröffentlichungen mit Werken aus dem Maarten-Altena-Ensemble-Kontext, darunter Tik, Slow motion, Cantus, Trappel und verwandte Stücke.
City Music Aufnahme mit Maarten Altena Ensemble und Remco Campert; dokumentiert die Verbindung von Sprache, Ensembleklang und niederländischer Literatur.
David Kweksilber and Ludwig Olshansky Einspielung mit Altenas Album I im Kontext neuer Klarinettenmusik.
Film- und Ensemble-Klang-Projekte Neuere audiovisuelle Arbeiten, unter anderem im Umfeld von Ensemble Klang und Filmarbeiten zu Full Moon beziehungsweise Slam, Pluck & Blow.

Sekundärliteratur

  • Cook, Richard: Richard Cook’s Jazz Encyclopedia. London: Penguin. Jazzlexikalischer Kontext zu Altena als Kontrabassist, Improvisator und niederländischer Szenefigur.
  • Jazzhelden: Porträt Maarten Altena. Biographisch-diskographische Darstellung der niederländischen Jazz- und Improvisationsszene mit Angaben zu Altenas Ensemblearbeit.
  • Kelsey, Chris: „Maarten Altena“, in: AllMusic. Englischsprachiger biographischer Überblick zu Altenas Laufbahn zwischen Jazz, Improvisation und Komposition.
  • McKeon, Ed: „Maarten Altena – On Good Form“, Ensemble Klang. Essayistischer Beitrag zu Altenas Klangdenken, Filmprojekten und Ensemble-Klang-Kontext.
  • Robijns, Jozef, und Miep Zijlstra: Algemene muziek encyclopedie. Haarlem: De Haan, 1979–1984. Niederländische Musiklexikon-Tradition mit biographischen Angaben zu Maarten Altena.
  • Scaruffi, Piero: A History of Jazz Music, Abschnitt „Maarten Altena“. Kritisch-historischer Überblick zu Altenas Entwicklung vom Free-Jazz-Kontrabassisten zum transavantgardistischen Komponisten.
  • The Guinness Who’s Who of Jazz. London: Guinness Publishing, 1995. Ältere jazzlexikalische Einordnung von Altenas improvisatorischer Arbeit.
  • Whitehead, Kevin: New Dutch Swing. New York: Billboard Books, 1998. Wichtige Darstellung der niederländischen Improvisationsszene, in der Altenas Arbeit kulturgeschichtlich zu verorten ist.

Ausgewählte Onlinequellen

Weiterführende Einträge

  • Amsterdam Geburtsstadt Maarten Altenas und zentraler Ort niederländischer Improvisations-, Jazz- und Gegenwartsmusik.
  • ASKO | Schoenberg Ensemble Niederländisches Ensemble für Neue Musik, das Altenas Up and Up | Down and Out beauftragte.
  • Han Bennink Schlagzeuger und Schlüsselfigur der niederländischen Improvisationsszene, mit der Altena früh verbunden war.
  • Willem Breuker Komponist, Saxophonist und Bandleader, dessen Umfeld für Altenas frühe Improvisationspraxis wichtig war.
  • Stichting Claxon Von Maarten Altena und Michel Waisvisz mitgegründete Organisation für Plattenveröffentlichungen und Festivals.
  • Komposition und Improvisation Zentraler Spannungsbereich von Altenas Musik zwischen notierter Form und spontaner Klanggestaltung.
  • Donemus Niederländischer Verlag und Dokumentationsort für Neue Musik, der zahlreiche Werke Altenas nachweist.
  • Hans Dulfer Saxophonist der niederländischen Jazzszene, mit dem Altena in den späten 1960er Jahren spielte.
  • Ensemble Klang Niederländisches Ensemble, für das Altena mehrere neuere Werke schrieb.
  • Freie Improvisation Musikalische Praxis, aus der Altenas frühe Arbeit hervorging und die seine Kompositionsweise dauerhaft prägte.
  • Gaudeamus Niederländischer Neue-Musik-Kontext, in dem mehrere Werke und Aufführungen Altenas verortet sind.
  • Robert Heppener Komponist und Lehrer, bei dem Altena von 1980 bis 1985 privat Komposition studierte.
  • Improvisation Spontane musikalische Erfindung als Grundhaltung und Materialquelle von Altenas Werk.
  • Jazz Musiktradition, aus der Altenas Kontrabasspraxis hervorging und die in seiner späteren Komposition weiterwirkt.
  • Kontrabass Altenas Hauptinstrument und wichtiger Ausgangspunkt seines klanglichen und körperlichen Musikdenkens.
  • Theo Loevendie Komponist und Jazzmusiker, in dessen Umfeld Altena früh aufnahm und spielte.
  • Maarten Altena Ensemble Von Altena gegründetes Ensemble an der Schnittstelle von Neuer Musik und improvisierter Musik.
  • Michel Waisvisz Elektronikmusiker und Improvisator, mit dem Altena die Stichting Claxon gründete.
  • Musiktheater Szenisches Feld, in dem Altena mehrere Werke zwischen Sprache, Ensembleklang, Schauspiel und Bewegung schuf.
  • Nederlands Blazers Ensemble Bläserensemble, für das Altena mehrere Werke und Arrangements schrieb.
  • Neue Musik Zeitgenössisches Kompositionsfeld, in dem Altenas spätere Ensemble- und Bühnenwerke zu verorten sind.
  • Niederländische Gegenwartsmusik Kultureller Rahmen von Altenas Arbeit zwischen Ensemblekultur, Improvisation, Neue-Musik-Institutionen und Theater.
  • Rumori Konzert- und Projektzusammenhang, an dem Altena zwischen 1991 und 2001 beteiligt war.
  • Slagwerk Den Haag Schlagzeugensemble, für das Altena unter anderem Scrape, Scratch & Shake, Twomb und The Shadow schrieb.
  • Michel Waisvisz Improvisator, Elektronikpionier und Claxon-Mitgründer; eng mit Altenas experimenteller Szene verbunden.