ab-, Ab-

Lexikon

ab-, Ab- ist ein heimisches deutsches Wortbildungselement, das vor allem bei Verben eine große Zahl von Bildungen hervorbringt. In der traditionellen und lexikographischen Terminologie wird es als trennbares, betontes verbales Präfix bezeichnet. Beispiele sind abfahren, abreißen, absinken, abarbeiten, abbestellen und abpolstern. Kennzeichnend ist die Trennbarkeit: Im Infinitiv steht das Element unmittelbar beim Verb, etwa abfahren; im finiten Hauptsatz erscheint es dagegen getrennt am Satzende, etwa der Zug fährt ab. Auch das Partizip II zeigt diese Struktur, indem ge- zwischen das erste Element und den Verbstamm tritt: abgefahren, abgerissen, abgearbeitet. Beim Infinitiv mit zu gilt entsprechend abzufahren. Zugleich trägt ab- regelmäßig den Hauptakzent der Verbindung. Gerade diese Trennbarkeit und Betonung unterscheidet es von untrennbaren Verbpräfixen wie be-, ent-, er- oder ver-.

Sprachwissenschaftlich ist die Bezeichnung Präfix deshalb nicht völlig unumstritten. Ein Präfix wird im engeren morphologischen Sinn als fest mit seiner Basis verbundenes, nicht selbständig auftretendes Affix definiert. Da ab in Formen wie er fährt ab syntaktisch vom Verb getrennt werden kann, analysiert das Grammatische Informationssystem des Instituts für Deutsche Sprache solche Bildungen stattdessen als Präverbfügungen und bezeichnet ab darin als Präverb. In anderen Grammatiken sind Bezeichnungen wie Verbpartikel, Partikelverb oder „trennbares Präfix“ üblich. Diese terminologische Differenz betrifft die grammatische Analyse, nicht das beobachtbare sprachliche Verhalten. Für ein Wörterbuchlemma ab-, Ab- ist die traditionelle Bezeichnung Präfix deshalb vertretbar, sofern berücksichtigt wird, dass es sich nicht wie die untrennbaren Präfixe be- oder ver- verhält.

Der semantische Mittelpunkt der Wortfamilie ist die Vorstellung einer Bewegung oder Veränderung von einem Bezugspunkt weg. Besonders unmittelbar erscheint sie bei Verben der Fortbewegung wie abfahren, abreisen, abfliegen, abmarschieren oder abziehen. Das Basisverb bezeichnet die Art der Bewegung, während ab- deren Richtung als Entfernung vom Ausgangsort bestimmt. Eng daran schließt sich die Bedeutung der Trennung oder Ablösung an: Bei abreißen, abschneiden, abbrechen, abbeißen oder abkoppeln wird etwas aus einer bestehenden Verbindung gelöst. Die räumliche Entfernung kann dabei sowohl durch eine Bewegung des gesamten Gegenstandes als auch durch die Abtrennung eines Teils zustande kommen.

Aus diesem Trennungsschema entwickelt sich die sehr produktive Bedeutung des Entfernens oder Beseitigens. Bei abwischen, abwaschen, abbürsten, abschaben, abkratzen oder absaugen bezeichnet das Grundverb die Methode, mit der etwas von einer Oberfläche oder aus einem Bereich entfernt wird. Die semantische Struktur lautet dabei nicht bloß „weg“, sondern genauer „durch die im Basisverb bezeichnete Tätigkeit beseitigen“. So wird beim Abbürsten etwas durch Bürsten entfernt, beim Abwischen durch Wischen und beim Abkratzen durch Kratzen. Diese Bildungsmöglichkeit ist für ab- besonders charakteristisch und erklärt seine hohe Produktivität im technischen und alltäglichen Wortschatz.

Eine verwandte Gruppe bezeichnet die Unterbrechung oder Beendigung eines bestehenden Vorgangs oder Zustands. Dazu gehören beispielsweise abschalten, abbinden, abbrechen oder abstellen in entsprechenden Bedeutungen. Hier wird die räumliche Vorstellung des Wegnehmens abstrakt auf einen Prozess übertragen: Ein Vorgang wird von seiner Fortsetzung „abgetrennt“. Bei vielen Verben ist die historische Ausgangsvorstellung noch nachvollziehbar, während andere Bildungen inzwischen stark lexikalisiert sind und ihre Bedeutung nicht mehr vollständig aus ab- und dem Basisverb vorhergesagt werden kann.

Eine zweite große Bedeutungsgruppe drückt Vollendung, vollständige Durchführung oder Verbrauch aus. In abarbeiten kann eine Menge von Aufgaben vollständig erledigt werden; abbezahlen bezeichnet die vollständige Tilgung einer Schuld durch Zahlungen; abnutzen kann eine fortschreitende Beanspruchung bis zu einer verminderten Gebrauchsfähigkeit bezeichnen. Das Präfix nähert sich hier einer resultativen oder perfektiven Funktion: Die durch das Basisverb bezeichnete Handlung wird bis zu einem bestimmten Endpunkt geführt. Je nach Verb kann dabei der Endzustand wichtiger sein als die ursprüngliche räumliche Vorstellung. Das erklärt Bildungen, bei denen ab- kaum noch mit einem wirklichen Fortbewegen verbunden werden kann.

Eine besonders spezialisierte Untergruppe dieser Abschlussbedeutung findet sich bei Freizeit- und Sportverben. Bildungen wie abrudern, absegeln oder absurfen können bezeichnen, dass die im Grundwort genannte Tätigkeit zum letzten Mal innerhalb einer Saison ausgeübt wird. Abrudern bezeichnet in diesem Gebrauch also nicht einfach ein Rudern von einem Punkt weg, sondern das saisonabschließende Rudern. Das Gegenstück kann entsprechend mit an- gebildet werden, wenn der Beginn einer Saison oder Tätigkeit bezeichnet wird. Diese Bedeutung ist vergleichsweise eng begrenzt und zeigt besonders deutlich, wie aus einer allgemeinen Richtungsbedeutung eine konventionalisierte zeitlich-resultative Funktion entstehen kann.

Ein weiterer zentraler Bereich ist die Bedeutung nach unten. In absinken, absteigen, abfallen, abrutschen oder abseilen bezeichnet ab- eine räumliche Abwärtsbewegung. Häufig steht es dabei in systematischem Gegensatz zu auf-: aufsteigen – absteigen, aufbauen – abbauen. Die umfangreiche wortbildungsgeschichtliche Untersuchung des Instituts für Deutsche Sprache weist diese Funktion bereits für das ältere Deutsch als eine der etablierten Bedeutungsgruppen von ab- nach. Die räumliche Opposition „aufwärts – abwärts“ gehört deshalb zum alten Kernbestand des Wortbildungselements.

Aus der Abwärtsbewegung entwickelt sich leicht die abstrakte Bedeutung einer Verringerung. Bei abnehmen, abrüsten, abbauen, absenken oder abwerten kann eine Menge, Stärke, Zahl, Leistung, Bewertung oder ein anderer skalarer Wert geringer werden beziehungsweise geringer gemacht werden. Die Beziehung zur räumlichen Grundvorstellung folgt einem verbreiteten metaphorischen Schema: „weniger“ wird als „unten“ beziehungsweise als Bewegung nach unten begriffen. Deshalb können dieselben Bildungen je nach Zusammenhang räumlich oder quantitativ verstanden werden; absenken kann beispielsweise sowohl die physische Höhenlage als auch einen abstrakten Wert betreffen.

Eine weitere Bedeutungsgruppe signalisiert eine begrenzte Veränderung oder Abschwächung. Besonders klar ist dies in abändern und abwandeln: Das bezeichnete Objekt wird verändert, aber nicht notwendig vollständig ersetzt oder aufgehoben. Abwandeln bedeutet typischerweise, etwas in Einzelheiten oder in einer bestimmten Hinsicht anders zu gestalten. Bei anderen Verben kann ab- eine allmähliche Entwicklung ausdrücken, etwa wenn eine Eigenschaft oder Intensität nachlässt. Die gemeinsame Struktur liegt auch hier in einer Entfernung vom ursprünglichen Zustand, jedoch ohne zwingend dessen völlige Beseitigung.

Sehr produktiv ist ferner die Funktion des Rückgängigmachens oder Aufhebens. abbestellen hebt eine Bestellung auf, absagen eine zuvor vorgesehene Veranstaltung, Verabredung oder Zusage, abmelden eine bestehende Anmeldung. Das Präfix bezeichnet in solchen Fällen nicht einfach eine räumliche Entfernung, sondern die Auflösung eines zuvor hergestellten sozialen, organisatorischen oder rechtlichen Zustandes. Die semantische Entwicklung von konkreter Trennung zu abstrakter Aufhebung ist unmittelbar nachvollziehbar und hat im modernen Wortschatz zahlreiche Bildungen hervorgebracht.

Weniger intuitiv ist die Funktion „mit etwas versehen“, die etwa bei abpolstern vorliegt. Etwas abzupolstern bedeutet, es zum Schutz gegen Stoß, Druck oder Geräusch mit einer Polsterung zu versehen. In solchen Bildungen lässt sich ab- nicht sinnvoll durch „weg“ ersetzen. Seine Bedeutung ist lexikalisch stärker spezialisiert und zeigt, dass das Wortbildungselement im Laufe seiner Geschichte Funktionen entwickelt hat, die sich nur noch mittelbar aus der ursprünglichen Richtungsbedeutung erklären lassen. Gerade solche Fälle sprechen dagegen, jedem einzelnen ab--Verb mechanisch dieselbe Bedeutung zuzuschreiben.

Die Bedeutungsleistung von ab- ist überhaupt stark von der jeweiligen Wortbildungsbasis abhängig. Bei transparenten Bildungen wie abfahren, abschneiden oder absinken lässt sich die Gesamtbedeutung weitgehend aus Grundverb und Erstglied erschließen. Bei stärker lexikalisierten Verben wie absehen, abfinden, abhalten, abgeben oder abkommen haben sich dagegen eigenständige Bedeutungen entwickelt, die nicht durch eine einfache Addition der Bedeutungen von ab und Grundverb erklärt werden können. Ein Wörterbuch muss deshalb zwischen der allgemeinen Bedeutung des Wortbildungselements und der lexikalischen Bedeutung des jeweiligen Gesamtverbs unterscheiden.

Aus Verben mit ab- entstehen außerdem zahlreiche Substantivierungen und andere Weiterbildungen, etwa Abfahrt zu abfahren, Absage zu absagen, Abbau zu abbauen, Abnahme zu abnehmen oder Abtrennung zu abtrennen. Das großgeschriebene Ab- kann deshalb in lexikographischen Darstellungen der Wortfamilie erscheinen. Synchron ist jedoch nicht jedes Substantiv mit anlautendem Ab- unmittelbar als „Ab- + Substantiv“ zu analysieren; häufig liegt vielmehr eine Ableitung oder Konversion von einem bereits vorhandenen ab--Verb vor. So ist Abänderung unmittelbar zu abändern mit dem Suffix -ung gebildet und nicht einfach aus Ab- und Änderung zusammengesetzt.

Von dem heimischen deutschen Wortbildungselement ist das lateinische ab- in Fremdwörtern zu unterscheiden. Es begegnet beziehungsweise steckt historisch etwa in Wörtern wie Abstraktion, absolut, Ablativ oder Abszess. Das lateinische ab bedeutet ebenfalls „von, weg von“ und besitzt assimilierte Varianten wie abs- und a-. Das deutsche und das lateinische Element sind deshalb in ihrer Grundbedeutung auffällig ähnlich und gehen letztlich auf dieselbe indogermanische Wortfamilie zurück; synchron gehören sie jedoch verschiedenen Schichten des deutschen Wortschatzes an. Ein modernes Verb wie abfahren ist eine heimische deutsche Bildung, während die Struktur eines Fremdworts wie abstrahieren aus seiner lateinischen Überlieferung zu erklären ist.

Etymologie

ab- setzt althochdeutsch aba-, ab- fort. Das althochdeutsche Element war nicht auf eine einzige grammatische Funktion beschränkt, sondern erscheint bereits als Präposition, Adverb und präverbales Element mit der Grundbedeutung „von, von … weg“. Im Mittelhochdeutschen begegnen abe und ab; daraus führt eine kontinuierliche Entwicklung zum neuhochdeutschen ab und ab-. Die heutige Mehrfachfunktion als Präposition, selbständiges Adverb und Erstglied trennbarer Verben ist damit historisch sehr alt und nicht das Ergebnis einer erst neuhochdeutschen Aufspaltung.

Die germanischen Entsprechungen sind zahlreich: altsächsisch af, mittelniederdeutsch af, of, ave, altfriesisch of, af, altenglisch of, æf, altnordisch af und gotisch af. Moderne Verwandte sind unter anderem niederländisch af, schwedisch av sowie historisch auch englisch of und off. Die germanischen Formen zeigen bereits dieselbe elementare Relation des Sichentfernens, Trennens oder Ausgangs von einem Bezugspunkt, die im Deutschen noch in transparenten Bildungen wie abfahren, abreißen und absteigen erkennbar ist.

Noch weiter zurück reicht die Wortfamilie zu einer indogermanischen Partikel *apo „weg, von … weg“. Verwandt sind unter anderem altgriechisch apó „von, weg von“, altindisch ápa „weg, fort“ und lateinisch ab „von, weg von“. Die Nähe zwischen deutschem ab- und dem lateinischen Präfix ab- ist deshalb nicht zufällig. Das deutsche Element wurde jedoch nicht aus dem Lateinischen entlehnt, sondern ist germanisches Erbwort; beide gehen auf eine gemeinsame ältere indogermanische Grundlage zurück.

Die semantische Entwicklung der deutschen Bildungen lässt sich weitgehend als Ausfaltung dieser ursprünglichen Raumrelation beschreiben. Aus „von einem Ort weg“ entstanden zunächst Bedeutungen wie Fortbewegung, Ablösung und Abtrennung. Aus der Abtrennung entwickelte sich die Vorstellung des Entfernens oder Beseitigens; aus der Bewegung nach unten entstanden abstrakte Bedeutungen der Verringerung; aus der Entfernung von einem Zustand konnten Veränderung und Rückgängigmachung hervorgehen. Die Bedeutung „vollständig, bis zum Ende“ beruht dagegen stärker auf der Vorstellung, dass ein Vorgang bis zu seinem Endpunkt durchgeführt beziehungsweise etwas schrittweise beseitigt oder verbraucht wird. Nicht jede heutige Einzelbedeutung lässt sich jedoch synchron noch transparent aus diesem Schema ableiten, da zahlreiche Verben im Laufe ihrer Geschichte lexikalisiert wurden.

Auch die grammatische Sonderstellung des Elements hat historische Grundlagen. Einheiten wie ab, an, auf, aus, ein, mit, nach, vor und zu stehen zwischen selbständigen Richtungswörtern und gebundenen Wortbildungsmitteln. Ihre enge Verbindung mit Verben führte zur Zusammenschreibung im Infinitiv, zugleich blieb ihre syntaktische Selbständigkeit in der Trennung erhalten. Aus diesem historischen Zwischenstatus erklärt sich, weshalb die Forschung bis heute zwischen den Begriffen trennbares Präfix, Verbpartikel und Präverb unterscheidet.

Synonyme

Ein vollständig bedeutungsgleiches Präfix für sämtliche Funktionen von ab- existiert nicht. Je nach Wortbildung können jedoch andere Erstglieder einzelne Bedeutungsbereiche übernehmen. weg- ist bei Entfernung und Beseitigung am nächsten verwandt: wegfahren, wegnehmen, wegwischen. Es betont meist stärker das vollständige Entfernen vom Ausgangspunkt, während ab- zusätzlich Trennung, Abschluss und zahlreiche weitere Funktionen besitzt.

fort- ist vor allem bei der Bedeutung der Bewegung weg von einem Ort bedeutungsnah, etwa in fortgehen oder fortfahren. Das Element ist jedoch weniger produktiv und deckt weder die Bedeutung der Abwärtsbewegung noch Rückgängigmachung oder Verringerung allgemein ab.

herunter-, hinunter- und runter- entsprechen ab- teilweise bei räumlicher Abwärtsbewegung. Absteigen kann je nach Kontext durch eine Bildung mit hinunter- umschrieben werden. Die längeren Richtungsadverbien unterscheiden zusätzlich zwischen Sprecherperspektive und Bewegungsrichtung, während ab- diese Unterscheidung nicht ausdrückt.

aus- und ent- überschneiden sich mit ab- bei Entfernung, Beseitigung und Aufhebung. Die Übereinstimmung ist jedoch jeweils nur partiell. Aus- hebt häufig eine Bewegung aus einem Inneren oder die vollständige Beendigung eines Vorgangs hervor; ent- kann den Entzug oder die Beseitigung dessen ausdrücken, was die Basis bezeichnet. Die konkrete Wortwahl ist lexikalisch festgelegt und nicht beliebig austauschbar.

zurück- kann bei der Bedeutung des Rückgängigmachens funktional ähnlich sein, etwa wenn ein früherer Zustand wiederhergestellt wird. Abbestellen oder absagen lassen sich jedoch nicht generell durch entsprechende zurück--Bildungen ersetzen. Das Verhältnis besteht daher nur auf der Ebene einzelner semantischer Funktionen.

Als Gegenstücke treten je nach Bedeutung besonders an- und auf- hervor. An- kann den Beginn dort bezeichnen, wo ab- den Abschluss kennzeichnet; auf- steht bei räumlichen und übertragenen Höhenbewegungen häufig zu ab- in Opposition, etwa aufsteigen – absteigen oder aufbauen – abbauen. Diese Elemente sind daher keine Synonyme, sondern wichtige semantische Gegenpole.

externe links

Duden – ab- – Wörterbuchartikel zum trennbaren, betonten verbalen Präfix und seinen unterschiedlichen Bedeutungsfunktionen.

Duden – „ab sofort“: zusammen oder getrennt? – Erläuterung der grammatischen Unterschiede zwischen der Präposition ab, dem Adverb ab und dem verbalen Präfix ab-.

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache – Präfix – sprachwissenschaftliche Definition des Präfixes als vor einer Basis positioniertes Wortbildungsaffix.

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache – Die Präverbfügung – ausführliche grammatische Begründung dafür, trennbare Verbindungen wie abstehen nicht als gewöhnliche Präfixverben, sondern als Präverbfügungen zu analysieren.

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache – Präverb – Definition des abtrennbaren Erstglieds von Verben und Abgrenzung gegenüber untrennbaren Verbpräfixen.

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache – Partizip II – erläutert die Stellung von ge- zwischen dem betonten abtrennbaren Präverb und dem Verbstamm, beispielsweise im Typ abgearbeitet.

Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen – aba, ab – grundlegende wissenschaftliche Etymologie des althochdeutschen Elements als Präposition, Adverb und Präverb mit der Bedeutung „von, von … weg“.

Universität Heidelberg – ProGr@mm: Wortbildung des Verbs – grammatische Übersicht über trennbare verbale Erstglieder mit ab- und Bedeutungsgruppen wie Fortbewegung, Trennung, Abwärtsbewegung, Reduktion, Rückgängigmachung und Intensivierung.

Institut für Deutsche Sprache – Deutsche Wortbildung: Das Verb – umfangreiche wissenschaftliche Untersuchung der Wortbildungsfunktionen von ab-, unter anderem der Abwärtsbewegung und ihrer historischen Entwicklung.

Zeitschrift für Wortbildung – Verben mit komplexer Partikel-/Präfixstruktur – sprachwissenschaftliche Untersuchung komplexer Bildungen mit ab- aus synchroner und diachroner Perspektive.

Wiktionary – ab-, Ab- – umfangreiche Übersicht der Bedeutungsgruppen, darunter Entfernung, Trennung, Beseitigung, Abschluss, Abwärtsbewegung, Abschwächung, Rückgängigmachung und Ausstattung.

Wiktionary – Verzeichnis deutscher Wortbildungen mit ab- – umfangreiche Sammlung von Ableitungen und Weiterbildungen der deutschen Wortfamilie.

Duden – abpolstern – Einzelbeleg für die Bedeutungsfunktion „mit etwas versehen“, hier das Versehen mit einer schützenden Polsterung.

Duden – abwandeln – Einzelbeleg für die Bedeutung einer begrenzten Veränderung: etwas leicht verändern oder variieren.

Wikipedia – Präfix- und Partikelverben im Deutschen – Überblick über die grammatische Unterscheidung zwischen untrennbaren Präfixverben und trennbaren, betonten Partikelverben wie ablegen.

Wikipedia – Liste lateinischer Präfixe – Überblick über das vom heimischen deutschen Element zu unterscheidende lateinische ab- mit seinen Varianten a- und abs-.