Abartigkeit
Grammatik
Lemma
Abartigkeit.
Wortart
Substantiv.
Genus
Femininum.
Bestimmter Artikel
die Abartigkeit.
Unbestimmter Artikel
eine Abartigkeit.
Plural
die Abartigkeiten.
Deklinationstyp
Starkes feminines Substantiv mit Plural auf -en.
Nominativ Singular
die Abartigkeit.
Genitiv Singular
der Abartigkeit.
Dativ Singular
der Abartigkeit.
Akkusativ Singular
die Abartigkeit.
Nominativ Plural
die Abartigkeiten.
Genitiv Plural
der Abartigkeiten.
Dativ Plural
den Abartigkeiten.
Akkusativ Plural
die Abartigkeiten.
Worttrennung
Ab·ar·tig·keit.
Pluraltrennung
Ab·ar·tig·kei·ten.
Aussprache
ungefähr [ˈapˌʔaːɐ̯tɪçkaɪ̯t].
Betonung
auf der ersten Silbe.
Silbenzahl
vier Sprechsilben.
Großschreibung
Als Substantiv wird Abartigkeit großgeschrieben.
Ableitungsbasis
abartig.
Ableitungssuffix
-keit.
Wortbildungsart
Deadjektivische Substantivbildung.
Grundbedeutung
Eigenschaft, Zustand oder Erscheinungsform dessen, was als abartig bezeichnet wird.
Bedeutung 1
Historisch: Abweichung von einer Art, Form oder Norm.
Bedeutung 2
Stark wertend: als widerwärtig, grausam, pervers oder moralisch verwerflich beurteilte Eigenschaft.
Bedeutung 3
Konkrete einzelne Erscheinung oder Handlung, die als abartig bewertet wird.
Bedeutung 4
Selten: ungewöhnliche biologische oder naturkundliche Ausprägung.
Abstrakter Singular
Die Abartigkeit der Darstellung wurde kritisiert.
Konkreter Plural
Der Bericht zählt mehrere Abartigkeiten auf; diese Verwendung ist stark wertend und häufig polemisch.
Zählbarkeit
Als abstrakte Eigenschaft meist nicht zählbar; als einzelne Erscheinung pluralfähig.
Artikelgebrauch ohne Artikel
Abartigkeit wurde historisch als vermeintlicher Befund behandelt.
Artikelgebrauch mit bestimmtem Artikel
die Abartigkeit einer Darstellung.
Artikelgebrauch mit unbestimmtem Artikel
eine besondere Abartigkeit.
Genitivattribut
die Abartigkeit des Verfahrens.
von-Konstruktion
die Abartigkeit von Forderungen.
Präpositionalattribut
Abartigkeit im historischen Sprachgebrauch.
Prädikative Umschreibung
Das Verhalten wurde als abartig bewertet.
Adjektivisches Attribut
vermeintliche Abartigkeit.
Adjektivisches Attribut
moralische Abartigkeit.
Adjektivisches Attribut
sexuelle Abartigkeit; historisch pathologisierend und diskriminierend.
Adjektivisches Attribut
seelische Abartigkeit; veraltete Rechts- und Psychiatriesprache.
Adjektivisches Attribut
körperliche Abartigkeit; entwürdigend und zu vermeiden.
Adjektivisches Attribut
biologische Abartigkeit; historisch oder fachlich unscharf.
Adjektivisches Attribut
sprachliche Abartigkeit; meist polemische Stilwertung.
Adjektivisches Attribut
kulturelle Abartigkeit; biologistische Kulturkritik.
Adjektivisches Attribut
ästhetische Abartigkeit; stark wertendes Geschmacksurteil.
Adjektivisches Attribut
grausame Abartigkeit.
Adjektivisches Attribut
menschenverachtende Abartigkeit.
Adjektivisches Attribut
zugeschriebene Abartigkeit.
Typische Kollokation
Abartigkeit feststellen; historisch diagnostisch, heute häufig problematisch.
Typische Kollokation
Abartigkeit diagnostizieren; nur in historischen Zitaten oder kritischer Darstellung.
Typische Kollokation
Abartigkeit unterstellen.
Typische Kollokation
Abartigkeit zuschreiben.
Typische Kollokation
Abartigkeit behaupten.
Typische Kollokation
Abartigkeit verurteilen.
Typische Kollokation
Abartigkeit anprangern.
Typische Kollokation
Abartigkeit konstruieren.
Typische Kollokation
Abartigkeit pathologisieren.
Typische Kollokation
Abartigkeit entkräften.
Typische Kollokation
den Begriff Abartigkeit vermeiden.
Wortfamilie
Abart, abarten, abartig und Abartung.
Verwandtes Substantiv
die Abart.
Verwandtes Verb
abarten.
Verwandtes Adjektiv
abartig.
Verwandtes Vorgangssubstantiv
die Abartung.
Gegenwortfeld
Normalität, Artgemäßheit, Angemessenheit, Menschlichkeit, Respekt und Einvernehmen.
Abgrenzung zu Abart
Abart bezeichnet eine Form; Abartigkeit bezeichnet deren zugeschriebene Eigenschaft oder eine als abartig bewertete Erscheinung.
Abgrenzung zu Abartung
Abartung bezeichnet einen Vorgang oder dessen Ergebnis; Abartigkeit bezeichnet Eigenschaft oder Einzelerscheinung.
Abgrenzung zu Abweichung
Abweichung ist wertungsneutraler und benennt lediglich eine Differenz.
Abgrenzung zu Andersartigkeit
Andersartigkeit beschreibt Verschiedenheit ohne notwendige Minderwertung.
Abgrenzung zu Eigenart
Eigenart bezeichnet eine charakteristische Besonderheit.
Abgrenzung zu Anomalie
Anomalie kann einen fachlich definierten ungewöhnlichen Befund bezeichnen.
Abgrenzung zu Abnormalität
Abnormalität bezeichnet Normabweichung, kann aber ebenfalls stigmatisieren.
Abgrenzung zu Perversion
Perversion ist historisch moralisch und sexualmedizinisch belastet.
Abgrenzung zu Grausamkeit
Grausamkeit benennt konkret das Zufügen oder Missachten von Leid.
Abgrenzung zu Menschenverachtung
Menschenverachtung benennt die Missachtung menschlicher Würde.
Abgrenzung zu Widerwärtigkeit
Widerwärtigkeit bezeichnet die Eigenschaft, Ekel oder Abscheu hervorzurufen.
Abgrenzung zu Monstrosität
Monstrosität ist eine stark bildhafte und historisch körperbezogen belastete Bezeichnung.
Abgrenzung zu Devianz
Devianz ist ein soziologischer Begriff für Normabweichung.
Abgrenzung zu Pathologie
Pathologie bezeichnet Krankheitslehre oder krankhafte Prozesse und darf nicht als bloßes Schimpfwort dienen.
Stilwert
Stark wertend, historisch belastet und häufig polemisch.
Register
Historisch fachsprachlich, moralistisch, juristisch, psychiatrisch oder gegenwärtig stark abwertend.
Menschenbezogener Hinweis
Die Bezeichnung eines Menschen als Abartigkeit oder Träger einer Abartigkeit ist entwürdigend.
Sexualitätsbezogener Hinweis
Einvernehmliche sexuelle Vielfalt ist keine Abartigkeit.
Gewaltbezogener Hinweis
Bei Gewalt und Ausbeutung sollen Tat, fehlendes Einvernehmen, Schaden und Verantwortung konkret benannt werden.
Historischer Rechtshinweis
Die frühere deutsche Rechtsformel seelische Abartigkeit wurde zum 1. Januar 2021 durch neutralere Störungsbegriffe ersetzt.
Gegenwärtige Empfehlung
Im heutigen fachlichen und menschenbezogenen Gebrauch sind präzisere, nichtstigmatisierende Bezeichnungen vorzuziehen.
Dateibezeichnung
abartigkeit.shtml.
Lexikon
Kurzdefinition
Abartigkeit bezeichnet die Eigenschaft oder eine konkrete Erscheinung dessen, was als abartig, normabweichend, widerwärtig oder moralisch verwerflich beurteilt wird.
Historischer Kern
Das Wort bezeichnete Abweichung von einer Art oder Norm und konnte naturkundlich oder diagnostisch verwendet werden.
Moderner Kern
Heute wirkt es meist stark wertend, stigmatisierend oder polemisch.
Konkreter Gebrauch
Eine einzelne Handlung oder Erscheinung kann als Abartigkeit bezeichnet werden.
Abstrakter Gebrauch
Die Abartigkeit einer Haltung bezeichnet deren zugeschriebene Eigenschaft.
Pluralgebrauch
Abartigkeiten bezeichnet einzelne als abartig bewertete Erscheinungen und verstärkt häufig den polemischen Ton.
Menschenbezogene Wirkung
Das Wort kann Menschen auf eine vermeintliche Abweichung reduzieren.
Historische Rechtswirkung
Die frühere Formel seelische Abartigkeit wurde wegen ihrer überholten und herabsetzenden Wirkung modernisiert.
Sexualitätsbezogene Wirkung
Das Wort wurde zur Pathologisierung nichtnormativer Sexualität gebraucht.
Kulturpolitische Wirkung
Abartungs- und Entartungswörter wurden zur Verfolgung moderner Kunst eingesetzt.
Biologistische Wirkung
Soziale, kulturelle und moralische Urteile erhalten einen scheinbar naturwissenschaftlichen Charakter.
Präzisionsprinzip
Konkrete Begriffe wie Grausamkeit, Gewalt, Diskriminierung, Rechtswidrigkeit oder Ungewöhnlichkeit sind meist geeigneter.
Grundbedeutungen und Bedeutungsstruktur
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Eigenschaft
Ein zugeschriebener Charakter des als abartig Bewerteten.
Eigenschaft: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Eigenschaft bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Zustand
Ein als abartig verstandener Gesamtzustand.
Zustand: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Zustand bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Einzelerscheinung
Eine konkrete Handlung, Form oder Äußerung.
Einzelerscheinung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Einzelerscheinung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Normabweichung
Eine Differenz zu einem gesetzten Maßstab.
Normabweichung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Normabweichung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Artabweichung
Eine historische Entfernung von einer vorausgesetzten Grundart.
Artabweichung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Artabweichung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moralurteil
Eine starke Verurteilung.
Moralurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moralurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ekelurteil
Eine Bewertung aus Abscheu oder Widerwillen.
Ekelurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ekelurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pathologisierung
Die Deutung von Differenz als Krankheit.
Pathologisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pathologisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Stigmatisierung
Die dauerhafte negative Markierung.
Stigmatisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Stigmatisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Entmenschlichung
Die sprachliche Ausgliederung aus der menschlichen Gemeinschaft.
Entmenschlichung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Entmenschlichung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Polemik
Eine scharfe, vereinfachende Angriffssprache.
Polemik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Polemik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Übertreibung
Eine extreme rhetorische Steigerung.
Übertreibung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Übertreibung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Geschmacksurteil
Eine ästhetische Bewertung.
Geschmacksurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Geschmacksurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rechtsurteil
Eine Bewertung nach Tatbestand und Norm.
Rechtsurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rechtsurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fachurteil
Eine begründete begriffliche Einordnung.
Fachurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fachurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fremdurteil
Eine von außen zugeschriebene Eigenschaft.
Fremdurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fremdurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Selbstbezeichnung
Eine von Betroffenen gewählte Benennung.
Selbstbezeichnung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Selbstbezeichnung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kontextwirkung
Eine Bedeutung, die durch Situation und Sprecherposition entsteht.
Kontextwirkung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kontextwirkung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
historische Semantik
Eine frühere Bedeutung und Verwendungsweise.
historische Semantik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff historische Semantik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
gegenwärtige Semantik
Heutige Wirkung und Gebrauchsnorm.
gegenwärtige Semantik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff gegenwärtige Semantik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Biologie, Naturkunde und Taxonomie
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Variation
Unterschiede innerhalb und zwischen Populationen.
Variation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Variation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Varietät
Eine besondere Form, in der Botanik teilweise taxonomisch geregelt.
Varietät: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Varietät bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Morphe
Eine unterscheidbare Erscheinungsform.
Morphe: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Morphe bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Unterart
Eine taxonomische Einheit unterhalb der Art.
Unterart: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Unterart bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Mutation
Eine Veränderung des genetischen Materials.
Mutation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Mutation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Phänotyp
Die beobachtbare Merkmalsausprägung.
Phänotyp: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Phänotyp bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Genotyp
Die genetische Ausstattung.
Genotyp: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Genotyp bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Polymorphismus
Das Auftreten mehrerer stabiler Formen.
Polymorphismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Polymorphismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ökotyp
Eine lokal angepasste Form.
Ökotyp: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ökotyp bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kline
Eine kontinuierliche räumliche Merkmalsänderung.
Kline: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kline bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Divergenz
Die Auseinanderentwicklung verwandter Linien.
Divergenz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Divergenz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Konvergenz
Die unabhängige Ausbildung ähnlicher Merkmale.
Konvergenz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Konvergenz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Anpassung
Ein relativer Vorteil unter bestimmten Umweltbedingungen.
Anpassung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Anpassung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fitness
Fortpflanzungserfolg und kein moralischer Wert.
Fitness: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fitness bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gendrift
Eine zufällige Änderung genetischer Häufigkeiten.
Gendrift: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gendrift bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Genfluss
Der Austausch genetischer Varianten.
Genfluss: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Genfluss bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Isolation
Die Verringerung genetischen Austauschs.
Isolation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Isolation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Speziation
Die Entstehung neuer Arten.
Speziation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Speziation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Domestikation
Die Veränderung unter menschlicher Auswahl.
Domestikation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Domestikation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Zuchtform
Eine durch Züchtung entstandene Ausprägung.
Zuchtform: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Zuchtform bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Farbenschlag
Eine züchterische Farbvariante.
Farbenschlag: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Farbenschlag bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kultivar
Eine kultivierte Pflanzensorte.
Kultivar: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kultivar bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Normvariante
Eine harmlose Abweichung im üblichen Spektrum.
Normvariante: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Normvariante bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Anomalie
Ein ungewöhnlicher Befund.
Anomalie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Anomalie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fehlbildung
Eine strukturelle Entwicklungsabweichung.
Fehlbildung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fehlbildung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Aberration
Ein historischer oder spezieller Abweichungsbegriff.
Aberration: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Aberration bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Monstrosität
Ein historischer, stark wertender naturkundlicher Ausdruck.
Monstrosität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Monstrosität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Degeneration
Ein historischer Verfallsbegriff.
Degeneration: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Degeneration bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Taxonomie
Die wissenschaftliche Klassifikation.
Taxonomie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Taxonomie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Nomenklatur
Die Regeln wissenschaftlicher Benennung.
Nomenklatur: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Nomenklatur bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Medizin, Psychiatrie und Psychologie
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Diagnose
Eine fachlich begründete Zuordnung.
Diagnose: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Diagnose bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Befund
Ein Untersuchungsergebnis.
Befund: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Befund bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Symptom
Ein erlebtes oder beobachtetes Zeichen.
Symptom: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Symptom bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Syndrom
Eine wiederkehrende Merkmalskombination.
Syndrom: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Syndrom bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Krankheitswert
Leid oder erhebliche Funktionsbeeinträchtigung.
Krankheitswert: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Krankheitswert bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Störung
Ein neutralerer diagnostischer Sammelbegriff.
Störung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Störung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
schwere seelische Störung
Eine heutige rechtliche Formulierung im Zusammenhang mit Schuldfähigkeit.
schwere seelische Störung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff schwere seelische Störung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Intelligenzminderung
Ein modernerer Begriff anstelle älterer herabsetzender Bezeichnungen.
Intelligenzminderung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Intelligenzminderung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Bewusstseinsstörung
Eine erhebliche Beeinträchtigung des Bewusstseins.
Bewusstseinsstörung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Bewusstseinsstörung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Psychose
Eine schwere Störung des Realitätsbezugs.
Psychose: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Psychose bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Persönlichkeitsstörung
Eine diagnostisch definierte, langandauernde Musterbildung.
Persönlichkeitsstörung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Persönlichkeitsstörung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Paraphilie
Eine sexuelle Interessenstruktur; Krankheitswert hängt nicht allein von Ungewöhnlichkeit ab.
Paraphilie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Paraphilie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
paraphile Störung
Eine diagnostische Kategorie bei Leid, Beeinträchtigung oder nicht einvernehmlichem Handeln.
paraphile Störung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff paraphile Störung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Neurodiversität
Die Vielfalt neurologischer Entwicklung.
Neurodiversität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Neurodiversität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Neurodivergenz
Eine Abweichung von häufigen neurologischen Mustern.
Neurodivergenz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Neurodivergenz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Behinderung
Beeinträchtigung im Zusammenwirken mit Barrieren.
Behinderung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Behinderung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Stigma
Eine negative soziale Zuschreibung.
Stigma: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Stigma bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pathologisierung
Die vorschnelle Deutung von Differenz als Krankheit.
Pathologisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pathologisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ableismus
Die Abwertung behinderter Menschen.
Ableismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ableismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Personenzentrierung
Die Trennung von Person und Diagnose.
Personenzentrierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Personenzentrierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Selbstbezeichnung
Eine von Betroffenen gewählte Sprache.
Selbstbezeichnung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Selbstbezeichnung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fremdbezeichnung
Eine von Institutionen oder Außenstehenden auferlegte Benennung.
Fremdbezeichnung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fremdbezeichnung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
forensische Psychiatrie
Die Schnittstelle von Psychiatrie und Recht.
forensische Psychiatrie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff forensische Psychiatrie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schuldfähigkeit
Die rechtliche Fähigkeit, Unrecht einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.
Schuldfähigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schuldfähigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schuldunfähigkeit
Ein rechtlich definierter Ausschluss strafrechtlicher Schuld.
Schuldunfähigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schuldunfähigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
verminderte Schuldfähigkeit
Eine erhebliche Verminderung der Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit.
verminderte Schuldfähigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff verminderte Schuldfähigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
historische Psychopathologie
Frühere Lehren über psychische Abweichung.
historische Psychopathologie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff historische Psychopathologie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Degenerationslehre
Eine historisch einflussreiche Verfallsdoktrin.
Degenerationslehre: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Degenerationslehre bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Eugenik
Die politische Bewertung menschlichen Lebens nach vermeintlichem Erbwert.
Eugenik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Eugenik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rassenhygiene
Ein historischer eugenischer Gewaltbegriff.
Rassenhygiene: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rassenhygiene bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Historische Rechtssprache
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
seelische Abartigkeit
Eine bis Ende 2020 im deutschen Strafrecht verwendete, inzwischen ersetzte Formulierung.
seelische Abartigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff seelische Abartigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
schwere andere seelische Abartigkeit
Eine ältere rechtliche Eingangsformel zur Schuldfähigkeit.
schwere andere seelische Abartigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff schwere andere seelische Abartigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
sonstige schwere seelische Störung
Die modernisierte Formulierung.
sonstige schwere seelische Störung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff sonstige schwere seelische Störung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schwachsinn
Eine ältere, herabsetzende Rechtsbezeichnung.
Schwachsinn: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schwachsinn bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Intelligenzminderung
Die modernisierte Bezeichnung.
Intelligenzminderung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Intelligenzminderung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
sprachliche Modernisierung
Die Ersetzung stigmatisierender Wörter ohne beabsichtigte inhaltliche Rechtsänderung.
sprachliche Modernisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff sprachliche Modernisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Tatbestand
Eine gesetzlich definierte Voraussetzung.
Tatbestand: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Tatbestand bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Eingangsmerkmal
Ein Merkmal, das eine rechtliche Prüfung eröffnet.
Eingangsmerkmal: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Eingangsmerkmal bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Einsichtsfähigkeit
Die Fähigkeit, das Unrecht einer Tat zu erkennen.
Einsichtsfähigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Einsichtsfähigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Steuerungsfähigkeit
Die Fähigkeit, nach vorhandener Einsicht zu handeln.
Steuerungsfähigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Steuerungsfähigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gutachten
Eine fachliche Bewertung für das Gericht.
Gutachten: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gutachten bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sachverständige
Eine fachkundige Person zur Begutachtung.
Sachverständige: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sachverständige bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Stigmatisierungswirkung
Die soziale Herabsetzung durch eine amtliche Bezeichnung.
Stigmatisierungswirkung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Stigmatisierungswirkung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rechtskontinuität
Die Beibehaltung der materiellen Regel trotz sprachlicher Änderung.
Rechtskontinuität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rechtskontinuität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Terminologiereform
Die Anpassung überholter Begriffe.
Terminologiereform: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Terminologiereform bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Menschenwürde im Recht
Die Bindung staatlicher Sprache an die Achtung der Person.
Menschenwürde im Recht: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Menschenwürde im Recht bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Normklarheit
Die verständliche und bestimmte gesetzliche Formulierung.
Normklarheit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Normklarheit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rechtsgeschichte
Die historische Entwicklung von Begriffen und Normen.
Rechtsgeschichte: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rechtsgeschichte bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Quellenkontext
Die Kennzeichnung alter Begriffe in Urteilen und Kommentaren.
Quellenkontext: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Quellenkontext bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
gegenwärtiger Zitiergebrauch
Die Wiedergabe alter Formeln mit historischer Einordnung.
gegenwärtiger Zitiergebrauch: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff gegenwärtiger Zitiergebrauch bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sexualität, Einvernehmen und Moralgeschichte
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
sexuelle Orientierung
Eine Richtung romantischer oder sexueller Anziehung.
sexuelle Orientierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff sexuelle Orientierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
geschlechtliche Identität
Das eigene Erleben von Geschlecht.
geschlechtliche Identität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff geschlechtliche Identität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
sexuelle Vielfalt
Unterschiedliche einvernehmliche Ausdrucksformen.
sexuelle Vielfalt: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff sexuelle Vielfalt bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Einvernehmen
Eine freiwillige und informierte Zustimmung.
Einvernehmen: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Einvernehmen bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Grenze
Eine persönliche oder rechtliche Begrenzung.
Grenze: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Grenze bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Grenzverletzung
Die Missachtung eines erkennbaren oder geäußerten Neins.
Grenzverletzung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Grenzverletzung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
sexuelle Gewalt
Eine sexuelle Handlung ohne Einvernehmen.
sexuelle Gewalt: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff sexuelle Gewalt bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ausbeutung
Die Nutzung eines Macht- oder Abhängigkeitsverhältnisses.
Ausbeutung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ausbeutung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Zwang
Die Einschränkung freiwilliger Entscheidung.
Zwang: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Zwang bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Manipulation
Die verdeckte Steuerung eines Entschlusses.
Manipulation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Manipulation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Missbrauch
Die schädigende Nutzung von Macht oder Vertrauen.
Missbrauch: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Missbrauch bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pädokriminalität
Sexuelle Gewalt gegen Kinder.
Pädokriminalität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pädokriminalität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Belästigung
Ein unerwünschtes sexualisiertes Verhalten.
Belästigung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Belästigung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fetisch
Eine sexuelle Fokussierung, nicht automatisch krankhaft.
Fetisch: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fetisch bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kink
Eine einvernehmliche nichtkonventionelle sexuelle Praxis.
Kink: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kink bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
BDSM
Einvernehmliche Praktiken mit verhandelten Rollen und Grenzen.
BDSM: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff BDSM bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Paraphilie
Eine ungewöhnliche sexuelle Interessenstruktur.
Paraphilie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Paraphilie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Paraphilisierung
Die medizinische oder moralische Klassifikation sexueller Interessen.
Paraphilisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Paraphilisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Perversion
Ein historisch moralisch und medizinisch belasteter Begriff.
Perversion: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Perversion bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sittenwidrigkeit
Eine rechtliche oder moralische Bewertung nach zeitgebundenen Maßstäben.
Sittenwidrigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sittenwidrigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Scham
Ein Gefühl sozialer Bloßstellung.
Scham: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Scham bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moralpanik
Eine übersteigerte öffentliche Bedrohungserzählung.
Moralpanik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moralpanik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Queerfeindlichkeit
Die Abwertung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Queerfeindlichkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Queerfeindlichkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Entpathologisierung
Die Aufhebung unbegründeter Krankheitszuschreibungen.
Entpathologisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Entpathologisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Selbstbestimmung
Das Recht, über das eigene Leben und den eigenen Körper zu entscheiden.
Selbstbestimmung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Selbstbestimmung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Respekt
Die Anerkennung von Würde, Grenze und Autonomie.
Respekt: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Respekt bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schadensprinzip
Die Bewertung nach tatsächlichem Schaden statt bloßer Ungewöhnlichkeit.
Schadensprinzip: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schadensprinzip bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Einvernehmlichkeit
Die zentrale Grenze zwischen freiwilliger Praxis und Übergriff.
Einvernehmlichkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Einvernehmlichkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Machtgefälle
Eine ungleiche Verteilung von Einfluss und Abhängigkeit.
Machtgefälle: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Machtgefälle bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Opferschutz
Der Schutz von Betroffenen vor weiterer Schädigung.
Opferschutz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Opferschutz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gewalt, Grausamkeit und Kriminalität
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Grausamkeit
Das Zufügen oder Missachten von Leid.
Grausamkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Grausamkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Brutalität
Rücksichtslose Gewalt.
Brutalität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Brutalität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Menschenverachtung
Die Missachtung menschlicher Würde.
Menschenverachtung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Menschenverachtung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Folter
Die gezielte Zufügung schwerer Schmerzen oder Leiden.
Folter: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Folter bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Misshandlung
Eine schwere körperliche oder psychische Schädigung.
Misshandlung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Misshandlung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Mord
Die vorsätzliche Tötung unter gesetzlichen Voraussetzungen.
Mord: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Mord bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Terror
Gewalt zur Einschüchterung.
Terror: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Terror bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Hasskriminalität
Straftaten mit gruppenbezogener Feindseligkeit.
Hasskriminalität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Hasskriminalität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rassismus
Eine rassifizierende Hierarchie oder Benachteiligung.
Rassismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rassismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Antisemitismus
Feindseligkeit gegen Jüdinnen und Juden.
Antisemitismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Antisemitismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sexismus
Abwertung aufgrund des Geschlechts.
Sexismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sexismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ableismus
Abwertung behinderter Menschen.
Ableismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ableismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Queerfeindlichkeit
Abwertung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Queerfeindlichkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Queerfeindlichkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Entwürdigung
Die Verletzung der menschlichen Würde.
Entwürdigung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Entwürdigung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Erniedrigung
Die gezielte Herabsetzung einer Person.
Erniedrigung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Erniedrigung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rechtswidrigkeit
Der Verstoß gegen geltendes Recht.
Rechtswidrigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rechtswidrigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Verwerflichkeit
Eine scharfe moralische Missbilligung.
Verwerflichkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Verwerflichkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Unverhältnismäßigkeit
Ein Missverhältnis zwischen Mittel und Zweck.
Unverhältnismäßigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Unverhältnismäßigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sadismus
Die Lust am fremden Leid; diagnostisch nur fachlich begründet.
Sadismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sadismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gewissenlosigkeit
Die Missachtung moralischer Hemmungen.
Gewissenlosigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gewissenlosigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Skrupellosigkeit
Ein Handeln ohne moralische Bedenken.
Skrupellosigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Skrupellosigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ausbeutung
Die Nutzung von Abhängigkeit zum eigenen Vorteil.
Ausbeutung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ausbeutung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Manipulation
Die verdeckte Steuerung fremder Entscheidungen.
Manipulation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Manipulation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Zwang
Die Einschränkung freiwilliger Entscheidung.
Zwang: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Zwang bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Tatmotiv
Ein Beweggrund für eine Handlung.
Tatmotiv: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Tatmotiv bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Tatmittel
Die eingesetzte Methode.
Tatmittel: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Tatmittel bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Tatfolge
Die verursachte Schädigung.
Tatfolge: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Tatfolge bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Verantwortung
Die Zurechnung von Handlung und Folge.
Verantwortung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Verantwortung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Opferperspektive
Die Sicht der betroffenen Person.
Opferperspektive: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Opferperspektive bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Prävention
Die Verhinderung weiterer Gewalt.
Prävention: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Prävention bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gesellschaft, Politik und Ideologie
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Biologismus
Die unzulässige Erklärung sozialer Fragen aus Biologie.
Biologismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Biologismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Essentialismus
Die Zuschreibung unveränderlicher Gruppeneigenschaften.
Essentialismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Essentialismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Othering
Die Konstruktion einer wesensfremden Gruppe.
Othering: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Othering bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Entmenschlichung
Die sprachliche oder praktische Aberkennung voller Menschlichkeit.
Entmenschlichung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Entmenschlichung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Eugenik
Die politische Bewertung von Menschen nach vermeintlichem Erbwert.
Eugenik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Eugenik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sozialdarwinismus
Die Übertragung biologischer Konkurrenzbilder auf Gesellschaft.
Sozialdarwinismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sozialdarwinismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rassismus
Die Hierarchisierung anhand rassifizierter Zuschreibungen.
Rassismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rassismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Antisemitismus
Eine gegen Jüdinnen und Juden gerichtete Feindideologie.
Antisemitismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Antisemitismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Faschismus
Eine autoritäre, ultranationalistische und gewaltorientierte Ideologie.
Faschismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Faschismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Nationalsozialismus
Eine rassistische, antisemitische und vernichtungsorientierte Diktaturideologie.
Nationalsozialismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Nationalsozialismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Entartungsbegriff
Ein Verfallswort zur Ausgrenzung von Menschen und Kunst.
Entartungsbegriff: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Entartungsbegriff bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Volkskörper
Eine biologistische Gesellschaftsmetapher.
Volkskörper: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Volkskörper bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Reinheitsdenken
Die Abwertung von Mischung und Vielfalt.
Reinheitsdenken: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Reinheitsdenken bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Erbwert
Eine eugenische Rangordnung menschlichen Lebens.
Erbwert: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Erbwert bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Minderwertigkeit
Eine hierarchisierende Zuschreibung.
Minderwertigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Minderwertigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
lebensunwert
Ein nationalsozialistischer Mordbegriff.
lebensunwert: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff lebensunwert bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schädling
Eine entmenschlichende Tiermetapher.
Schädling: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schädling bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Parasit
Eine entmenschlichende Organismusmetapher.
Parasit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Parasit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Degenerationsmythos
Eine Erzählung vom biologischen oder kulturellen Verfall.
Degenerationsmythos: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Degenerationsmythos bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kulturverfall
Eine polemische Niedergangserzählung.
Kulturverfall: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kulturverfall bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moralpanik
Eine übersteigerte öffentliche Bedrohungswahrnehmung.
Moralpanik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moralpanik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Propaganda
Eine systematische politische Beeinflussung.
Propaganda: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Propaganda bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Verschwörungsideologie
Eine Welterklärung durch angeblich geheime Feinde.
Verschwörungsideologie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Verschwörungsideologie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Aussonderung
Die Entfernung einer Gruppe aus Teilhabe und Schutz.
Aussonderung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Aussonderung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Zwangssterilisation
Eine gewaltsame eugenische Maßnahme.
Zwangssterilisation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Zwangssterilisation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Krankenmord
Die Ermordung als lebensunwert klassifizierter Menschen.
Krankenmord: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Krankenmord bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Menschenrechte
Die gleichen Rechte und die gleiche Würde aller Menschen.
Menschenrechte: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Menschenrechte bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Inklusion
Die gleichberechtigte Teilhabe.
Inklusion: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Inklusion bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Antidiskriminierung
Der Schutz vor ungerechtfertigter Benachteiligung.
Antidiskriminierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Antidiskriminierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
historische Verantwortung
Die Einordnung belasteter Wörter und Praktiken.
historische Verantwortung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff historische Verantwortung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kunst, Kultur und Ästhetik
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Groteske
Eine Verbindung von Verzerrung, Komik und Schrecken.
Groteske: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Groteske bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Bizarrerie
Eine auffällig fremdartige Gestaltung.
Bizarrerie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Bizarrerie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Surrealismus
Eine traumartige und wirklichkeitsüberschreitende Kunstform.
Surrealismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Surrealismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Provokation
Eine bewusste Herausforderung.
Provokation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Provokation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Transgression
Eine absichtliche Grenzüberschreitung.
Transgression: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Transgression bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Dekadenz
Luxus oder als kultureller Verfall bewertete Haltung.
Dekadenz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Dekadenz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kitsch
Eine stark wertende ästhetische Kategorie.
Kitsch: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kitsch bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Camp
Eine bewusst übertriebene und ironische Ästhetik.
Camp: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Camp bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Obszönität
Eine grobe Verletzung von Scham- oder Anstandsgrenzen.
Obszönität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Obszönität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Vulgarität
Eine derbe oder geschmacklich niedrig bewertete Form.
Vulgarität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Vulgarität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Geschmacklosigkeit
Eine ästhetische oder moralische Unangemessenheit.
Geschmacklosigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Geschmacklosigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Karikatur
Eine übertreibende Darstellung.
Karikatur: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Karikatur bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Parodie
Eine komische oder kritische Nachahmung.
Parodie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Parodie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pastiche
Eine Stilnachahmung ohne zwingende Verspottung.
Pastiche: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pastiche bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Makabres
Die Verbindung von Tod und schwarzem Humor.
Makabres: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Makabres bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Avantgarde
Eine bewusst neue und konventionsbrechende Kunst.
Avantgarde: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Avantgarde bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Experiment
Die Erprobung neuer Verfahren.
Experiment: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Experiment bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Subversion
Die Unterlaufung bestehender Ordnung.
Subversion: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Subversion bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Entartete Kunst
Ein nationalsozialistischer Propagandabegriff.
Entartete Kunst: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Entartete Kunst bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kunstfreiheit
Das Recht auf künstlerische Gestaltung.
Kunstfreiheit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kunstfreiheit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kanon
Eine Auswahl anerkannter Werke.
Kanon: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kanon bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kanonwandel
Eine historische Veränderung kultureller Anerkennung.
Kanonwandel: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kanonwandel bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Subkultur
Eine kulturelle Gruppe mit eigenen Praktiken.
Subkultur: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Subkultur bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gegenkultur
Ein bewusster Widerspruch zur dominanten Kultur.
Gegenkultur: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gegenkultur bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ekelästhetik
Die künstlerische Arbeit mit Abstoßung.
Ekelästhetik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ekelästhetik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schockkunst
Eine Kunstform, die starke Irritation erzeugt.
Schockkunst: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schockkunst bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Grenzkunst
Eine Kunstform an sozialen oder ästhetischen Grenzen.
Grenzkunst: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Grenzkunst bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Geschmacksurteil
Eine subjektive oder sozial geprägte ästhetische Bewertung.
Geschmacksurteil: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Geschmacksurteil bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Zensur
Die staatliche oder institutionelle Unterdrückung von Ausdruck.
Zensur: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Zensur bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kontextualisierung
Die historische und ästhetische Einordnung.
Kontextualisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kontextualisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sprache, Rhetorik und Debatte
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Schimpfwort
Eine beleidigende Bezeichnung.
Schimpfwort: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schimpfwort bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Diffamierung
Die gezielte Beschädigung des Rufes.
Diffamierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Diffamierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Diskriminierung
Eine ungerechtfertigte Benachteiligung.
Diskriminierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Diskriminierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Stigmatisierung
Die dauerhafte negative Markierung.
Stigmatisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Stigmatisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Polemik
Eine scharfe Angriffssprache.
Polemik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Polemik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Hetze
Eine Sprache zur Mobilisierung von Feindseligkeit.
Hetze: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Hetze bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Hassrede
Eine gruppenbezogene Feindseligkeit.
Hassrede: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Hassrede bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Dysphemismus
Eine bewusst abwertende Bezeichnung.
Dysphemismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Dysphemismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Euphemismus
Eine beschönigende Bezeichnung.
Euphemismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Euphemismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Framing
Ein sprachlicher Deutungsrahmen.
Framing: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Framing bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Metapher
Eine Bedeutungsübertragung.
Metapher: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Metapher bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Hyperbel
Eine starke Übertreibung.
Hyperbel: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Hyperbel bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ironie
Eine Aussage mit abweichender gemeinter Bedeutung.
Ironie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ironie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sarkasmus
Eine beißende, häufig verletzende Ironie.
Sarkasmus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sarkasmus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Satire
Eine kritische Überzeichnung.
Satire: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Satire bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Dog Whistle
Eine codierte Botschaft an ein bestimmtes Publikum.
Dog Whistle: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Dog Whistle bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ad-hominem-Angriff
Ein Angriff auf die Person statt auf das Argument.
Ad-hominem-Angriff: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ad-hominem-Angriff bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Generalverdacht
Eine pauschale Verdächtigung einer Gruppe.
Generalverdacht: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Generalverdacht bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Essentialisierung
Die Reduktion auf ein vermeintlich festes Wesen.
Essentialisierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Essentialisierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moralkeule
Eine polemische Bezeichnung für pauschale moralische Verurteilung.
Moralkeule: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moralkeule bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sprachkeule
Ein grobes, verletzendes Wort.
Sprachkeule: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sprachkeule bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Etikett
Eine vereinfachende Kategorie.
Etikett: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Etikett bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pranger
Eine öffentliche Beschämungsform.
Pranger: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pranger bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Kontext
Die sprachliche und soziale Umgebung.
Kontext: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Kontext bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sprecherposition
Die Macht- und Beziehungslage der sprechenden Person.
Sprecherposition: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sprecherposition bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Intention
Die beabsichtigte Wirkung.
Intention: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Intention bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rezeption
Die tatsächliche Aufnahme.
Rezeption: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rezeption bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Widerspruch
Eine begründete Gegenrede.
Widerspruch: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Widerspruch bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moderation
Die Regelung eines Gesprächs.
Moderation: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moderation bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Präzision
Die genaue Benennung von Handlung, Ursache und Folge.
Präzision: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Präzision bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ethik, Norm und Menschenwürde
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Normalität
Eine statistische, funktionale oder soziale Erwartung.
Normalität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Normalität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Norm
Ein Mess- oder Verhaltensmaßstab.
Norm: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Norm bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Durchschnitt
Eine statistische Mitte.
Durchschnitt: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Durchschnitt bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Seltenheit
Eine geringe Häufigkeit ohne Werturteil.
Seltenheit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Seltenheit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Vielfalt
Das Nebeneinander unterschiedlicher Formen.
Vielfalt: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Vielfalt bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pluralität
Das legitime Bestehen mehrerer Lebensformen.
Pluralität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pluralität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Diversität
Die Unterschiedlichkeit von Merkmalen und Erfahrungen.
Diversität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Diversität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Individualität
Eine einzigartige Kombination persönlicher Merkmale.
Individualität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Individualität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Andersartigkeit
Eine Differenz ohne notwendige Hierarchie.
Andersartigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Andersartigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Eigenart
Eine charakteristische Besonderheit.
Eigenart: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Eigenart bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Autonomie
Das Recht und die Fähigkeit zur Selbstbestimmung.
Autonomie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Autonomie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Einvernehmen
Eine freiwillige Zustimmung.
Einvernehmen: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Einvernehmen bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Menschenwürde
Der unbedingte gleiche Wert jedes Menschen.
Menschenwürde: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Menschenwürde bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gleichberechtigung
Die gleichen Rechte und Chancen.
Gleichberechtigung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gleichberechtigung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Inklusion
Die gleichberechtigte Teilhabe.
Inklusion: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Inklusion bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Antidiskriminierung
Der Schutz vor ungerechtfertigter Benachteiligung.
Antidiskriminierung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Antidiskriminierung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Respekt
Die Anerkennung von Würde und Grenze.
Respekt: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Respekt bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Toleranz
Die Duldung und Anerkennung unterschiedlicher Überzeugungen.
Toleranz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Toleranz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Anerkennung
Die Bestätigung von Zugehörigkeit und Rechten.
Anerkennung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Anerkennung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schadensprinzip
Die Bewertung nach tatsächlichem Schaden.
Schadensprinzip: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schadensprinzip bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Verhältnismäßigkeit
Die Angemessenheit eines Mittels.
Verhältnismäßigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Verhältnismäßigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gerechtigkeit
Eine faire Verteilung von Rechten und Pflichten.
Gerechtigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gerechtigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Verantwortung
Die Zurechnung von Handlung und Folge.
Verantwortung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Verantwortung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Empathie
Das Verstehen fremder Erfahrung.
Empathie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Empathie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Mitgefühl
Die Anteilnahme an fremdem Leid.
Mitgefühl: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Mitgefühl bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Selbstkritik
Die Prüfung des eigenen Maßstabs.
Selbstkritik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Selbstkritik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Normkritik
Die Untersuchung der Entstehung und Wirkung einer Norm.
Normkritik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Normkritik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Revisionsfähigkeit
Die Bereitschaft, Urteile zu korrigieren.
Revisionsfähigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Revisionsfähigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Universalität
Die Geltung grundlegender Rechte für alle.
Universalität: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Universalität bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Personsein
Die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft gleicher Würde.
Personsein: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Personsein bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Religion, Moral und Weltanschauung
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.
Sünde
Eine religiös verstandene Verfehlung.
Sünde: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sünde bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Laster
Eine moralisch missbilligte Gewohnheit.
Laster: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Laster bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Untugend
Eine als schlecht bewertete Charaktereigenschaft.
Untugend: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Untugend bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Häresie
Eine aus Sicht einer Autorität abweichende Lehre.
Häresie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Häresie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Orthodoxie
Eine als rechtgläubig geltende Lehre.
Orthodoxie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Orthodoxie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Dogma
Eine verbindlich gesetzte Lehre.
Dogma: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Dogma bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Dogmatismus
Eine starre Unantastbarkeit von Lehren.
Dogmatismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Dogmatismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Rigorismus
Eine überstrenge Normanwendung.
Rigorismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Rigorismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moralismus
Eine übermäßige moralische Bewertung.
Moralismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moralismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Bigotterie
Frömmigkeit in Verbindung mit Engstirnigkeit oder Heuchelei.
Bigotterie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Bigotterie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fanatismus
Eine aggressive und absolute Überzeugungsbindung.
Fanatismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fanatismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Fundamentalismus
Eine strikte Rückkehr zu vermeintlich ursprünglicher Wahrheit.
Fundamentalismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Fundamentalismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Aberglaube
Eine unbegründete Kausalannahme.
Aberglaube: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Aberglaube bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Blasphemie
Eine als Gotteslästerung bewertete Äußerung.
Blasphemie: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Blasphemie bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sittenverfall
Eine moralische Niedergangserzählung.
Sittenverfall: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sittenverfall bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Reinheit
Eine religiöse oder moralische Trennung von erlaubt und unerlaubt.
Reinheit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Reinheit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Schuld
Eine verantwortete Normverletzung.
Schuld: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Schuld bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Vergebung
Die Aufhebung oder Überwindung von Schuldbeziehung.
Vergebung: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Vergebung bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Barmherzigkeit
Eine mitfühlende Reaktion auf Schuld und Not.
Barmherzigkeit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Barmherzigkeit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Gewissen
Die innere moralische Urteilsinstanz.
Gewissen: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Gewissen bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Toleranz
Die Anerkennung anderer Glaubensformen.
Toleranz: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Toleranz bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Pluralismus
Das legitime Nebeneinander verschiedener Weltanschauungen.
Pluralismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Pluralismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Glaubensfreiheit
Das Recht, Religion zu wählen, zu wechseln oder abzulehnen.
Glaubensfreiheit: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Glaubensfreiheit bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Moralpanik
Eine übersteigerte Bedrohungserzählung.
Moralpanik: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Moralpanik bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Ketzeretikett
Eine historische Ausgrenzungsbezeichnung.
Ketzeretikett: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Ketzeretikett bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Sündenbock
Eine Person oder Gruppe, der komplexe Probleme zugeschrieben werden.
Sündenbock: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Sündenbock bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Buße
Eine religiöse Form der Umkehr.
Buße: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Buße bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Reform
Eine Veränderung innerhalb einer Tradition.
Reform: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Reform bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Synkretismus
Die Verbindung verschiedener religiöser Elemente.
Synkretismus: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff Synkretismus bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
moralische Präzision
Die Benennung konkreter Verletzung statt pauschaler Abartigkeit.
moralische Präzision: Verhältnis zur Abartigkeit
Der Begriff moralische Präzision bezeichnet einen konkreteren Aspekt. Er sollte nicht automatisch mit Abartigkeit gleichgesetzt werden.
Lexikalische Hauptgefahr
Abartigkeit verwandelt Differenz leicht in ein Wesens- und Minderwertigkeitsurteil.
Lexikalische Hauptleistung
Das Wort kann sehr starke Abscheu ausdrücken, bleibt aber sachlich unscharf.
Redaktionelle Empfehlung
Handlung, Schaden, Machtverhältnis, Einvernehmen und Rechtslage sollen direkt beschrieben werden.
Lexikalischer Kernsatz
Abartigkeit ist weniger eine neutrale Eigenschaft als ein historisch und sozial geprägtes Urteil darüber, was außerhalb einer gesetzten Art oder Norm stehen soll.
Etymologie und Herkunft
Wortbildung
Abartigkeit ist aus dem Adjektiv abartig und dem Substantivsuffix -keit gebildet.
Suffix -keit
-keit bildet abstrakte feminine Substantive, die Eigenschaft, Zustand oder Beschaffenheit bezeichnen.
Ableitungsweg
Abart → abartig → Abartigkeit.
Basis Abart
Abart bezeichnet eine von einer Art oder Grundform abweichende Form.
Adjektiv abartig
Abartig bedeutet ursprünglich einer Abart zugehörig oder von der Art abweichend.
Bestandteil ab-
Ab- bezeichnet Entfernung, Trennung oder Abweichung von einem Ausgangspunkt.
Bestandteil Art
Art bezeichnet Weise, Beschaffenheit, Herkunft, Sorte, Gattung oder biologische Einheit.
Althochdeutscher Hintergrund
Art gehört zu einem alten Wortfeld von Herkunft, Wesen und Beschaffenheit.
Mittelhochdeutscher Hintergrund
Art konnte Herkunft, Geschlecht, Natur und Weise bezeichnen.
Räumliche Grundmetapher
Die Abart wird von einer Grundart abgerückt.
Abstraktion
Abartigkeit macht aus der abweichenden Form eine Eigenschaft oder Kategorie.
Neutraler Frühgebrauch
In älterer Naturkunde konnte das Wort eine ungewöhnliche Ausprägung bezeichnen.
Normative Verschiebung
Aus der bloßen Differenz wurde eine negative Abweichung.
Moralische Erweiterung
Das Wort wurde auf Verhalten, Charakter und Sitte übertragen.
Sexualmedizinische Erweiterung
Nichtnormative sexuelle Interessen wurden als Abartigkeiten klassifiziert.
Psychiatrische Erweiterung
Seelische Besonderheiten wurden in der älteren Psychiatrie als Abartigkeit beschrieben.
Rechtliche Übernahme
Die Rechtssprache übernahm die Formel schwere andere seelische Abartigkeit.
Rechtliche Modernisierung
Zum 1. Januar 2021 wurde die deutsche Rechtsformel durch sonstige schwere seelische Störung ersetzt.
Eugenische Erweiterung
Menschliche Unterschiede wurden als erblich wertvolle oder minderwertige Eigenschaften eingeordnet.
Rassistische Erweiterung
Abweichung von einer konstruierten Norm wurde als biologische Minderwertigkeit ausgegeben.
Kulturpolitische Erweiterung
Entartungs- und Abartungsbegriffe wurden auf Kunst, Musik und Literatur übertragen.
Nationalsozialistische Belastung
Der Verfallswortschatz diente Ausgrenzung, Verfolgung, Zwangssterilisation und Mord.
Nachkriegsgebrauch
Die Begriffe blieben in Recht, Medizin, Moral und Alltag teilweise erhalten.
Sprachkritischer Wandel
Seit dem späten 20. Jahrhundert werden stigmatisierende Wirkungen stärker thematisiert.
Abart
Das konkrete oder klassifikatorische Basiswort.
abarten
Das Verb für wertend beschriebenes Abweichen oder Verfallen.
Abartung
Das Vorgangssubstantiv.
abartig
Das Eigenschaftsadjektiv.
Andersartigkeit
Eine neutralere Bildung zur Beschreibung von Differenz.
Eigenartigkeit
Eine Bildung für charakteristische oder merkwürdige Besonderheit.
Abnormalität
Eine aus Norm und Abweichung gebildete Kategorie.
Anomalie
Ein aus dem Griechischen stammender Ausdruck für Unregelmäßigkeit.
Devianz
Ein aus dem Lateinischen stammender soziologischer Abweichungsbegriff.
Perversion
Ein aus dem Lateinischen stammender Begriff für Verkehrung; historisch stark moralisch belastet.
Degeneration
Ein aus dem Lateinischen stammender Verfallsbegriff.
Monstrosität
Ein historischer Begriff für Ungeheuerlichkeit oder ungewöhnliche Körperform.
Pathologie
Ein aus dem Griechischen stammender Begriff für Krankheitslehre.
Stigma
Ein griechischstämmiger Begriff für Zeichen oder Brandmal.
Englische Entsprechungen
abnormality, aberration, perversity, monstrosity, depravity oder deviance je nach Kontext.
Französische Entsprechungen
anormalité, aberration, perversité, monstruosité oder déviance.
Italienische Entsprechungen
anormalità, aberrazione, perversità, mostruosità oder devianza.
Spanische Entsprechungen
anormalidad, aberración, perversidad, monstruosidad oder desviación.
Niederländische Entsprechungen
abnormaliteit, afwijking, perversiteit, monsterachtigheid oder deviantie.
Lateinische Annäherungen
aberratio, perversitas, deformitas oder monstruositas je nach historischem Kontext.
Übersetzungsgrenze
Keine Übersetzung deckt zugleich naturkundliche Abweichung, psychiatrische Altterminologie, moralische Verurteilung und einzelne widerwärtige Handlung vollständig ab.
Etymologischer Kernsatz
Abartigkeit macht aus einer abgerückten Form eine abstrakte Eigenschaft und kann dadurch Unterschied in ein dauerhaftes Wesensurteil verwandeln.
Bedeutungsverwandte Ausdrücke
Kernsynonyme im historischen Sinn
Abnormalität, Abweichung, Anomalie, Devianz und Perversion; keines ist vollständig bedeutungsgleich.
Kernsynonyme der starken Wertung
Abscheulichkeit, Widerwärtigkeit, Grausamkeit, Niederträchtigkeit und Monstrosität.
Neutralere Alternativen
Andersartigkeit, Eigenart, Ungewöhnlichkeit, Variante und Normabweichung.
Präzisere Schadensbegriffe
Gewalt, Zwang, Ausbeutung, Diskriminierung, Rechtswidrigkeit und Menschenverachtung.
Gegenbegriffe
Normalität, Artgemäßheit, Angemessenheit, Menschlichkeit, Respekt, Einvernehmen und Vielfalt.
Abweichung
Wertungsneutrale Differenz zu einem Maßstab.
Abgrenzung: Abweichung
Abweichung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Andersartigkeit
Verschiedenheit ohne notwendige Hierarchie.
Abgrenzung: Andersartigkeit
Andersartigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Eigenart
Charakteristische Besonderheit.
Abgrenzung: Eigenart
Eigenart benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Eigenartigkeit
Besondere oder merkwürdige Beschaffenheit.
Abgrenzung: Eigenartigkeit
Eigenartigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Ungewöhnlichkeit
Geringe Häufigkeit oder unerwartete Form.
Abgrenzung: Ungewöhnlichkeit
Ungewöhnlichkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Seltenheit
Geringe statistische Häufigkeit.
Abgrenzung: Seltenheit
Seltenheit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Anomalie
Ungewöhnlicher, fachlich bestimmbarer Befund.
Abgrenzung: Anomalie
Anomalie benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Abnormalität
Abweichung von einer Norm.
Abgrenzung: Abnormalität
Abnormalität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Abnormität
Ältere oder fachsprachliche Normabweichung.
Abgrenzung: Abnormität
Abnormität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Devianz
Soziologische Normabweichung.
Abgrenzung: Devianz
Devianz benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Variante
Alternative Ausprägung.
Abgrenzung: Variante
Variante benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Variation
Unterschied oder Abwandlung.
Abgrenzung: Variation
Variation benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Morphe
Unterscheidbare Erscheinungsform.
Abgrenzung: Morphe
Morphe benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Unterart
Taxonomische Einheit.
Abgrenzung: Unterart
Unterart benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Abart
Abweichende oder besondere Form.
Abgrenzung: Abart
Abart benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Abartung
Vorgang oder Ergebnis des Abartens.
Abgrenzung: Abartung
Abartung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Degeneration
Historischer Verfallsbegriff.
Abgrenzung: Degeneration
Degeneration benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Perversion
Historisch moralisch und sexualmedizinisch belastete Verkehrung.
Abgrenzung: Perversion
Perversion benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Perversität
Zugeschriebene Eigenschaft des als pervers Bewerteten.
Abgrenzung: Perversität
Perversität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Monstrosität
Ungeheuerlichkeit oder historisch ungewöhnliche Körperform.
Abgrenzung: Monstrosität
Monstrosität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Groteske
Verzerrte Verbindung von Komik und Schrecken.
Abgrenzung: Groteske
Groteske benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Bizarrerie
Auffällig fremdartige Besonderheit.
Abgrenzung: Bizarrerie
Bizarrerie benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Widerwärtigkeit
Starke Ekelhaftigkeit.
Abgrenzung: Widerwärtigkeit
Widerwärtigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Ekelhaftigkeit
Eigenschaft, Ekel hervorzurufen.
Abgrenzung: Ekelhaftigkeit
Ekelhaftigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Abscheulichkeit
Eigenschaft, starke moralische oder emotionale Abscheu hervorzurufen.
Abgrenzung: Abscheulichkeit
Abscheulichkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Grausamkeit
Zufügung oder Missachtung von Leid.
Abgrenzung: Grausamkeit
Grausamkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Brutalität
Rücksichtslose Gewalt.
Abgrenzung: Brutalität
Brutalität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Menschenverachtung
Missachtung menschlicher Würde.
Abgrenzung: Menschenverachtung
Menschenverachtung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Unmenschlichkeit
Extreme Härte; metaphorisch problematisch.
Abgrenzung: Unmenschlichkeit
Unmenschlichkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Verwerflichkeit
Moralische Missbilligungswürdigkeit.
Abgrenzung: Verwerflichkeit
Verwerflichkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Niederträchtigkeit
Besonders verachtenswertes Verhalten.
Abgrenzung: Niederträchtigkeit
Niederträchtigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Skrupellosigkeit
Fehlen moralischer Hemmung.
Abgrenzung: Skrupellosigkeit
Skrupellosigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Gewissenlosigkeit
Missachtung des Gewissens.
Abgrenzung: Gewissenlosigkeit
Gewissenlosigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Sadismus
Lust am fremden Leid; fachlich nur begründet.
Abgrenzung: Sadismus
Sadismus benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Obszönität
Grobe Anstößigkeit.
Abgrenzung: Obszönität
Obszönität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Vulgarität
Derbheit oder als niedrig bewerteter Stil.
Abgrenzung: Vulgarität
Vulgarität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Geschmacklosigkeit
Ästhetische oder moralische Unangemessenheit.
Abgrenzung: Geschmacklosigkeit
Geschmacklosigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Makabres
Tod und schwarzen Humor verbindende Wirkung.
Abgrenzung: Makabres
Makabres benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Verstörung
Starke psychische Irritation.
Abgrenzung: Verstörung
Verstörung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Schockwirkung
Heftige Überraschung oder Bestürzung.
Abgrenzung: Schockwirkung
Schockwirkung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Stigma
Negative soziale Markierung.
Abgrenzung: Stigma
Stigma benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Stigmatisierung
Prozess der negativen Markierung.
Abgrenzung: Stigmatisierung
Stigmatisierung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Diffamierung
Gezielte Rufschädigung.
Abgrenzung: Diffamierung
Diffamierung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Diskriminierung
Ungerechtfertigte Benachteiligung.
Abgrenzung: Diskriminierung
Diskriminierung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Entmenschlichung
Aberkennung voller Menschlichkeit.
Abgrenzung: Entmenschlichung
Entmenschlichung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Pathologisierung
Deutung von Differenz als Krankheit.
Abgrenzung: Pathologisierung
Pathologisierung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Biologisierung
Deutung sozialer Fragen als biologische Natur.
Abgrenzung: Biologisierung
Biologisierung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Essentialisierung
Reduktion auf ein vermeintlich festes Wesen.
Abgrenzung: Essentialisierung
Essentialisierung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Othering
Konstruktion einer fremden Außengruppe.
Abgrenzung: Othering
Othering benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Normabweichung
Differenz zu einer gesetzten Norm.
Abgrenzung: Normabweichung
Normabweichung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Krankheitswert
Leid oder erhebliche Funktionsbeeinträchtigung.
Abgrenzung: Krankheitswert
Krankheitswert benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Störung
Neutralerer diagnostischer Begriff.
Abgrenzung: Störung
Störung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Befund
Untersuchungsergebnis.
Abgrenzung: Befund
Befund benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Diagnose
Fachlich begründete Zuordnung.
Abgrenzung: Diagnose
Diagnose benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
seelische Störung
Modernerer Oberbegriff.
Abgrenzung: seelische Störung
seelische Störung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Einvernehmensmangel
Fehlen freiwilliger Zustimmung.
Abgrenzung: Einvernehmensmangel
Einvernehmensmangel benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Grenzverletzung
Missachtung einer persönlichen Grenze.
Abgrenzung: Grenzverletzung
Grenzverletzung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Zwang
Einschränkung freiwilliger Entscheidung.
Abgrenzung: Zwang
Zwang benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Ausbeutung
Nutzung eines Machtgefälles.
Abgrenzung: Ausbeutung
Ausbeutung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Gewalt
Schädigung durch körperliche oder psychische Macht.
Abgrenzung: Gewalt
Gewalt benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Rechtswidrigkeit
Verstoß gegen geltendes Recht.
Abgrenzung: Rechtswidrigkeit
Rechtswidrigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Unverhältnismäßigkeit
Missverhältnis zwischen Mittel und Zweck.
Abgrenzung: Unverhältnismäßigkeit
Unverhältnismäßigkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Normalität
Statistische, funktionale oder soziale Erwartung.
Abgrenzung: Normalität
Normalität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Artgemäßheit
Entsprechung zu artspezifischen Bedürfnissen.
Abgrenzung: Artgemäßheit
Artgemäßheit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Angemessenheit
Passung zu Situation und Zweck.
Abgrenzung: Angemessenheit
Angemessenheit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Menschlichkeit
Mitgefühl und Achtung der Würde.
Abgrenzung: Menschlichkeit
Menschlichkeit benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Respekt
Anerkennung von Würde und Grenze.
Abgrenzung: Respekt
Respekt benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Einvernehmen
Freiwillige Zustimmung.
Abgrenzung: Einvernehmen
Einvernehmen benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Vielfalt
Nebeneinander unterschiedlicher Formen.
Abgrenzung: Vielfalt
Vielfalt benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Pluralität
Legitimes Bestehen mehrerer Lebensformen.
Abgrenzung: Pluralität
Pluralität benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Inklusion
Gleichberechtigte Teilhabe.
Abgrenzung: Inklusion
Inklusion benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Anerkennung
Bestätigung von Zugehörigkeit und Rechten.
Abgrenzung: Anerkennung
Anerkennung benennt nur einen Teil des Bedeutungsfeldes. Vor der Verwendung ist zu prüfen, ob Eigenschaft, Normabweichung, Schaden, Ekel, Rechtsbruch oder bloße Ungewöhnlichkeit gemeint ist.
Sprachkritische Faustregel
Abartigkeit sollte nicht als Sammelwort für alles Ungewohnte, Ekelhafte, Rechtswidrige und Grausame dienen.
Redaktionelle Ersatzregel
Die präziseste Alternative nennt, was geschieht, wem es schadet, welcher Maßstab gilt und wer das Urteil fällt.
Antithesen
Abartigkeit und Normalität
Zugeschriebene abweichung und gesetzte norm werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Andersartigkeit
Negative hierarchie und neutrale differenz werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Eigenart
Verurteilung und charakteristische besonderheit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Vielfalt
Ausgrenzung und gleichwertiges nebeneinander werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Artgemäßheit
Vermeintliche fehlform und artentsprechung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Angemessenheit
Übermaß und verhältnis werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Menschlichkeit
Entmenschlichung und mitgefühl werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Respekt
Herabsetzung und anerkennung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit und Einvernehmen
Moralische pauschalisierung und freiwillige zustimmung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abweichung und Minderwertigkeit
Differenz und rangurteil werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Seltenheit und Krankheit
Häufigkeit und krankheitswert werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Statistik und Moral
Messung und wert werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Norm und Spektrum
Grenze und kontinuum werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Grundform und Variante
Zentrum und alternative ausprägung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Natur und Ideologie
Beschreibung und politische wertung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Evolution und Degeneration
Wertungsfreier wandel und verfallsmythos werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Diagnose und Schimpfwort
Fachliche zuordnung und angriff werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Befund und Stigma
Beobachtung und soziale markierung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Kritik und Diffamierung
Sachurteil und rufschädigung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Handlung und Person
Konkretes verhalten und ganze identität werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Grausamkeit und Ungewöhnlichkeit
Schädigung und bloße seltenheit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Gewalt und Andersartigkeit
Rechtsverletzung und differenz werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Einvernehmen und Zwang
Freiwillige zustimmung und unterwerfung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Sexualität und Sexualgewalt
Identität oder praxis und fehlendes einvernehmen werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Kink und Missbrauch
Einvernehmliche praxis und machtausnutzung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Ekel und Ethik
Subjektives gefühl und begründetes urteil werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abscheu und Beweis
Emotionale reaktion und überprüfbare grundlage werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Schock und Analyse
Erste wirkung und sachliche prüfung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Polemik und Präzision
Grobes urteil und konkrete benennung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Moralpanik und Verhältnismäßigkeit
Übersteigerung und begrenzte bewertung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Menschenwürde und Erbwert
Unbedingter wert und eugenische rangordnung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Inklusion und Aussonderung
Teilhabe und ausschluss werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Selbstbezeichnung und Fremdetikett
Autonomie und zuschreibung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Diversität und Reinheitsdenken
Vielfalt und ausschluss werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Kunstfreiheit und Entartungsvorwurf
Ästhetische entwicklung und verfolgung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Dialekt und Sprachverfall
Varietät und niedergangsurteil werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Originalität und Fehlform
Neues und negative normabweichung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Groteske und Realismus
Verzerrung und wirklichkeitsnähe werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Ekelästhetik und Propaganda
Ästhetische strategie und politische manipulation werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Grausamkeit und Fürsorge
Leidzufügung und unterstützung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Brutalität und Verhältnismäßigkeit
Gewalt und begrenztes mittel werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Willkür und Rechtsstaat
Ungebundene und gebundene macht werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Hassrede und Debatte
Entmenschlichung und argument werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Stigmatisierung und Anerkennung
Negative markierung und zugehörigkeit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Übertreibung und Maß
Steigerung und begrenzung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Personenetikett und Verhaltensbeschreibung
Wesensurteil und konkrete kritik werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Pathologisierung und Entpathologisierung
Krankheitszuschreibung und deren korrektur werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Historisches Zitat und heutige Übernahme
Dokumentation und wiederverwendung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Sprachgewalt und Sprachverantwortung
Verletzung und reflektierte wahl werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Abartigkeit als Wesen und Abartigkeit als Urteil
Vermeintliche natur und soziale zuschreibung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass die Kategorie Abartigkeit stets einen Maßstab, eine Perspektive und eine Macht zur Benennung voraussetzt.
Metaphorik
Abartigkeit als roter Stempel
Das Bild steht für dauerhafte Stigmatisierung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Brandzeichen
Das Bild steht für eine negative Zuschreibung, die an der Person haften soll. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Schublade
Das Bild steht für vereinfachende Klassifikation. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Käfig
Das Bild steht für eine Kategorie, die Entwicklung und Individualität einschränkt. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Pranger
Das Bild steht für öffentliche Beschämung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Makel
Das Bild steht für Abweichung als beschädigender Fleck. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Fleck auf der Art
Das Bild steht für Reinheitsdenken. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als krummer Ast
Das Bild steht für Abweichung als vermeintliche Fehlform. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als verdorrter Zweig
Das Bild steht für Variation als Verfall. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Unkraut
Das Bild steht für Ausgrenzung unerwünschter Formen. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Monster
Das Bild steht für Auslagerung des Bösen aus dem Menschlichen. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Bestie
Das Bild steht für Animalisierung grausamer Täter. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Parasit
Das Bild steht für Entmenschlichung einer Gruppe. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Schädling
Das Bild steht für politische Vernichtungsmetapher. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Krankheit
Das Bild steht für Pathologisierung einer Person oder Gruppe. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Krebs
Das Bild steht für extreme biologisierende Feindmetapher. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Gift
Das Bild steht für moralische oder politische Schädigung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Fäulnis
Das Bild steht für organischer Verfall. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Rost
Das Bild steht für schleichender Qualitätsverlust. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Sumpf
Das Bild steht für moralischer und sozialer Niedergang. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Abgrund
Das Bild steht für extreme moralische Distanz. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als schiefe Bahn
Das Bild steht für moralisch nach unten gerichtete Entwicklung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Dammbruch
Das Bild steht für Verlust normativer Begrenzung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als verzerrter Spiegel
Das Bild steht für Projektion und Entstellung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Zerrbild
Das Bild steht für eine überzeichnete Darstellung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Moralhammer
Das Bild steht für pauschale Verurteilung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Sprachkeule
Das Bild steht für grobe und verletzende Bezeichnung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Nebelwort
Das Bild steht für Unschärfe hinter starker Emotion. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Kurzschluss
Das Bild steht für direkter Übergang vom Gefühl zum Urteil. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Mikroskop der Ideologie
Das Bild steht für politische Wertung mit wissenschaftlichem Anschein. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Lineal der Mehrheit
Das Bild steht für Häufigkeit als Wertmaßstab. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Grenzpfosten der Normalität
Das Bild steht für soziale Trennung von innen und außen. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Ausweis zweiter Klasse
Das Bild steht für hierarchische Abwertung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Volkskörper
Das Bild steht für biologistische Gesellschaftsmetapher. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Erbmakel
Das Bild steht für eugenische Zuschreibung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Sündenbock
Das Bild steht für Personalisierung komplexer Probleme. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Echo der Entartungssprache
Das Bild steht für historische Belastung in gegenwärtigem Gebrauch. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Schatten der Norm
Das Bild steht für Abartigkeit als Produkt des Maßstabs. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Maske des Arguments
Das Bild steht für Ekel oder Vorurteil erscheint als Begründung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Kleid der Wissenschaft
Das Bild steht für Polemik erhält fachlichen Anschein. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Aktenstempel
Das Bild steht für institutionelle Stigmatisierung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Diagnose als Schicksal
Das Bild steht für Befund wird zur vollständigen Identität. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Mauer der Reinheit
Das Bild steht für Ausschluss von Mischung und Vielfalt. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als offene Tür
Das Bild steht für Inklusion und Anerkennung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Mosaik
Das Bild steht für Vielfalt als Ganzheit. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Spektrum
Das Bild steht für stufenlose Unterschiede. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Chor
Das Bild steht für gemeinsame Menschlichkeit verschiedener Stimmen. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Lupe
Das Bild steht für genaue Betrachtung. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Skalpell
Das Bild steht für präzise Kritik. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Kompass der Menschenwürde
Das Bild steht für Orientierung an gleichen Rechten. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Waage der Verhältnismäßigkeit
Das Bild steht für Prüfung von Mittel und Zweck. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Schutzkreis des Einvernehmens
Das Bild steht für Grenze zwischen freiwilliger Praxis und Übergriff. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Archivglas
Das Bild steht für historische Begriffe werden sichtbar, aber nicht wieder als Urteil benutzt. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als Warnlampe
Das Bild steht für Kennzeichnung belasteter Sprache. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Abartigkeit als offenes Wörterbuch
Das Bild steht für Sprachgeschichte und Gegenwartsgebrauch werden nebeneinander erklärt. Es zeigt, wie die Kategorie einen Unterschied sichtbar machen, dramatisieren, biologisieren oder als dauerhafte Minderwertigkeit markieren kann.
Allegorien
Die Abartigkeit und die Norm
Die Norm setzte sich auf einen Thron und erklärte alles Seltene zur Abartigkeit. Der Durchschnitt erinnerte sie daran, dass er nur eine Rechnung sei.
Die Allegorie behandelt Statistik und Herrschaft.
Der rote Stempel
Er traf zuerst eine Handlung und bald den ganzen Menschen. Eine genaue Beschreibung nahm ihm die Tinte.
Die Allegorie behandelt Stigmatisierung.
Die Schublade
Sie war für Akten gebaut, doch die Behörde faltete Menschen hinein. Als die Schublade klemmte, gab sie den Menschen die Schuld.
Die Allegorie behandelt Institutionelle Klassifikation.
Der Spiegel
Er verzerrte ein Gesicht und nannte die Verzerrung Abartigkeit. Ein zweiter Spiegel zeigte, dass die Linse beschädigt war.
Die Allegorie behandelt Projektion.
Die seltene Blüte
Sie blühte anders als die übrigen. Der Gärtner nannte sie abartig, die Bienen nannten sie Nahrung.
Die Allegorie behandelt Seltenheit und Perspektive.
Das Monster
Die Stadt nannte einen grausamen Täter ein Monster. Dadurch musste sie nicht fragen, welche menschlichen Entscheidungen seine Gewalt ermöglicht hatten.
Die Allegorie behandelt Animalisierung des Bösen.
Der Ekel
Er trat als Richter auf, obwohl er nur Zeuge eines Gefühls war. Die Ethik verlangte Gründe und die Juristin Beweise.
Die Allegorie behandelt Gefühl, Moral und Recht.
Die Moralkeule
Sie schlug auf alles Ungewohnte und erklärte jeden Schlag zum Schutz der Ordnung.
Die Allegorie behandelt Pauschale Verurteilung.
Die Diagnose
Sie beschrieb einen Befund. Das Schimpfwort wollte daraus eine ganze Person machen, doch die Ärztin widersprach.
Die Allegorie behandelt Personenzentrierte Sprache.
Die sexuelle Vielfalt
Sie kam mit Einvernehmen und Respekt. Der alte Diagnostiker suchte nach Abartigkeit, bis die Menschenrechte seine Akte korrigierten.
Die Allegorie behandelt Entpathologisierung.
Die Grenze
Sie fragte nicht, ob eine Praxis ungewöhnlich sei, sondern ob sie freiwillig, sicher und respektvoll sei.
Die Allegorie behandelt Einvernehmen.
Die Gewalttat
Man nannte sie eine Abartigkeit und ging weiter. Die Ermittlerin nannte Tatmittel, Opfer, Schaden und Verantwortung.
Die Allegorie behandelt Präzision.
Das historische Gesetzbuch
Es trug die Worte seelische Abartigkeit. Die Reform strich die Herabsetzung, ohne die rechtliche Prüfung abzuschaffen.
Die Allegorie behandelt Terminologischer Wandel.
Das Gutachten
Es sollte Fähigkeiten prüfen. Das alte Etikett wollte stattdessen eine Person bewerten.
Die Allegorie behandelt Forensische Verantwortung.
Die Entartungsausstellung
Sie wollte Kunst als Abartigkeit beschämen. Später zeigte sie vor allem die Gewalt der Verfolger.
Die Allegorie behandelt Kulturpolitische Umkehr.
Der Volkskörper
Er erklärte einzelne Menschen zu Krankheiten. Die Demokratie löste ihn in Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten auf.
Die Allegorie behandelt Entmenschlichende Kollektivmetapher.
Die eugenische Waage
Sie wog Menschen nach Erbwert. Die Menschenwürde zerbrach die Skala.
Die Allegorie behandelt Unbedingte Gleichheit.
Der Dialekt
Man nannte ihn sprachliche Abartigkeit. Er antwortete mit Grammatik, Geschichte und Gedichten.
Die Allegorie behandelt Sprachvielfalt.
Die Avantgarde
Sie wurde als kulturelle Abartigkeit verhöhnt, bis ihre Werke im Museum hingen. Das Urteil merkte, dass es gealtert war.
Die Allegorie behandelt Normwandel.
Die Kommentarspalte
Jeder nannte den anderen eine Abartigkeit, bis niemand mehr sagen konnte, was tatsächlich geschehen war.
Die Allegorie behandelt Verlust der Sachlichkeit.
Die Selbstbezeichnung
Sie bat darum, nicht mit einem alten Fremdurteil angesprochen zu werden. Der Respekt lernte ihren Namen.
Die Allegorie behandelt Sprachliche Autonomie.
Das Wörterbuch
Es bewahrte die alte Bedeutung und stellte daneben eine Warnlampe für die Gegenwart.
Die Allegorie behandelt Sprachgeschichte.
Die historische Quelle
Sie enthielt das Wort Abartigkeit. Die Herausgeberin ließ es stehen, erklärte aber seine Gewalt.
Die Allegorie behandelt Kontextualisierung.
Die Menschenwürde
Sie prüfte weder Normalität noch Häufigkeit. Sie galt, bevor irgendeine Klassifikation gesprochen wurde.
Die Allegorie behandelt Unbedingter Wert.
Das präzise Wort
Es fragte: ungewöhnlich, grausam, rechtswidrig, diskriminierend oder krankheitsbedingt? Danach ersetzte es das pauschale Urteil.
Die Allegorie behandelt Genauigkeit.
Die Abartigkeit als Figur
Sie trug Mäntel der Naturkunde, Psychiatrie, Moral und Polemik. Der Kontext zeigte, welcher Mantel gerade Macht gewann.
Die Allegorie behandelt Polysemie und Geschichte.
Die offene Tür
Sie ließ Unterschied eintreten, ohne Schaden zu verharmlosen. Drinnen galten Einvernehmen, Würde und Recht.
Die Allegorie behandelt Inklusion mit Grenzen.
Der Sündenbock
Die Gesellschaft schrieb ihre Probleme auf ihn und nannte die Liste Abartigkeit. Nach seiner Ausgrenzung blieben die Probleme bestehen.
Die Allegorie behandelt Ablenkung.
Der Maßstab
Er hielt sich für natürlich. Jede Epoche ritzte eine andere Skala in ihn.
Die Allegorie behandelt Historische Normen.
Das Archiv
Es bewahrte belastete Wörter, aber gab ihnen keine neue Amtsgewalt.
Die Allegorie behandelt Erinnerung und Distanz.
Tropen im übertragenen Sinn
Metonymie: die Norm
Gesellschaftliche Erwartungen.
Metonymie: das Labor
Medizinische oder biologische Autorität.
Metonymie: der weiße Kittel
Ärztliche und psychiatrische Macht.
Metonymie: das Gesetzbuch
Staatliche Klassifikation.
Metonymie: der Pranger
Öffentliche Beschämung.
Metonymie: das Museum
Kulturelle Anerkennung.
Metonymie: die Kirche
Religiöse Autorität.
Metonymie: die Straße
Umgangssprachliche Wertung.
Synekdoche: eine Neigung
Die ganze Person.
Synekdoche: eine Handlung
Den gesamten Charakter.
Synekdoche: ein Merkmal
Die vollständige Identität.
Synekdoche: ein Gen
Den ganzen Menschen.
Synekdoche: eine Diagnose
Die ganze Biografie.
Synekdoche: ein Werk
Eine Kunstrichtung.
Synekdoche: ein Satz
Eine komplette Weltanschauung.
Synekdoche: eine Abweichung
Einen dauerhaften Wesenskern.
Personifikation: die Norm verurteilt
Ein Maßstab erhält Richtergewalt.
Personifikation: die Abartigkeit haftet
Eine Zuschreibung wird zu einem körperlichen Stoff.
Personifikation: das Wort verletzt
Sprache erhält körperliche Handlung.
Personifikation: der Ekel entscheidet
Ein Gefühl übernimmt moralische Autorität.
Personifikation: die Vielfalt widerspricht
Unterschiedlichkeit erhält eine Stimme.
Personifikation: die Geschichte warnt
Vergangenheit wird zur Mahnerin.
Personifikation: das Gesetz lernt
Recht wird als revisionsfähig dargestellt.
Personifikation: die Diagnose schweigt
Ein Befund verweigert das Wesensurteil.
Symbol: roter Stempel
Stigmatisierung.
Symbol: schwarzes Schaf
Abweichendes Gruppenmitglied.
Symbol: krummer Ast
Vermeintliche Fehlform.
Symbol: gebrochene Waage
Unzulässige Menschenbewertung.
Symbol: offene Tür
Inklusion.
Symbol: Regenbogen
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
Symbol: weißer Kittel
Institutionelle Diagnosemacht.
Symbol: Archivglas
Historische Distanz.
Paradox: normale Abartigkeit
Variation gehört zum Normalen.
Paradox: wissenschaftliches Schimpfwort
Autorität und Diffamierung verbinden sich.
Paradox: wertfreie Verurteilung
Angeblich neutrale Normsprache trägt Moral.
Paradox: menschliche Unmenschlichkeit
Grausamkeit wird aus dem Menschlichen ausgelagert.
Paradox: harmlose Perversion
Alte Pathologisierung trifft auf einvernehmliche Praxis.
Paradox: gesunde Aussonderung
Eugenik tarnt Gewalt als Medizin.
Paradox: reine Vielfalt
Reinheitsidee und Verschiedenheit kollidieren.
Paradox: juristische Menschlichkeit durch Streichung
Sprachänderung verbessert Würdebezug ohne Tatbestandsverlust.
Ironie: Die Natur hat die Normalitätsprüfung nicht bestanden
Menschliche Maßstäbe werden verspottet.
Ironie: Ein seltenes Merkmal ist offensichtlich moralisch verdächtig
Häufigkeit und Wert werden vermischt.
Ironie: Abartigkeit ist ein sehr präziser Fachbegriff
Die tatsächliche Unschärfe wird bloßgestellt.
Ironie: Wer lauter Abartigkeit ruft, hat das bessere Argument
Polemik wird ironisiert.
Ironie: Die Kunst wurde krank, weil sie neu war
Pathologisierung von Innovation wird entlarvt.
Ironie: Das Gesetz war modern, weil es alte Schimpfwörter amtlich schrieb
Institutionelle Stigmatisierung wird kritisiert.
Ironie: Der Ekel hat immer recht
Gefühl wird fälschlich zur Norm.
Ironie: Die Mehrheit ist biologisch überlegen
Mehrheitsmacht wird als Natur ausgegeben.
Euphemismus: abweichende Erbqualität
Eugenische Abwertung klingt technisch.
Euphemismus: hygienische Aussonderung
Gewalt wird als Gesundheitsschutz getarnt.
Euphemismus: besondere seelische Beschaffenheit
Ein stigmatisierender Befund klingt neutral.
Euphemismus: unkonventionelle Behandlung
Möglicher Übergriff wird abgeschwächt.
Euphemismus: außergewöhnliche Härte
Grausamkeit klingt sachlich.
Euphemismus: negative Auslese
Zwang und Ausschluss werden technisch beschönigt.
Euphemismus: Sicherungsmaßnahme
Freiheitsentzug kann neutralisiert klingen.
Euphemismus: moralische Korrektur
Zwang wird als Verbesserung dargestellt.
Dysphemismus: Abartigkeit als Personenname
Eine Person wird vollständig entwertet.
Dysphemismus: Missgeburt
Körperliche Abweichung wird zur Beleidigung.
Dysphemismus: Perverser
Sexualität oder Verhalten wird zur Identitätsschmähung.
Dysphemismus: Monster
Täter wird aus dem Menschlichen ausgelagert.
Dysphemismus: Schädling
Menschen werden als schädliche Tiere markiert.
Dysphemismus: Parasit
Gruppen werden entmenschlicht.
Dysphemismus: Degenerierter
Person wird als biologischer Verfall markiert.
Dysphemismus: Volksfeind
Politischer Gegner wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.
Hyperbel: die größte Abartigkeit aller Zeiten
Historische Einordnung wird durch Superlativ ersetzt.
Hyperbel: unfassbare Abartigkeit
Abscheu wird maximal gesteigert.
Hyperbel: reine Abartigkeit
Das Urteil wird totalisiert.
Hyperbel: jenseits jeder Menschlichkeit
Moralische Distanz wird absolut gesetzt.
Hyperbel: eine Welt voller Abartigkeiten
Einzelfälle werden zum Gesamtbild.
Hyperbel: grenzenlose Perversion
Bewertung wird ins Unendliche gesteigert.
Hyperbel: absoluter Verfall
Jede Kontinuität wird geleugnet.
Hyperbel: unaussprechliche Monstrosität
Sprachlosigkeit wird rhetorisch ausgedrückt.
Litotes: nicht ganz normal
Abweichung wird indirekt benannt.
Litotes: nicht gerade angenehm
Starker Ekel wird abgeschwächt.
Litotes: keine kleine Abartigkeit
Verurteilung wird indirekt verstärkt.
Litotes: nicht ohne moralische Probleme
Verwerflichkeit wird zurückhaltend formuliert.
Litotes: nicht besonders einvernehmlich
Zwang wird gefährlich verharmlost.
Litotes: kein gewöhnlicher Befund
Ungewöhnlichkeit wird indirekt benannt.
Litotes: nicht ganz zeitgemäße Terminologie
Herabsetzung wird mild kritisiert.
Litotes: nicht frei von Stigma
Stigmatisierende Wirkung wird vorsichtig formuliert.
Metalepsis: von Seltenheit zu Minderwertigkeit
Häufigkeit wird zum Wert.
Metalepsis: von Ekel zu Verbot
Gefühl wird unmittelbar zur Rechtsnorm.
Metalepsis: von Diagnose zu Identität
Befund ersetzt Person.
Metalepsis: von Abweichung zu Gefahr
Unterschied wird ohne Beleg bedrohlich.
Metalepsis: von Krankheit zu Schuld
Befund wird moralisiert.
Metalepsis: von Grausamkeit zu Unmenschlichkeit
Menschliche Verantwortung wird ausgelagert.
Metalepsis: von Tradition zu Wahrheit
Alter wird als Beweis benutzt.
Metalepsis: von Amtssprache zu Wissenschaftlichkeit
Institutionelle Verwendung wird mit sachlicher Richtigkeit verwechselt.
Katachrese: kranke Kunst
Ästhetik wird medizinisiert.
Katachrese: mutierte Moral
Ethik wird genetisch beschrieben.
Katachrese: vergiftete Identität
Personsein wird chemisch pathologisiert.
Katachrese: soziale Fehlbildung
Gesellschaft wird anatomisch beschrieben.
Katachrese: moralischer Parasit
Werturteil wird biologisiert.
Katachrese: seelische Abartigkeit
Psychische Vorgänge werden als Artabweichung gefasst.
Katachrese: Erbmakel der Kultur
Kultur wird genetisch gedeutet.
Katachrese: Volkskörperhygiene
Politik wird als medizinische Reinigung dargestellt.
Oxymoron: respektvolle Diffamierung
Anerkennung und Abwertung kollidieren.
Oxymoron: humane Aussonderung
Menschenwürde und Ausschluss widersprechen sich.
Oxymoron: wissenschaftliche Hetze
Prüfungsanspruch und Feindbild treffen zusammen.
Oxymoron: gesunde Abartigkeit
Krankheitsrahmen und Harmlosigkeit kollidieren.
Oxymoron: normale Perversion
Normalität und Verkehrungsurteil werden verbunden.
Oxymoron: gerechte Entmenschlichung
Gerechtigkeit und Würdeverletzung schließen einander aus.
Oxymoron: neutrale Moralkeule
Sachlichkeit und Polemik kollidieren.
Oxymoron: inklusive Abwertung
Zugehörigkeit und Stigma widersprechen sich.
Antonomasie: der Abartige
Eine Person wird auf ein Werturteil reduziert.
Antonomasie: das Monster
Grausamkeit wird als Wesen benannt.
Antonomasie: der Sonderling
Ungewöhnlichkeit ersetzt den Namen.
Antonomasie: das schwarze Schaf
Gruppenabweichung wird zur Identität.
Antonomasie: die Norm
Mehrheit oder Macht erscheint als natürlicher Maßstab.
Antonomasie: die Perversion
Eine Handlung oder Person wird vollständig moralisiert.
Antonomasie: der Fall
Eine Person wird zur Akte.
Antonomasie: die Störung
Diagnose ersetzt Individualität.
Chiffre: roter Stempel
Dauerhafte Abwertung.
Chiffre: weißer Kittel
Medizinische Autorität.
Chiffre: schwarze Liste
Aussonderung.
Chiffre: offene Hand
Anerkennung.
Chiffre: Regenbogen
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
Chiffre: gebrochene Skala
Ende der Menschenbewertung.
Chiffre: Aktenrand
Institutionelle Randstellung.
Chiffre: Löschstrich im Gesetz
Sprachliche Modernisierung.
Sprichwörter
Andere Länder, andere Sitten.
Unterschiedliche Normen zeigen, dass Ungewohntes nicht automatisch eine Abartigkeit ist.
Andere Zeiten, andere Sitten.
Moralische und soziale Maßstäbe verändern sich.
Jeder Jeck ist anders.
Individuelle Verschiedenheit gehört zum Zusammenleben.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Unterschiedliche Vorlieben werden grundsätzlich zugelassen.
Jeder nach seiner Fasson.
Lebensformen sollen nicht vorschnell hierarchisiert werden.
Viele Wege führen nach Rom.
Mehrere Formen können zum Ziel führen.
Keine Regel ohne Ausnahme.
Abweichung gehört zu jeder Normordnung.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die Formel darf nicht zur Abwertung von Ausnahmen missbraucht werden.
Man soll ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen.
Äußere Merkmale erlauben kein Gesamturteil.
Der Schein trügt.
Befremdliche Erscheinung beweist keine moralische Verwerflichkeit.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Normkonformität garantiert keinen Wert.
Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
Unbekanntes wird leicht abgelehnt.
Unbekannt macht unbeliebt.
Fremdheit kann vorschnelle Abwertung erzeugen.
Der Ton macht die Musik.
Die Wortwahl entscheidet, ob eine Handlung beschrieben oder eine Person stigmatisiert wird.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Diffamierende Sprache erzeugt Gegenwehr und Eskalation.
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Niemand soll durch ein Totalurteil entwürdigt werden.
Irren ist menschlich.
Ein Fehler macht keinen Menschen zur Fehlform.
Aus Fehlern wird man klug.
Abweichung kann Lernen ermöglichen.
Jeder kehre vor seiner eigenen Tür.
Der eigene Normalitätsmaßstab soll geprüft werden.
Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.
Niemand erfüllt jede Norm.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Moralische Überlegenheit kann selbst verwerflich werden.
Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ein auffälliges Merkmal verdeckt leicht die ganze Person.
Aus einer Mücke wird ein Elefant.
Kleine Abweichungen werden dramatisiert.
Die Kirche im Dorf lassen.
Ungewöhnlichkeit soll nicht moralisch überhöht werden.
Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Auch der Kampf gegen Grausamkeit rechtfertigt keine Entmenschlichung.
Die Dosis macht das Gift.
Maß und Kontext bestimmen Wirkung.
Zu viel des Guten ist auch zu viel.
Übersteigerung kann eine positive Eigenschaft ins Negative verkehren.
Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
Normschutz kann in Zwang und Ausgrenzung umschlagen.
Wehret den Anfängen.
Entmenschlichende Sprache soll früh zurückgewiesen werden.
Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
Ein Verdacht verlangt Prüfung, nicht sofortige Stigmatisierung.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne.
Die Redensart darf nicht zur Rechtfertigung von Opfern und Gewalt dienen.
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.
Frühere Erfahrungen prägen Ekel und Abwehr.
Gegensätze ziehen sich an.
Andersartigkeit kann Beziehung ermöglichen.
Gleich und Gleich gesellt sich gern.
Ähnlichkeit ist eine mögliche, nicht die einzige Grundlage von Gemeinschaft.
Die Mischung macht’s.
Vielfalt kann produktiv sein.
Kleine Ursache, große Wirkung.
Ein einziges stigmatisierendes Wort kann erhebliche Folgen haben.
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Wiederholte Diffamierung normalisiert Ausgrenzung.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Hetzerische Sprache kann Gewalt mobilisieren.
Eine Hand wäscht die andere.
Gegenseitigkeit steht gegen hierarchische Menschenbewertung.
Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Anerkennung und Unterstützung vermindern Stigma.
Lachen ist die beste Medizin.
Humor kann entlasten, darf aber niemanden entwürdigen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Selbstbestimmter Humor unterscheidet sich vom Lachen über Ausgegrenzte.
Was lange währt, wird endlich gut.
Normwandel und Entstigmatisierung brauchen Zeit.
Nach Regen folgt Sonnenschein.
Ein negatives Urteil muss nicht dauerhaft bleiben.
Alles fließt.
Bedeutungen und Normen verändern sich.
Nichts ist so beständig wie der Wandel.
Auch die Kategorie Abartigkeit hat ihre Bedeutung und rechtliche Stellung verändert.
Anders ist nicht schlechter.
Redaktionelle Spruchform: Differenz begründet keine Rangordnung.
Selten ist nicht krank.
Redaktionelle Spruchform: Häufigkeit und Krankheitswert sind verschieden.
Ekel ist ein Gefühl und kein Gesetz.
Redaktionelle Spruchform: Subjektive Abwehr ersetzt keine ethische oder rechtliche Begründung.
Menschenwürde kennt keinen Superlativ.
Redaktionelle Spruchform: Kein Mensch besitzt mehr oder weniger grundlegende Würde.
Ein Schimpfwort ist kein Befund.
Redaktionelle Spruchform: Polemik darf nicht als Diagnose auftreten.
Ein Befund ist kein Mensch.
Redaktionelle Spruchform: Diagnose und Person sind zu unterscheiden.
Die Norm von heute ist die Geschichte von morgen.
Redaktionelle Spruchform: Maßstäbe sind zeitgebunden.
Wo der Maßstab schweigt, spricht oft die Macht.
Redaktionelle Spruchform: Normalität wird sozial durchgesetzt.
Wer Unterschiede zählt, soll keine Menschen werten.
Redaktionelle Spruchform: Statistik und Würde gehören getrennt.
Redensarten
Aus der Art schlagen
Sich deutlich von Familie, Gruppe oder Erwartung unterscheiden.
Nicht normal sein
Umgangssprachlich starke Abweichung ausdrücken; kann stigmatisieren.
Aus der Reihe tanzen
Sich von einer Gruppe unterscheiden.
Aus dem Rahmen fallen
Deutlich von Erwartungen abweichen.
Nicht ins Schema passen
Von vorhandenen Kategorien nicht erfasst werden.
In keine Schublade passen
Sich einfacher Klassifikation entziehen.
In eine Schublade stecken
Eine Person vereinfachend kategorisieren.
Jemanden abstempeln
Eine negative Zuschreibung dauerhaft machen.
Jemanden brandmarken
Öffentlich und dauerhaft stigmatisieren.
Jemanden an den Pranger stellen
Öffentlich beschämen.
Das schwarze Schaf sein
Als abweichendes Gruppenmitglied gelten.
Ein bunter Hund sein
Sehr auffällig und bekannt sein.
Ein Paradiesvogel sein
Ungewöhnlich und sichtbar auftreten.
Ein Sonderling sein
Als ungewöhnliche Person gelten; kann abwertend wirken.
Ein Unikat sein
Einzigartig sein.
Aus anderem Holz geschnitzt sein
Anders geartet sein.
Eine andere Hausnummer sein
Einer deutlich anderen Größenordnung angehören.
Ein anderes Kaliber sein
Sich stark in Bedeutung oder Wirkung unterscheiden.
Von einem anderen Stern sein
Sehr fremd oder außergewöhnlich wirken.
Jenseits von Gut und Böse sein
Extrem, unangemessen oder moralisch entrückt sein.
Unter aller Sau sein
Sehr schlecht oder empörend sein; derb.
Zum Himmel stinken
Offensichtlich schlecht, korrupt oder verdächtig sein.
Nicht alle Tassen im Schrank haben
Eine Person als irrational bezeichnen; stigmatisierend.
Einen Sprung in der Schüssel haben
Psychische oder geistige Abweichung verspotten; abwertend.
Von Sinnen sein
Nicht vernünftig handeln.
Den Verstand verlieren
Extrem irrational reagieren.
Wider jede Vernunft sein
Sachlich unbegründet oder widersinnig sein.
Aus der Haut fahren
Sehr wütend werden.
Rot sehen
Von Wut beherrscht sein.
Jemandem dreht sich der Magen um
Starken Ekel empfinden.
Zum Kotzen sein
Derb starken Ekel oder moralische Abscheu ausdrücken.
Einem graut vor etwas
Furcht oder Abscheu empfinden.
Die Haare stehen zu Berge
Entsetzen oder Erschrecken empfinden.
Den Atem verschlagen
Stark überraschen oder schockieren.
Aus allen Wolken fallen
Völlig überrascht sein.
Seinen Augen nicht trauen
Etwas kaum glauben können.
Nicht zu fassen sein
Extrem überraschend oder empörend sein.
Jenseits des Vorstellbaren liegen
Eine extreme Grenze überschreiten.
Das Maß sprengen
Eine angemessene Grenze überschreiten.
Den Bogen überspannen
Zu weit gehen.
Über die Stränge schlagen
Ein angemessenes Maß überschreiten.
Es auf die Spitze treiben
Eine Entwicklung extrem steigern.
Ein Fass zum Überlaufen bringen
Eine letzte Überschreitung löst Reaktion aus.
Eine rote Linie überschreiten
Eine grundlegende Grenze verletzen.
Unter die Gürtellinie gehen
Unfair oder persönlich verletzend angreifen.
Öl ins Feuer gießen
Einen Konflikt verschärfen.
Salz in die Wunde streuen
Eine Verletzung zusätzlich reizen.
Mit Kanonen auf Spatzen schießen
Unverhältnismäßig reagieren.
Aus einer Mücke einen Elefanten machen
Eine kleine Abweichung überdramatisieren.
Die Kirche im Dorf lassen
Maß halten.
Fünfe gerade sein lassen
Kleine Abweichungen tolerieren.
Ein Auge zudrücken
Eine geringe Regelverletzung dulden.
Über den Dingen stehen
Gelassen Abstand halten.
Über den Tellerrand schauen
Andere Normen und Perspektiven wahrnehmen.
Die Perspektive wechseln
Einen anderen Deutungsrahmen prüfen.
Das Kind beim Namen nennen
Eine Handlung präzise benennen.
Ross und Reiter nennen
Verantwortliche konkret benennen.
Klartext reden
Direkt und verständlich formulieren.
Nicht um den heißen Brei reden
Den Sachverhalt ohne Ausweichen benennen.
Mit zweierlei Maß messen
Gleiche Handlungen unterschiedlich bewerten.
Über einen Kamm scheren
Unterschiede unangemessen ignorieren.
Äpfel mit Birnen vergleichen
Unterschiedliche Kategorien gleichsetzen.
Den Stab über jemanden brechen
Eine Person endgültig verurteilen.
Jemanden zum Monster machen
Eine Person aus der moralischen Gemeinschaft ausschließen.
Jemanden entmenschlichen
Einer Person menschliche Gleichwertigkeit absprechen.
Jemanden aussondern
Aus einer Gemeinschaft entfernen; historisch belastet.
Die Spreu vom Weizen trennen
Wertend auswählen; auf Menschen problematisch.
Reinen Tisch machen
Eine Angelegenheit vollständig klären.
Rein Schiff machen
Ordnung schaffen; Reinheitsmetaphorik kritisch prüfen.
Mit eisernem Besen kehren
Rücksichtslos Ordnung herstellen.
Das Kind mit dem Bade ausschütten
Bei einer Korrektur auch Wertvolles zerstören.
Die Büchse der Pandora öffnen
Unkontrollierbare Folgen auslösen.
Die Geister, die ich rief
Freigesetzte Kräfte nicht mehr beherrschen.
Auf die schiefe Bahn geraten
Moralisch oder sozial negativ abweichen.
Vom rechten Weg abkommen
Eine moralische oder sachliche Norm verlassen.
Neue Wege gehen
Von Normen abweichen, ohne dies negativ zu bewerten.
Gegen den Strom schwimmen
Eine Minderheitsposition vertreten.
Seinen eigenen Weg gehen
Selbstbestimmt anders handeln.
Aus der Masse herausstechen
Durch Besonderheit auffallen.
Das Etikett abziehen
Eine stigmatisierende Zuschreibung zurückweisen.
Eine Akte schließen
Eine institutionelle Bewertung beenden.
Den Menschen hinter dem Fall sehen
Person und Akte unterscheiden.
Die Diagnose nicht zur Identität machen
Befund und Person trennen.
Den Maßstab anlegen
Nach einer Norm beurteilen.
Den Maßstab hinterfragen
Die Legitimität einer Norm prüfen.
Mit offenen Karten spielen
Macht, Maßstab und Interessen transparent machen.
Die Karten neu mischen
Eine Ordnung und ihre Kategorien verändern.
Eine Grenze ziehen
Handlung oder Zuständigkeit begrenzen.
Grenzen achten
Autonomie und Einvernehmen respektieren.
Eine Grenze überschreiten
Eine persönliche oder rechtliche Begrenzung verletzen.
Die Würde antasten
Eine Person grundlegend herabsetzen.
Auf Augenhöhe sprechen
Gleichwertigkeit kommunikativ anerkennen.
Deutsche gemeinfreie Zitate
„Es irrt der Mensch, solang er strebt.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust I.
Ein Irrtum macht keinen Menschen zur Fehlform.
„Name ist Schall und Rauch.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust I.
Ein Etikett erfasst weder Person noch Handlung vollständig.
„Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe.
Abweichung kann Erkenntnis ermöglichen.
„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Natur und Kunst.
Maß ist präziser als pauschale Verurteilung.
„Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust II.
Formen und Bewertungen sind nicht endgültig.
„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit.“
Urheber: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell.
Normen verändern sich.
„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei.“
Urheber: Friedrich Schiller, Die Worte des Glaubens.
Menschen dürfen nicht durch Normalitätsurteile entrechtet werden.
„Die Würde des Menschen ist in eure Hand gegeben.“
Urheber: Friedrich Schiller, Die Künstler.
Auch Sprache trägt Verantwortung.
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Urheber: Immanuel Kant.
Ekel und Tradition ersetzen keine Prüfung.
„Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“
Urheber: Immanuel Kant.
Menschliche Unvollkommenheit ist kein Mangel an Menschlichkeit.
„Kein Mensch muss müssen.“
Urheber: Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise.
Selbstbestimmung ist ein zentraler Maßstab.
„Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.“
Urheber: Gotthold Ephraim Lessing.
Verinnerlichte Normen können trotz äußerer Freiheit binden.
„Prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“
Urheber: Erster Thessalonicherbrief 5,21; deutsche Bibeltradition.
Starke Urteile verlangen Prüfung.
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“
Urheber: Erstes Buch Samuel 16,7; deutsche Bibeltradition.
Äußere Abweichung erlaubt kein Gesamturteil.
„Eine linde Antwort stillt den Zorn.“
Urheber: Sprüche Salomos 15,1; deutsche Bibeltradition.
Diffamierung ist kein notwendiger Teil scharfer Kritik.
„Ein jegliches hat seine Zeit.“
Urheber: Prediger Salomo 3,1; deutsche Bibeltradition.
Normalitätsordnungen sind historisch.
„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“
Urheber: Heinrich Heine.
Jeder Mensch ist größer als ein Etikett.
„Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man lässt.“
Urheber: Wilhelm Busch, Die fromme Helene.
Grausamkeit und Diskriminierung sollen klar benannt werden.
„Werde, der du bist.“
Urheber: Friedrich Nietzsche, nach Pindar.
Identität ist Entwicklung und nicht Normgehorsam.
„Wer spricht von Siegen? Überstehn ist alles.“
Urheber: Rainer Maria Rilke.
Wert hängt nicht von Anpassung an Mehrheitsnormen ab.
„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Urheber: Joachim Ringelnatz.
Auch Normalitätsgewissheiten verdienen Skepsis.
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Urheber: Ludwig Wittgenstein.
Die Kategorie Abartigkeit kann Wahrnehmung und Zugehörigkeit begrenzen.
„Die Welt ist alles, was der Fall ist.“
Urheber: Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus.
Empörung soll Tatsachen nicht ersetzen.
„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
Urheber: Ludwig Wittgenstein.
Unsichere Diagnosen und Wesensurteile dürfen nicht als Wissen auftreten.
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“
Urheber: Friedrich Hölderlin, Patmos.
Historische Belastung kann zu sprachlicher Selbstkritik führen.
„Voll Verdienst, doch dichterisch, wohnet der Mensch auf dieser Erde.“
Urheber: Friedrich Hölderlin.
Menschenleben überschreitet jede bloße Klassifikation.
„Alle Menschen werden Brüder.“
Urheber: Friedrich Schiller, An die Freude.
Gemeinsame Menschlichkeit steht über zugeschriebenen Abartigkeiten.
„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Das Göttliche.
Das moralische Ideal richtet sich auf Handeln statt Herkunft.
Mundartliche oder fremdsprachige Zitate
„Homo sum, humani nihil a me alienum puto.“
Urheber: Terenz.
Übersetzung: „Ich bin ein Mensch; nichts Menschliches halte ich mir für fremd.“
„Quot homines, tot sententiae.“
Urheber: Terenz.
Übersetzung: „So viele Menschen, so viele Meinungen.“
„Natura non facit saltus.“
Urheber: lateinische naturphilosophische Traditionsformel, besonders mit Gottfried Wilhelm Leibniz verbunden.
Übersetzung: „Die Natur macht keine Sprünge.“
„Panta rhei.“
Urheber: Heraklit zugeschriebene griechische Traditionsformel.
Übersetzung: „Alles fließt.“
„Non res ipsae homines perturbant, sed opiniones de rebus.“
Urheber: Epiktet; lateinische Traditionsfassung.
Übersetzung: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstellungen von den Dingen.“
„Ira furor brevis est.“
Urheber: Horaz.
Übersetzung: „Zorn ist ein kurzer Wahnsinn.“
Die historische Metapher ist keine medizinische Diagnose.
„Aequam memento rebus in arduis servare mentem.“
Urheber: Horaz.
Übersetzung: „Denke daran, in schwierigen Lagen einen ausgeglichenen Geist zu bewahren.“
„There is grandeur in this view of life.“
Urheber: Charles Darwin, On the Origin of Species.
Übersetzung: „Es liegt Größe in dieser Auffassung vom Leben.“
„Endless forms most beautiful and most wonderful have been, and are being, evolved.“
Urheber: Charles Darwin, On the Origin of Species.
Übersetzung: „Endlos viele höchst schöne und wunderbare Formen haben sich entwickelt und entwickeln sich weiter.“
„There is nothing either good or bad, but thinking makes it so.“
Urheber: William Shakespeare, Hamlet.
Übersetzung: „Nichts ist an sich gut oder schlecht; das Denken macht es dazu.“
„What’s in a name? That which we call a rose by any other word would smell as sweet.“
Urheber: William Shakespeare, Romeo and Juliet.
Übersetzung: „Was liegt an einem Namen? Was wir Rose nennen, würde unter anderem Namen ebenso duften.“
„All that glisters is not gold.“
Urheber: William Shakespeare, The Merchant of Venice.
Übersetzung: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“
„To err is human, to forgive, divine.“
Urheber: Alexander Pope.
Übersetzung: „Irren ist menschlich, vergeben göttlich.“
„A little learning is a dangerous thing.“
Urheber: Alexander Pope.
Übersetzung: „Ein wenig Wissen ist eine gefährliche Sache.“
„I am large, I contain multitudes.“
Urheber: Walt Whitman, Song of Myself.
Übersetzung: „Ich bin weit, ich enthalte Vielheiten.“
„Liberté, égalité, fraternité.“
Urheber: französische republikanische Tradition.
Übersetzung: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.“
„Tous les hommes naissent et demeurent libres et égaux en droits.“
Urheber: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789.
Übersetzung: „Alle Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es.“
„Il faut cultiver notre jardin.“
Urheber: Voltaire, Candide.
Übersetzung: „Wir müssen unseren Garten bestellen.“
„De gustibus non est disputandum.“
Urheber: lateinische Traditionsformel.
Übersetzung: „Über Geschmack lässt sich nicht streiten.“
„Unitas in varietate.“
Urheber: lateinische Traditionsformel.
Übersetzung: „Einheit in Vielfalt.“
„Variety is the spice of life.“
Urheber: englische Sprichworttradition, häufig William Cowper zugeschrieben.
Übersetzung: „Abwechslung ist die Würze des Lebens.“
„E quindi uscimmo a riveder le stelle.“
Urheber: Dante Alighieri, Inferno.
Übersetzung: „Und dann traten wir hinaus, die Sterne wiederzusehen.“
„Fatti non foste a viver come bruti, ma per seguir virtute e canoscenza.“
Urheber: Dante Alighieri, Inferno.
Übersetzung: „Ihr wurdet nicht geschaffen, um wie Tiere zu leben, sondern um Tugend und Erkenntnis zu folgen.“
„Yo soy yo y mi circunstancia.“
Urheber: José Ortega y Gasset.
Übersetzung: „Ich bin ich und meine Umstände.“
„Cada persona es un mundo.“
Urheber: spanische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Jeder Mensch ist eine Welt.“
„El hábito no hace al monje.“
Urheber: spanische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Das Gewand macht nicht den Mönch.“
„Ieder vogeltje zingt zoals het gebekt is.“
Urheber: niederländische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Jedes Vögelchen singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.“
„Elkeen is anners, aver keen is weniger.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Jeder ist anders, aber keiner ist weniger.“
„Wat selten is, is nich dorüm krank.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Was selten ist, ist deshalb nicht krank.“
„En Schimpwoort is keen Befund.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Ein Schimpfwort ist kein Befund.“
„De Minsch is mehr as sien Akte.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Der Mensch ist mehr als seine Akte.“
„Segg, wat de Daad maakt, man maak den Minschen nich to en Undeert.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Sag, was die Tat ausmacht, aber mach den Menschen nicht zu einem Unmenschen.“
„De Würdigkeit vun den Minschen hett keen Ranglist.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Die Würde der Menschen hat keine Rangliste.“
Redaktionelle Sentenzen
Abartigkeit ist feminin.
Es heißt die Abartigkeit.
Der Plural lautet Abartigkeiten.
Er bezeichnet einzelne als abartig bewertete Erscheinungen.
Abartigkeit ist eine Ableitung von abartig.
Das Suffix -keit bildet ein abstraktes Substantiv.
Abartigkeit bezeichnet Eigenschaft oder Erscheinung.
Der Kontext entscheidet zwischen abstraktem und konkretem Gebrauch.
Abartigkeit ist stark wertend.
Das Wort beschreibt selten nur neutral.
Abartigkeit setzt eine Norm voraus.
Der Maßstab kann statistisch, moralisch, medizinisch oder sozial sein.
Die Norm kann selbst ungerecht sein.
Abweichung ist nicht automatisch falsch.
Abweichung ist keine Minderwertigkeit.
Differenz und Rangordnung sind getrennt.
Seltenheit ist kein Krankheitswert.
Häufigkeit und Gesundheit sind verschieden.
Eine biologische Variante ist keine Abartigkeit.
Evolution kennt keine moralische Fehlform.
Eine Mutation ist kein moralischer Makel.
Genetische Veränderung besitzt keine Absicht.
Eine Normvariante ist keine Krankheit.
Harmloser Unterschied braucht keine Pathologisierung.
Ein Befund ist keine Person.
Diagnose und Identität sind zu unterscheiden.
Eine Diagnose ist kein Schimpfwort.
Fachsprache braucht Begründung.
Eine Behinderung ist keine Abartigkeit.
Menschenwürde ist ungeteilt.
Neurodivergenz ist keine Abartigkeit.
Neurologische Vielfalt darf nicht pathologisiert werden.
Sexuelle Orientierung ist keine Abartigkeit.
Identität ist kein Verfallsbefund.
Geschlechtliche Vielfalt ist keine Abartigkeit.
Selbstbestimmung gilt unabhängig von Häufigkeit.
Einvernehmliche Sexualität ist nicht durch Ungewöhnlichkeit verwerflich.
Einvernehmen und Schaden sind die entscheidenden Maßstäbe.
Sexuelle Gewalt ist präzise zu benennen.
Das pauschale Wort Abartigkeit darf fehlenden Konsens nicht verdecken.
Pädokriminalität ist Gewalt gegen Kinder.
Sie ist keine bloße ungewöhnliche Neigung.
Grausamkeit ist ein Verhalten.
Sie kann benannt werden, ohne den Täter aus der Menschheit auszulagern.
Ein Täter bleibt ein Mensch und verantwortlich.
Monsterbilder können Verantwortung mystifizieren.
Menschenverachtung ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort nennt die verletzte Würde.
Rassismus ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort nennt Ideologie und Wirkung.
Antisemitismus ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort benennt den Gegenstand der Feindseligkeit.
Ableismus ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort benennt die Abwertung behinderter Menschen.
Queerfeindlichkeit ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort benennt den Angriff auf Vielfalt.
Gewalt ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort beschreibt das Mittel und den Schaden.
Rechtswidrigkeit ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort beschreibt das Verhältnis zum Recht.
Unverhältnismäßigkeit ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort beschreibt das Missverhältnis.
Ausbeutung ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort beschreibt Macht- und Vorteilsnutzung.
Manipulation ist präziser als Abartigkeit.
Das Wort beschreibt verdeckte Steuerung.
Ekel ist kein Beweis.
Ein Gefühl begründet weder Wahrheit noch Verbot.
Abscheu ist kein Tatbestand.
Recht braucht definierte Voraussetzungen.
Moral braucht Gründe.
Ein starkes Substantiv ersetzt keine Begründung.
Kritik braucht einen Gegenstand.
Handlung, Folge und Verantwortung sollen benannt werden.
Ein Personenetikett verhindert Differenzierung.
Es macht Veränderung und Kontext unsichtbar.
Ein Verhaltensurteil lässt Korrektur zu.
Die Person bleibt mehr als die Handlung.
Historische Sexualmedizin war normierend.
Nichtkonforme Sexualität wurde pathologisiert.
Eugenik verwandelte Variation in Erbwert.
Menschen wurden politisch hierarchisiert.
Rassenhygiene verwandelte Verfolgung in Therapie.
Gewalt erhielt medizinischen Klang.
Entartete Kunst war Propagandasprache.
Moderne Kunst und ihre Schaffenden wurden verfolgt.
Abartigkeit trägt ein Echo dieser Verfallssemantik.
Historische Nachbarschaften beeinflussen die Gegenwart.
Die frühere Rechtsformel seelische Abartigkeit war stigmatisierend.
Sie wurde sprachlich modernisiert.
Die Rechtsreform änderte die Terminologie.
Die materielle Prüfstruktur sollte bestehen bleiben.
Amtssprache ist nicht automatisch neutrale Sprache.
Institutionen können Stigma verstärken.
Recht kann aus seiner Sprache lernen.
Terminologien sind revisionsfähig.
Ein Zitat ist keine Empfehlung.
Historische Sprache kann dokumentiert und kritisiert werden.
Kontextualisierung schützt vor Normalisierung.
Belastete Wörter werden erklärt.
Sprachkritik ist keine Sprechpolizei.
Sie untersucht Wirkung, Macht und Alternativen.
Normal ist mehrdeutig.
Es kann statistisch, funktional, medizinisch oder sozial gemeint sein.
Abweichung von einer sozialen Norm kann emanzipatorisch sein.
Nicht jede Regel ist gerecht.
Mehrheitsgeschmack ist kein Kunstgesetz.
Ungewohnte Kunst ist keine Abartigkeit.
Ein Dialekt ist keine sprachliche Abartigkeit.
Er besitzt eigene Regeln und Geschichte.
Ein Akzent ist kein Kompetenzmangel.
Aussprache ist kein Intelligenztest.
Ein Körper ist keine Fehlform.
Menschen dürfen nicht nach Schönheitsnormen entwürdigt werden.
Ein atypisches Aussehen ist keine moralische Abweichung.
Ästhetik und Ethik sind getrennt.
Eine Tat kann abstoßend sein.
Das Gefühl soll den konkreten Schaden nicht verdecken.
Eine Tat kann grausam sein.
Der Begriff nennt das Leid.
Eine Tat kann rechtswidrig sein.
Der Begriff nennt den Rechtsmaßstab.
Eine Tat kann diskriminierend sein.
Der Begriff nennt die ungleiche Wirkung.
Eine Tat kann menschenverachtend sein.
Der Begriff nennt die Würdeverletzung.
Eine Praxis kann ungewöhnlich und harmlos sein.
Seltenheit ist keine Schuld.
Eine Praxis kann verbreitet und schädlich sein.
Häufigkeit ist keine Rechtfertigung.
Einvernehmen ist ein stärkerer Maßstab als Gewöhnlichkeit.
Freiwilligkeit trennt Praxis und Übergriff.
Schaden ist ein stärkerer Maßstab als Ekel.
Folgen sind prüfbarer als Abwehrgefühle.
Recht ist ein anderer Maßstab als Geschmack.
Nicht alles Geschmacklose ist verboten.
Ethik ist ein anderer Maßstab als Schock.
Verstörung allein beweist kein Unrecht.
Kunst darf verstören.
Verstörung allein macht sie nicht verwerflich.
Satire darf übertreiben.
Sie bleibt an Würde und Machtverhältnissen zu prüfen.
Humor nach unten kann entwürdigen.
Wer über Verletzliche lacht, verstärkt Hierarchie.
Selbstironie hat eine andere Machtstruktur.
Sprecher verfügen über die eigene Darstellung.
Präzise Sprache ist nicht schwache Sprache.
Grausam, rechtswidrig und menschenverachtend sind scharfe Begriffe.
Die stärkste Kritik kann auf Entmenschlichung verzichten.
Verantwortung bleibt gerade dann sichtbar.
Abartigkeit ist kein eigener Menschentyp.
Sie ist eine historisch wandelbare Wertkategorie.
Die Kategorie kann an einer Person haften.
Stigma macht aus einem Urteil ein vermeintliches Wesen.
Die Person bleibt mehr als die Zuschreibung.
Biografie, Handlung und Veränderung überschreiten das Etikett.
Selbstbezeichnung und Fremdbezeichnung sind verschieden.
Sprecherposition verändert die Wirkung.
Intention ist nicht die einzige Wirkung.
Ein harmlos gemeintes Wort kann verletzen.
Wirkung ist nicht die einzige Bedeutung.
Kontext, Geschichte und Beziehung müssen mitbedacht werden.
Historische Quellen dürfen belastete Wörter enthalten.
Edition und Unterricht sollen sie einordnen.
Streichung löscht Geschichte nicht.
Reform und Erinnerung gehören zusammen.
Menschenwürde hängt nicht von Normalität ab.
Sie gilt vor jeder Klassifikation.
Menschenrechte kennen keine Abartigkeiten des Menschlichen.
Alle Menschen bleiben Träger gleicher Rechte.
Die präziseste Sprache ist oft die verantwortungsvollste.
Sie beschreibt, statt ein Wesen zu verdammen.
Abartigkeit ist häufig ein Urteil über den Blickenden.
Der Maßstab verrät seine Zeit und Macht.
Weitere Sprüche
Eine Abartigkeit ist zuerst ein Urteil und erst danach eine vermeintliche Eigenschaft.
Der Blick erzeugt die Kategorie mit.
Wer Abartigkeit sagt, soll seinen Maßstab nennen.
Sonst erscheint Macht als Natur.
Der Maßstab kann abwegiger sein als das Gemessene.
Normen sind prüfbar.
Anders ist keine Vorstufe von schlechter.
Differenz begründet keine Hierarchie.
Selten ist keine Diagnose.
Häufigkeit und Krankheit sind getrennt.
Ekel ist keine Ethik.
Gefühl ersetzt keine Begründung.
Schock ist keine Analyse.
Erste Reaktion erklärt keinen Sachverhalt.
Lautstärke ist kein Beweis.
Drastische Sprache macht eine Behauptung nicht wahr.
Ein Schimpfwort ist keine Definition.
Es verdichtet Wertung und verliert Merkmale.
Ein Etikett ist keine Biografie.
Menschen überschreiten jede Zuschreibung.
Ein Merkmal ist keine Person.
Reduktion verletzt Individualität.
Eine Handlung ist nicht die ganze Identität.
Verantwortung und Menschenwürde bestehen zugleich.
Ein Täter bleibt verantwortlich, gerade weil er Mensch bleibt.
Monsterbilder können Erklärung und Verantwortung verschieben.
Grausamkeit braucht keinen Mythos vom Unmenschen.
Konkrete Leidzufügung reicht zur Verurteilung.
Menschenverachtung wird nicht menschlicher, wenn sie gegen Menschenverächter gerichtet ist.
Kritik darf ihre eigenen Maßstäbe nicht zerstören.
Wer den Gegner zur Abartigkeit erklärt, macht die eigene Norm zur Art.
Polemik erzeugt Hierarchie.
Die Norm spricht selten ohne Macht.
Mehrheit und Institution prägen Normalität.
Der Durchschnitt besitzt keine Krone.
Statistik ist kein Ideal.
Das Häufige ist nicht automatisch gut.
Mehrheit und Moral sind verschieden.
Das Seltene ist nicht automatisch schlecht.
Häufigkeit begründet keinen Rang.
Das Seltene ist auch nicht automatisch wertvoll.
Romantisierung kann ebenfalls ungenau sein.
Wert entsteht nicht aus Häufigkeit.
Ethik braucht andere Gründe.
Biologie beschreibt Unterschiede und keine Würdeklassen.
Naturwissenschaft begründet keine Menschenhierarchie.
Evolution kennt Varianten und keine moralischen Fehlformen.
Anpassung ist umweltabhängig.
Mutation ist Veränderung ohne Absicht.
Gene wollen weder gut noch böse.
Ein Körper ist kein misslungenes Modell.
Schönheitsnormen bestimmen keine Würde.
Behinderung ist keine Abartigkeit.
Barrieren und Rechte sind entscheidend.
Neurodivergenz ist keine verfehlte Normalität.
Vielfalt kann andere Bedürfnisse erzeugen.
Ein Akzent ist kein Defekt.
Sprachgeschichte klingt in Aussprache.
Ein Dialekt ist kein beschädigter Standard.
Varietäten besitzen eigene Systeme.
Eine Kultur ist kein biologischer Körper.
Kultureller Wandel darf nicht pathologisiert werden.
Kunst ist nicht krank, weil sie verstört.
Ästhetische Wirkung ist kein Befund.
Entartete Kunst war ein Verfolgungsetikett.
Das Wort diente Macht und Ausschluss.
Eugenik begann mit Kategorien und endete in Gewalt.
Wertende Klassifikation hatte politische Folgen.
Rassenhygiene machte Mord zu einer Gesundheitsfrage.
Euphemismus verschleierte Verbrechen.
Menschenwürde kennt keine Erbqualität.
Rechte hängen nicht von Genen ab.
Menschenrechte kennen keine Abartigkeiten.
Alle Menschen bleiben Träger gleicher Rechte.
Die alte Rechtsformel war amtlich und dennoch herabsetzend.
Institutioneller Gebrauch garantiert keine gute Sprache.
Rechtsreform kann Sprache verbessern.
Begriffe sind nicht unveränderlich.
Eine neue Formulierung löscht alte Urteile nicht.
Rechtsgeschichte bleibt erinnerbar.
Ein Gutachten soll Fähigkeiten prüfen und keine Würde messen.
Forensische Sprache braucht Grenzen.
Eine Diagnose beschreibt und darf nicht verdammen.
Medizin und Moral sind verschieden.
Einvernehmliche Sexualität braucht keinen Normalitätstest.
Zustimmung, Sicherheit und Respekt sind zentral.
Nicht jede ungewöhnliche Vorliebe ist eine Störung.
Krankheitswert verlangt Leid oder erhebliche Beeinträchtigung.
Nicht jede verbreitete Praxis ist harmlos.
Häufigkeit schützt nicht vor Gewalt.
Pädokriminalität ist keine sexuelle Spielart.
Sie ist Gewalt gegen Kinder.
Zwang ist kein Kink.
Einvernehmen trennt Praxis und Übergriff.
Missbrauch ist kein Geschmack.
Macht und Schaden sind prüfbare Aspekte.
Scham ist kein Beweis für Schuld.
Normen können Scham erzeugen.
Ekel kann gelernt sein.
Kulturelle Prägung beeinflusst Abwehr.
Ekel kann schützen und diskriminieren.
Seine Funktion ist nicht automatisch moralisch richtig.
Moral beginnt dort, wo das Gefühl geprüft wird.
Begründung ordnet Reaktion.
Recht fragt nach Tatbestand und Beweis.
Abscheu allein genügt nicht.
Ethik fragt nach Würde, Freiheit, Schaden und Gerechtigkeit.
Ein einziges Wertwort bleibt zu grob.
Kritik soll scharf und gegenständlich sein.
Präzision schwächt das Urteil nicht.
Grausamkeit ist schärfer als Abartigkeit, weil sie das Leid nennt.
Der Schaden wird sichtbar.
Menschenverachtung ist schärfer als Abartigkeit, weil sie die verletzte Würde nennt.
Der moralische Grund wird sichtbar.
Rechtswidrigkeit ist schärfer als Abartigkeit, wenn Recht verletzt wurde.
Der Maßstab wird überprüfbar.
Diskriminierung ist schärfer als Abartigkeit, wenn Ungleichbehandlung gemeint ist.
Wirkung und Gruppe werden benannt.
Manipulation ist schärfer als Abartigkeit, wenn Entscheidungen verdeckt gesteuert werden.
Der Mechanismus wird sichtbar.
Ausbeutung ist schärfer als Abartigkeit, wenn Macht zum Vorteil genutzt wird.
Das Verhältnis wird sichtbar.
Unverhältnismäßigkeit ist schärfer als Abartigkeit, wenn Mittel und Zweck nicht passen.
Das Urteil wird begründbar.
Abartigkeit kann alle diese Unterschiede verdecken.
Ein Wort ersetzt zu viele Analysen.
Wer alles Abartigkeit nennt, unterscheidet nichts mehr.
Pauschalisierung verarmt Sprache.
Wer nichts scharf verurteilen will, verharmlost Schaden.
Sprachkritik darf Moral nicht abschaffen.
Der Ersatz eines Wortes ersetzt nicht die Analyse.
Neue Etiketten können alte Muster tragen.
Respektvolle Sprache ist notwendig und nicht hinreichend.
Institutionen und Handlungen müssen sich ändern.
Sprachwandel ist kein Verbot, sondern eine Verschiebung von Möglichkeiten.
Neue Wörter und Maßstäbe entstehen.
Historische Wörter dürfen in Quellen sichtbar bleiben.
Kontext verhindert unkritische Übernahme.
Zitieren ist nicht zustimmen.
Kennzeichnung macht Distanz möglich.
Selbstbezeichnung ist nicht beliebig.
Sie entsteht aus Erfahrung und politischer Aushandlung.
Fremdbezeichnung trägt mehr Macht.
Außenstehende bestimmen sonst Zugehörigkeit.
Ein Wort kann in einer Gruppe solidarisch und von außen verletzend sein.
Sprecherposition verändert Wirkung.
Ironie ist kein sicherer Schutz.
Ton kann missverstanden werden.
Absicht und Wirkung sind zwei verschiedene Tatsachen.
Beide gehören zur Verantwortung.
Kontext ist mehr als ein Freibrief.
Geschichte und Macht bleiben relevant.
Humor prüft, wer lacht und wer den Preis zahlt.
Machtverhältnisse entscheiden über Verletzung.
Satire nach oben und Spott nach unten sind nicht gleich.
Richtung der Macht verändert die Wirkung.
Kunst darf Grenzen überschreiten.
Grenzüberschreitung enthebt nicht jeder Kritik.
Verstörung kann Erkenntnis erzeugen.
Unbehagen ist nicht automatisch Schaden.
Obszönität kann ästhetische Strategie sein.
Anstoß und Bedeutung sind zu unterscheiden.
Geschmacklosigkeit ist kein Verbrechen.
Ästhetik und Recht sind getrennt.
Grausamkeit ist mehr als schlechter Geschmack.
Leid und Macht machen den Unterschied.
Ein ungewöhnlicher Körper ist kein ästhetischer Fehler.
Personen sind keine Designobjekte.
Ein atypisches Leben ist kein misslungener Entwurf.
Selbstbestimmung erweitert Möglichkeiten.
Normalität kann Schutz und Zwang zugleich sein.
Standards erleichtern und begrenzen.
Normen brauchen Ausnahmen und Revision.
Starre Regeln werden ungerecht.
Eine gerechte Norm erklärt ihren Zweck.
Maßstäbe sollen überprüfbar sein.
Eine ungerechte Norm erklärt Abweichung zum Wesen.
Menschen werden fixiert.
Das Wort Abartigkeit zieht eine Grenze.
Es entscheidet sprachlich über innen und außen.
Eine Grenze kann schützen oder ausstoßen.
Zweck und Wirkung sind zu prüfen.
Die Grenze des Einvernehmens schützt.
Sie bewertet Handlung statt Identität.
Die Grenze der Menschenwürde schützt.
Sie gilt auch gegenüber Tätern.
Die Grenze des Rechts schützt.
Sie macht staatliche Gewalt überprüfbar.
Die Grenze des Geschmacks ist persönlich.
Sie darf nicht ohne Weiteres zur Zwangsnorm werden.
Ekel zieht schnell eine Grenze und erklärt sie selten.
Reflexion ist notwendig.
Abscheu kann moralisch berechtigt sein.
Sie bleibt begründungsbedürftig.
Empörung kann Handlung mobilisieren.
Sie darf Fakten nicht verdrängen.
Polemik kann Klarheit schaffen und Menschen verletzen.
Form und Ziel sind zu prüfen.
Ein präzises Wort ist ein scharfes Werkzeug.
Genauigkeit bedeutet nicht Milde.
Eine Sprachkeule trifft mehr als den gemeinten Punkt.
Pauschale Abwertung erzeugt Kollateralschaden.
Wer eine Tat verurteilt, soll die Tat beschreiben.
Verantwortung wird konkret.
Wer eine Ideologie kritisiert, soll ihre Lehren und Folgen benennen.
Feindbilder werden vermieden.
Wer ein altes Gesetz zitiert, soll seine Sprache historisieren.
Amtliche Vergangenheit darf nicht als heutige Norm erscheinen.
Wer einen Menschen begutachtet, soll keinen Menschenwert begutachten.
Fähigkeiten und Würde sind verschieden.
Die beste Alternative hängt vom gemeinten Schaden ab.
Es gibt keinen universellen Ersatz.
Abartigkeit ist oft weniger eine Sache als ein Urteil über eine Sache.
Die Kategorie entsteht im Blick.
Menschen sind keine Abartigkeiten; Handlungen können grausam, Systeme diskriminierend und Begriffe stigmatisierend sein.
Schlussgedanke.