Abaddon

Lexikon

Abaddon ist ein biblischer Ausdruck und, in seiner neutestamentlichen Verwendung, ein männlicher Eigenname. Im Deutschen bezeichnet Abaddon einerseits das Totenreich, den Ort des Verderbens beziehungsweise die personifizierte Vernichtung in Texten des Alten Testaments, andererseits in der Offenbarung des Johannes den als König über die dämonisch wirkenden Heuschrecken eingesetzten Engel des Abgrunds. Die beiden Bedeutungen stehen historisch miteinander in Verbindung, dürfen aber nicht einfach gleichgesetzt werden. Im hebräischen Bibeltext ist Abaddon zunächst ein abstrakter beziehungsweise räumlicher Ausdruck für Vernichtung und Todesbereich; erst die neutestamentliche Apokalypse macht daraus ausdrücklich den Namen eines handelnden Wesens.

Im hebräischen Alten Testament erscheint אֲבַדּוֹן (ʾăḇaddōn) sechsmal, vor allem in poetischen und weisheitlichen Texten: in Hiob 26,6; 28,22; 31,12, in Sprüche 15,11 und 27,20 sowie in Psalm 88. Der genaue Bedeutungsakzent ist nicht an allen Stellen völlig identisch. In Hiob 26,6 und Sprüche 15,11 steht Abaddon unmittelbar neben Scheol, dem alttestamentlichen Totenreich. Beide Bereiche liegen vor Gott offen und entziehen sich seiner Erkenntnis nicht. In Sprüche 27,20 werden Scheol und Abaddon als unersättlich dargestellt. In Hiob 28,22 erscheinen Abaddon und der Tod personifiziert als Bereiche, die von der verborgenen Weisheit lediglich gehört haben. Psalm 88 verbindet Abaddon mit der Vorstellung des Grabes und der Unterwelt. Diese Parallelismen zeigen, dass Abaddon im Alten Testament keinen individuellen Geist bezeichnet, sondern ein poetisch verdichtetes Bild des Todes, der Vernichtung und des jenseitigen Unterweltbereichs ist.

Die Gleichsetzung mit Scheol ist dennoch nicht vollkommen. Scheol ist der breitere hebräische Begriff für das Reich der Toten, während Abaddon stärker die Vorstellung von Vernichtung, Untergang und Verderben hervorhebt. Das Brown-Driver-Briggs-Lexikon beschreibt Abaddon entsprechend als „Ort der Vernichtung“ innerhalb beziehungsweise im semantischen Umfeld des Scheol. An einzelnen Stellen kann der Ausdruck daher nahezu als Ortsname erscheinen; an anderen überwiegt die abstrakte Bedeutung „Verderben“. Diese Schwankung zwischen Abstraktum, poetischer Personifikation und quasi-topographischem Unterweltsbegriff bildet die Voraussetzung dafür, dass der Ausdruck später als Eigenname verstanden werden konnte.

Den entscheidenden Bedeutungswandel vollzieht die Offenbarung des Johannes. In Offenbarung 9 wird beim Ertönen der fünften Posaune der Schacht zum Abyssos, dem Abgrund, geöffnet. Aus dem Rauch erscheinen heuschreckenartige Wesen, die fünf Monate lang Menschen quälen sollen. Über sie herrscht nach Offenbarung 9,11 ein König: „der Engel des Abgrunds“. Der Text nennt dessen Namen auf Hebräisch Abaddon und auf Griechisch Apollyon. Die griechische Bezeichnung bedeutet „der Verderber“ beziehungsweise „der Vernichtende“ und dient damit nicht nur als lautliche Namensvariante, sondern als sinngemäße Übersetzung des hebräischen Namens.

Diese Stelle ist der einzige neutestamentliche Beleg für den Namen Abaddon. Sie verändert die ältere Vorstellung grundlegend, indem der bisher vorwiegend räumliche oder abstrakte Ausdruck zur persönlichen Bezeichnung eines Engels wird. Gleichzeitig bleibt der semantische Zusammenhang mit Vernichtung und Untergang erhalten. Der Engel ist der Herrscher über die aus dem Abgrund hervorkommenden Heuschreckenwesen und gehört damit zur apokalyptischen Gerichtsszenerie. Die Offenbarung nennt ihn jedoch ausschließlich Engel des Abgrunds. Sie bezeichnet ihn an dieser Stelle weder ausdrücklich als Satan noch als Teufel. Eine unmittelbare Gleichsetzung mit Satan geht daher über den Wortlaut des Textes hinaus.

Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, weil spätere Auslegungstraditionen Abaddon häufig stärker dämonisiert haben. In Offenbarung 20 wird Satan ausdrücklich als Drache und alte Schlange bezeichnet und von einem Engel in den Abgrund eingeschlossen. Der Text unterscheidet also zumindest sprachlich zwischen Satan und einem Engel, der mit dem Abgrund in Beziehung steht. Ob der Abaddon von Offenbarung 9 als böser Engel, als Vollstrecker göttlichen Gerichts oder als eigenständige apokalyptische Macht zu verstehen ist, wurde in der Exegese unterschiedlich beurteilt. Sicher ist nur die Funktion, die der Text selbst nennt: Er ist König der Heuschrecken und Engel des Abgrunds.

Der Begriff Abgrund beziehungsweise griechisch abyssos bezeichnet in der neutestamentlichen Bildwelt einen unterirdisch vorgestellten Bereich, der mit dämonischen oder chaotischen Mächten verbunden werden kann. In Lukas 8,31 bitten Dämonen Jesus darum, sie nicht in den Abgrund zu schicken; in der Offenbarung steigt das Tier aus dem Abgrund auf, und später wird Satan dort für eine bestimmte Zeit gefangen gehalten. Abaddon ist daher nicht selbst mit dem Abgrund identisch. Er ist in Offenbarung 9 vielmehr dessen Engel beziehungsweise der über die dort hervorkommenden Wesen gesetzte König. Gerade hier unterscheidet sich der neutestamentliche Gebrauch von der alttestamentlichen Vorstellung, in der Abaddon selbst als Unterwelts- oder Vernichtungsbereich erscheinen kann.

Die Bezeichnung Todesengel, die moderne deutsche Wörterbücher teilweise für Abaddon verwenden, ist eine interpretierende Zusammenfassung und kein wörtlicher Titel aus Offenbarung 9,11. Der neutestamentliche Text sagt „Engel des Abgrunds“. Weil sein Name „Verderber“ bedeutet und er in einer Gerichtsszenerie auftritt, konnte er später als Todes- oder Vernichtungsengel verstanden werden. Für eine präzise historische Definition sollte jedoch zwischen dem biblischen Wortlaut und späteren theologischen Kategorisierungen unterschieden werden.

Auch innerhalb der jüdischen Überlieferung wurde die ältere räumliche Bedeutung weiterentwickelt. In bestimmten rabbinischen und mittelalterlichen Vorstellungen erscheint Abaddon als Bezeichnung eines Bereiches der Gehenna beziehungsweise der Unterwelt. Die ältere Jewish Encyclopedia beschreibt ihn als einen der Bereiche der Gehenna und als nahezu gleichbedeutend mit Scheol. Solche Gliederungen des Jenseits gehören jedoch späteren jüdischen eschatologischen Systematisierungen an. Sie dürfen nicht ohne Weiteres in sämtliche alttestamentlichen Vorkommen zurückprojiziert werden, in denen Abaddon meist noch dichterisch und weniger systematisch gebraucht wird.

In der christlichen Dämonologie wurde Abaddon zunehmend zu einem individuellen Dämon oder infernalischen Herrscher ausgebaut. Besonders deutlich ist dies in neuzeitlichen Dämonenlexika. Jacques Collin de Plancy bezeichnet Abaddon im Dictionnaire infernal des 19. Jahrhunderts als „den Zerstörer“ und als Oberhaupt einer dämonischen Hierarchie. Solche Aussagen gehören nicht zum biblischen Befund, sondern zur Rezeptionsgeschichte. Sie zeigen, wie die knappe Gestalt aus Offenbarung 9 in späteren okkultistischen und demonologischen Systemen weiter ausgeschmückt wurde.

Eine weitere verbreitete Vereinfachung ist die Behauptung, Abaddon sei im Alten Testament bereits ein „Dämon des Todes“. Dafür bietet der hebräische Text keine Grundlage. In Hiob und den Sprüchen handelt es sich um ein Substantiv beziehungsweise einen poetisch personifizierten Bereich. Erst die Offenbarung verwendet den Ausdruck eindeutig als Namen einer Gestalt. Lexikographisch sind deshalb zwei Hauptbedeutungen zu unterscheiden: erstens Verderben, Vernichtungsort, Totenreich in der hebräischen Bibel; zweitens Name des Engels des Abgrunds in der Offenbarung des Johannes.

Auch Apollyon muss entsprechend eingeordnet werden. In Offenbarung 9,11 sind Abaddon und Apollyon keine zwei verschiedenen Wesen. Der Text nennt ausdrücklich den hebräischen und den griechischen Namen desselben Engels. Das griechische Apollýōn ist formal ein substantiviertes Partizip zu apóllymi „vernichten, zugrunde richten“ und bedeutet „der Vernichtende, Verderber“. Die lautliche Nähe zu Apollon hat später zu zahlreichen Deutungen und Wortspielen geführt, doch der neutestamentliche Name wird grammatisch von dem Verb „vernichten“ her erklärt und ist nicht einfach der Name des griechischen Gottes Apollon.

Die lateinische Bibeltradition übernahm den hebräischen und den griechischen Namen. Die Vulgata gibt Offenbarung 9,11 mit Abaddon und Apollyon wieder und fügt als lateinische Bedeutungsentsprechung Exterminans hinzu, also „der Vernichter“. Damit wurde bereits innerhalb der lateinischen Überlieferung ausdrücklich sichtbar, dass die beiden Namen semantisch als Benennung des Vernichtens verstanden wurden. In der deutschen Bibeltradition blieb Abaddon meist unübersetzt, während moderne Übersetzungen häufig erläuternd „Verderber“ oder „Zerstörer“ zu Apollyon hinzufügen.

In Literatur, Fantasy, Musik, Film und Computerspielen wurde der Name seit der Neuzeit häufig von seinem engeren biblischen Zusammenhang gelöst und als Name eines Dämons, Zerstörers, gefallenen Engels oder apokalyptischen Wesens verwendet. Diese modernen Figuren können Eigenschaften besitzen, die keinerlei Grundlage in den biblischen Texten haben. Bei der Interpretation eines modernen Werkes muss deshalb jeweils geprüft werden, ob der Name lediglich auf die traditionelle Bedeutung „Vernichter“ anspielt oder tatsächlich auf Offenbarung 9 Bezug nimmt.

Etymologie

Abaddon geht auf hebräisch אֲבַדּוֹן (ʾăḇaddōn) zurück. Das Wort bedeutet „Vernichtung“, „Verderben“, „Untergang“ beziehungsweise „Ort der Vernichtung“. Es ist von der hebräischen Wurzel אבד (ʾ-b-d) gebildet, deren Verben Bedeutungen wie „verloren gehen“, „zugrunde gehen“, „umkommen“ und in kausativen Formen „vernichten“ oder „zugrunde richten“ ausdrücken. Das etymologische Zentrum des Namens liegt daher eindeutig im Bedeutungsfeld von Verlust und Vernichtung.

Das Klein Dictionary analysiert אֲבַדּוֹן als Bildung zur Wurzel ʾbd mit dem Nominalsuffix -ōn. Der Ausdruck ist damit ursprünglich kein willkürlicher Personenname, sondern ein semantisch durchsichtiges Substantiv. Vergleichbare Ableitungen zeigen, wie im Hebräischen aus Verbalwurzeln Bezeichnungen für Zustände, Resultate oder Orte gebildet werden können. Bei Abaddon führte diese substantivische Bedeutung „Vernichtung“ beziehungsweise „Ort der Vernichtung“ später zur Personifikation.

Die Schreibung mit doppeltem d entspricht der traditionellen Transliteration der hebräischen und griechischen Form. Im Hebräischen trägt der Konsonant ד in אֲבַדּוֹן ein Dagesch, das in wissenschaftlicher Umschrift als Konsonantenverdoppelung wiedergegeben werden kann. Auch die griechische neutestamentliche Form lautet Ἀβαδδών (Abaddōn) mit verdoppeltem Delta. Die gelegentliche deutsche Schreibweise Abbadon mit doppeltem b ist dagegen eine sekundäre Variante und entspricht dieser historischen Laut- und Schriftstruktur weniger genau.

Die griechische Offenbarung überträgt den hebräischen Namen zunächst lautlich als Ἀβαδδών und gibt anschließend seine Bedeutung durch Ἀπολλύων (Apollyōn) wieder. Dieses Wort ist das substantivierte aktive Partizip von griechisch apóllymi „vernichten, völlig zerstören, zugrunde richten“ und bedeutet daher wörtlich „der Vernichtende“ beziehungsweise „der Verderber“. Apollyon ist in Offenbarung 9,11 somit keine unabhängige zweite Gestalt, sondern die griechische semantische Entsprechung des hebräischen Abaddon.

Die lateinische Form Abaddon wurde über die griechisch-lateinische Bibelüberlieferung in die europäischen Sprachen aufgenommen. Im Deutschen entwickelte sich daraus ein maskuliner Eigenname, der Abaddon. Diese grammatische Einordnung folgt insbesondere der neutestamentlichen Personifikation als Engel. Die ältere hebräische Form selbst war dagegen ein Substantiv, dessen grammatisches und semantisches Verhalten nicht einfach mit dem modernen deutschen Eigennamen gleichgesetzt werden darf.

Synonyme

Apollyon – in Offenbarung 9,11 die ausdrücklich genannte griechische Entsprechung von Abaddon und damit für den neutestamentlichen Eigennamen das genaueste Synonym.

Verderber – deutsche Bedeutungsübersetzung von Apollyon und zugleich sachliche Wiedergabe des Namens Abaddon in seiner personifizierten neutestamentlichen Bedeutung.

Vernichter beziehungsweise Zerstörer – moderne Bedeutungsübersetzungen des hebräischen und griechischen Namens; keine historischen Eigennamen im engeren Sinn.

Exterminans – lateinische Bedeutungsentsprechung in der Vulgata von Offenbarung 9,11; bedeutet sinngemäß „der Vernichter“.

Scheol – im Alten Testament eng sinnverwandt und mehrfach parallel zu Abaddon verwendet. Kein vollständiges Synonym, da Scheol allgemein das Totenreich bezeichnet, Abaddon aber stärker den Aspekt von Vernichtung und Verderben hervorhebt.

Totenreich und Unterwelt – mögliche deutsche Umschreibungen der alttestamentlichen räumlichen Bedeutung, jedoch weiter gefasst und nicht in jedem Kontext gleichbedeutend.

Verderben, Vernichtung und Untergang – deutsche Entsprechungen der ursprünglichen hebräischen abstrakten Bedeutung.

Abgrund ist dagegen kein Synonym für den neutestamentlichen Abaddon. In Offenbarung 9 ist Abaddon der Engel beziehungsweise König des Abgrunds und deshalb von diesem zu unterscheiden.

Satan und Teufel sind ebenfalls keine gesicherten Synonyme. Spätere Auslegungen haben Abaddon teilweise mit Satan oder einem hochrangigen Dämon identifiziert, doch Offenbarung 9,11 nimmt diese Gleichsetzung nicht ausdrücklich vor.

externe links

Duden – Abaddon – deutscher Wörterbucheintrag mit den beiden Hauptbedeutungen „Name des Todesengels in der Offenbarung des Johannes“ und „Totenreich, Unterwelt, Ort des Verderbens“ sowie der Herkunft aus hebräisch „Verderben, Untergang“.

Deutsche Bibelgesellschaft – Offenbarung 9, Lutherbibel 2017 – deutscher Bibeltext mit Offenbarung 9,11: Abaddon als hebräischer Name des Engels des Abgrunds und Apollyon als griechische Entsprechung.

Deutsche Bibelgesellschaft – Offenbarung 9,11, Gute Nachricht Bibel – Übersetzung und Sacherklärung zum Engel des Abgrunds; gibt Apollyon erläuternd als „Zerstörer“ wieder.

Deutsche Bibelgesellschaft – Offenbarung 9, BasisBibel – moderne deutsche Übersetzung, die Abaddon und Apollyon ausdrücklich mit „Verderber“ erklärt.

Deutsche Bibelgesellschaft – Biblia Sacra Vulgata, Apocalypsis 9 – lateinischer Bibeltext mit den Formen Abaddon, Apollyon und der lateinischen Bedeutungsangabe Exterminans.

Sefaria – Hiob 26,6 – hebräischer Primärtext einer der zentralen alttestamentlichen Stellen, in der Scheol und Abaddon parallel genannt werden.

Sefaria – Hiob 28,22 – hebräischer Primärtext, in dem Abaddon zusammen mit dem Tod personifiziert erscheint.

Sefaria – Hiob 31,12 – weiterer alttestamentlicher Beleg für Abaddon im Bedeutungsfeld vollständiger Vernichtung.

Sefaria – Sprüche 15,11 – hebräischer Bibeltext mit der Parallelstellung von Scheol und Abaddon vor Gott.

Sefaria – Sprüche 27,20 – hebräischer Bibeltext, der Scheol und Abaddon als unersättlich charakterisiert.

Sefaria – Psalm 88 – Primärtext zur Verbindung Abaddons mit Grab, Tod und Unterwelt in der alttestamentlichen Dichtung.

Klein Dictionary – אֲבַדּוֹן – hebräisches etymologisches Wörterbuch mit den Bedeutungen „destruction, ruin; place of destruction“ und der Ableitung von der Wurzel אבד mit dem Suffix -ōn.

Brown-Driver-Briggs / Bible Hub – אֲבַדּוֹן – lexikographischer Nachweis der sechs alttestamentlichen Belege und der Bedeutung „Ort des Verderbens“ im Zusammenhang mit Scheol.

Bible Hub – griechischer Text und Lexikon zu Offenbarung 9,11 – grammatische Aufschlüsselung von Ἀβαδδών und Ἀπολλύων sowie des Ausdrucks „Engel des Abgrunds“.

Perseus / Middle Liddell – ἀπόλλυμι – altgriechisches Wörterbuch zum Verb, von dem Apollyon abgeleitet ist, mit der Grundbedeutung „völlig zerstören, vernichten, zugrunde richten“.

Jewish Encyclopedia – Abaddon – historische Darstellung von Abaddon als „Realm of Destruction“, seiner Beziehung zu Scheol und späteren rabbinischen Vorstellungen von Unterwelt und Gehenna.

Jacques Collin de Plancy – Dictionnaire infernal: Abaddon – Primärquelle der neuzeitlichen Dämonologie, die Abaddon zum „Zerstörer“ und zu einem hochrangigen Dämon ausbaut; wichtig für die Rezeptionsgeschichte, nicht als Quelle für den ursprünglichen biblischen Befund.

Wiktionary – Abaddon – deutschsprachige lexikographische Übersicht zu Bedeutungen, Genus, Herkunft, Varianten und der Beziehung zu Apollyon und Scheol.

Wiktionary – Apollyon – deutschsprachiger Eintrag zur griechischen Entsprechung des Namens und ihrer Herleitung aus apollyōn „der Verderbende“.

Bible Gateway – Vulgata, Offenbarung 9,11 – lateinischer Vers mit Abaddon, Apollyon und Exterminans.