Evaristo Felice dall’Abaco

Komponist · Violinist · Cellist · Spätbarock · Verona · München · Max Emanuel von Bayern · Concerti · Sonaten · Amsterdamer Musikdruck

Überblick

Evaristo Felice dall’Abaco war ein italienischer Violinist, Cellist und Komponist des Spätbarock. Er wurde am 12. Juli 1675 in Verona geboren und starb am 12. Juli 1742 in München. Seine Karriere verband norditalienische Instrumentalkultur, französische Hofeinflüsse und die Musikpflege des kurfürstlich-bayerischen Hofes. Besonders wichtig ist seine Stellung als Musiker und späterer Konzertmeister im Dienst des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Dall’Abaco gehört zu jener Generation von Komponisten, die das italienische Concerto, die Triosonate und die Kammersonate in einen europäischen Kontext überführten. Seine Werke wurden vor allem in Amsterdam gedruckt, einem der wichtigsten Zentren des internationalen Musikverlags im frühen 18. Jahrhundert. Die ältere Grove-Notiz fasst knapp zusammen, dass seine Kirchen- und Kammerkompositionen in Amsterdam erschienen; moderne Werkverzeichnisse zeigen genauer, dass seine Opusgruppen Sonaten, Concerti da chiesa und Concerti à più istrumenti umfassen. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Kulturgeschichtlich ist dall’Abaco besonders interessant, weil er kein isolierter italienischer Provinzkomponist war. Seine Musik steht im Austausch zwischen Verona, Modena, München, Brüssel, Frankreich, Amsterdam und den Hofkulturen Europas. Er verkörpert die Mobilität barocker Musiker, den Import italienischer Instrumentalformen nach Mitteleuropa und die Rolle des Hofes als musikalische Vermittlungsinstanz.

Kurzdaten

Name Evaristo Felice dall’Abaco
Weitere Namensformen Evaristo Felice Dall'Abaco; Evarist Felix dall'Abaco; Evaristo dall’Abaco
Geburt 12. Juli 1675 in Verona
Tod 12. Juli 1742 in München
Tätigkeit Violinist, Cellist, Komponist, Konzertmeister
Wirkungsorte Verona, Modena, München, Brüssel, Frankreich, Niederlande
Hofbezug Seit 1704 Hofmusiker Max Emanuels von Bayern; nach 1715 Konzertmeister
Familie Sohn des Veroneser Juristen Damiano dall’Abaco; Vater des Musikers Joseph Clemens Ferdinand dall’Abaco
Gattungen Violinsonate, Triosonate, Sonata da chiesa, Sonata da camera, Concerto da chiesa, Concerto à più istrumenti
Druckorte Vor allem Amsterdam; einzelne Überlieferungen und spätere Ausgaben in anderen europäischen Zentren
Kulturgeschichtliche Bedeutung Vermittler italienischer Instrumentalmusik an mitteleuropäische Hofkultur, besonders im bayerischen Umfeld Max Emanuels

Name und Überlieferungsformen

Die italienische Namensform lautet Evaristo Felice dall’Abaco. In deutschen älteren Nachschlagewerken begegnet auch Evarist Felix dall’Abaco, während internationale Kataloge meist Evaristo Felice Dall’Abaco führen. Die Namenspartikel dall’ wird in Katalogen unterschiedlich behandelt; für die Sortierung im Kulturlexikon ist der Familienname Abaco maßgeblich, weshalb der Dateiname abaco-evaristo-felice-dall.shtml sinnvoll ist.

Die ältere Grove-Form ABACO, Evaristo Felice dall' entspricht einer lexikalischen Sortierung unter dem Familiennamen. Der sichtbare Lemmatitel sollte jedoch die natürliche Namensform Evaristo Felice dall’Abaco verwenden.

Leben und biographischer Rahmen

Dall’Abaco wurde in Verona geboren, in einer gebildeten Familie; sein Vater Damiano dall’Abaco wird als Jurist genannt. Früh erlernte er Violine und Violoncello. Vermutlich kam er mit der Schule Giuseppe Torellis in Berührung, wodurch er Zugang zur norditalienischen Konzert- und Sonatenpraxis erhielt. In Modena war er als Violinist im Umfeld Tommaso Antonio Vitalis tätig, bevor er 1704 an den Münchner Hof Max Emanuels trat. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Die politische Lage des Spanischen Erbfolgekrieges prägte seinen Lebensweg. Nach der Niederlage Max Emanuels musste der Hof ins Exil gehen. Dall’Abaco folgte seinem Dienstherrn nach Brüssel und kam dadurch mit französischen und niederländischen Musikmilieus in Berührung. Diese Exilerfahrung war nicht nur biographisch, sondern auch stilistisch wichtig, weil sie seine italienische Grundprägung um französische und höfisch-internationale Elemente erweiterte.

Nach der Rückkehr Max Emanuels nach Bayern wurde dall’Abaco 1715 Konzertmeister. Die ältere Vorlage nennt 1726; moderne Darstellungen setzen die Konzertmeisterstellung bereits nach der Rückkehr des Hofes an. 1740 trat dall’Abaco in den Ruhestand und starb 1742 in München. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Max Emanuel, Exil und Münchner Hofmusik

Der Hof des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel war ein wichtiger Ort der Musikpflege. Er stand in Verbindung mit französischer Repräsentationskultur, italienischer Virtuosität und höfischer Instrumentaltradition. Dall’Abaco war Teil dieses Netzwerks. Seine Position als Hofmusiker und späterer Konzertmeister bedeutete nicht nur praktische Aufführungstätigkeit, sondern auch kompositorische Verantwortung für eine repräsentative Hofmusik.

Das Exil des Hofes nach Brüssel und der Aufenthalt in französisch geprägten Räumen erweiterten den kulturellen Horizont. Dall’Abacos Musik bleibt italienisch im Kern, besonders in der Satztechnik, Motivik und Concerto-Form, nimmt aber Eleganz, Tanznähe und höfische Glättung auf, die mit französischem Geschmack verbunden werden können.

Station Bedeutung für dall’Abaco
Verona Geburts- und Ausbildungsraum norditalienischer Instrumentalkultur.
Modena Frühe Tätigkeit im Umfeld Tommaso Antonio Vitalis und italienischer Streichertradition.
München Zentraler Hofdienst bei Max Emanuel und späterer Sterbeort.
Brüssel Exilstation des bayerischen Hofes nach der Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg.
Frankreich / Niederlande Kontakt mit französisch-niederländischer Hof- und Druckkultur.
Amsterdam Wichtiger Druckort seiner Sonaten und Concerti.

Stil, Form und musikalische Sprache

Dall’Abacos Musik steht zwischen Corelli-Nachfolge, norditalienischer Konzerttradition und höfischer Eleganz. Seine Sonaten zeigen klare Gliederung, kantable Linienführung, sorgfältige Stimmführung und eine kontrollierte Balance zwischen virtuoser Bewegung und formaler Übersicht. Seine Concerti verbinden konzertierende Streicherpraxis mit einer ausgeprägten Sinnlichkeit des Klangs.

Im Vergleich zu Vivaldi wirkt dall’Abaco oft weniger dramatisch zugespitzt, dafür stärker ausgewogen und kammermusikalisch differenziert. Die ältere und moderne Literatur hebt häufig die Nähe zu Corelli und Vivaldi hervor, doch seine Eigenart liegt in der Synthese: italienische Energie, französisch-höfische Politur und die Anforderungen eines mitteleuropäischen Hofensembles. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Für die Kulturgeschichte der Instrumentalmusik ist diese Synthese zentral. Dall’Abaco zeigt, wie italienische Gattungen wie Sonata da chiesa, Sonata da camera und Concerto nicht an Italien gebunden blieben, sondern durch Musikerwanderung, Hofdienst und Musikdruck europäisch wurden.

Sonaten, Kirchenkonzerte und Concerti

Dall’Abacos gedrucktes Werk umfasst mehrere Opusgruppen. Op. 1 enthält zwölf Violinsonaten, Op. 2 zwölf Concerti da chiesa, Op. 3 zwölf Sonate da chiesa a tre, Op. 4 zwölf Sonate da camera, Op. 5 und Op. 6 Concerti à più istrumenti. IMSLP verzeichnet diese Werkgruppen und weist auf moderne und historische Drucküberlieferungen hin. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Die Gattungsbezeichnungen zeigen die barocke Differenzierung zwischen Kirche und Kammer. Da chiesa verweist auf eine ernstere, kirchlich oder liturgienah gedachte Formwelt, während da camera stärker auf Tanz, Suite und höfische Kammermusik verweist. In der Praxis überschneiden sich diese Bereiche, doch die Titel markieren unterschiedliche Erwartungen an Stil, Satzfolge und Verwendung.

Opus Titel / Gattung Besetzung / Charakter Bedeutung
Op. 1 Zwölf Sonaten Violine, Violoncello / Basso continuo Frühe Kammersonaten in der Corelli-Nachfolge.
Op. 2 Zwölf Concerti da chiesa Vierstimmige Kirchenkonzerte Verbindung von sakraler Satztradition und konzertierender Instrumentalmusik.
Op. 3 Zwölf Sonate da chiesa a tre Triosonaten Beispiel barocker Kammer- und Kirchensonatenkultur.
Op. 4 Zwölf Sonate da camera Violine und Violoncello / Continuo Kammermusikalisch-tänzerische Formwelt.
Op. 5 Sechs Concerti à più istrumenti Streicher, Bläser und Continuo je nach Concerto Erweiterte konzertierende Besetzung mit höfischem Klangprofil.
Op. 6 Zwölf Concerti à più istrumenti Konzertierende Instrumentalensembles Reife Konzertgruppe mit europäischer Druck- und Aufführungsgeschichte.

Amsterdam, Druckkultur und europäische Verbreitung

Amsterdam war im frühen 18. Jahrhundert ein führendes Zentrum des Musikdrucks. Die Veröffentlichung von dall’Abacos Werken dort zeigt, dass seine Musik nicht nur für den unmittelbaren Hofgebrauch bestimmt war, sondern in einen europäischen Markt eintrat. Gedruckte Sonaten und Concerti konnten von Hofkapellen, privaten Musikliebhabern, Stadtmusikern und Instrumentalensembles weit über München hinaus genutzt werden.

Die ältere Grove-Notiz hebt bereits hervor, dass seine Kirchen- und Kammerwerke in Amsterdam gedruckt wurden. Moderne Quellen ergänzen diesen Befund durch konkrete Opusangaben, Digitalisate und Werklisten. Die Verknüpfung von Hofkomponist und Musikdruck ist für dall’Abaco wesentlich: Er war zugleich Diener eines Fürsten und Teilnehmer an einer europäischen Musikwarenkultur.

Kulturgeschichtliche Bedeutung

Evaristo Felice dall’Abaco ist kulturgeschichtlich bedeutsam, weil er den Transfer italienischer Instrumentalmusik in den mitteleuropäischen Hofkontext exemplarisch verkörpert. Er steht für eine musikalische Moderne des Barock, in der Sonaten, Concerti, virtuose Streicherkultur und gedruckte Noten zu Trägern europäischer Stilverbreitung wurden.

Seine Biographie zeigt zugleich die Abhängigkeit musikalischer Laufbahnen von Politik. Der Spanische Erbfolgekrieg, das Exil Max Emanuels und die Rückkehr des bayerischen Hofes prägten seine Karriere. Musik war hier nicht nur Kunst, sondern Teil höfischer Repräsentation, diplomatischer Netzwerke und sozialer Ordnung.

Für den weiteren Kulturzusammenhang von Lyrik, Gesang und Musik ist dall’Abaco vor allem als Instrumentalkomponist wichtig. Seine Werke zeigen, wie der Barock die Eigenständigkeit instrumentaler Sprache stärkte. Wo ältere Musik noch stark von vokalen Modellen her gedacht war, bilden Sonate und Concerto zunehmend eigene Ausdrucksräume. Das ist auch für literarische Kultur relevant, weil es die historische Trennung und zugleich Wechselwirkung von Wortkunst und instrumentaler Klangkunst sichtbar macht.

Werk- und Quellenüberblick

Die Werke dall’Abacos sind überwiegend als gedruckte Opusgruppen überliefert. Neuere Werkverzeichnisse verwenden thematische Nummern, etwa nach Francesco Passadore; IMSLP weist darauf hin, dass entsprechende P-Nummern aus Passadores Werkverzeichnis stammen. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Werkgruppe Gattung Druck / Überlieferung Kulturgeschichtliche Bedeutung
Op. 1 Violinsonaten Amsterdam; spätere Ausgaben und Digitalisate Zeigt die italienische Kammersonate im europäischen Verlagsraum.
Op. 2 Concerti da chiesa Amsterdam; moderne Auswahl- und Gesamtausgaben Belegt die Verbindung von Kirchenstil und konzertierender Streicherpraxis.
Op. 3 Sonate da chiesa a tre Amsterdam Repräsentiert die barocke Triosonate als europäische Gattung.
Op. 4 Sonate da camera Amsterdam Zeigt die höfisch-kammermusikalische Seite seines Schaffens.
Op. 5 Concerti à più istrumenti Amsterdam; Digitalisate u. a. bei Archive.org Erweiterte konzertierende Klanggruppen mit höfischer Aufführungspraxis.
Op. 6 Concerti à più istrumenti Amsterdam; moderne Notenausgaben und Digitalisate Reife Konzertgruppe und wichtiger Teil der heutigen Wiederentdeckung.
Ausgewählte Werke Historische Denkmäler-Ausgaben Denkmäler deutscher Tonkunst / digitale Sammlungen Zeigt die spätere musikhistorische Kanonisierung als kurfürstlich-bayerischer Konzertmeister.

Sekundärliteratur

  • Passadore, Francesco: Catalogo tematico delle composizioni di Evaristo Felice Dall’Abaco. Padua, 2004.
  • Riedel, Friedrich Wilhelm: „dall’Abaco, Evaristo Felice“. In: Neue Deutsche Biographie / Deutsche Biographie.
  • Sadie, Stanley / Tyrrell, John (Hg.): The New Grove Dictionary of Music and Musicians. London: Macmillan, 2001.
  • Buelow, George J.: A History of Baroque Music. Bloomington: Indiana University Press, 2004.
  • Talbot, Michael: The Concerto. Oxford: Oxford University Press, 1980.
  • Talbot, Michael: Vivaldi. London: Dent, 1978.
  • Newman, William S.: The Sonata in the Baroque Era. Chapel Hill: University of North Carolina Press, 1959.
  • Bukofzer, Manfred F.: Music in the Baroque Era. New York: W. W. Norton, 1947.
  • Schering, Arnold: Geschichte des Instrumentalkonzerts bis auf die Gegenwart. Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1905.
  • Moser, Hans Joachim: Die Musik im frühprotestantischen Deutschland und weitere Studien zur deutschen Musikgeschichte.
  • Riemann, Hugo: Musik-Lexikon. Verschiedene Auflagen. Leipzig: Max Hesse.
  • Becker, Carl Ferdinand: Systematisch-chronologische Darstellung der musikalischen Literatur. Leipzig, 1836.

Ausgewählte Onlinequellen

Weiterführende Einträge

  • Amsterdam Zentrum des europäischen Musikdrucks, in dem viele Werke dall’Abacos erschienen.
  • Barock Epoche von Generalbass, Affekt, Konzertprinzip, höfischer Repräsentation und instrumentaler Formenbildung.
  • Basso continuo Grundlage barocker Satztechnik und Begleitpraxis in Sonate und Concerto.
  • Brüssel Exilstation des bayerischen Hofes Max Emanuels und wichtiger europäischer Kulturraum.
  • Cellist Instrumentalistenrolle, die bei dall’Abaco neben der Violine zur beruflichen Identität gehört.
  • Concerto Barocke Instrumentalgattung, in der Kontrast, Klanggruppen und virtuose Bewegung zentrale Funktionen erhalten.
  • Concerto da chiesa Kirchlich konnotierte Konzertform zwischen ernster Satzfolge und instrumentaler Repräsentation.
  • Generalbass Harmonisches Fundament und improvisatorische Begleitpraxis des Barock.
  • Hofmusik Institutionelle Musikpflege an Fürstenhöfen zwischen Repräsentation, Dienst und Kunstproduktion.
  • Italienische Instrumentalmusik Stil- und Gattungstradition, die Sonate und Concerto europaweit prägte.
  • Kammermusik Musik kleinerer Besetzungen, die im Barock zwischen höfischer Unterhaltung und gelehrter Satzkunst steht.
  • Konzertmeister Leitende Musikerrolle in Hofkapelle und Orchester, bei dall’Abaco mit dem Münchner Hof verbunden.
  • Max Emanuel von Bayern Bayerischer Kurfürst und Dienstherr dall’Abacos, dessen Hofmusik europäisch geprägt war.
  • Modena Norditalienischer Musikraum, in dem dall’Abaco früh im Umfeld Vitalis tätig war.
  • München Zentraler Wirkungs- und Sterbeort dall’Abacos im kurfürstlich-bayerischen Kontext.
  • Musikdruck Medium der europäischen Verbreitung von Sonaten, Concerti und höfischer Instrumentalmusik.
  • Sonata da camera Kammermusikalische Sonatenform mit Nähe zu Tanzsatz und höfischer Unterhaltung.
  • Sonata da chiesa Kirchensonate als barocke Form zwischen liturgienaher Würde und instrumentaler Kunst.
  • Sonate Instrumentalgattung, die im Barock als Kammer-, Kirchen- und Solosonate ausgebildet wurde.
  • Spanischer Erbfolgekrieg Politischer Konflikt, der Max Emanuels Exil und damit auch dall’Abacos Laufbahn prägte.
  • Giuseppe Torelli Norditalienischer Komponist und möglicher stilistischer beziehungsweise pädagogischer Bezugspunkt dall’Abacos.
  • Verona Geburtsort dall’Abacos und Teil der norditalienischen Musiklandschaft des Barock.
  • Violine Zentrales Instrument barocker Virtuosität, Sonatenkultur und Konzertpraxis.
  • Tommaso Antonio Vitali Modeneser Violinist und Komponist, in dessen Umfeld dall’Abaco früh wirkte.
  • Antonio Vivaldi Zeitgenössischer italienischer Konzertkomponist und wichtiger Vergleichspunkt für barocke Concerto-Kultur.