abäsen

abäsen, trennbares, regelmäßiges Verb der Jägersprache; Pflanzen oder Pflanzenteile durch äsendes Wild abfressen, stellenweise oder vollständig kahl fressen.

Grammatik

Lemma
abäsen.

Wortart
Verb.

Fachsprache
Jägersprache beziehungsweise Weidmannssprache.

Verbtyp
Schwaches, regelmäßiges und trennbares Verb.

Transitivität
Überwiegend transitiv; ein Pflanzenbestand oder Pflanzenteil kann als Akkusativobjekt stehen.

Intransitiver Gebrauch
Möglich, wenn der Vorgang des äsend Fressens im Vordergrund steht.

Passivfähigkeit
Bei transitivem Gebrauch passivfähig: Die jungen Triebe wurden abgeäst.

Hilfsverb
haben.

Verbzusatz
ab-.

Grundverb
äsen.

Kernbedeutung
Pflanzen oder Pflanzenteile äsend abfressen.

Ergebnisbedeutung
Eine Stelle, einen Bestand oder eine Pflanze durch Äsen kahl oder deutlich leer fressen.

Vorgangsbedeutung
Blätter, Knospen, Triebe, Kräuter oder Gras beim Äsen aufnehmen.

Typisches Subjekt
Reh, Hirsch, Gams, Damwild, Sikawild oder anderes äsendes Wild.

Typisches Objekt
Blätter, Knospen, Triebe, Kräuter, Gräser, Saaten, Beete, Kulturen oder Äsungsflächen.

Infinitiv Präsens
abäsen.

Infinitiv mit zu
abzuäsen.

Infinitiv Perfekt
abgeäst haben.

Partizip Präsens
abäsend.

Partizip II
abgeäst.

Präsens, 1. Person Singular
ich äse ab.

Präsens, 2. Person Singular
du äst ab.

Präsens, 3. Person Singular
er, sie oder es äst ab.

Präsens, 1. Person Plural
wir äsen ab.

Präsens, 2. Person Plural
ihr äst ab.

Präsens, 3. Person Plural
sie äsen ab.

Präteritum, 1. Person Singular
ich äste ab.

Präteritum, 2. Person Singular
du ästest ab.

Präteritum, 3. Person Singular
er, sie oder es äste ab.

Präteritum, 1. Person Plural
wir ästen ab.

Präteritum, 2. Person Plural
ihr ästet ab.

Präteritum, 3. Person Plural
sie ästen ab.

Perfekt
ich habe abgeäst.

Plusquamperfekt
ich hatte abgeäst.

Futur I
ich werde abäsen.

Futur II
ich werde abgeäst haben.

Konjunktiv I Präsens
ich äse ab; er oder sie äse ab.

Konjunktiv I Perfekt
ich habe abgeäst; er oder sie habe abgeäst.

Konjunktiv II Präsens
ich äste ab oder ich würde abäsen.

Konjunktiv II Plusquamperfekt
ich hätte abgeäst.

Imperativ Singular
äse ab.

Imperativ Plural
äst ab.

Höflichkeitsimperativ
äsen Sie ab.

Imperativischer Gebrauch
Selten und meist nur in beschreibenden, spielerischen oder anthropomorphen Zusammenhängen.

Hauptsatz
Das Reh äst die jungen Triebe ab.

Nebensatz
weil das Reh die jungen Triebe abäst.

Fragesatz
Welche Pflanzen äst das Wild zuerst ab?

Negation
Die Tiere äsen die geschützten Pflanzen nicht ab.

Modalverb
Das Wild kann den Bestand vollständig abäsen.

Perfektbeispiel
Die Rehe haben das Beet fast vollständig abgeäst.

Präteritumbeispiel
In der Nacht äste das Wild die Knospen ab.

Futurbeispiel
Ohne Schutz wird das Wild die Neupflanzung erneut abäsen.

Konjunktivbeispiel
Bei höherem Wilddruck würde der Bestand rascher abgeäst.

Infinitivgruppe
Um die Kultur nicht vollständig abzuäsen, müsste das Wild andere Äsung finden.

Verbklammer
Im Hauptsatz steht der Zusatz am Ende: Das Reh äst die Blätter ab.

Nebensatzstellung
Im Nebensatz wird zusammengeschrieben: weil das Reh die Blätter abäst.

Partizipbildung
Der Zusatz steht vor ge-: ab-ge-äst.

zu-Infinitivbildung
Zu steht zwischen Zusatz und Stamm: ab-zu-äsen.

Worttrennung
ab·äsen.

Partiziptrennung
ab·ge·äst.

Aussprache
ungefähr [ˈapˌʔɛːzn̩].

Betonung
auf dem Verbzusatz ab-.

Stammformen
äst ab – äste ab – hat abgeäst.

Stammvokal
ä bleibt in den Personal- und Zeitformen erhalten.

Personalflexion
Die zweite und dritte Person Singular lauten du äst ab und es äst ab.

Homografiehinweis
Die Form äst kann als Verbform von äsen oder in anderen Zusammenhängen als Lautfolge missverstanden werden; der Kontext klärt die jagdsprachliche Bedeutung.

Substantivierung
das Abäsen.

Genitiv der Substantivierung
des Abäsens.

Dativ der Substantivierung
dem Abäsen.

Akkusativ der Substantivierung
das Abäsen.

Nominales Ergebnis
der abgeäste Trieb, die abgeäste Fläche, das abgeäste Beet.

Attributives Partizip
abgeäste Knospen.

Prädikatives Partizip
Die Fläche ist vollständig abgeäst.

Adverbiales Partizip
Das Wild zog abäsend am Waldrand entlang.

Akkusativobjekt
Das Reh äst die Triebe ab.

Teilobjekt
Das Reh äst Blätter vom Strauch ab.

Flächenobjekt
Das Wild äst die ganze Stelle ab.

Bestandsobjekt
Ein Rudel kann einen jungen Bestand stark abäsen.

Präpositionalergänzung mit an
Das Wild äst an den jungen Bäumen.

Präpositionalergänzung mit von
Die Tiere äsen Knospen von den Zweigen ab.

Präpositionalergänzung mit in
Rehe äsen in der Naturverjüngung.

Präpositionalergänzung mit auf
Das Wild äst auf der Wiese.

Präpositionalergänzung mit entlang
Die Tiere äsen den Waldrand entlang.

Adverbiale Ergänzung
vollständig, stellenweise, nachts, selektiv, wiederholt, stark oder ratzekahl abäsen.

Aktionsart
Durativ oder resultativ: Der Vorgang kann andauern, das Ergebnis kann als abgefressener Zustand hervortreten.

Iterativer Gebrauch
Wiederholtes Abäsen kann die Regeneration einer Pflanze hemmen.

Kollektiver Gebrauch
Mehrere Tiere können eine Fläche gemeinsam abäsen.

Selektiver Gebrauch
Wild äst bevorzugte, nährstoffreiche Pflanzen oder Pflanzenteile gezielt ab.

Totales Ergebnis
Vollständig abäsen bedeutet, nahezu alle erreichbaren Pflanzenteile zu fressen.

Partielles Ergebnis
Stellenweise abäsen bezeichnet ungleichmäßig verteilten Fraß.

Fachlicher Stilwert
Präzise jagdsprachlich, in allgemeinsprachlichen Texten erklärungsbedürftig.

Allgemeinsprachliche Entsprechung
abfressen oder kahl fressen.

Abgrenzung zu äsen
Äsen bezeichnet allgemein die Nahrungsaufnahme bestimmter Wildarten; abäsen hebt das Abfressen eines Bestands oder Pflanzenteils hervor.

Abgrenzung zu abfressen
Abfressen ist allgemeinsprachlich und kann für viele Tiere gebraucht werden.

Abgrenzung zu abgrasen
Abgrasen bezieht sich besonders auf Grasflächen oder flächenhaftes Fressen.

Abgrenzung zu abweiden
Abweiden bezeichnet das Fressen einer Fläche durch Weidetiere.

Abgrenzung zu benagen
Benagen hebt das Nagen an einem Gegenstand hervor.

Abgrenzung zu abnagen
Abnagen bezeichnet das Entfernen durch Nagen.

Abgrenzung zu verbeißen
Verbeißen oder Verbiss bezeichnet das Abbeißen von Knospen und Trieben und häufig den dadurch entstehenden Schaden.

Abgrenzung zu schälen
Schälen bezeichnet in der Jägersprache das Abfressen oder Abziehen von Baumrinde durch Schalenwild.

Abgrenzung zu brechen
Brechen bezeichnet in der Jägersprache die Nahrungssuche des Schwarzwilds im Boden.

Abgrenzung zu fressen
Fressen ist der allgemeine Ausdruck für tierische Nahrungsaufnahme.

Abgrenzung zu grasen
Grasen bezeichnet das Fressen von Gras und niedrigen Pflanzen.

Abgrenzung zu weiden
Weiden bezeichnet die Nahrungsaufnahme auf einer Weide oder das Führen von Tieren dorthin.

Abgrenzung zu abästen
Abästen bedeutet Äste entfernen und ist weder bedeutungs- noch wortgeschichtlich mit abäsen gleichzusetzen.

Abgrenzung zu entlauben
Entlauben bezeichnet das Entfernen von Blättern unabhängig davon, ob Tiere fressen.

Abgrenzung zu kahl fressen
Kahl fressen betont ein nahezu vollständiges Ergebnis.

Dateibezeichnung
abaesen.shtml.

Lexikon

Kurzdefinition
Abäsen bedeutet in der Jägersprache, Pflanzen oder Pflanzenteile durch die Nahrungsaufnahme des Wildes abzufressen.

Ergebnisfokus
Das Verb kann hervorheben, dass eine Fläche, Pflanze oder Kultur sichtbar leer oder kahl gefressen wurde.

Vorgangsfokus
Das Verb kann auch das äsend Aufnehmen einzelner Blätter, Knospen oder Triebe beschreiben.

Fachsprachlicher Kern
Abäsen verbindet die jagdsprachliche Bezeichnung äsen mit dem ergebnis- oder entfernungsbezogenen Zusatz ab-.

Ökologischer Kern
Herbivorie verändert Wachstum, Konkurrenz und Zusammensetzung der Vegetation.

Forstlicher Kern
Wiederholtes Abäsen junger Triebe kann die Waldverjüngung hemmen oder die Baumartenmischung verändern.

Landwirtschaftlicher Kern
Abgeäste Saaten, Beete oder Kulturen können Ertragsverluste verursachen.

Naturschutzfachlicher Kern
Fraß kann sowohl schädigen als auch Lebensräume offen und strukturreich halten.

Bewertung
Ob Abäsen als Schaden oder natürlicher Prozess gilt, hängt von Ziel, Dichte, Häufigkeit, Pflanzenart und Lebensraum ab.

Sprachlicher Kern
Das Wort gehört zur präzisen jagdlichen Fachsprache und ist außerhalb dieses Bereichs erklärungsbedürftig.

Jägersprache und Grundbegriffe
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Jägersprache
Traditionelle Fachsprache der Jagd.

Jägersprache: Bezug zu „abäsen“
Jägersprache kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Weidmannssprache
Alternative Bezeichnung der jagdlichen Fachsprache.

Weidmannssprache: Bezug zu „abäsen“
Weidmannssprache kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

äsen
Nahrung aufnehmen, vom entsprechenden Wild gesagt.

äsen: Bezug zu „abäsen“
äsen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsung
Nahrung des Wildes.

Äsung: Bezug zu „abäsen“
Äsung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äser
Jagdsprachlich das Maul vieler Haarwildarten.

Äser: Bezug zu „abäsen“
Äser kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsungsfläche
Fläche mit Nahrung für Wild.

Äsungsfläche: Bezug zu „abäsen“
Äsungsfläche kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsungsangebot
Menge und Vielfalt verfügbarer Nahrung.

Äsungsangebot: Bezug zu „abäsen“
Äsungsangebot kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsungswahl
Auswahl bestimmter Pflanzen oder Pflanzenteile.

Äsungswahl: Bezug zu „abäsen“
Äsungswahl kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsungsdruck
Intensität der Nutzung von Nahrungspflanzen.

Äsungsdruck: Bezug zu „abäsen“
Äsungsdruck kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wild
Frei lebende Tiere im jagdlichen Zusammenhang.

Wild: Bezug zu „abäsen“
Wild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schalenwild
Jagdliche Gruppe der Huftiere.

Schalenwild: Bezug zu „abäsen“
Schalenwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Haarwild
Jagdliche Gruppe der Säugetiere.

Haarwild: Bezug zu „abäsen“
Haarwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Rehwild
Rehe als jagdlich bezeichnete Wildart.

Rehwild: Bezug zu „abäsen“
Rehwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Rotwild
Rothirsche als jagdlich bezeichnete Wildart.

Rotwild: Bezug zu „abäsen“
Rotwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Damhirsch
Mittelgroße Hirschart.

Damhirsch: Bezug zu „abäsen“
Damhirsch kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sikawild
Sikahirsche als jagdlich bezeichnete Wildart.

Sikawild: Bezug zu „abäsen“
Sikawild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Gamswild
Gämsen als jagdlich bezeichnete Wildart.

Gamswild: Bezug zu „abäsen“
Gamswild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Muffelwild
Mufflons als jagdlich bezeichnete Wildart.

Muffelwild: Bezug zu „abäsen“
Muffelwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Hase
Pflanzenfressendes Niederwild.

Hase: Bezug zu „abäsen“
Hase kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kaninchen
Pflanzenfressendes Niederwild.

Kaninchen: Bezug zu „abäsen“
Kaninchen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Murmelwild
Murmeltiere in jagdsprachlicher Bezeichnung.

Murmelwild: Bezug zu „abäsen“
Murmelwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Federwild
Jagdliche Gruppe der Vögel.

Federwild: Bezug zu „abäsen“
Federwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schwarzwild
Wildschweine; sie brechen und wühlen in jagdsprachlicher Terminologie.

Schwarzwild: Bezug zu „abäsen“
Schwarzwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Raubwild
Jagdlich bezeichnete räuberische Säugetiere.

Raubwild: Bezug zu „abäsen“
Raubwild kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kirrung
Futterstelle zum Anlocken von Wild.

Kirrung: Bezug zu „abäsen“
Kirrung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wildwechsel
Regelmäßig genutzter Weg des Wildes.

Wildwechsel: Bezug zu „abäsen“
Wildwechsel kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Einstand
Bevorzugter Aufenthalts- und Ruhebereich.

Einstand: Bezug zu „abäsen“
Einstand kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Pirschzeichen
Spuren und Hinweise auf Wild.

Pirschzeichen: Bezug zu „abäsen“
Pirschzeichen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verbisszeichen
Sichtbare Spuren abgefressener Triebe.

Verbisszeichen: Bezug zu „abäsen“
Verbisszeichen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schälzeichen
Sichtbare Spuren abgefressener oder abgezogener Rinde.

Schälzeichen: Bezug zu „abäsen“
Schälzeichen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Pflanzenteile und Nahrung
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Blatt
Flächiges Pflanzenorgan.

Blatt: Bezug zu „abäsen“
Blatt kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Knospe
Noch nicht entfaltete Anlage von Blatt oder Blüte.

Knospe: Bezug zu „abäsen“
Knospe kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Trieb
Junger wachsender Spross.

Trieb: Bezug zu „abäsen“
Trieb kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Spross
Oberirdische Pflanzenachse mit Blättern.

Spross: Bezug zu „abäsen“
Spross kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Zweig
Kleiner Seitenast.

Zweig: Bezug zu „abäsen“
Zweig kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Rinde
Äußeres Gewebe eines Stamms oder Zweigs.

Rinde: Bezug zu „abäsen“
Rinde kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Borke
Äußerer abgestorbener Teil der Rinde.

Borke: Bezug zu „abäsen“
Borke kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Gras
Krautige Pflanze mit schmalen Blättern.

Gras: Bezug zu „abäsen“
Gras kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kraut
Nicht verholzende Pflanze.

Kraut: Bezug zu „abäsen“
Kraut kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Staude
Mehrjährige krautige Pflanze.

Staude: Bezug zu „abäsen“
Staude kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Keimling
Junge Pflanze nach der Keimung.

Keimling: Bezug zu „abäsen“
Keimling kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sämling
Aus Samen entstandene Jungpflanze.

Sämling: Bezug zu „abäsen“
Sämling kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Naturverjüngung
Natürlich aufkommende junge Waldgeneration.

Naturverjüngung: Bezug zu „abäsen“
Naturverjüngung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Blüte
Fortpflanzungsorgan einer Blütenpflanze.

Blüte: Bezug zu „abäsen“
Blüte kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Frucht
Aus der Blüte hervorgegangenes Pflanzenorgan.

Frucht: Bezug zu „abäsen“
Frucht kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Samen
Fortpflanzungseinheit einer Samenpflanze.

Samen: Bezug zu „abäsen“
Samen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Rübe
Verdicktes Speicherorgan.

Rübe: Bezug zu „abäsen“
Rübe kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Saat
Ausgebrachter Samen oder junge Kultur.

Saat: Bezug zu „abäsen“
Saat kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wintergetreide
Im Herbst gesätes Getreide.

Wintergetreide: Bezug zu „abäsen“
Wintergetreide kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Raps
Ölhaltige Kulturpflanze.

Raps: Bezug zu „abäsen“
Raps kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mais
Großwüchsige Kulturpflanze.

Mais: Bezug zu „abäsen“
Mais kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Klee
Eiweißreiche Futterpflanze.

Klee: Bezug zu „abäsen“
Klee kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Luzerne
Mehrjährige Futterpflanze.

Luzerne: Bezug zu „abäsen“
Luzerne kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Heidekraut
Typische Zwergstrauchpflanze.

Heidekraut: Bezug zu „abäsen“
Heidekraut kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Brombeere
Dornenreicher Strauch mit Früchten.

Brombeere: Bezug zu „abäsen“
Brombeere kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Himbeere
Strauch mit weichen Früchten.

Himbeere: Bezug zu „abäsen“
Himbeere kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Holunder
Strauch oder kleiner Baum.

Holunder: Bezug zu „abäsen“
Holunder kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Weide
Baum- oder Strauchgattung mit weichen Trieben.

Weide: Bezug zu „abäsen“
Weide kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Buche
Häufige mitteleuropäische Baumart.

Buche: Bezug zu „abäsen“
Buche kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Eiche
Baumgattung mit nährstoffreichen Früchten.

Eiche: Bezug zu „abäsen“
Eiche kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wildarten und Fraßverhalten
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Konzentratselektierer
Tier, das leicht verdauliche und nährstoffreiche Nahrung auswählt.

Konzentratselektierer: Bezug zu „abäsen“
Konzentratselektierer kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Raufutterfresser
Tier mit stärkerem Anteil faserreicher Nahrung.

Raufutterfresser: Bezug zu „abäsen“
Raufutterfresser kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mischäser
Tier mit wechselnder Auswahl zwischen Kräutern, Gräsern und Gehölzen.

Mischäser: Bezug zu „abäsen“
Mischäser kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Selektivität
Gezielte Wahl bestimmter Nahrung.

Selektivität: Bezug zu „abäsen“
Selektivität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nahrungspräferenz
Bevorzugte Nahrung.

Nahrungspräferenz: Bezug zu „abäsen“
Nahrungspräferenz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nahrungsspektrum
Gesamtheit genutzter Nahrung.

Nahrungsspektrum: Bezug zu „abäsen“
Nahrungsspektrum kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsungsrhythmus
Zeitliche Folge von Nahrungsaufnahme und Ruhe.

Äsungsrhythmus: Bezug zu „abäsen“
Äsungsrhythmus kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wiederkäuen
Erneutes Kauen vorverdauter Nahrung.

Wiederkäuen: Bezug zu „abäsen“
Wiederkäuen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Pansen
Erster Vormagen von Wiederkäuern.

Pansen: Bezug zu „abäsen“
Pansen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verdauung
Aufschluss und Aufnahme von Nährstoffen.

Verdauung: Bezug zu „abäsen“
Verdauung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Energiebedarf
Notwendige Energiezufuhr.

Energiebedarf: Bezug zu „abäsen“
Energiebedarf kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Proteinbedarf
Bedarf an Eiweiß.

Proteinbedarf: Bezug zu „abäsen“
Proteinbedarf kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mineralstoffbedarf
Bedarf an Mineralstoffen.

Mineralstoffbedarf: Bezug zu „abäsen“
Mineralstoffbedarf kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wasserbedarf
Bedarf an Flüssigkeit.

Wasserbedarf: Bezug zu „abäsen“
Wasserbedarf kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Feistzeit
Zeit intensiver Nahrungsaufnahme und Fettbildung.

Feistzeit: Bezug zu „abäsen“
Feistzeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Winteräsung
Nahrung im Winter.

Winteräsung: Bezug zu „abäsen“
Winteräsung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sommeräsung
Nahrung in der Vegetationszeit.

Sommeräsung: Bezug zu „abäsen“
Sommeräsung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Notäsung
Ersatzweise genutzte Nahrung bei Mangel.

Notäsung: Bezug zu „abäsen“
Notäsung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nahrungsmangel
Unzureichendes Nahrungsangebot.

Nahrungsmangel: Bezug zu „abäsen“
Nahrungsmangel kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Futterkonkurrenz
Konkurrenz verschiedener Tiere um Nahrung.

Futterkonkurrenz: Bezug zu „abäsen“
Futterkonkurrenz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Rudel
Soziale Gruppe bestimmter Wildarten.

Rudel: Bezug zu „abäsen“
Rudel kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sprung
Jagdsprachlich Gruppe von Rehen.

Sprung: Bezug zu „abäsen“
Sprung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Einzeltier
Ein allein auftretendes Tier.

Einzeltier: Bezug zu „abäsen“
Einzeltier kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Tagesaktivität
Aktivität am Tag.

Tagesaktivität: Bezug zu „abäsen“
Tagesaktivität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Dämmerungsaktivität
Aktivität in Morgen- oder Abenddämmerung.

Dämmerungsaktivität: Bezug zu „abäsen“
Dämmerungsaktivität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nachtaktivität
Aktivität während der Nacht.

Nachtaktivität: Bezug zu „abäsen“
Nachtaktivität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Fluchtdistanz
Entfernung, ab der ein Tier flieht.

Fluchtdistanz: Bezug zu „abäsen“
Fluchtdistanz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Störung
Beeinträchtigung durch Menschen, Verkehr oder andere Einflüsse.

Störung: Bezug zu „abäsen“
Störung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Deckung
Schützende Vegetation.

Deckung: Bezug zu „abäsen“
Deckung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Raumnutzung
Räumliche Verteilung tierischer Aktivität.

Raumnutzung: Bezug zu „abäsen“
Raumnutzung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wald, Verjüngung und Forstwirtschaft
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Waldverjüngung
Entstehung einer neuen Baumgeneration.

Waldverjüngung: Bezug zu „abäsen“
Waldverjüngung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Naturverjüngung
Verjüngung aus natürlichem Samenfall.

Naturverjüngung: Bezug zu „abäsen“
Naturverjüngung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Pflanzung
Künstliches Einbringen junger Bäume.

Pflanzung: Bezug zu „abäsen“
Pflanzung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kulturfläche
Forstlich angelegte Jungpflanzung.

Kulturfläche: Bezug zu „abäsen“
Kulturfläche kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Jungbestand
Junger Waldbestand.

Jungbestand: Bezug zu „abäsen“
Jungbestand kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Leittrieb
Oberster, für Höhenwachstum wichtiger Trieb.

Leittrieb: Bezug zu „abäsen“
Leittrieb kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Seitentrieb
Seitlicher Spross.

Seitentrieb: Bezug zu „abäsen“
Seitentrieb kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Terminalknospe
Knospe am Ende eines Triebs.

Terminalknospe: Bezug zu „abäsen“
Terminalknospe kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verbiss
Abbeißen von Knospen oder Trieben.

Verbiss: Bezug zu „abäsen“
Verbiss kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Leittriebverbiss
Abfressen des führenden Triebs.

Leittriebverbiss: Bezug zu „abäsen“
Leittriebverbiss kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mehrfachverbiss
Wiederholter Verbiss derselben Pflanze.

Mehrfachverbiss: Bezug zu „abäsen“
Mehrfachverbiss kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schälschaden
Schädigung der Rinde durch Wild.

Schälschaden: Bezug zu „abäsen“
Schälschaden kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Fegeschaden
Schädigung durch Reiben des Geweihs.

Fegeschaden: Bezug zu „abäsen“
Fegeschaden kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Trittschaden
Schädigung durch Betreten.

Trittschaden: Bezug zu „abäsen“
Trittschaden kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Entmischung
Verlust bestimmter Baumarten durch selektiven Fraß.

Entmischung: Bezug zu „abäsen“
Entmischung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wuchshemmung
Verlangsamtes Pflanzenwachstum.

Wuchshemmung: Bezug zu „abäsen“
Wuchshemmung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verkrüppelung
Dauerhaft deformiertes Wachstum; fachlich beschreibend, sonst wertend.

Verkrüppelung: Bezug zu „abäsen“
Verkrüppelung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Zwieselbildung
Ausbildung mehrerer konkurrierender Haupttriebe.

Zwieselbildung: Bezug zu „abäsen“
Zwieselbildung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ausfall
Absterben oder Verlust einer Pflanze.

Ausfall: Bezug zu „abäsen“
Ausfall kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Bestandesdichte
Zahl der Bäume je Fläche.

Bestandesdichte: Bezug zu „abäsen“
Bestandesdichte kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Baumartenmischung
Zusammensetzung verschiedener Baumarten.

Baumartenmischung: Bezug zu „abäsen“
Baumartenmischung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Waldumbau
Veränderung der Baumartenzusammensetzung.

Waldumbau: Bezug zu „abäsen“
Waldumbau kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Klimaanpassung
Anpassung des Waldes an veränderte Klimabedingungen.

Klimaanpassung: Bezug zu „abäsen“
Klimaanpassung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schutzwald
Wald mit besonderer Schutzfunktion.

Schutzwald: Bezug zu „abäsen“
Schutzwald kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Bannwald
Rechtlich besonders geschützter Wald.

Bannwald: Bezug zu „abäsen“
Bannwald kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Forstbetrieb
Wirtschaftlich oder öffentlich bewirtschafteter Wald.

Forstbetrieb: Bezug zu „abäsen“
Forstbetrieb kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Waldbau
Planung und Pflege von Wäldern.

Waldbau: Bezug zu „abäsen“
Waldbau kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Forstinventur
Systematische Erfassung des Waldzustands.

Forstinventur: Bezug zu „abäsen“
Forstinventur kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verbissinventur
Erhebung von Verbiss an Jungpflanzen.

Verbissinventur: Bezug zu „abäsen“
Verbissinventur kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wald-Wild-Konflikt
Interessenkonflikt zwischen Wildbestand und Waldentwicklung.

Wald-Wild-Konflikt: Bezug zu „abäsen“
Wald-Wild-Konflikt kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Landwirtschaft, Garten und Kulturen
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Acker
Landwirtschaftlich bearbeitete Fläche.

Acker: Bezug zu „abäsen“
Acker kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Weide
Fläche zur Nahrungsaufnahme von Weidetieren.

Weide: Bezug zu „abäsen“
Weide kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wiese
Gras- und kräuterreiche Fläche.

Wiese: Bezug zu „abäsen“
Wiese kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Feldrand
Übergang zwischen Acker und angrenzendem Lebensraum.

Feldrand: Bezug zu „abäsen“
Feldrand kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Garten
Gestaltete Fläche für Nutz- oder Zierpflanzen.

Garten: Bezug zu „abäsen“
Garten kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Beet
Abgegrenzte Pflanzfläche.

Beet: Bezug zu „abäsen“
Beet kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Gemüsebeet
Fläche zum Gemüseanbau.

Gemüsebeet: Bezug zu „abäsen“
Gemüsebeet kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Obstgarten
Fläche mit Obstgehölzen.

Obstgarten: Bezug zu „abäsen“
Obstgarten kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Baumschule
Betrieb zur Anzucht von Gehölzen.

Baumschule: Bezug zu „abäsen“
Baumschule kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Rebkultur
Anbaufläche für Weinreben.

Rebkultur: Bezug zu „abäsen“
Rebkultur kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Saatbett
Vorbereitete Fläche für Aussaat.

Saatbett: Bezug zu „abäsen“
Saatbett kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Keimphase
Frühe Phase nach der Keimung.

Keimphase: Bezug zu „abäsen“
Keimphase kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ertrag
Gewonnene Menge eines landwirtschaftlichen Produkts.

Ertrag: Bezug zu „abäsen“
Ertrag kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ertragsausfall
Verlust erwarteter Ernte.

Ertragsausfall: Bezug zu „abäsen“
Ertragsausfall kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wildschaden
Wirtschaftlicher Schaden durch Wild.

Wildschaden: Bezug zu „abäsen“
Wildschaden kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schadensschwelle
Grenze wirtschaftlich relevanter Schädigung.

Schadensschwelle: Bezug zu „abäsen“
Schadensschwelle kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Bestandslücke
Unbewachsener Bereich in einer Kultur.

Bestandslücke: Bezug zu „abäsen“
Bestandslücke kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nachsaat
Erneute Aussaat.

Nachsaat: Bezug zu „abäsen“
Nachsaat kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nachpflanzung
Ersatz ausgefallener Pflanzen.

Nachpflanzung: Bezug zu „abäsen“
Nachpflanzung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kulturpflege
Pflege junger Nutzpflanzen.

Kulturpflege: Bezug zu „abäsen“
Kulturpflege kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Zaun
Mechanische Abgrenzung.

Zaun: Bezug zu „abäsen“
Zaun kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Netz
Flexibler mechanischer Schutz.

Netz: Bezug zu „abäsen“
Netz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Einzelschutz
Schutz einer einzelnen Pflanze.

Einzelschutz: Bezug zu „abäsen“
Einzelschutz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wuchshülle
Hülle um eine Jungpflanze.

Wuchshülle: Bezug zu „abäsen“
Wuchshülle kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Vergrämung
Maßnahmen zur Fernhaltung von Wild.

Vergrämung: Bezug zu „abäsen“
Vergrämung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Duftmittel
Geruchsstoff zur Abschreckung.

Duftmittel: Bezug zu „abäsen“
Duftmittel kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ablenkfütterung
Futterangebot zur Lenkung; rechtlich und ökologisch kontextabhängig.

Ablenkfütterung: Bezug zu „abäsen“
Ablenkfütterung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Jagdrecht
Rechtlicher Rahmen von Jagd und Wildschaden.

Jagdrecht: Bezug zu „abäsen“
Jagdrecht kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schadensersatz
Ausgleich für einen erlittenen Schaden.

Schadensersatz: Bezug zu „abäsen“
Schadensersatz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kooperation
Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz.

Kooperation: Bezug zu „abäsen“
Kooperation kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ökologie, Nahrungsketten und Lebensraum
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Herbivorie
Nahrungsaufnahme von Pflanzen durch Tiere.

Herbivorie: Bezug zu „abäsen“
Herbivorie kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Pflanzenfresser
Tier mit überwiegend pflanzlicher Nahrung.

Pflanzenfresser: Bezug zu „abäsen“
Pflanzenfresser kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Fraßdruck
Intensität pflanzenfressender Nutzung.

Fraßdruck: Bezug zu „abäsen“
Fraßdruck kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Störung
Veränderung eines Systems durch äußeren Einfluss.

Störung: Bezug zu „abäsen“
Störung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Regeneration
Erholung und Nachwachsen nach Schädigung.

Regeneration: Bezug zu „abäsen“
Regeneration kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Resilienz
Fähigkeit eines Systems zur Erholung.

Resilienz: Bezug zu „abäsen“
Resilienz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sukzession
Zeitliche Entwicklung einer Lebensgemeinschaft.

Sukzession: Bezug zu „abäsen“
Sukzession kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Vegetationsdynamik
Veränderung der Pflanzendecke.

Vegetationsdynamik: Bezug zu „abäsen“
Vegetationsdynamik kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Biodiversität
Vielfalt von Genen, Arten und Lebensräumen.

Biodiversität: Bezug zu „abäsen“
Biodiversität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Artenvielfalt
Zahl und Verteilung verschiedener Arten.

Artenvielfalt: Bezug zu „abäsen“
Artenvielfalt kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Strukturvielfalt
Vielfalt räumlicher Vegetationsstrukturen.

Strukturvielfalt: Bezug zu „abäsen“
Strukturvielfalt kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mosaikbildung
Entstehung unterschiedlich genutzter Teilflächen.

Mosaikbildung: Bezug zu „abäsen“
Mosaikbildung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Offenhaltung
Verhinderung dichter Verbuschung oder Bewaldung.

Offenhaltung: Bezug zu „abäsen“
Offenhaltung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Trophische Kaskade
Indirekte Wirkung entlang einer Nahrungskette.

Trophische Kaskade: Bezug zu „abäsen“
Trophische Kaskade kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Prädator
Beutegreifer.

Prädator: Bezug zu „abäsen“
Prädator kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Prädationsdruck
Einfluss von Beutegreifern auf Beutetiere.

Prädationsdruck: Bezug zu „abäsen“
Prädationsdruck kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wilddichte
Zahl von Wildtieren je Fläche.

Wilddichte: Bezug zu „abäsen“
Wilddichte kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Tragfähigkeit
Langfristig tragbare Populationsgröße eines Lebensraums.

Tragfähigkeit: Bezug zu „abäsen“
Tragfähigkeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Habitat
Lebensraum einer Art.

Habitat: Bezug zu „abäsen“
Habitat kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Habitatqualität
Eignung eines Lebensraums.

Habitatqualität: Bezug zu „abäsen“
Habitatqualität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Habitatfragmentierung
Zerschneidung eines Lebensraums.

Habitatfragmentierung: Bezug zu „abäsen“
Habitatfragmentierung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ruhezone
Bereich mit geringer Störung.

Ruhezone: Bezug zu „abäsen“
Ruhezone kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Deckungsangebot
Verfügbarkeit schützender Vegetation.

Deckungsangebot: Bezug zu „abäsen“
Deckungsangebot kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nahrungsangebot
Verfügbarkeit geeigneter Nahrung.

Nahrungsangebot: Bezug zu „abäsen“
Nahrungsangebot kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Klimawirkung
Einfluss von Temperatur und Niederschlag.

Klimawirkung: Bezug zu „abäsen“
Klimawirkung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Dürre
Längerer Wassermangel.

Dürre: Bezug zu „abäsen“
Dürre kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schneelage
Verteilung und Höhe des Schnees.

Schneelage: Bezug zu „abäsen“
Schneelage kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Phänologie
Jahreszeitlicher Ablauf biologischer Ereignisse.

Phänologie: Bezug zu „abäsen“
Phänologie kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Austrieb
Beginn neuen Pflanzenwachstums.

Austrieb: Bezug zu „abäsen“
Austrieb kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verbissverträglichkeit
Fähigkeit einer Pflanze, Fraß zu überstehen.

Verbissverträglichkeit: Bezug zu „abäsen“
Verbissverträglichkeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Jahreszeiten und Witterung
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Frühling
Zeit des Austriebs und nährstoffreicher Jungtriebe.

Frühling: Bezug zu „abäsen“
Frühling kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sommer
Zeit großen Pflanzenangebots.

Sommer: Bezug zu „abäsen“
Sommer kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Herbst
Zeit von Früchten, Samen und Energiereserven.

Herbst: Bezug zu „abäsen“
Herbst kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Winter
Zeit knapper oder schwer erreichbarer Nahrung.

Winter: Bezug zu „abäsen“
Winter kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Austriebszeit
Phase des jungen Pflanzenwachstums.

Austriebszeit: Bezug zu „abäsen“
Austriebszeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Setzzeit
Zeit der Geburt und Aufzucht bei Rehwild.

Setzzeit: Bezug zu „abäsen“
Setzzeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Brunft
Fortpflanzungszeit bestimmter Wildarten.

Brunft: Bezug zu „abäsen“
Brunft kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Feistzeit
Phase der Energiereservebildung.

Feistzeit: Bezug zu „abäsen“
Feistzeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schneedecke
Schnee, der niedrige Nahrung verdeckt.

Schneedecke: Bezug zu „abäsen“
Schneedecke kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Harsch
Harte Schneeoberfläche.

Harsch: Bezug zu „abäsen“
Harsch kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Frost
Temperatur unter dem Gefrierpunkt.

Frost: Bezug zu „abäsen“
Frost kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Tauperiode
Phase des Schmelzens.

Tauperiode: Bezug zu „abäsen“
Tauperiode kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Dürreperiode
Längerer Niederschlagsmangel.

Dürreperiode: Bezug zu „abäsen“
Dürreperiode kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Spätfrost
Frost nach beginnendem Austrieb.

Spätfrost: Bezug zu „abäsen“
Spätfrost kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Niederschlag
Regen, Schnee oder andere Wasserzufuhr.

Niederschlag: Bezug zu „abäsen“
Niederschlag kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Temperatur
Thermischer Umweltfaktor.

Temperatur: Bezug zu „abäsen“
Temperatur kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Vegetationsperiode
Zeit aktiven Pflanzenwachstums.

Vegetationsperiode: Bezug zu „abäsen“
Vegetationsperiode kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Tageslänge
Dauer des Tageslichts.

Tageslänge: Bezug zu „abäsen“
Tageslänge kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Dämmerung
Übergang zwischen Tag und Nacht.

Dämmerung: Bezug zu „abäsen“
Dämmerung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mondlicht
Nächtliche Beleuchtung durch den Mond.

Mondlicht: Bezug zu „abäsen“
Mondlicht kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wind
Bewegte Luft mit Einfluss auf Wahrnehmung und Wärme.

Wind: Bezug zu „abäsen“
Wind kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sturm
Starker Wind.

Sturm: Bezug zu „abäsen“
Sturm kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Hitze
Hohe Temperatur.

Hitze: Bezug zu „abäsen“
Hitze kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kälte
Niedrige Temperatur.

Kälte: Bezug zu „abäsen“
Kälte kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wasserverfügbarkeit
Erreichbares Wasser für Pflanzen und Tiere.

Wasserverfügbarkeit: Bezug zu „abäsen“
Wasserverfügbarkeit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Mastjahr
Jahr mit besonders vielen Baumfrüchten.

Mastjahr: Bezug zu „abäsen“
Mastjahr kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Fehlmast
Jahr mit geringem Fruchtangebot.

Fehlmast: Bezug zu „abäsen“
Fehlmast kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wintermortalität
Sterblichkeit während des Winters.

Wintermortalität: Bezug zu „abäsen“
Wintermortalität kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Frühjahrsregeneration
Erholung von Pflanzen nach dem Winter.

Frühjahrsregeneration: Bezug zu „abäsen“
Frühjahrsregeneration kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

jahreszeitliche Äsungswahl
Wechselnde Nahrungsauswahl im Jahresverlauf.

jahreszeitliche Äsungswahl: Bezug zu „abäsen“
jahreszeitliche Äsungswahl kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schutz, Management und Monitoring
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Wildmanagement
Planung des Umgangs mit Wildpopulationen.

Wildmanagement: Bezug zu „abäsen“
Wildmanagement kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Bestandsregulierung
Beeinflussung der Populationsgröße.

Bestandsregulierung: Bezug zu „abäsen“
Bestandsregulierung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Abschussplan
Rechtlich oder fachlich festgelegte Abschusszahl.

Abschussplan: Bezug zu „abäsen“
Abschussplan kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Jagdstrecke
Erlegtes Wild eines Zeitraums.

Jagdstrecke: Bezug zu „abäsen“
Jagdstrecke kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Monitoring
Regelmäßige Beobachtung und Datenerhebung.

Monitoring: Bezug zu „abäsen“
Monitoring kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Fotofalle
Automatische Kamera zur Tierbeobachtung.

Fotofalle: Bezug zu „abäsen“
Fotofalle kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Losungsanalyse
Untersuchung von Kot zur Bestimmung von Nahrung oder Genetik.

Losungsanalyse: Bezug zu „abäsen“
Losungsanalyse kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Verbissaufnahme
Systematische Erfassung abgefressener Triebe.

Verbissaufnahme: Bezug zu „abäsen“
Verbissaufnahme kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Weiserfläche
Eingezäunte Vergleichsfläche zur Sichtbarmachung des Wildeinflusses.

Weiserfläche: Bezug zu „abäsen“
Weiserfläche kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kontrollzaun
Zaun für den Vergleich geschützter und ungeschützter Vegetation.

Kontrollzaun: Bezug zu „abäsen“
Kontrollzaun kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Vegetationsaufnahme
Systematische Erfassung von Pflanzen.

Vegetationsaufnahme: Bezug zu „abäsen“
Vegetationsaufnahme kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Stichprobe
Auswahl eines Teils zur Untersuchung.

Stichprobe: Bezug zu „abäsen“
Stichprobe kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Indikator
Messgröße für einen Zustand.

Indikator: Bezug zu „abäsen“
Indikator kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schwellenwert
Grenzwert für eine Reaktion.

Schwellenwert: Bezug zu „abäsen“
Schwellenwert kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Zielbestand
Angestrebte Populationsgröße.

Zielbestand: Bezug zu „abäsen“
Zielbestand kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Lebensraumverbesserung
Aufwertung von Nahrung, Deckung und Ruhe.

Lebensraumverbesserung: Bezug zu „abäsen“
Lebensraumverbesserung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ruhezonenplanung
Räumliche Verringerung menschlicher Störung.

Ruhezonenplanung: Bezug zu „abäsen“
Ruhezonenplanung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Besucherlenkung
Steuerung menschlicher Nutzung.

Besucherlenkung: Bezug zu „abäsen“
Besucherlenkung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Äsungslenkung
Beeinflussung der räumlichen Nahrungssuche.

Äsungslenkung: Bezug zu „abäsen“
Äsungslenkung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Schutzpflanzung
Pflanzung mit besonderem Schutz.

Schutzpflanzung: Bezug zu „abäsen“
Schutzpflanzung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Einzelschutz
Schutz einzelner Bäume.

Einzelschutz: Bezug zu „abäsen“
Einzelschutz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Flächenschutz
Schutz eines ganzen Bestands.

Flächenschutz: Bezug zu „abäsen“
Flächenschutz kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Zaunbau
Errichtung einer mechanischen Barriere.

Zaunbau: Bezug zu „abäsen“
Zaunbau kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Vergrämungsmittel
Mittel zur Abschreckung.

Vergrämungsmittel: Bezug zu „abäsen“
Vergrämungsmittel kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Baumartenwahl
Auswahl geeigneter Baumarten.

Baumartenwahl: Bezug zu „abäsen“
Baumartenwahl kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Pflanzdichte
Zahl gesetzter Pflanzen je Fläche.

Pflanzdichte: Bezug zu „abäsen“
Pflanzdichte kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Nachbesserung
Ersatz ausgefallener Pflanzen.

Nachbesserung: Bezug zu „abäsen“
Nachbesserung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Kooperationsvereinbarung
Abstimmung zwischen beteiligten Gruppen.

Kooperationsvereinbarung: Bezug zu „abäsen“
Kooperationsvereinbarung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Interessenausgleich
Ausbalancierung verschiedener Ziele.

Interessenausgleich: Bezug zu „abäsen“
Interessenausgleich kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

adaptive Steuerung
Anpassung von Maßnahmen an neue Daten.

adaptive Steuerung: Bezug zu „abäsen“
adaptive Steuerung kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sprache, Stil und Übertragung
Das Bedeutungsfeld wird durch die folgenden Einzelbegriffe erschlossen.

Fachwort
Begriff mit besonderer fachlicher Bedeutung.

Fachwort: Bezug zu „abäsen“
Fachwort kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Soziolekt
Sprachgebrauch einer sozialen oder beruflichen Gruppe.

Soziolekt: Bezug zu „abäsen“
Soziolekt kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Jagdliches Kolorit
Sprachliche Färbung durch Jagdwörter.

Jagdliches Kolorit: Bezug zu „abäsen“
Jagdliches Kolorit kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Fachpräzision
Genaue Bezeichnung eines Vorgangs.

Fachpräzision: Bezug zu „abäsen“
Fachpräzision kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Erklärungsbedarf
Notwendigkeit einer allgemeinsprachlichen Umschreibung.

Erklärungsbedarf: Bezug zu „abäsen“
Erklärungsbedarf kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

abfressen
Allgemeinsprachliche Entsprechung.

abfressen: Bezug zu „abäsen“
abfressen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

kahl fressen
Ergebnisbetonte Entsprechung.

kahl fressen: Bezug zu „abäsen“
kahl fressen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

abgrasen
Flächenbezogene Entsprechung.

abgrasen: Bezug zu „abäsen“
abgrasen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

abweiden
Weidebezogene Entsprechung.

abweiden: Bezug zu „abäsen“
abweiden kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

benagen
Nagend fressen.

benagen: Bezug zu „abäsen“
benagen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

abnagen
Durch Nagen entfernen.

abnagen: Bezug zu „abäsen“
abnagen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

verbeißen
Triebe und Knospen abbeißen.

verbeißen: Bezug zu „abäsen“
verbeißen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

schälen
Rinde abfressen oder abziehen.

schälen: Bezug zu „abäsen“
schälen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

entlauben
Blätter entfernen.

entlauben: Bezug zu „abäsen“
entlauben kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

kahlscheren
Bildlich vollständig entfernen.

kahlscheren: Bezug zu „abäsen“
kahlscheren kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

leerfressen
Nahrung vollständig aufzehren.

leerfressen: Bezug zu „abäsen“
leerfressen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

ratzekahl fressen
Umgangssprachlich vollständig abfressen.

ratzekahl fressen: Bezug zu „abäsen“
ratzekahl fressen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

selektiv fressen
Bestimmte Nahrung bevorzugen.

selektiv fressen: Bezug zu „abäsen“
selektiv fressen kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Metapher
Bedeutungsübertragung.

Metapher: Bezug zu „abäsen“
Metapher kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Personifikation
Vermenschlichung von Tier, Pflanze oder Landschaft.

Personifikation: Bezug zu „abäsen“
Personifikation kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Hyperbel
Rhetorische Übertreibung.

Hyperbel: Bezug zu „abäsen“
Hyperbel kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Litotes
Untertreibung durch Verneinung.

Litotes: Bezug zu „abäsen“
Litotes kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Ironie
Aussage mit abweichender gemeinter Bedeutung.

Ironie: Bezug zu „abäsen“
Ironie kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Allegorie
Ausgeführtes Bedeutungsbild.

Allegorie: Bezug zu „abäsen“
Allegorie kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Sprichwort
Fester allgemeiner Erfahrungssatz.

Sprichwort: Bezug zu „abäsen“
Sprichwort kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Redensart
Feste bildhafte Wendung.

Redensart: Bezug zu „abäsen“
Redensart kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Wortfamilie
Äsen, Äsung, Äser und abäsen.

Wortfamilie: Bezug zu „abäsen“
Wortfamilie kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Etymologie
Geschichte und Herkunft eines Wortes.

Etymologie: Bezug zu „abäsen“
Etymologie kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Trennverb
Verb mit abtrennbarem Zusatz.

Trennverb: Bezug zu „abäsen“
Trennverb kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Partizip
Verbform wie abgeäst oder abäsend.

Partizip: Bezug zu „abäsen“
Partizip kann Tier, Nahrung, Lebensraum, Folge, Messgröße, Schutzmaßnahme oder sprachliche Einordnung des Abäsens betreffen.

Lexikalische Hauptaussage
Abäsen bezeichnet einen natürlichen Fressvorgang, dessen Folgen je nach Kontext zwischen erwünschter Landschaftspflege und erheblichem Kultur- oder Verjüngungsschaden liegen.

Lexikalische Präzisionsregel
Nicht jeder abgefressene Trieb ist Verbissschaden, und nicht jede Pflanzenreduktion ist ökologisch nachteilig.

Lexikalischer Kernsatz
Das Wild äst ab; der Mensch bewertet, misst, schützt, reguliert oder duldet die Folgen.

Etymologie und Herkunft

Wortbildung
Abäsen ist aus dem trennbaren Verbzusatz ab- und dem Verb äsen gebildet.

Bedeutung des Zusatzes ab-
Ab- bezeichnet Entfernung, Verminderung, Abschluss oder ein sichtbar verändertes Ergebnis.

Bedeutung des Grundverbs
Äsen bedeutet in der Jägersprache Nahrung aufnehmen.

Mittelhochdeutsche Herkunft
Äsen geht auf mittelhochdeutsch æʒen zurück.

Nominale Grundlage
Das mittelhochdeutsche Verb ist von āʒ in der Bedeutung Fressen oder Speise abgeleitet.

Verwandtschaft mit Aas
Die Wortgeschichte berührt Aas in dessen älterem Bedeutungsfeld von Nahrung und Futter.

Bedeutungsentwicklung von Aas
Aas verengte sich später weitgehend auf einen Tierkadaver, während äsen die ältere Nahrungsvorstellung bewahrte.

Jagdsprachliche Spezialisierung
Äsen wurde zur Fachbezeichnung für die Nahrungsaufnahme bestimmter Wildarten.

Bildung des Ergebnisverbs
Abäsen bezeichnet nicht nur das Fressen, sondern das Entfernen erreichbarer Pflanzenteile.

Räumliche Vorstellung
Pflanzenteile werden gleichsam von einer Fläche, einem Zweig oder einer Pflanze weggefressen.

Resultative Vorstellung
Nach dem Vorgang bleibt eine abgeäste Stelle zurück.

Intensive Vorstellung
Vollständiges Abäsen kann Kahlfraß bedeuten.

Fachsprachliche Tradition
Die Jägersprache bewahrt ältere Wörter und präzisiert Vorgänge nach Wildart, Körperteil und Verhalten.

Äsung
Das Substantiv bezeichnet die Nahrung des Wildes.

Äser
Das Substantiv bezeichnet jagdsprachlich das Maul vieler Haarwildarten.

Äsungsfläche
Die Zusammensetzung verbindet Nahrung und Fläche.

Äsungsdruck
Die Zusammensetzung bezeichnet die Intensität der Nahrungsnutzung.

Abgeäst
Das Partizip bezeichnet den durch Fraß veränderten Zustand.

Abäsung
Eine seltene oder fachlich mögliche Ableitung für Vorgang oder Ergebnis; üblicher sind Abäsen, Fraß oder Verbiss.

Abfressen
Allgemeinsprachliche Parallelbildung mit ab-.

Abgrasen
Parallelbildung mit flächenhaftem Grasfraß.

Abweiden
Parallelbildung für das Nutzen einer Weidefläche.

Abnagen
Parallelbildung für ein Entfernen durch Nagen.

Kahlfressen
Zusammensetzung mit hervorgehobenem vollständigem Ergebnis.

Verbiss
Ein forstlicher und jagdlicher Begriff für abgefressene Knospen und Triebe.

Schälen
Jagdsprachlicher Begriff für das Abfressen oder Ablösen von Baumrinde durch Schalenwild.

Brechen
Jagdsprachlicher Begriff für die Nahrungssuche des Schwarzwilds im Boden.

Weiden
Verwandtes allgemeines Verb für Nahrungsaufnahme auf einer Fläche.

Grasen
Verwandtes Verb für das Fressen von Gras und niedriger Vegetation.

Fressen
Allgemeiner Oberbegriff tierischer Nahrungsaufnahme.

Herbivorie
Fachlicher griechisch-lateinischer Begriff für Pflanzenfraß.

Browser
Englischer ökologischer Begriff für ein Tier, das Blätter, Triebe und Gehölze frisst.

Grazer
Englischer ökologischer Begriff für ein Tier, das vorwiegend Gras frisst.

Englische Übersetzung
to browse off, to graze off, to eat off oder to strip vegetation, je nach Gegenstand und Ergebnis.

Französische Übersetzung
brouter, abroutir oder manger les pousses.

Italienische Übersetzung
brucare, brucare via oder defogliare mangiando.

Spanische Übersetzung
ramonear, pacer, comer los brotes oder dejar pelado.

Niederländische Übersetzung
afgrazen, afvreten oder kaalvreten.

Lateinische Annäherung
depascere oder depascī kann abweiden oder abfressen bedeuten.

Übersetzungsgrenze
Keine einzelne Übersetzung bewahrt immer die jagdsprachliche Eingrenzung auf bestimmtes Wild.

Verwechslungsgefahr mit abästen
Abästen enthält Ast und bezeichnet das Entfernen von Ästen; abäsen enthält äsen und bezeichnet Fressen.

Verwechslungsgefahr mit aasen
Aasen bedeutet modern meist verschwenderisch umgehen und gehört trotz ferner Wortverwandtschaft nicht zum jagdlichen Vorgang.

Verwechslungsgefahr mit essen
Essen ist das allgemeine menschliche Nahrungsverb und besitzt eine andere unmittelbare Wortgeschichte.

Orthografischer Kernsatz
Der Umlaut und das einfache s kennzeichnen die Beziehung zu äsen.

Etymologischer Kernsatz
Abäsen verbindet ein altes Wort für tierische Nahrungsaufnahme mit dem Bild des Wegfressens und des sichtbar zurückbleibenden Fraßergebnisses.

Bedeutungsverwandte Ausdrücke

Kernsynonyme
abfressen, kahl fressen, abgrasen, abweiden und leerfressen.

Fachlich benachbarte Begriffe
äsen, Verbiss, Schälen, Herbivorie, Fraßdruck und Äsungsdruck.

Ergebnisbetonte Ausdrücke
abgeäst, kahl gefressen, leer gefressen und entlaubt.

Gegenbegriffe
nachwachsen, austreiben, regenerieren, schützen, einzäunen und schonen.

äsen
Jagdsprachlich Nahrung aufnehmen.

Abgrenzung zu äsen
Äsen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

fressen
Allgemein tierische Nahrung aufnehmen.

Abgrenzung zu fressen
Fressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

abfressen
Pflanzenteile oder Nahrung durch Fressen entfernen.

Abgrenzung zu abfressen
Abfressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

kahl fressen
Nahezu vollständig abfressen.

Abgrenzung zu kahl fressen
Kahl fressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

abgrasen
Eine Grasfläche flächenhaft leer fressen.

Abgrenzung zu abgrasen
Abgrasen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

abweiden
Eine Fläche durch Weidetiere nutzen.

Abgrenzung zu abweiden
Abweiden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

grasen
Gras und niedrige Pflanzen fressen.

Abgrenzung zu grasen
Grasen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

weiden
Auf einer Weide fressen.

Abgrenzung zu weiden
Weiden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

beweiden
Eine Fläche durch Tiere nutzen lassen.

Abgrenzung zu beweiden
Beweiden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

benagen
Mit den Zähnen an etwas nagen.

Abgrenzung zu benagen
Benagen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

abnagen
Durch Nagen entfernen.

Abgrenzung zu abnagen
Abnagen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

anknabbern
Kleine Stücke abbeißen.

Abgrenzung zu anknabbern
Anknabbern überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

abknabbern
Durch Knabbern entfernen.

Abgrenzung zu abknabbern
Abknabbern überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

verbeißen
Triebe oder Knospen abbeißen.

Abgrenzung zu verbeißen
Verbeißen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Verbiss
Abbeißen oder abgefressener Zustand von Trieben.

Abgrenzung zu Verbiss
Verbiss überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Leittriebverbiss
Verbiss am führenden Trieb.

Abgrenzung zu Leittriebverbiss
Leittriebverbiss überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

schälen
Rinde durch Wild abfressen oder ablösen.

Abgrenzung zu schälen
Schälen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Schälung
Vorgang des Schälens.

Abgrenzung zu Schälung
Schälung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

entlauben
Blätter entfernen.

Abgrenzung zu entlauben
Entlauben überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

entblättern
Von Blättern befreien.

Abgrenzung zu entblättern
Entblättern überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

leerfressen
Vorhandene Nahrung vollständig fressen.

Abgrenzung zu leerfressen
Leerfressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

ratzekahl fressen
Umgangssprachlich vollständig abfressen.

Abgrenzung zu ratzekahl fressen
Ratzekahl fressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

wegfressen
Durch Fressen beseitigen.

Abgrenzung zu wegfressen
Wegfressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

auffressen
Vollständig fressen.

Abgrenzung zu auffressen
Auffressen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Herbivorie
Pflanzenfraß.

Abgrenzung zu Herbivorie
Herbivorie überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Fraß
Nahrungsaufnahme oder deren Spuren.

Abgrenzung zu Fraß
Fraß überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Fraßspur
Sichtbare Spur des Fressens.

Abgrenzung zu Fraßspur
Fraßspur überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Fraßschaden
Schädigung durch Fressen.

Abgrenzung zu Fraßschaden
Fraßschaden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Wildschaden
Wirtschaftlicher Schaden durch Wild.

Abgrenzung zu Wildschaden
Wildschaden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Äsung
Nahrung des Wildes.

Abgrenzung zu Äsung
Äsung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Äsungsdruck
Intensität des Äsens.

Abgrenzung zu Äsungsdruck
Äsungsdruck überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Nahrungsaufnahme
Allgemeiner Vorgang des Fressens.

Abgrenzung zu Nahrungsaufnahme
Nahrungsaufnahme überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Nahrungssuche
Suche nach Nahrung.

Abgrenzung zu Nahrungssuche
Nahrungssuche überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Futteraufnahme
Aufnahme angebotenen Futters.

Abgrenzung zu Futteraufnahme
Futteraufnahme überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Selektionsfraß
Gezieltes Fressen bevorzugter Pflanzen.

Abgrenzung zu Selektionsfraß
Selektionsfraß überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Kahlfraß
Nahezu vollständiges Abfressen.

Abgrenzung zu Kahlfraß
Kahlfraß überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Überweidung
Zu starke Nutzung einer Fläche durch Weidetiere.

Abgrenzung zu Überweidung
Überweidung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Beweidungsdruck
Intensität der Weidenutzung.

Abgrenzung zu Beweidungsdruck
Beweidungsdruck überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Wilddruck
Einfluss einer Wildpopulation auf einen Lebensraum.

Abgrenzung zu Wilddruck
Wilddruck überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Verbissdruck
Intensität wiederholten Verbisses.

Abgrenzung zu Verbissdruck
Verbissdruck überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Schalenwild
Jagdliche Gruppe der Huftiere.

Abgrenzung zu Schalenwild
Schalenwild überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Rehwild
Rehe in jagdsprachlicher Bezeichnung.

Abgrenzung zu Rehwild
Rehwild überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Rotwild
Rothirsche in jagdsprachlicher Bezeichnung.

Abgrenzung zu Rotwild
Rotwild überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Gamswild
Gämsen in jagdsprachlicher Bezeichnung.

Abgrenzung zu Gamswild
Gamswild überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Hase
Pflanzenfressendes Niederwild.

Abgrenzung zu Hase
Hase überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Kaninchen
Pflanzenfressendes Niederwild.

Abgrenzung zu Kaninchen
Kaninchen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Pflanzenfresser
Tier mit überwiegend pflanzlicher Nahrung.

Abgrenzung zu Pflanzenfresser
Pflanzenfresser überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Browser
Ökologisch ein Blätter und Triebe fressendes Tier.

Abgrenzung zu Browser
Browser überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Grazer
Ökologisch ein Gras fressendes Tier.

Abgrenzung zu Grazer
Grazer überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Wiederkäuer
Tier mit mehrteiliger Verdauung und Wiederkäuen.

Abgrenzung zu Wiederkäuer
Wiederkäuer überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Naturverjüngung
Natürlich aufkommende Jungbäume.

Abgrenzung zu Naturverjüngung
Naturverjüngung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Jungpflanze
Frühes Entwicklungsstadium einer Pflanze.

Abgrenzung zu Jungpflanze
Jungpflanze überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Leittrieb
Für Höhenwachstum wichtiger Haupttrieb.

Abgrenzung zu Leittrieb
Leittrieb überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Knospe
Anlage von Blatt oder Blüte.

Abgrenzung zu Knospe
Knospe überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Trieb
Junger wachsender Spross.

Abgrenzung zu Trieb
Trieb überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Blatt
Flächiges Pflanzenorgan.

Abgrenzung zu Blatt
Blatt überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Rinde
Äußeres Gewebe des Stamms.

Abgrenzung zu Rinde
Rinde überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Regeneration
Nachwachsen nach Schädigung.

Abgrenzung zu Regeneration
Regeneration überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Resilienz
Erholungsfähigkeit eines Systems.

Abgrenzung zu Resilienz
Resilienz überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Verbissschutz
Schutz gegen Abfressen.

Abgrenzung zu Verbissschutz
Verbissschutz überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Einzelschutz
Schutz einer einzelnen Pflanze.

Abgrenzung zu Einzelschutz
Einzelschutz überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Zaun
Mechanische Barriere.

Abgrenzung zu Zaun
Zaun überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Wuchshülle
Hülle zum Schutz junger Bäume.

Abgrenzung zu Wuchshülle
Wuchshülle überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Vergrämung
Fernhalten von Wild.

Abgrenzung zu Vergrämung
Vergrämung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Monitoring
Regelmäßige Beobachtung.

Abgrenzung zu Monitoring
Monitoring überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Verbissinventur
Systematische Erfassung von Verbiss.

Abgrenzung zu Verbissinventur
Verbissinventur überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Weiserfläche
Geschützte Vergleichsfläche.

Abgrenzung zu Weiserfläche
Weiserfläche überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Wildmanagement
Planvoller Umgang mit Wildpopulationen.

Abgrenzung zu Wildmanagement
Wildmanagement überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Bestandsregulierung
Beeinflussung der Populationsgröße.

Abgrenzung zu Bestandsregulierung
Bestandsregulierung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Lebensraumverbesserung
Aufwertung von Nahrung, Deckung und Ruhe.

Abgrenzung zu Lebensraumverbesserung
Lebensraumverbesserung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Äsungslenkung
Beeinflussung der Nahrungssuche.

Abgrenzung zu Äsungslenkung
Äsungslenkung überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Interessenausgleich
Abstimmung verschiedener Nutzungsziele.

Abgrenzung zu Interessenausgleich
Interessenausgleich überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Wald-Wild-Balance
Angestrebtes Verhältnis von Wild und Waldentwicklung.

Abgrenzung zu Wald-Wild-Balance
Wald-wild-balance überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

abästen
Äste entfernen; nicht bedeutungsgleich.

Abgrenzung zu abästen
Abästen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

beschneiden
Pflanzenteile mit Werkzeug entfernen.

Abgrenzung zu beschneiden
Beschneiden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

zurückschneiden
Pflanzen gezielt einkürzen.

Abgrenzung zu zurückschneiden
Zurückschneiden überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

mähen
Vegetation mit Werkzeug schneiden.

Abgrenzung zu mähen
Mähen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

mulchen
Vegetation zerkleinern und auf der Fläche belassen.

Abgrenzung zu mulchen
Mulchen überschneidet sich mit dem Bedeutungsfeld, setzt aber einen anderen Schwerpunkt auf Tierart, Pflanzenorgan, Fressweise, Flächennutzung, Schaden oder Schutz.

Bedeutungsregel
Abäsen ist besonders passend, wenn Wild als fressendes Subjekt und eine Pflanze oder Fläche als sichtbar verändertes Objekt gemeint ist.

Ersatzregel
In allgemeinsprachlichen Texten ist abfressen meist verständlicher; in forstlichen Schadensbeschreibungen können Verbiss oder Schälen präziser sein.

Antithesen

abäsen und nachwachsen
Fraß und regeneration werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Kahlfraß und Austrieb
Vollständige reduktion und neues wachstum werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Wilddruck und Tragfähigkeit
Nutzungsintensität und langfristige kapazität werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Verbiss und Schutz
Abfressen und abwehr werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Äsungsdruck und Äsungsangebot
Nutzung und nahrungsvorrat werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Nahrungsmangel und Nahrungsvielfalt
Knappheit und auswahl werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

selektiver Fraß und gleichmäßige Nutzung
Bevorzugung und verteilung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Leittriebverbiss und ungehinderter Höhenwuchs
Schädigung und entwicklung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Entmischung und Baumartenvielfalt
Verlust und mischung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Ausfall und Anwuchs
Verlust und etablierung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Jungpflanze und Altholz
Frühe und späte entwicklungsphase werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Naturverjüngung und Pflanzung
Natürliche und künstliche erneuerung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Wald und Wild
Vegetationsziel und tierpopulation werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Forstwirtschaft und Naturschutz
Nutzungsziel und prozessschutz werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Schaden und ökologische Wirkung
Wirtschaftliche bewertung und systemfunktion werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Kulturfläche und Wildnis
Geplante pflanzung und ungelenkter lebensraum werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Zaun und offener Lebensraum
Barriere und durchlässigkeit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Vergrämung und Anlockung
Fernhalten und hinführen werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Kirrung und natürliche Äsung
Angebotenes und selbst gesuchtes futter werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Winteräsung und Sommeräsung
Knappe und reiche jahreszeit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Dürre und Niederschlag
Wassermangel und versorgung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Schneedecke und offener Boden
Verdeckte und erreichbare nahrung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Ruhezone und Störungsraum
Ungestörter und belasteter lebensraum werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Prädator und Beutetier
Jäger und gejagtes im ökologischen sinn werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

hohe Wilddichte und geringe Wilddichte
Starker und schwacher populationsdruck werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Überweidung und maßvolle Beweidung
Übernutzung und gesteuerte nutzung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Offenhaltung und Verbuschung
Fraßwirkung und gehölzzunahme werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Biodiversität und Monotonie
Vielfalt und einförmigkeit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Fraßspur und unverletzter Trieb
Sichtbare nutzung und intakter zustand werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

abgefressen und unberührt
Verändert und unangetastet werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Äser und Schere
Tierisches und menschliches schneidwerkzeug werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Fressen und Beschneiden
Biologischer und gärtnerischer eingriff werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

abäsen und abästen
Fressen und schneiden werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Jägersprache und Allgemeinsprache
Fachliche und breite verständlichkeit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Fachpräzision und Missverständnis
Genaue und unklare benennung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

natürlicher Prozess und wirtschaftlicher Verlust
Ökologische und ökonomische perspektive werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Einzelschutz und Flächenschutz
Individuelle und kollektive barriere werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Monitoring und Vermutung
Daten und eindruck werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Weiserfläche und ungeschützte Fläche
Kontrolle und einfluss werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

adaptive Steuerung und starre Maßnahme
Lernen und festhalten werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Kooperation und Konflikt
Abstimmung und gegeneinander werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Interessenausgleich und Einseitigkeit
Balance und vorrang werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Waldumbau und Bestandserhalt
Veränderung und bewahrung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Klimaanpassung und Standortblindheit
Reaktion und ignorieren werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Regeneration und Dauerschaden
Erholung und bleibende beeinträchtigung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Tragfähigkeit und Übernutzung
Grenze und überschreitung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Nahrung und Hunger
Verfügbarkeit und mangel werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Deckung und Offenheit
Schutz und sichtbarkeit werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Äsen und Ruhen
Nahrungsaufnahme und unterbrechung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Tierperspektive und Menschenperspektive
Bedürfnis und bewertung werden gegenübergestellt. Die Antithese zeigt, dass derselbe Fraßvorgang je nach räumlichem, ökologischem und wirtschaftlichem Maßstab anders bewertet werden kann.

Metaphorik

„Abäsen“ als grüner Tisch mit abgeräumtem Teller
Das Bild steht für eine Fläche, deren Nahrung verschwunden ist. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wald als Speisekammer
Das Bild steht für Vegetation als Nahrungsangebot. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Knospen als Winterbrot
Das Bild steht für junge Pflanzenteile als Nahrung in knapper Zeit. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Trieb als gedeckter Tisch
Das Bild steht für leicht erreichbare nährstoffreiche Nahrung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Äser als Schere
Das Bild steht für tierisches Fressen mit schneidender Wirkung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wild als Gärtner
Das Bild steht für Fraß gestaltet Vegetationsstruktur. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wild als Landschaftspfleger
Das Bild steht für Beweidung hält Flächen offen. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wild als Erntegast
Das Bild steht für Tiere nutzen menschlich angelegte Kulturen. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wild als nächtlicher Besucher
Das Bild steht für Fraß bleibt oft bis zum Morgen unbemerkt. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Kahlfraß als leerer Teller
Das Bild steht für vollständige Nahrungsentnahme. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Verbiss als gestohlene Zukunft
Das Bild steht für entfernte Knospen vermindern künftiges Wachstum. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Leittrieb als Baumkompass
Das Bild steht für führender Trieb bestimmt die Wuchsrichtung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als abgeäste Fläche als grünes Gedächtnis
Das Bild steht für Vegetation bewahrt Spuren tierischer Nutzung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Fraßkante als Unterschrift
Das Bild steht für charakteristische Spur eines Tiers. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Knospe als Versprechen
Das Bild steht für zukünftiges Blatt, Blüte oder Wachstum. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Waldverjüngung als Kinderstube
Das Bild steht für junge Bäume als nächste Generation. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Zaun als grüne Mauer
Das Bild steht für mechanischer Schutz der Vegetation. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wuchshülle als Rüstung
Das Bild steht für Schutz einer einzelnen Jungpflanze. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Weiserfläche als Fenster
Das Bild steht für Vergleich macht Wildeinfluss sichtbar. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Verbissinventur als Fieberthermometer
Das Bild steht für Messung zeigt Intensität eines Problems. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wilddichte als Lautstärkeregler
Das Bild steht für mehr Tiere verstärken den Einfluss. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Äsungsdruck als unsichtbare Hand
Das Bild steht für Fraß lenkt Pflanzenzusammensetzung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Nahrungsmangel als enger Gürtel
Das Bild steht für Knappheit begrenzt Wahlmöglichkeiten. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Winter als verschlossene Speisekammer
Das Bild steht für Schnee und Kälte erschweren Nahrung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Frühling als geöffnetes Buffet
Das Bild steht für Austrieb vergrößert das Angebot. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Sommer als grüner Überfluss
Das Bild steht für reiche Vegetation bietet Auswahl. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Dürre als leerer Vorratsschrank
Das Bild steht für Wassermangel vermindert Pflanzenangebot. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Schneedecke als weißes Tischtuch
Das Bild steht für Nahrung wird verdeckt. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Waldrand als gedeckter Saum
Das Bild steht für Übergangszone bietet vielfältige Nahrung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Äsungsfläche als Gasthaus
Das Bild steht für konzentriertes Nahrungsangebot. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Kirrung als Einladung
Das Bild steht für Futter lenkt Wild zu einem Ort. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Ruhezone als Wohnzimmer
Das Bild steht für ungestörter Aufenthaltsbereich. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wildwechsel als Straße
Das Bild steht für regelmäßig genutzter Tierpfad. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Rudel als wandernde Ernteschar
Das Bild steht für mehrere Tiere nutzen eine Fläche gemeinsam. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als selektiver Fraß als Speisekarte
Das Bild steht für Tiere wählen bevorzugte Pflanzen. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Pansen als Gärkammer
Das Bild steht für mikrobielle Verdauung faserreicher Nahrung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wiederkäuen als zweite Lektüre
Das Bild steht für Nahrung wird erneut bearbeitet. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Baumartenmischung als Orchester
Das Bild steht für verschiedene Arten bilden ein System. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Entmischung als verstummtes Instrument
Das Bild steht für selektiver Fraß entfernt einzelne Arten. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Biodiversität als Mosaik
Das Bild steht für viele Formen bilden ein Ganzes. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Verbissdruck als dauernder Radiergummi
Das Bild steht für neues Wachstum wird wiederholt entfernt. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Regeneration als grüne Antwort
Das Bild steht für Pflanzen wachsen nach Fraß erneut. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Resilienz als federnder Zweig
Das Bild steht für System kehrt nach Belastung zurück. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Tragfähigkeit als Tischgröße
Das Bild steht für Lebensraum kann nur eine begrenzte Zahl ernähren. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Übernutzung als leer gegessene Zukunft
Das Bild steht für gegenwärtiger Fraß mindert künftiges Angebot. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Prädator als unsichtbarer Hirte
Das Bild steht für Beutegreifer beeinflusst Bewegung und Dichte. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Mensch als Schiedsrichter
Das Bild steht für Management entscheidet zwischen Interessen. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Jagdplan als Stellrad
Das Bild steht für Abschuss beeinflusst Bestandsgröße. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Monitoring als Taschenlampe
Das Bild steht für Daten machen verborgene Prozesse sichtbar. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Fotofalle als stiller Zeuge
Das Bild steht für Kamera dokumentiert Tieraktivität. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Fraßspur als Satzzeichen
Das Bild steht für kleines Zeichen verändert die Lesart der Fläche. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Verbissschaden als Rechnung
Das Bild steht für ökologische Wirkung erhält wirtschaftlichen Wert. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Wald-Wild-Konflikt als Waage
Das Bild steht für verschiedene Ziele müssen ausbalanciert werden. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Kooperation als gemeinsamer Zaun
Das Bild steht für Beteiligte schützen ein geteiltes Ziel. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Jägersprache als altes Werkzeug
Das Bild steht für Fachwörter bewahren genaue Beobachtung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als abäsen als sprachliche Lupe
Das Bild steht für ein allgemeines Fressen wird fachlich präzisiert. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als abästen als falscher Zwilling
Das Bild steht für ähnliche Lautung verdeckt andere Bedeutung. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Äsung als grüner Vorrat
Das Bild steht für Pflanzen stehen als Nahrung bereit. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Kahlfläche als leere Seite
Das Bild steht für Vegetation muss neu beginnen. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

„Abäsen“ als Austrieb als neuer Satz
Das Bild steht für Pflanze setzt Wachstum nach Verlust fort. Es macht Nahrung, Fraß, Pflanzenschaden, Regeneration oder Management anschaulich.

Allegorien

Der Wald und die hungrige Schere
Der Wald wunderte sich über abgeschnittene Triebe, doch keine Schere lag am Boden. Das Reh hob den Äser und zeigte, dass Fressen ebenfalls formen kann.
Die Allegorie behandelt Fraßwirkung.

Die Knospe und der Winter
Die Knospe wollte im Frühling ein Blatt werden. Der Winter machte sie zum knappen Brot des Rehs.
Die Allegorie behandelt jahreszeitliche Nahrung.

Der Leittrieb
Er zeigte nach oben und trug die Zukunft des Baums. Nach dem Abäsen mussten zwei Seitentriebe entscheiden, wer seine Aufgabe übernimmt.
Die Allegorie behandelt Wuchsveränderung.

Die Weiserfläche
Innerhalb des Zauns wuchsen Pflanzen, außerhalb fehlten sie. Der Zaun sprach kein Urteil, sondern zeigte einen Unterschied.
Die Allegorie behandelt Monitoring.

Der Förster und der Jäger
Der Förster zählte abgeäste Triebe, der Jäger beobachtete hungriges Wild. Erst gemeinsam sahen sie Wald und Tier zugleich.
Die Allegorie behandelt Kooperation.

Das Reh vor Gericht
Man beschuldigte es des Waldschadens. Das Reh fragte nach Lebensraum, Störung, Wilddichte und Nahrungsangebot.
Die Allegorie behandelt mehrfache Ursachen.

Der leere Garten
Am Abend stand jedes Blatt. Am Morgen war das Beet abgeäst, und die Nacht hatte nur feine Trittsiegel hinterlassen.
Die Allegorie behandelt verborgener Fraß.

Der Zaun und der Wechsel
Der Zaun schützte die Pflanzen, durchschnitt aber einen alten Wildwechsel. Ein Durchlass suchte den Ausgleich.
Die Allegorie behandelt Schutz und Durchlässigkeit.

Die Dürre
Sie nahm den Kräutern Wasser und dem Wild Auswahl. Was sonst verschmäht wurde, wurde nun abgeäst.
Die Allegorie behandelt Nahrungsmangel.

Der Schnee
Er deckte das Gras zu und ließ nur Knospen über seiner Decke. Das Wild las den Winter von den Zweigen.
Die Allegorie behandelt Winteräsung.

Die Äsungsfläche
Sie lockte das Wild mit Klee, doch die Ruhe fehlte. Die Tiere kamen erst, als die Menschen ihre Wege verlegten.
Die Allegorie behandelt Nahrung und Störung.

Die Baumarten
Die schmackhafte Art wurde immer wieder abgeäst, die weniger beliebte blieb. Nach Jahren nannte man das Ergebnis Entmischung.
Die Allegorie behandelt Selektionswirkung.

Der Prädator
Er fraß nicht an den Knospen, doch seine Anwesenheit veränderte, wo und wie lange das Wild äste.
Die Allegorie behandelt trophische Wirkung.

Die Wilddichte
Sie hielt sich für eine Zahl. Im Wald wurde sie zu fehlenden Trieben, im Feld zu Ertragsverlust und im Jagdplan zu einer Entscheidung.
Die Allegorie behandelt Messung und Wirkung.

Der Gartenzaun
Er hielt das Reh fern, aber nicht den Hasen. Der Schutz lernte, dass jede Art andere Wege findet.
Die Allegorie behandelt artspezifischer Schutz.

Die Pflanze
Nach einmaligem Abäsen trieb sie erneut. Nach dem fünften Mal blieb ihr nur ein niedriger Wuchs.
Die Allegorie behandelt Wiederholungswirkung.

Der Waldrand
Er bot Deckung und Nahrung zugleich. Deshalb war sein grüner Saum am Morgen besonders stark abgeäst.
Die Allegorie behandelt Habitatwahl.

Die Verbissinventur
Sie zählte keine Schuldigen, sondern Knospen, Arten und Höhen. Aus Beobachtung wurde eine Grundlage für Entscheidungen.
Die Allegorie behandelt Datenorientierung.

Die Kirrung
Sie versprach Lenkung, zog aber mehr Gäste an als erwartet. Das Management lernte, dass Futter Verhalten verändert.
Die Allegorie behandelt Nebenfolgen.

Die Offenfläche
Gehölze wollten sie schließen, Pflanzenfresser hielten sie offen. Der Naturschutz nannte denselben Fraß an einem Ort Schaden und am anderen Pflege.
Die Allegorie behandelt Kontextabhängigkeit.

Die Sprache der Jäger
Sie gab dem Fressen einen besonderen Namen und unterschied Äsen, Brechen und Schälen. Die Alltagssprache fragte nach Übersetzung.
Die Allegorie behandelt Fachwortschatz.

Der falsche Ast
Ein Schreiber setzte ein t in abäsen und ließ plötzlich Menschen Äste schneiden. Das Wörterbuch nahm das t wieder weg.
Die Allegorie behandelt Orthografische Abgrenzung.

Die Knospenrechnung
Der Landwirt rechnete verlorenen Ertrag, das Reh rechnete keine Zahlen. Beide lebten von derselben Pflanze.
Die Allegorie behandelt ökonomische Perspektiven.

Die Tragfähigkeit
Sie war kein fester Zaun, sondern wanderte mit Winter, Dürre, Störung und Pflanzenwachstum.
Die Allegorie behandelt dynamische Kapazität.

Die Regeneration
Sie kam nach dem Fraß leise zurück. Wo sie genügend Zeit erhielt, schloss sie die Lücke.
Die Allegorie behandelt Erholung.

Das Mosaik
Einige Flächen wurden stark, andere kaum abgeäst. Aus der Ungleichheit entstanden verschiedene Höhen und Lebensräume.
Die Allegorie behandelt Strukturvielfalt.

Die Wuchshülle
Sie schützte einen Baum vor dem Äser, sammelte aber Hitze und veränderte Licht. Schutz verlangte Pflege.
Die Allegorie behandelt Nebenwirkungen von Maßnahmen.

Das Monitoring
Es widersprach sowohl der Verharmlosung als auch der Übertreibung. Es zeigte, was tatsächlich abgeäst war.
Die Allegorie behandelt Sachlichkeit.

Der Waldumbau
Er pflanzte seltene Baumarten, die dem Wild besonders schmeckten. Ohne Schutz wurde sein Zukunftsplan zum Abendessen.
Die Allegorie behandelt Planung und Schutz.

Das Wort abäsen
Es blieb in der Jägersprache, weil es in einem kurzen Verb Tier, Nahrung, Entfernung und Ergebnis verbindet.
Die Allegorie behandelt sprachliche Präzision.

Tropen im übertragenen Sinn

Metonymie: der Äser
Das fressende Wild.

Metonymie: der Wald
Forstwirtschaft und Waldökosystem.

Metonymie: das Feld
Landwirtschaft.

Metonymie: der Zaun
Pflanzenschutz.

Metonymie: die Jagd
Wildmanagement.

Metonymie: die Knospe
Künftiges Pflanzenwachstum.

Metonymie: die Verbissaufnahme
Forstliche Datenerhebung.

Metonymie: der Abschussplan
Bestandsregulierung.

Synekdoche: ein Trieb
Eine ganze Jungpflanze.

Synekdoche: eine Knospe
Die künftige Baumgeneration.

Synekdoche: ein Reh
Eine Wildpopulation.

Synekdoche: ein Zaunfeld
Eine gesamte Schutzmaßnahme.

Synekdoche: eine Fraßspur
Die Nutzung eines Lebensraums.

Synekdoche: ein Baum
Einen Waldbestand.

Synekdoche: ein Beet
Einen landwirtschaftlichen Schaden.

Synekdoche: ein Äser
Die gesamte Nahrungsaufnahme.

Personifikation: der Wald klagt
Vegetation erhält eine Stimme.

Personifikation: die Knospe wartet
Künftiges Wachstum wird vermenschlicht.

Personifikation: der Zaun schützt
Eine Barriere handelt.

Personifikation: die Dürre serviert Mangel
Witterung wird zur Gastgeberin.

Personifikation: der Schnee versteckt Nahrung
Schnee erhält Absicht.

Personifikation: die Fläche erinnert sich
Fraßspuren werden Gedächtnis.

Personifikation: die Statistik warnt
Daten erhalten Stimme.

Personifikation: die Regeneration antwortet
Nachwachsen wird zur Reaktion.

Symbol: abgebissene Knospe
Verbiss.

Symbol: leerer Zweig
Nahrungsentnahme.

Symbol: Weiserzaun
Sichtbarer Wildeinfluss.

Symbol: Wildwechsel
Regelmäßige Raumnutzung.

Symbol: Wuchshülle
Individueller Schutz.

Symbol: Kahlstelle
Starker Fraß.

Symbol: grüner Austrieb
Regeneration.

Symbol: Mosaikfläche
Strukturierende Beweidung.

Hyperbel: alles ratzekahl abäsen
Vollständiges Ergebnis wird maximal betont.

Hyperbel: keine Knospe übrig lassen
Fraß wird absolut dargestellt.

Hyperbel: den ganzen Wald leer fressen
Lokaler Einfluss wird übersteigert.

Hyperbel: eine Armee von Rehen
Wilddichte wird dramatisiert.

Hyperbel: jede Pflanze verschlingen
Selektivität wird geleugnet.

Hyperbel: über Nacht eine Wüste schaffen
Vegetationsverlust wird zugespitzt.

Hyperbel: den Wald auffressen
Fraßschaden wird personifiziert und totalisiert.

Hyperbel: unendlicher Wilddruck
Anhaltende Belastung wird grenzenlos dargestellt.

Litotes: nicht wenig abgeäst
Starker Fraß wird indirekt benannt.

Litotes: kein unberührter Trieb
Nahezu vollständiger Verbiss wird ausgedrückt.

Litotes: nicht gerade üppig bewachsen
Vegetationsverlust wird abgeschwächt.

Litotes: kein kleiner Wildschaden
Wirtschaftliche Bedeutung wird indirekt verstärkt.

Litotes: nicht ganz ohne Äsungsdruck
Fraßeinfluss wird vorsichtig formuliert.

Litotes: kaum ungenutzt
Starke Nutzung wird indirekt benannt.

Litotes: nicht besonders verbissfest
Empfindlichkeit wird zurückhaltend benannt.

Litotes: keine geringe Regeneration
Starkes Nachwachsen wird indirekt ausgedrückt.

Ironie: Das Reh hat den Garten fachgerecht zurückgeschnitten
Fraß wird als Gärtnerarbeit dargestellt.

Ironie: Die Knospen waren offenbar als Selbstbedienungsbuffet gedacht
Fehlender Schutz wird verspottet.

Ironie: Der Zaun war für besonders höfliches Wild gebaut
Unwirksamer Schutz wird ironisiert.

Ironie: Der Waldumbau schmeckte ausgezeichnet
Schmackhafte Pflanzung und fehlender Schutz werden kritisiert.

Ironie: Die Verbissinventur fand überraschend Verbiss im Wildlebensraum
Vorschnelle Dramatisierung wird relativiert.

Ironie: Der leere Acker hat nun freie Sicht
Ertragsverlust wird sarkastisch umgedeutet.

Ironie: Die Dürre erweiterte die Speisekarte um Rinde
Nahrungsmangel wird ironisch formuliert.

Ironie: Abästen ohne t ist offenbar schwerer als gedacht
Orthografische Verwechslung wird verspottet.

Euphemismus: vegetative Nutzung
Starker Fraß klingt neutral.

Euphemismus: leichter Wildeinfluss
Verbiss kann verharmlost werden.

Euphemismus: natürliche Formung
Wirtschaftlicher Schaden kann beschönigt werden.

Euphemismus: Nahrungskonkurrenz
Ertragsverlust klingt systemisch.

Euphemismus: Bestandsanpassung
Absterben kann verharmlost werden.

Euphemismus: waldbauliche Herausforderung
Massiver Verbiss klingt moderat.

Euphemismus: selektive Pflege
Abäsen wird als gezielte Gärtnerei umgedeutet.

Euphemismus: temporäre Reduktion
Bleibende Schädigung kann verschleiert werden.

Dysphemismus: Waldvernichter
Wild wird pauschal zum Feind erklärt.

Dysphemismus: grüne Plage
Tierpopulation wird abgewertet.

Dysphemismus: Fressmaschine
Tier wird auf Nahrungsaufnahme reduziert.

Dysphemismus: Knospenräuber
Fraß wird kriminalisiert.

Dysphemismus: Wildinvasion
Hohe Dichte wird dramatisiert.

Dysphemismus: Verbisshölle
Schaden wird maximal emotionalisiert.

Dysphemismus: Pflanzenmassaker
Fraß wird als Gewaltverbrechen beschrieben.

Dysphemismus: Schädlingswild
Wild wird entwertend kategorisiert.

Paradox: schädliche Landschaftspflege
Derselbe Fraß kann strukturieren und schädigen.

Paradox: natürlicher Wirtschaftsschaden
Ökologischer Prozess und ökonomischer Verlust treffen zusammen.

Paradox: geschützter Hunger
Wildschutz und Nahrungsknappheit kollidieren.

Paradox: gefütterte Übernutzung
Zusätzliches Futter kann Dichte und Einfluss erhöhen.

Paradox: offener Schutzzaun
Barriere und Durchlässigkeit werden verbunden.

Paradox: regulierter Naturprozess
Menschliche Steuerung greift in Natürlichkeit ein.

Paradox: produktiver Verbiss
Fraß kann Verzweigung fördern und dennoch schädigen.

Paradox: unsichtbarer Kahlfraß
Nächtlicher Vorgang wird erst am Ergebnis sichtbar.

Oxymoron: sanfter Kahlfraß
Milde und vollständige Reduktion widersprechen sich.

Oxymoron: reiche Nahrungsknappheit
Angebot und Mangel kollidieren.

Oxymoron: geschützte Offenheit
Barriere und Zugänglichkeit werden verbunden.

Oxymoron: stille Fresslawine
Ruhe und überwältigende Wirkung treffen zusammen.

Oxymoron: natürlicher Kunstwald
Naturprozess und künstliche Anlage kollidieren.

Oxymoron: harmonischer Wald-Wild-Konflikt
Ausgleich und Konflikt werden gekoppelt.

Oxymoron: dauerhafte Regeneration
Ständiges Nachwachsen und bleibende Stabilität treffen zusammen.

Oxymoron: ungefressenes Abäsen
Vorgang und Negation widersprechen sich.

Katachrese: der Äser schneidet den Zukunftsfaden
Fressen, Schneiden und Schicksal werden vermischt.

Katachrese: die Wilddichte dreht am grünen Lautstärkeregler
Zahl, Klang und Vegetation werden verbunden.

Katachrese: der Wald trägt eine Verbissnarbe
Pflanzensystem erhält Haut.

Katachrese: die Knospenrechnung wächst
Zahl und Pflanze werden vermischt.

Katachrese: der Zaun füttert den Konflikt
Schutzmaßnahme wird zur Nahrung.

Katachrese: die Dürre mäht mit dem Äser
Witterung, Werkzeug und Tier werden verbunden.

Katachrese: der Abschussplan pflanzt Zukunft
Jagdplanung wird zum Waldbau.

Katachrese: das Monitoring beleuchtet den Hunger
Messung wird zum Licht.

Metalepsis: von Fraß zu Schuld
Natürlicher Vorgang wird moralisiert.

Metalepsis: von Wilddichte zu Waldzustand
Eine Ursache ersetzt ein komplexes Wirkungsgefüge.

Metalepsis: von einer Knospe zum ganzen Wald
Einzelfund wird verallgemeinert.

Metalepsis: von Schutz zu Lösung
Eine Maßnahme gilt vorschnell als vollständige Antwort.

Metalepsis: von Äsung zu Population
Nahrungsangebot wird unmittelbar mit Tierzahl gleichgesetzt.

Metalepsis: von Schaden zu Überbestand
Wirkung wird ohne weitere Prüfung einer einzigen Ursache zugeschrieben.

Metalepsis: von Jagdstrecke zu Bestand
Erlegte Zahl wird mit Populationsgröße verwechselt.

Metalepsis: von Beobachtung zu Gewissheit
Ein Eindruck ersetzt systematische Daten.

Chiffre: abgebissener Leittrieb
Wald-Wild-Konflikt.

Chiffre: grüner Zaun
Geschützte Verjüngung.

Chiffre: leeres Beet
Nächtlicher Wildschaden.

Chiffre: Trittsiegel
Anwesenheit von Wild.

Chiffre: Knospenrest
Selektiver Fraß.

Chiffre: Weiserfläche
Vergleichende Evidenz.

Chiffre: Wuchshülle
Technischer Pflanzenschutz.

Chiffre: Wildwechsel
Ökologische Verbindung.

Sprichwörter

Wo nichts wächst, kann nichts gefressen werden.
Nahrungsangebot begrenzt das Abäsen.

Was der eine sät, kann der andere ernten.
Wild nutzt mitunter menschlich angelegte Kulturen.

Viele kleine Bissen machen ein Beet leer.
Wiederholtes Äsen kann große Wirkung entfalten.

Steter Tropfen höhlt den Stein.
Wiederholter Fraß kann Pflanzen dauerhaft verändern.

Kleine Ursache, große Wirkung.
Eine abgeäste Terminalknospe kann den ganzen Wuchs beeinflussen.

Der Appetit kommt beim Essen.
Eine attraktive Äsungsfläche kann länger genutzt werden.

Hunger ist der beste Koch.
Bei Nahrungsmangel werden sonst gemiedene Pflanzen aufgenommen.

Not kennt kein Gebot.
Knappheit erweitert das Nahrungsspektrum, rechtfertigt aber keine vereinfachte Tiermoral.

Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
Arten nutzen Nahrung mit unterschiedlichen Körpern und Strategien.

Andere Länder, andere Sitten.
Äsungsverhalten und Vegetation unterscheiden sich regional.

Andere Zeiten, andere Sitten.
Jagdliche Fachbegriffe und Managementziele verändern sich.

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Einzelfunde dürfen den Gesamtzustand nicht verdecken.

Man soll ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen.
Eine einzelne Fraßspur beweist noch keinen flächigen Schaden.

Der Schein trügt.
Eine grüne Fläche kann stark selektiv abgeäst sein.

Nicht alles, was glänzt, ist Gold.
Eine üppig wirkende Vegetation kann ökologisch verarmt sein.

Keine Regel ohne Ausnahme.
Nicht jede Wildart äst auf dieselbe Weise.

Ausnahmen bestätigen die Regel.
Fachsprache braucht dennoch genaue artspezifische Einordnung.

Die Dosis macht das Gift.
Fraß kann natürlich oder bei hoher Intensität schädlich sein.

Zu viel des Guten ist auch zu viel.
Auch ökologisch nützliche Beweidung kann in Übernutzung umschlagen.

Was zu viel ist, ist zu viel.
Tragfähigkeit setzt dem Äsungsdruck Grenzen.

Die Mischung macht’s.
Vielfältige Lebensräume verteilen Nahrung und Fraß.

Viele Wege führen nach Rom.
Schutz, Lebensraumgestaltung und Bestandsregulierung können kombiniert werden.

Viele Köche verderben den Brei.
Unkoordiniertes Management kann widersprüchliche Wirkungen erzeugen.

Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende.
Kooperation erleichtert Monitoring und Schutz.

Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Gemeinsam getragene Wildschäden sind leichter zu bearbeiten.

Vorbeugen ist besser als heilen.
Früher Schutz kann Ausfall und Nachpflanzung vermeiden.

Ein Zaun ist nur so stark wie seine schwächste Stelle.
Kleine Lücken können den gesamten Schutz unwirksam machen.

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Wiederholter Verbiss kann die Regenerationsfähigkeit überschreiten.

Nach Regen folgt Sonnenschein.
Pflanzen können sich nach Fraß und günstiger Witterung erholen.

Alles hat seine Zeit.
Äsungsangebot und Fraßwirkung verändern sich im Jahreslauf.

Ein jegliches hat seine Zeit.
Austrieb, Äsen, Ruhe und Regeneration folgen saisonalen Rhythmen.

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Managemententscheidungen wirken auf Wildverhalten und Vegetation zurück.

Wie man sich bettet, so liegt man.
Lebensraumgestaltung beeinflusst die räumliche Verteilung des Fraßes.

Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
Fraßspuren sind Hinweise, verlangen aber systematische Prüfung.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Eindrücke sollen durch Monitoring überprüft werden.

Wer misst, misst Mist.
Messungen brauchen gute Methoden und Interpretation.

Man soll die Rechnung nicht ohne den Wirt machen.
Management muss Wildbedürfnisse und Lebensraumkapazität berücksichtigen.

Man kann nicht den Bock zum Gärtner machen.
Die Redensart nutzt Tierfraß als Bild für einen Interessenkonflikt.

Den Bock zum Gärtner machen.
Wer dem Nutznießer die Kontrolle überlässt, kann ein gewünschtes Ergebnis gefährden.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Nahrung und Deckung liegen oft in räumlicher Nähe.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne.
Jede Nutzung hat Nebenwirkungen; diese dürfen nicht pauschal verharmlost werden.

Was weg ist, ist weg.
Eine abgeäste Knospe kann nicht in derselben Saison zurückkehren.

Totgesagte leben länger.
Viele Pflanzen treiben nach Fraß erneut aus.

Unkraut vergeht nicht.
Widerstandsfähige Pflanzen überstehen wiederholten Fraß besser.

Der Klügere gibt nach.
Pflanzen können durch Verzweigung auf verlorene Triebe reagieren.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Früh erreichbare oder früh austreibende Pflanzen werden zuerst genutzt.

Was lange währt, wird endlich gut.
Waldverjüngung und Interessenausgleich brauchen Zeit.

Eile mit Weile.
Management soll auf Daten reagieren, ohne vorschnell zu vereinfachen.

Gut Ding will Weile haben.
Regeneration und Waldentwicklung sind langfristige Prozesse.

Kleine Bisse schreiben große Waldgeschichte.
Redaktionelle Spruchform: Wiederholter selektiver Fraß verändert Bestände.

Wo der Äser wählt, verändert sich der Wald.
Redaktionelle Spruchform: Nahrungspräferenzen formen Baumartenmischungen.

Ein leerer Trieb erzählt von einem vollen Magen.
Redaktionelle Spruchform: Fraßspur und Nahrungsaufnahme gehören zusammen.

Nicht jeder Biss ist ein Schaden.
Redaktionelle Spruchform: Bewertung hängt vom Ziel und vom Ausmaß ab.

Nicht jeder Schaden ist nur ein Biss.
Redaktionelle Spruchform: Dichte, Lebensraum und Management wirken zusammen.

Der Zaun zeigt, was ohne Äser wächst.
Redaktionelle Spruchform: Vergleichsflächen machen Einfluss sichtbar.

Redensarten

Etwas ratzekahl fressen
Eine Pflanze oder Fläche nahezu vollständig abfressen.

Alles kahl fressen
Nahezu alle erreichbaren Pflanzenteile aufnehmen.

Kein Blatt übrig lassen
Eine Pflanze vollständig entlauben.

Bis auf den Stumpf abfressen
Pflanzen sehr weit zurückfressen.

Ein Beet leer fressen
Eine Gartenfläche vollständig nutzen.

Sich über die Knospen hermachen
Knospen gierig oder intensiv fressen.

Über eine Kultur herfallen
Eine Fläche in kurzer Zeit stark nutzen.

Sich den Bauch vollschlagen
Umgangssprachlich sehr viel fressen.

Sich satt fressen
So lange fressen, bis Sättigung erreicht ist.

Den Hunger stillen
Nahrung aufnehmen und Hunger beenden.

Auf Nahrungssuche gehen
Aktiv nach Nahrung suchen.

Etwas zum Fressen gern haben
Etwas sehr mögen; wörtlich oder übertragen.

Ein gefundenes Fressen sein
Eine günstige Gelegenheit oder leicht erreichbare Nahrung darstellen.

Wie vom Erdboden verschluckt sein
Pflanzenteile sind nach nächtlichem Fraß scheinbar verschwunden.

Über Nacht verschwinden
Ein Fraßereignis wird erst am Morgen sichtbar.

Den Tisch abräumen
Bildlich das Nahrungsangebot vollständig nutzen.

Am gedeckten Tisch sitzen
Ein reiches Nahrungsangebot vorfinden.

Aus dem Vollen schöpfen
Zwischen vielen Nahrungspflanzen wählen können.

Den Gürtel enger schnallen
Mit knapper Nahrung auskommen.

An die Substanz gehen
Nicht nur Überschuss, sondern tragende Pflanzenteile schädigen.

Die Wurzel des Übels suchen
Ursachen jenseits einzelner Fraßspuren untersuchen.

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen
Einzelbeobachtungen verdecken das System.

Auf dem Holzweg sein
Eine Ursache oder Lösung falsch einschätzen.

Den Bock zum Gärtner machen
Einem Nutznießer die Kontrolle überlassen.

Den Wald auffressen
Polemisch einen starken Wildeinfluss beschreiben.

Ein Dorn im Auge sein
Eine Wildart oder ein Schaden wird als störend empfunden.

Jemandem ins Gehege kommen
Interessen oder Lebensräume überschneiden sich.

Sich ins Gehege kommen
Forst, Jagd, Landwirtschaft und Naturschutz geraten in Konflikt.

Das Feld räumen
Eine Fläche verlassen oder eine Position aufgeben.

Freie Bahn haben
Ohne Hindernis eine Fläche erreichen.

Durch den Zaun schlüpfen
Eine Schutzlücke nutzen.

Eine Lücke im Zaun finden
Schutzmaßnahme an einer Schwachstelle überwinden.

Die Nase in den Wind halten
Gerüche und Gefahren wahrnehmen.

Witterung aufnehmen
Jagdsprachlich Geruch wahrnehmen.

Auf den Wechsel kommen
Einen regelmäßig genutzten Wildpfad erreichen.

Seine Fährte hinterlassen
Spuren der Anwesenheit erzeugen.

Spuren lesen
Aus Zeichen auf Tiere und Verhalten schließen.

Die Zeichen stehen auf Verbiss
Mehrere Hinweise deuten auf starken Fraß.

Ein Auge auf etwas haben
Eine Fläche regelmäßig beobachten.

Etwas im Blick behalten
Entwicklung fortlaufend kontrollieren.

Den Bestand unter die Lupe nehmen
Vegetation genau untersuchen.

Zahlen auf den Tisch legen
Daten offen darstellen.

Äpfel mit Birnen vergleichen
Unterschiedliche Flächen oder Methoden unangemessen vergleichen.

Über einen Kamm scheren
Verschiedene Wildarten oder Lebensräume gleich behandeln.

Mit zweierlei Maß messen
Ähnliche Wirkungen unterschiedlich bewerten.

Die Kirche im Dorf lassen
Schäden weder dramatisieren noch verharmlosen.

Aus einer Mücke einen Elefanten machen
Einzelnen Fraßfund übertreiben.

Das Kind mit dem Bade ausschütten
Bei Schutz oder Regulierung ökologische Funktionen mit beseitigen.

Mit Kanonen auf Spatzen schießen
Eine unverhältnismäßige Maßnahme einsetzen.

Eine Nadel im Heuhaufen suchen
Einzelne Fraßursachen in komplexen Daten finden.

Den Nagel auf den Kopf treffen
Eine Ursache oder Maßnahme präzise bestimmen.

Ross und Reiter nennen
Verantwortlichkeiten und Einflussfaktoren konkret benennen.

Das Kind beim Namen nennen
Abäsen, Verbiss oder Schälen genau unterscheiden.

Klar Schiff machen
Schutz- und Managementziele ordnen.

Eine Linie ziehen
Grenzwerte oder Ziele festlegen.

Die Grenze überschreiten
Fraßdruck übersteigt Tragfähigkeit oder Zielwert.

Das Gleichgewicht halten
Wildbestand und Lebensraum in einem tragfähigen Verhältnis halten.

Die Waage austarieren
Unterschiedliche Interessen ausgleichen.

An einem Strang ziehen
Jagd, Forst und Landwirtschaft arbeiten zusammen.

Gemeinsame Sache machen
Beteiligte stimmen Maßnahmen ab.

Sich an einen Tisch setzen
Konfliktparteien beraten gemeinsam.

Die Fronten verhärten sich
Positionen im Wald-Wild-Konflikt werden unnachgiebig.

Öl ins Feuer gießen
Einen Konflikt durch Polemik verschärfen.

Den Ball flach halten
Sachlich und verhältnismäßig bleiben.

Einen langen Atem brauchen
Waldentwicklung und Management benötigen Zeit.

Die Flinte ins Korn werfen
Ein Vorhaben aufgeben; die Redensart stammt aus dem Jagd- und Militärbild.

Etwas ins Visier nehmen
Ein Problem gezielt untersuchen.

Zur Strecke bringen
Jagdsprachlich Wild erlegen; übertragen ein Ziel erreichen.

Durch die Lappen gehen
Eine Gelegenheit oder ein Tier entkommt.

Auf der Pirsch sein
Gezielt suchen oder beobachten.

Auf leisen Sohlen kommen
Unauffällig einen Ort erreichen.

Den Braten riechen
Eine Gefahr oder Absicht früh erkennen.

Lunte riechen
Eine drohende Gefahr bemerken.

Das Revier abstecken
Einen Zuständigkeits- oder Lebensbereich markieren.

Sein Revier verteidigen
Einen Bereich gegen andere schützen.

Im Dickicht stecken
In einer unübersichtlichen Lage sein.

Licht ins Dunkel bringen
Durch Monitoring Klarheit schaffen.

Die Spreu vom Weizen trennen
Relevante von irrelevanten Daten unterscheiden.

Auf fruchtbaren Boden fallen
Eine Maßnahme oder Idee findet gute Voraussetzungen.

Im Keim ersticken
Entwicklung sehr früh verhindern; beim Abäsen kann dies wörtlich anklingen.

Wurzeln schlagen
Sich dauerhaft etablieren.

Neue Triebe bilden
Sich nach einem Verlust regenerieren.

Wieder auf die Beine kommen
Sich nach Schädigung erholen.

Gras über etwas wachsen lassen
Eine Sache mit der Zeit vergessen; Vegetation verdeckt Spuren.

Kein Gras wachsen lassen
Etwas vollständig unterdrücken; als Bild für Kahlfraß geeignet.

Ins Kraut schießen
Schnell und ungeordnet wachsen.

Blühen und gedeihen
Sich gut entwickeln.

Die Früchte ernten
Ergebnis einer Entwicklung erhalten.

Jemandem die Ernte wegfressen
Kulturpflanzen vor der Ernte nutzen.

Auf Kosten anderer satt werden
Fraß wird moralisch übertragen; bei Tieren nur bildlich.

Den Bestand kurzhalten
Vegetation durch wiederholtes Fressen niedrig halten.

Die Landschaft offen halten
Gehölzaufwuchs durch Beweidung begrenzen.

Eine Fläche unter Druck setzen
Starke Nutzung auf einen Bereich konzentrieren.

Den Druck herausnehmen
Wilddichte, Störung oder Nutzung verringern.

Die Schraube drehen
Eine Managementgröße verändern.

Nachjustieren
Maßnahmen anhand neuer Daten anpassen.

Auf Sicht fahren
Ohne langfristige Planung reagieren.

Den Überblick behalten
Mehrere Einflussfaktoren zugleich berücksichtigen.

Deutsche gemeinfreie Zitate

„Wie herrlich leuchtet mir die Natur!“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Mailied.
Die Zeile richtet den Blick auf lebendige Vegetation, deren Wachstum durch Äsen verändert wird.

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust I.
Wald- und Wildfragen müssen an der wirklichen Vegetation geprüft werden.

„Alles ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten!“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust II.
Wasserverfügbarkeit bestimmt Pflanzenwachstum und Äsungsangebot.

„Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen und haben sich, eh man es denkt, gefunden.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Natur und Kunst.
Wildmanagement verbindet natürliche Prozesse und menschliche Gestaltung.

„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Natur und Kunst.
Management braucht Maß statt pauschaler Maximierung.

„Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust II.
Abgeäste und nachwachsende Vegetation macht Wandel sichtbar.

„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit.“
Urheber: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell.
Wald, Klima und Managementziele verändern sich.

„Von der Stirne heiß rinnen muß der Schweiß.“
Urheber: Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke.
Schutz und Wiederbewaldung können arbeitsintensiv sein.

„Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar.“
Urheber: Friedrich Schiller, Der Jüngling am Bache.
Lebensraumqualität ist nicht nur eine Frage der Fläche.

„Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei.“
Urheber: Friedrich Schiller, Die Worte des Glaubens.
Menschen tragen Verantwortung für selbst gesetzte Wild- und Waldziele.

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“
Urheber: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell.
Lebensräume und Nutzungsinteressen stehen in Wechselwirkung.

„Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“
Urheber: Johann Wolfgang von Goethe, Faust I.
Wald muss durch Pflege und Schutz für kommende Generationen erhalten werden.

„Ein jegliches hat seine Zeit.“
Urheber: Prediger Salomo 3,1; deutsche Bibeltradition.
Austrieb, Äsen und Regeneration folgen Jahreszeiten.

„Alles hat seine Stunde.“
Urheber: Prediger Salomo 3; deutsche Bibeltradition.
Ökologische Vorgänge besitzen Rhythmen.

„Der Mensch sieht, was vor Augen ist.“
Urheber: Erstes Buch Samuel 16,7; deutsche Bibeltradition.
Sichtbare Fraßspuren sind nur ein Teil des Systems.

„Prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“
Urheber: Erster Thessalonicherbrief 5,21; deutsche Bibeltradition.
Maßnahmen sollen anhand von Daten geprüft werden.

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Urheber: Matthäusevangelium 7,16; deutsche Bibeltradition.
Wirkungen von Management werden an Ergebnissen sichtbar.

„Was der Mensch sät, das wird er ernten.“
Urheber: Galaterbrief 6,7; deutsche Bibeltradition.
Kulturpflanzen verbinden menschliche Arbeit und Wildnutzung.

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“
Urheber: Friedrich Hölderlin, Patmos.
Regeneration und Anpassung können nach Schädigung einsetzen.

„Voll Verdienst, doch dichterisch, wohnet der Mensch auf dieser Erde.“
Urheber: Friedrich Hölderlin.
Der Mensch nutzt und deutet Lebensräume zugleich.

„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“
Urheber: Heinrich Heine.
Auch ein einzelner Baum trägt eine lange Entwicklungsgeschichte.

„Die Welt ist alles, was der Fall ist.“
Urheber: Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus.
Beobachtbare Fraßdaten sollen von Vermutungen getrennt werden.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Urheber: Ludwig Wittgenstein.
Fachwörter wie abäsen machen bestimmte Naturbeobachtungen sagbar.

„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Urheber: Joachim Ringelnatz.
Ökologische Prognosen bleiben mit Unsicherheit verbunden.

„Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man lässt.“
Urheber: Wilhelm Busch, Die fromme Helene.
Unterlassener Schutz oder unterlassene Anpassung kann Folgen haben.

Mundartliche oder fremdsprachige Zitate

„Natura non facit saltus.“
Urheber: lateinische naturphilosophische Traditionsformel, besonders mit Gottfried Wilhelm Leibniz verbunden.
Übersetzung: „Die Natur macht keine Sprünge.“

„Omnia mutantur, nihil interit.“
Urheber: Ovid, Metamorphosen.
Übersetzung: „Alles wandelt sich, nichts geht unter.“

„Gutta cavat lapidem.“
Urheber: lateinische Spruchtradition, nach Ovid.
Übersetzung: „Der Tropfen höhlt den Stein.“

„Ne quid nimis.“
Urheber: lateinische Fassung einer griechischen Weisheitsformel.
Übersetzung: „Nichts im Übermaß.“

„Panta rhei.“
Urheber: Heraklit zugeschriebene griechische Traditionsformel.
Übersetzung: „Alles fließt.“

„There is grandeur in this view of life.“
Urheber: Charles Darwin, On the Origin of Species.
Übersetzung: „Es liegt Größe in dieser Auffassung vom Leben.“

„Endless forms most beautiful and most wonderful have been, and are being, evolved.“
Urheber: Charles Darwin, On the Origin of Species.
Übersetzung: „Endlos viele höchst schöne und wunderbare Formen haben sich entwickelt und entwickeln sich weiter.“

„The web of our life is of a mingled yarn, good and ill together.“
Urheber: William Shakespeare, All’s Well That Ends Well.
Übersetzung: „Das Gewebe unseres Lebens besteht aus gemischtem Garn, Gutem und Schlechtem zusammen.“

„One touch of nature makes the whole world kin.“
Urheber: William Shakespeare, Troilus and Cressida.
Übersetzung: „Ein Hauch der Natur macht die ganze Welt verwandt.“

„All the world’s a stage.“
Urheber: William Shakespeare, As You Like It.
Übersetzung: „Die ganze Welt ist eine Bühne.“

„Heaven is under our feet as well as over our heads.“
Urheber: Henry David Thoreau, Walden.
Übersetzung: „Der Himmel ist ebenso unter unseren Füßen wie über unseren Köpfen.“

„Nature never did betray the heart that loved her.“
Urheber: William Wordsworth, Tintern Abbey.
Übersetzung: „Die Natur verriet niemals das Herz, das sie liebte.“

„Come forth into the light of things, let Nature be your teacher.“
Urheber: William Wordsworth, The Tables Turned.
Übersetzung: „Tritt hinaus ins Licht der Dinge; lass die Natur deine Lehrerin sein.“

„A thing of beauty is a joy for ever.“
Urheber: John Keats, Endymion.
Übersetzung: „Ein schönes Ding ist eine Freude für immer.“

„The poetry of earth is never dead.“
Urheber: John Keats, On the Grasshopper and Cricket.
Übersetzung: „Die Dichtung der Erde stirbt niemals.“

„Il faut cultiver notre jardin.“
Urheber: Voltaire, Candide.
Übersetzung: „Wir müssen unseren Garten bestellen.“

„Petit à petit, l’oiseau fait son nid.“
Urheber: französische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Nach und nach baut der Vogel sein Nest.“

„Chi va piano va sano e va lontano.“
Urheber: italienische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Wer langsam geht, geht gesund und kommt weit.“

„Tra il dire e il fare c’è di mezzo il mare.“
Urheber: italienische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Zwischen Reden und Handeln liegt das Meer.“

„No se hizo la miel para la boca del asno.“
Urheber: spanische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Der Honig wurde nicht für das Maul des Esels gemacht.“
Die alte Formel wertet Geschmäcker hierarchisch und wird nur sprachhistorisch aufgenommen.

„Poco a poco se va lejos.“
Urheber: spanische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Nach und nach kommt man weit.“

„El campo tiene ojos y el bosque tiene oídos.“
Urheber: spanische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Das Feld hat Augen und der Wald hat Ohren.“

„Many hands make light work.“
Urheber: englische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Viele Hände machen leichte Arbeit.“

„You can lead a horse to water, but you can’t make it drink.“
Urheber: englische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Man kann ein Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.“

„The grass is always greener on the other side.“
Urheber: englische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner.“

„Vele handen maken licht werk.“
Urheber: niederländische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Viele Hände machen leichte Arbeit.“

„Haastige spoed is zelden goed.“
Urheber: niederländische Sprichworttradition.
Übersetzung: „Hastige Eile ist selten gut.“

„Wat dat Reh afääst, mutt de Boom wedder wassen.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Was das Reh abäst, muss der Baum wieder wachsen lassen.“

„Een Bitt is keen Waldschaden.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Ein Biss ist noch kein Waldschaden.“

„De Tuun wiest, wat ahn Äser wassen deit.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Der Zaun zeigt, was ohne Äser wächst.“

„Wenn de Snee dat Gras bedeckt, sünd de Knospen dat Winterbrood.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Wenn der Schnee das Gras bedeckt, sind die Knospen das Winterbrot.“

„Wald un Wild mööt an een Disch passen.“
Urheber: Redaktion, niederdeutsche Mundartfassung.
Übersetzung: „Wald und Wild müssen an einen Tisch passen.“

Redaktionelle Sentenzen

Abäsen ist ein Verb der Jägersprache.
Es bezeichnet das Abfressen von Pflanzen durch äsendes Wild.

Abäsen ist trennbar.
Im Hauptsatz heißt es das Reh äst die Triebe ab.

Das Partizip lautet abgeäst.
Ge- steht zwischen Zusatz und Stamm.

Der zu-Infinitiv lautet abzuäsen.
Zu steht zwischen Zusatz und Stamm.

Das Hilfsverb lautet haben.
Es heißt das Wild hat die Fläche abgeäst.

Die Stammformen lauten äst ab, äste ab, hat abgeäst.
Das Verb wird regelmäßig konjugiert.

Abäsen kann transitiv sein.
Ein Beet oder ein Trieb steht als Akkusativobjekt.

Abäsen kann ergebnisbetont sein.
Die Fläche bleibt sichtbar abgefressen zurück.

Abäsen kann vorgangsbetont sein.
Das Tier nimmt Pflanzenteile äsend auf.

Äsen ist der Obervorgang.
Abäsen hebt Entfernung oder Ergebnis hervor.

Abfressen ist allgemeinsprachlicher.
Abäsen ist fachsprachlich enger.

Kahl fressen betont Vollständigkeit.
Abäsen kann auch partiellen Fraß bezeichnen.

Abgrasen bezieht sich besonders auf Grasflächen.
Abäsen umfasst auch Knospen, Blätter und Triebe.

Abweiden beschreibt Flächennutzung.
Abäsen kann einen einzelnen Zweig betreffen.

Verbiss ist nicht jedes Äsen.
Der Begriff betrifft besonders abgebissene Knospen und Triebe.

Schälen ist nicht Abäsen.
Schälen betrifft Baumrinde.

Brechen ist nicht Äsen.
Schwarzwild sucht Nahrung jagdsprachlich brechend.

Abästen ist nicht Abäsen.
Das eine entfernt Äste, das andere Pflanzen durch Fraß.

Der Äser ist kein Werkzeug.
Er ist jagdsprachlich das Maul bestimmter Wildarten.

Äsung ist Nahrung.
Sie bezeichnet nicht die Handlung allein.

Ein abgeäster Trieb ist eine Spur.
Er verweist auf Tier, Zeit und Nahrungsauswahl.

Eine Fraßspur ist noch kein Schadensbeweis.
Ausmaß und Ziel müssen geprüft werden.

Ein einzelner Verbissfund ist keine Inventur.
Flächenurteile brauchen Stichproben.

Eine Weiserfläche macht Unterschiede sichtbar.
Sie ersetzt aber nicht jede Ursachenanalyse.

Wilddichte ist ein Einflussfaktor.
Sie ist nicht die einzige Ursache des Fraßbildes.

Nahrungsangebot lenkt Äsungswahl.
Knappheit verändert Präferenzen.

Störung verändert Raumnutzung.
Wild kann sich auf ruhige Flächen konzentrieren.

Deckung und Nahrung wirken zusammen.
Ein attraktiver Lebensraum bietet beides.

Winter verändert Erreichbarkeit.
Schnee verdeckt niedrige Vegetation.

Dürre vermindert Pflanzenwachstum.
Dadurch steigt der Druck auf verbleibende Nahrung.

Frühling bietet nährstoffreiche Triebe.
Junge Pflanzenteile sind besonders attraktiv.

Sommer vergrößert die Auswahl.
Äsung verteilt sich auf mehr Pflanzen.

Herbst bietet Früchte und Reserven.
Nahrung dient der Vorbereitung auf den Winter.

Wiederholter Fraß ist wirksamer als einmaliger Fraß.
Regeneration braucht Zeit.

Leittriebverbiss verändert die Wuchsform.
Seitentriebe können die Führung übernehmen.

Selektiver Fraß verändert Baumartenmischungen.
Beliebte Arten werden stärker reduziert.

Verbiss kann Wachstum hemmen.
Er muss die Pflanze nicht sofort töten.

Pflanzen besitzen unterschiedliche Verbissverträglichkeit.
Art und Entwicklungsphase sind entscheidend.

Regeneration ist keine Garantie.
Dauer, Wetter und Wiederholungsdruck begrenzen sie.

Herbivorie ist ein natürlicher Prozess.
Natürlichkeit schließt wirtschaftliche Schäden nicht aus.

Fraß kann Strukturvielfalt fördern.
Ungleichmäßige Nutzung schafft unterschiedliche Vegetationshöhen.

Fraß kann Offenflächen erhalten.
Gehölzaufwuchs wird begrenzt.

Fraß kann Naturverjüngung verhindern.
Kontext und Intensität entscheiden.

Schaden ist ein Zielbegriff.
Er setzt einen gewünschten Zustand voraus.

Wirtschaftlicher Schaden ist nicht identisch mit ökologischem Schaden.
Bewertungsebenen müssen getrennt werden.

Ökologische Wirkung ist nicht immer positiv.
Übernutzung kann Vielfalt mindern.

Naturschutz und Forstwirtschaft können verschiedene Ziele haben.
Kooperation muss Unterschiede sichtbar machen.

Jagd und Waldpflege sind miteinander verbunden.
Populations- und Lebensraumentwicklung beeinflussen sich.

Bestandsregulierung ist eine mögliche Maßnahme.
Sie ersetzt Lebensraumgestaltung nicht.

Zaunbau ist eine mögliche Maßnahme.
Er kann Wege und Lebensräume zerschneiden.

Einzelschutz ist gezielt.
Er verursacht Arbeit und Materialaufwand.

Wuchshüllen schützen und verändern Mikroklima.
Schutzmaßnahmen haben Nebenwirkungen.

Vergrämung kann zeitlich begrenzt wirken.
Tiere können sich an Reize gewöhnen.

Äsungsflächen können Fraß lenken.
Sie können Wild jedoch auch konzentrieren.

Kirrungen verändern Verhalten.
Ihre rechtliche und ökologische Bewertung ist kontextabhängig.

Ruhezonen beeinflussen Aufenthaltsorte.
Weniger Störung kann Fraß räumlich verlagern.

Besucherlenkung ist Teil des Wildmanagements.
Menschen beeinflussen Tierverhalten.

Monitoring ist keine einmalige Zählung.
Trends brauchen Wiederholung.

Fotofallen zeigen Anwesenheit.
Sie messen nicht unmittelbar jeden Fraß.

Losungsanalysen zeigen Nahrung.
Sie ergänzen Vegetationsbeobachtungen.

Verbissinventuren brauchen definierte Methoden.
Sonst sind Ergebnisse schwer vergleichbar.

Stichproben enthalten Unsicherheit.
Interpretation braucht Bandbreiten.

Schwellenwerte sind Zielentscheidungen.
Sie sind nicht reine Naturtatsachen.

Adaptive Steuerung lernt aus Ergebnissen.
Maßnahmen werden überprüft und angepasst.

Kooperation vermindert Deutungskonflikte.
Gemeinsam erhobene Daten schaffen Vertrauen.

Polemik erschwert Wald-Wild-Debatten.
Tierbilder ersetzen keine Analyse.

Wild ist kein moralischer Täter.
Tiere folgen Nahrung und Verhalten.

Menschen setzen wirtschaftliche und ökologische Ziele.
Sie tragen Verantwortung für den Ausgleich.

Ein Reh kennt keinen Waldumbauplan.
Schutz muss tierisches Verhalten berücksichtigen.

Eine Pflanze kennt keinen Schadensersatz.
Wirtschaftliche Bewertung ist menschlich.

Jägersprache verkürzt komplexe Beobachtungen.
Fachwörter brauchen außerhalb des Fachs Erklärung.

Abäsen ist ein präzises kurzes Wort.
Es verbindet Tier, Nahrung und Ergebnis.

Die Form äst ist korrekt.
Sie gehört zum regelmäßigen Verb äsen.

Das Partizip abgeäst enthält kein t.
Abgeäst und abgeästet sind verschieden.

Abgeästet gehört zu abästen.
Es bezeichnet entfernte Äste.

Abgeäst gehört zu abäsen.
Es bezeichnet abgefressene Pflanzen.

Orthografie schützt Bedeutung.
Ein Buchstabe trennt Fressen und Schneiden.

Metaphern können erklären.
Sie dürfen Tiere nicht zu Schuldigen vermenschlichen.

Sprichwörter vereinfachen.
Fachliche Einordnung ergänzt ihre Erfahrung.

Ein leerer Zweig ist ein Ergebnis.
Seine Ursache kann durch weitere Spuren bestimmt werden.

Eine abgeäste Fläche ist nicht dauerhaft leer.
Austrieb und Samen können Vegetation erneuern.

Eine geschützte Fläche ist ein Vergleich.
Sie zeigt möglichen Wuchs ohne Fraß.

Eine ungeschützte Fläche ist kein Kontrollverlust.
Sie zeigt tatsächliche Wechselwirkungen.

Wald-Wild-Balance ist kein fester Punkt.
Klima, Ziele und Lebensraum verändern sie.

Tragfähigkeit ist dynamisch.
Nahrung, Deckung und Störung schwanken.

Nahrungskonkurrenz betrifft mehrere Arten.
Wild ist Teil einer Lebensgemeinschaft.

Prädatoren wirken indirekt auf Äsung.
Sie verändern Bewegung und Aufenthaltsdauer.

Menschen wirken indirekt auf Äsung.
Wege, Freizeitnutzung und Jagddruck verändern Raumwahl.

Landschaftszerschneidung verändert Wechsel.
Wild konzentriert sich auf verbleibende Korridore.

Klimawandel verändert Äsungszeiten.
Austrieb und Winterbedingungen verschieben sich.

Daten ersetzen keine Ziele.
Management braucht beides.

Ziele ersetzen keine Daten.
Entscheidungen brauchen Wirklichkeitsprüfung.

Abäsen ist weder gut noch böse.
Bewertung entsteht aus Maßstab und Folge.

Das Tier frisst, die Pflanze reagiert, der Mensch bewertet.
Der Satz fasst die drei Perspektiven zusammen.

Weitere Sprüche

Ein abgeäster Trieb ist eine kleine Spur mit großer Zukunft.
Knospen beeinflussen den späteren Wuchs.

Der Äser schneidet nicht und formt doch.
Fraß verändert Pflanzen ohne Werkzeug.

Wo das Wild auswählt, verändert sich die Mischung.
Selektivität wirkt auf Baumarten.

Nicht jeder leere Zweig ist ein leerer Wald.
Einzelfund und Flächenzustand sind verschieden.

Nicht jeder grüne Wald verjüngt sich.
Alte Kronen können fehlenden Nachwuchs verdecken.

Ein Zaun spricht durch Unterschiede.
Vergleichsflächen machen Wildeinfluss sichtbar.

Der Wald wächst in Jahren, der Biss geschieht in Sekunden.
Zeitmaßstäbe unterscheiden sich.

Die Knospe trägt mehr Zukunft als Gewicht.
Kleine Pflanzenteile besitzen große Entwicklungsfunktion.

Ein Reh frisst keinen Plan.
Managementziele müssen geschützt und umgesetzt werden.

Wildschaden ist ein menschlicher Begriff.
Der Fraßvorgang selbst ist biologisch.

Natürlich bedeutet nicht folgenlos.
Ökologische Prozesse können wirtschaftlich relevant sein.

Wirtschaftlich bedeutet nicht ökologisch.
Bewertungsebenen dürfen nicht vermischt werden.

Fraß kann pflegen und schädigen.
Ort, Ziel und Intensität entscheiden.

Offenhaltung und Waldverjüngung brauchen unterschiedliche Fraßmaße.
Lebensraumziele sind verschieden.

Ein guter Lebensraum verteilt den Hunger.
Vielfältige Nahrung vermindert Konzentration.

Eine gestörte Ruhezone verlagert den Fraß.
Menschen beeinflussen Tierverhalten.

Der Winter schreibt seine Speisekarte in die Knospen.
Niedrige Vegetation ist oft verdeckt.

Die Dürre macht wählerische Tiere weniger wählerisch.
Knappheit erweitert das Nahrungsspektrum.

Der Frühling deckt den grünen Tisch neu.
Austrieb vergrößert das Angebot.

Der Herbst füllt andere Vorräte.
Früchte und Samen verändern die Äsung.

Wilddichte ist eine Zahl mit grünen Folgen.
Population wirkt auf Vegetation.

Tragfähigkeit ist kein Schild am Waldrand.
Sie muss aus vielen Faktoren abgeleitet werden.

Ein Abschussplan ist kein Waldzustand.
Maßnahme und Ergebnis sind verschieden.

Eine Jagdstrecke ist keine vollständige Bestandszählung.
Erlegte Zahl und Population sind nicht identisch.

Eine Fotofalle sieht Tiere und nicht jede Knospe.
Methoden erfassen verschiedene Aspekte.

Eine Verbissinventur sieht Knospen und nicht jede Ursache.
Daten brauchen Kontext.

Eine Losung erzählt vom Futter.
Nahrungsanalysen ergänzen Fraßspuren.

Eine Weiserfläche zeigt Möglichkeit und nicht automatisch Ziel.
Wuchs ohne Fraß muss bewertet werden.

Ein Zaun löst den Konflikt nicht, er verschiebt ihn.
Wild nutzt andere Flächen.

Einzelschutz schützt Bäume und kostet Arbeit.
Maßnahmen besitzen Ressourcenbedarf.

Vergrämung wirkt so lange, wie der Reiz glaubwürdig bleibt.
Gewöhnung begrenzt Wirkung.

Äsungslenkung ist kein einfacher Tausch.
Zusatznahrung verändert Dichte und Verhalten.

Lebensraumverbesserung braucht Ruhe.
Nahrung allein schafft keinen sicheren Ort.

Ruhe ohne Nahrung reicht nicht.
Habitatqualität besitzt mehrere Dimensionen.

Deckung ohne Wechsel bleibt isoliert.
Verbindungen sind Teil des Lebensraums.

Korridore verbinden Nahrung und Sicherheit.
Raumnutzung braucht Durchlässigkeit.

Pflanzen reagieren auf Fraß mit Wachstum oder Verlust.
Art und Häufigkeit bestimmen die Antwort.

Einmaliger Fraß kann verzweigen.
Seitentriebe übernehmen Wachstum.

Wiederholter Fraß kann verkleinern.
Regeneration wird immer wieder zurückgesetzt.

Dauerfraß kann Arten auswählen.
Beliebte Pflanzen verschwinden zuerst.

Unbeliebte Pflanzen gewinnen ohne Wettbewerb.
Selektiver Fraß verändert Konkurrenz.

Der Äser schreibt am Arteninventar mit.
Tierische Auswahl formt Vegetation.

Der Prädator schreibt am Äsungsort mit.
Risiko beeinflusst Aufenthaltsdauer.

Der Mensch schreibt mit Wegen und Zäunen mit.
Infrastruktur verändert Raumwahl.

Das Klima schreibt die Jahreszeiten neu.
Austrieb und Schneelage verschieben sich.

Waldumbau ohne Verbissschutz kann zum Futterplan werden.
Schmackhafte Zielarten brauchen Schutz.

Klimabaumarten sind nicht automatisch wildfest.
Anpassung und Fraßresistenz sind verschieden.

Baumartenwahl ist auch Äsungswahl.
Wildpräferenzen beeinflussen Erfolg.

Pflanzdichte kann Ausfälle puffern und nicht jeden Schaden verhindern.
Menge ersetzt Schutz nur begrenzt.

Nachpflanzung behandelt Folgen.
Ursachen bleiben zu prüfen.

Monitoring macht aus Streit eine prüfbare Frage.
Daten schaffen gemeinsame Grundlage.

Gemeinsame Daten sind stärker als getrennte Gewissheiten.
Kooperation verbessert Vertrauen.

Ein Schwellenwert ist eine Entscheidung in Zahlen.
Ziele werden messbar gemacht.

Messbarkeit ist nicht Wertfreiheit.
Auswahl von Indikatoren folgt Zielen.

Was nicht gemessen wird, kann dennoch wachsen oder verschwinden.
Methoden besitzen Grenzen.

Eine gute Inventur kennt ihre Unsicherheit.
Stichproben sind keine Vollerhebung.

Ein gutes Management ändert sich mit seinen Ergebnissen.
Adaptive Steuerung lernt.

Starre Maßnahmen passen selten zu dynamischen Lebensräumen.
Natur verändert Voraussetzungen.

Wald und Wild sind keine getrennten Akten.
Beide gehören zum selben System.

Forst und Jagd sehen denselben Trieb aus anderer Richtung.
Perspektiven unterscheiden sich.

Landwirtschaft zählt Ertrag, Wild zählt keine Zahlen.
Menschliche Ökonomie und Tierverhalten sind verschieden.

Naturschutz fragt nach Vielfalt, Forstwirtschaft nach Verjüngungsziel.
Ziele können sich ergänzen oder widersprechen.

Konflikt beginnt oft dort, wo Ziele unausgesprochen bleiben.
Transparenz erleichtert Ausgleich.

Kooperation beginnt mit einer gemeinsamen Fläche.
Vor-Ort-Beobachtung verbindet Perspektiven.

Polemik macht aus Wild einen Gegner und aus Wald eine Kulisse.
Vereinfachung verliert Systemzusammenhänge.

Ein Tier ist kein Täter des Waldumbaus.
Moralische Kategorien passen nicht zum Fraß.

Ein Mensch ist kein neutraler Beobachter.
Nutzung und Ziele prägen Bewertung.

Abäsen ist ein Fachwort ohne Anklage.
Es beschreibt zunächst einen Vorgang.

Verbissschaden enthält bereits eine Bewertung.
Schaden setzt ein Ziel voraus.

Kahlfraß beschreibt ein Ergebnis und noch keine Ursache.
Tierart und Umstände müssen bestimmt werden.

Äsen ist nicht Essen mit Umlaut.
Das Wort besitzt eine eigene jagdsprachliche Geschichte.

Aasen ist nicht Äsen.
Verschwendung und Wildnahrung sind heute verschiedene Wörter.

Abästen ist nicht Abäsen.
Ein t trennt Schneiden und Fressen.

Abgeäst ist sprachlich kurz und sachlich dicht.
Partizip verbindet Vorgang und Zustand.

Das Fachwort spart Wörter und verlangt Wissen.
Präzision braucht Erklärung.

Jägersprache ist Beobachtungsgeschichte.
Viele Wörter stammen aus langjähriger Naturbeobachtung.

Fachsprache soll erklären und nicht ausschließen.
Allgemeinsprachliche Umschreibungen schaffen Zugang.

Ein Bild kann Natur verständlich machen.
Metaphern dürfen Zusammenhänge nicht verfälschen.

Der Wald als Speisekammer zeigt Nahrung und verdeckt Konkurrenz.
Jedes Bild besitzt Grenzen.

Der Äser als Schere erklärt Formung und unterschlägt Verdauung.
Metaphern heben einzelne Aspekte hervor.

Der Zaun als Mauer schützt und trennt.
Maßnahmen haben mehrere Wirkungen.

Die Knospe als Zukunft macht Verlust sichtbar.
Entwicklungszeit verleiht kleinen Teilen Bedeutung.

Der leere Teller des Waldes wird im Frühling neu gedeckt.
Regeneration verändert Ergebnisse.

Ein Mosaik aus Fraß und Wachstum kann Vielfalt tragen.
Ungleichmäßigkeit ist nicht automatisch Schaden.

Zu gleichmäßiger Fraß kann Vielfalt vermindern.
Übernutzung nivelliert Strukturen.

Zu wenig Fraß kann Offenflächen verbuschen lassen.
Herbivorie kann Pflegefunktion besitzen.

Das richtige Maß hängt vom gewünschten Lebensraum ab.
Es gibt keinen universellen Fraßwert.

Wald-Wild-Balance ist ein Verb und kein Zustand.
Ausgleich muss fortlaufend hergestellt werden.

Wer nur Tiere zählt, übersieht Pflanzen.
Populationsdaten brauchen Vegetationsdaten.

Wer nur Pflanzen zählt, übersieht Verhalten.
Vegetationsdaten brauchen Tierökologie.

Wer nur Schaden zählt, übersieht Funktion.
Ökonomische Bilanz ist nicht das ganze Ökosystem.

Wer nur Funktion sieht, kann Schaden verharmlosen.
Ökologische Erklärung ersetzt keinen Ausgleich.

Der beste Schutz ist manchmal eine Hülle und manchmal ein anderer Plan.
Maßnahmen müssen passen.

Das beste Management beginnt mit einer klaren Frage.
Ziele bestimmen Daten und Maßnahmen.

Ein abgeästes Blatt ist Nahrung geworden.
Verlust für die Pflanze ist Gewinn für das Tier.

Jede Fraßspur verbindet zwei Lebensgeschichten.
Pflanze und Tier treffen im Vorgang zusammen.

Das Wild äst ab, die Pflanze treibt aus, der Mensch lernt.
Schlussgedanke.